274 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) Novae species Cerambycidarum. V. Von Dr. Stephan Breuning. 1. Pseudostixis gen. nov. Gestalt langoval. Fühler etwas länger bis etwas kürzer als der Körper, Unterseite nicht gefranst, das erste Glied massig lang, vor dem Ende etwas verengt, mit deutlicher Narbe, die durch eine feine, geschlossene Kante gebildet wird, das dritte Glied merklich länger als das vierte, um die Hälfte länger als das ers te ; das End­ glied der Taster bei den cfcf stark verbrei tert ; Augen grob facet­ tiert, stark ausgeschnitten; Halsschild quer, mit 4 feinen Quer­ furchen und kleinem Seitendom versehen; Flügeldecken langge­ streckt, gewölbt, am Ende mehr oder weniger ausgeschnitten; Metasternum stark verkürzt, zweimal so breit als lang, die Unter­ flügel mehr oder weniger verkümmert ; Schenkel linear, Mittel­ schienen mit Dorsalfurche, Klauen gesperrt . Typ S t i x i s f l a v i ­ f г о n s Auriv. Gehört systematisch neben S t i x i s Gah. P. griseostictica. Der f 1 a v i f г о n s Auriv. nahe stehend, aber: Gestalt ge­ streckter, besonders die Flügeldecken länger, apikal stärker aus­ geschnitten, der Aussenwinkel in einen stumpfen Lappen ausgezo­ gen, an der Basis gekörnt, dann mehr oder weniger in Längsreihen punktiert. Schildchen gelblichweiss tomentiert, die Flügeldecken dicht mit kleinen aber scharfen grauweisslichen Flecken übersät. 10½—13 mm. Typ 1 cf von der Elfenbeinküste, Zaranou im Par i ­ ser Museum. 2. P. kivuensis. Der f 1 a v i f г о n s Auriv. sehr nahe stehend, aber: Gestalt ge­ streckter, die unteren Augenloben kürzer, l iur etwas länger als die Wangen, die Stirn so breit als hoch, auf den Seiten der Hals­ schildscheibe einige gröbere Punkte, der Seitendorn breiter, stumpfer, Flügeldecken gestreckter, apikal sehr schwach ausge­ schnitten, die Schultern weniger vortretend. Eine langgestreckte ockerfarbige Makel in der Mitte der Halsschildbasis,. Schildchen mit nackter Makel in der Mitte der Basis, die Tomentierung der Fühlerglieder sehr fein ausser in deren basalem und apikalem Teil, die daher gelb geringelt erscheinen. 13—14 mm. Typ 1 d" von Bel­ gisch­Kongo: Kivu, Tshibinda im Museum von Tervueren. 3. P. vicina. Der f l a v i f r o n s Auriv. sehr nahe stehend, aber: Die unte­ ren Augenloben viel breiter als lang, etwas kürzer als die Wangen, Halsschildseitendorn schief aufwärts gerichtet, Flügeldecken api­ kal stärker ausgeschnitten, die Suturalecke spitzig, die Unter­ flügel wenig verkümmert, fast die Flügeldeckenspitze erreichend; Dr. В r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum die Fühlerglieder sehr fein tomentiert bis auf deren apikalen Teil, welcher somit gelblich geringelt erscheint. 12—13 mm. Typ 1 cf von Belgisch-Kongo: Haut-Uelč, Moto im Museum von Tervuercu. 4. P. proxima. Der f 1 a v i f г о n s Auriv. sehr nahe stehend, aber: Gestalt breiter, die unteren Augenloben nur etwas länger als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Halsschildseitendorn länger, etwas aufwärts gerichtet und zurückgebogen. Schildchen mit grosser nackter Ma­ kel in der Mitte der Basis, Flügeldecken weniger dicht, sehr grob punktiert, ohne ockerfarbige Marmorierung. 11—13 mm. Typ 1 cf von Belgisch­Kongo: Sassa im Museum von Tervuercu. 5. P. densepunetata. Der p r o x i m a mihi sehr nahe stehend, aber: Flügeldecken apikal gerade abgestutzt, dichter, weniger grob punktiert, einför­ mig braun tomentiert und mit kleinen hellgrauen Makeln übersät. 12 mm. Typ 1 9 von Belgisch­Kongo, Galli­Koko im Pariser Museum. 6. P. Marshall!.1) Der p r o x i m a mihi sehr nahe stehend, aber: Halsschildseiten­ dorn kurz, gerade, Flügeldecken apikal schwach ausgeschnitten, die Suturalecke verrundet, die marginale Ecke spitzig, gröber punk­ tiert. 12 mm. Typ von der Kenya­Colony: Jinja im Imperial Institute of Entomology, London. 7. Stixis Itzingeri.2) Der p u n c t a t a Gah. nahe stehend, aber: Die Schultern we­ niger spitz gekörnt, die apikale Suturalecke der Flügeldecken spitzig, die Marginalecke in einen ziemlich langen, breiten Dorn ausgezogen. Auf jeder Flügeldecke, an Stelle der dreieckigen Sei­ tenmakel eine weisslich­graue Querbinde vor der Mitte, die an der Naht bis zum Schildchen hin verbreitert ist. 9 mm. Typ ohne Fund­ ortangabe in der Sammlung Dr. Itzinger. 8. Parastixis gen. nov. Gestalt langoval, Fühler etwas länger bis etwas kürzer als der Körper, Unterseite nicht gefranst, das erste Glied ziemlich lang, vor dem Ende etwas verengt, mit deutlicher Narbe, die durch eine feine geschlossene Kante gebildet wird, das dritte Glied merklich länger als das vierte und länger als das erste, die Fühlerhöcker wenig er­ haben; Augen ziemlich grob facettiert, stark ausgeschnitten, Hals­ schild quer mit 4 feinen Querfurchen und spitzem Seitendorn ver­ sehen; Flügeldecken gestreckt, stark gewölbt, seitlich verrundet, apikal stark ausgeschnitten; Metasternum stark verkürzt, zweimal so breit als lang, die Unterflügel kaum verkümmert; Prosternalfort­ satz schmal, gleichmässig verrundet, Mesosternalfortsatz nach vorn allmählich geneigt; Schenkel gekeult, Mittelschienen mit Dorsal­ furche, Klauen gesperrt . Typ S t i x i s b i s p i n o s a Auriv. Gehört systematisch neben S t i x i s Gah. 276 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) P. bassamensls. Fühler etwas kürzer als der Körper, das dritte Glied merklich länger a b das erste, die unteren Augenloben breiter als lang, viel kürzer als die Wangen, Stirn so breit als lang. Kopf und Halsschild nicht punktiert, Halsschildseitendorn klein und schmal, die apikale Suturalecke der Flügeldecken deutlich aber nicht spitzig, die Mar­ ginalecke in einen spitzigen Lappen ausgezogen, Flügeldecken grob, ziemlich regelmassig gereiht punktiert. Schwarz, fein grau tomentiert, jederseits der Halsschildscheibe eine breite schwärz­ liche Längsbinde; Schildchen weiss tomentiert, Flügeldecken schwärzlich tomentiert, ausser einer kleinen weisslichen Makel an der Basis einwärts des Schulterhöckers, einer breiten weisslichen Querbinde vor der Mitte, die an ihrem Vorderrand stark gezähnt ist und an der Naht bis zum Schildchen reicht, an ihrem Hinterrand konkav ausgeschnitten ist und des apikalen Viertels, welches gleichmässig weisslich tomentiert ist; die 4 ersten Fühlerglieder fein grau, die weiteren dunkel braun tomentiert. 9—11 mm. Typ von der Elfenbeinküste, Bassam im Pariser Museum. 9. Trlchostixis gen. nov. Gestalt langoval, Fühler ziemlich fein, um die Hälfte länger als der Körper, nicht gefranst, das erste Glied massig lang, mit ge­ schlossener Narbe versehen, das dritte kaum länger als das vierte, merklich länger als das erste, Fühlerhöcker massig hoch; Augen grob facettiert, stark ausgeschnitten, die unteren Loben klein, schief gelagert; Halsschild quer mit 4 tiefen Querfurchen versehen, die zweite vordere Furche auf der Scheibe stark geschweift; Sei­ tendorn ziemlich lang, konisch; eine runde stumpfe Beule jederseits der Halsschildmitte; Flügeldecken relativ kurz, gewölbt, apikal aus­ geschnitten, die Suturalecke verrundet, die Marginalecke in einen kurzen breiten Dorn ausgezogen; auf jeder Decke ein kurzer, ge­ zähnter Längskamm in der Mitte der Basis; Flügeldecken mit lang abstehenden Borsten besetzt. Metasternum sehr kurz, zweimal so breit als lang, die Unterflügel völlig verkümmert ; Prosternalfort­ satz schmal, gleichmässig verrundet, Mesosternalfortsatz nach vorn allmählich geneigt, Beine schlank. Mittelschienen mit Dorsalfurchc, Klauen gesperrt . Typ о r i e n t a 1 i s mihi. Gehört systematisch neben S t i x i s Gah. T. orientaüs. ф Stirn breiter als lang, spärlich, ziemlich grob punktiert, Schild­ chen dreieckig, apikal verrundet, Flügeldecken dicht, ziemlich grob punktiert, die Punkte spärlicher und feiner, apikalwärts zu. Rot­ braun, durchwegs braungelb tomentiert, die Unterseite und Beine mit kurzen weisslichen Borsten übersät ; eine kurze ockerfarbene Längsbinde in der Mitte der Halsschildbasis; Schildchen ocker­ farben bis auf eine nackte Basalmakel; die basale und apikale Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 277 Partie der Fühlerglieder vom dritten ab weisslichgelb geringelt. 13 mm. Typ vom Tanganjika-Territbrium; Itumba, Usagara im Briti- schen Museum. 10. Pseudobrlmus gen. nov. Gestalt langgestreckt, Fühler ca. um die Hälfte länger als der Körper, nicht gefranst, das erste Glied ziemlich lang, vor dem Knde e twas verengt, mit deutlicher .Narbe, die durch eine feine, ge- schlossene Kante gebildet wird, das dritte Glied merklich länger als das vierte und länger als das erste, das Endglied der Taster bei den cTcf sehr stark beilförmig erweitert ; Augen grob facettiert, stark ausgeschnitten; Halsschild kurz und breit mit 4 feinen Quer- furchen und massig langem Seitendorn versehen; Flügeldecken langgestreckt, aoikal abgestutzt oder ausgeschnitten, in der Mitte der Basis jeder Decke ein kurzer mehr oder weniger hoher Längs- kamm; Metasternum sehr kurz, zweimal so breit als lang, die Unterflügel aber voll ausgebildet; Prosternalfortsatz schmal, gleich- mässig verrundet, Mesosternalfortsatz nach vorn allmählich ge- neigt; Beine massig lang, die Mittelschienen mit Dorsalfurche, die Klauen gesperrt. Typ: g r i s e o m a r m o r a t u s mihi. Gehört sy- stematisch neben S t i x i s Gah. P. griseomarmoratus. Die unteren Augenloben schief gelagert, e twas länger als die Wangen, Halsschild nicht punktiert, der Seitendorn ziemlich lang, konisch; Schildchen relativ lang und schmal, Flügeldecken grob punktiert, aoikal ausgeschnitten, die Marginalecke in einen ziem- lich langen Lappen ausgezogen, der basale Längskamm aus 4 zahn- förmigen Tuberkeln gebildet, deren erster der höchste ist. Dunkel- braun, oberseits braun, unterseits und Beine graubraun, Stirn und Fühler gelbbraun tomentiert; Schildchen ockerfarben tomentiert bis auf eine nackte Makel an der Basis; eine schmale gelbe Längs- linie in der Mitte der Halsschildbasis: die Flügeldecken hellgrau marmoriert ; das apikale Ende der Fühlerglieder vom dritten Gliede ab hellgrau geringelt. 11 mm. Typ 1 Cf von Belgisch-Kongo: Dima im Museum von Tervueren. 11. P. affinis. Dem g r i e o m a r m o r a t u s mihi nahe stehend, aber: Hals- schilddorn länger, schmäler, e twas zurüchgebogen; der basale Längskamm der Flügeldecken aus 6 kleinen Zähnchen bestehend, die an Höhe allmählich abnehmen, die apikale Marginalecke in einen kürzeren Lappen ausgezogen. Die Flügeldecken dichter, gelb- lich-grau marmoriert . 11 mm. Typ 1 cf von Belgisch-Kongo: Galli- Koko im Museum von Par is . 12. P. congoanus. Dem a f f i n i s mihi sehr nahe stehend, aber: Halsschildseiten- dorn kürzer, breiter, einige grobe Punkte auf den Seiten der Hals- 278 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) schildschcibe, Flügeldecken apikal abgestutzt, die marginale Ecke nicht ausgezogen, der basale Längskamm weniger hoch. Typ 1 ü* von Belgisch-Kongo: Ituri im Museum von Paris . 13. P. gabonicus. Dem c o n g o a n u s mihi sehr nahe stehend, aber: Halsschild- seitendorn nicht zurückgebogen, die Scheibe des Halsschildes ohne Punkte, die Flügeldecken weniger grob punktiert, der basale Längskamm noch weniger hoch. 13 mm. Typ 1 9 von Französisch- Zentralafrika: Gabun, am oberen Ivindo im Museum von Paris . 14. Paravelleda gen. nov. Gestalt langoval, Fühler ziemlich stark, e twas länger oder e twas kürzer als der Körper, die ersten Glieder spärlich gefranst, das erste Glied massig lang, vor dem Ende etwas verengt, mit deutlicher Narbe, die durch eine feine geschlossene Kante gebildet wird, das dritte viel länger als das vierte, merklich länger als das erste, Fühlerhöcker niedrig; Augen grob facettiert, stark ausge- schnitten; Halsschild etwas breiter als lang, stark gewölbt, mit 4 feinen Querfurchen versehen, Seitendorn spitzig; Flügeldecken stark gewölbt, seitlich verrundet, apikal ausgeschnitten; Metaster- num sehr kurz, zweimal so breit als lang, die Unterflügel teilweise verkümmert ; Prosternalfortsatz schmal, gleichmässig verrundet, Mesosternalfortsatz vorn verrundet, abgestutzt; Beine ziemlich kurz, die Schenkel gekeult, ohne Längskanten, Mittelschienen mit Dorsalfurche, Klauen gesperrt . Typ V e l l e d a a b e r r a n s Duviv. Gehört systematisch neben V e l l e d a Thoms. P. nyassana. Fühler e twas länger als der Körper, die unteren Augenloben klein, schief gelagert, e twas kürzer als die Wangen, Sirn und Mitte des Scheitels ziemlich dicht, fein punktiert, Halsschildseitendorn e twas zurückgebogen, die apikale Marginalecke der Flügeldecken in einen Dorn ausgezogen. Schwarz, fein grau tomentiert, Schild- chen schneeweiss; auf jeder Decke eine ziemlich breite basale Querbinde und eine sehr grosse postmediane Scheibenmakel (die den Seitenrand, nicht aber ganz die Naht erreicht) schwärzlich, fein weisslichgrau umrandet; der basale und apikale Teil der Füh- lerglieder vom zweiten ab weisslich geringelt; Tarsen auch weiss- lich tomentiert. 10 mm. Typ von Nyassaland; Mt. Mlanje im Briti- schen Museum. 15. Pseudovelleda gen. nov. Gestalt langoval, Fühler ziemlich kräftig, kaum so lang als der Körper, nicht gefranst, das erste Glied ziemlich lang, vor dem Ende etwas verengt, mit deutlicher Narbe, die durch eine feine geschlos- sene Kante gebildet wird, das dritte so lang als das vierte, e twas länger als das erste, das siebente bis elfte auffallend kurz; Fühler- höcker sehr niedrig; Augen wenig grob facettiert, stark ausge- schnitten, die unteren Loben klein, schief gelagert, viel kürzer als Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 279 die Wangen; Halsschild quer, die vorderen Seitenfurchen wenig deutlich, in der Mitte des Seitenrandes ein ziemlich kurzer, spitzer Seitendorn; Schildchen halbkreisförmig; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, apikal verrundet; Metasternum sehr kurz, zweimal so breit als lang, die Untcrflügel normal ausgebildet; Prosternalfort­ satz schmal, gleichmässig verrundet, Mesosternalfortsatz vorn ver­ rundet, abgestutzt; Schenkel gekeult, Mittelschienen mit Dorsal­ furche, Klauen gesperrt. Typ p u 1 с h r a mihi. Gehört systematisch neben V e l l e d a Thoms. P. pulchra. Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschild dicht, sehr fein punk­ tiert, Flügeldecken dicht, fein punktiert, die Punkte apikalwärts noch feiner, Beine ziemlich kurz. Schwarz, weisslichgrau tomen­ tiert, jederseits der Halsschildschcibe eine breite schwarze Längs­ binde, die nach vorn bis zum Hinterrand der Augen reicht; Schild­ chen weisslichgelb tomentiert; das apikale Viertel der Flügeldecken hell rotbraun tomentiert; eine halbkreisförmige Makel um das Schildchen, eine breite posthumcrale Querbindc, eine schmale Querbinde am Beginne des apikalen Drittels und einige kleine Fleckchen von schwarzer Farbe ; Unterseite und Beine hellgrau tomentiert, 2 kleine braune Makeln auf den Seiten jedes Abdominal­ segmentes; Fühler dunkelbraun, fein grau tomentiert, das apikale Ende des dritten bis sechsten dunkler. 8 mm. Typ von Belgisch­ Kongo: Kasai, Kondue im Museum von Tervueren. 16. P. kenyensis. Der n y a s s a n a mihi nahe stehend, aber: Gestalt breiter, Fühler etwas kürzer als der Körper, Stirn nicht punktiert, Scheitel­ mitte und Halsschildscheibe spärlich, fein punktiert, der Seitendorn sehr schmal, spitzig und etwas zurückgebogen; Flügeldecken api­ kalwärts stärker eingezogen, weniger grob punktiert. Die schwarze basale Querbinde der Flügeldecken erreicht den Seitenrand des Schildchens, nicht aber die Naht, die Seiten des Metasternum weiss tomentiert; Fühlerglieder nicht weisslich geringelt. 10½ mm. Typ von der Kenya­Colony, Lower­Tana­Sabaki, im Imperial Institute of Entomology, London. 17. Velledopsls gen. nov. Gestalt gestreckt, Fühler ziemlich kräftig, in beiden Geschlech­ tern kürzer als der Körper, die ersten Glieder sehr spärlich tomen­ tiert, das erste Glied massig lang, vor dem Ende etwas verengt, mit deutlicher Narbe, die durch eine feine geschlossene Kante ge­ bildet wird, das dritte so lang als das erste, merklich länger als das vierte; Fühl'erhöcker sehr niedrig, Augen grob facettiert, stark aus­ geschnitten; Halsschild kurz, transversal mit 4 feinen Querfurchen versehen; in der Mitte des Seitenrandes ein ziemlich langer, schma­ ler, spitziger, etwas zurückgebogener Dorn; Schildchen breit, drei­ eckig; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt, schmal, schief abge­ 280 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) stutzt, die apikale Marginalecke deutlich; Metasternum sehr kurz, zweimal so breit als lang, die Unterflügel ganz rückgebildet. Pro­ sternalfortsatz ziemlich breit, am Vorderrande verrundet, am Hin­ terrande fast senkrecht abgestutzt, Mesosternalfortsatz vorn ver­ rundet, abgestutzt; Beine wenig lang, kräftig, Schenkel leicht ge­ keult, Mittelschienen mit Dorsalfurche, Klauen gesperrt . Typ к e n ­ у e n s i s mihi. Gehört systematisch neben V e l l e d a Thoms. V. kenyensis. Untere Augenloben sehr klein, schief gelagert, viel kürzer als die Wangen, Stirn gewölbt, breiter als hoch, dicht und fein punk­ tiert so wie der Vorderrand des Scheitels, sonst der Kopf spärlich fein punktiert; Halsschildscheibe wenig dicht, sehr fein gekörnt; Flügeldecken dicht, grob punktiert, die Punkte im apikalen Drittel feiner werdend. Schwarz, durchwegs braun tomentiert, Kopf und Flügeldecken vag gelbbraun marmoriert , eine kleine gelbliche Ma­ kel zwischen den Fühlerhöckcrn, eine langgestreckte solche in der Mitte der Halsschildbasis; eine grosse nackte Makel an der Basis des Schildchens, das apikale Ende der Schenkel, Tibien und Fühlcr­ glieder vom dritten ab gelblich tomentiert. 12 mm. Typ von der Kenya Colony im Britischen Museum. 18. Parahepomidion gen. nov. , Gestalt sehr langgestreckt, Fühler ziemlich fein, etwas kürzer (9) oder fast um die Hälfte länger (cf) als der Körper, die drei ersten Glieder unterseits spärlich gefranst, das erste ziemlich lang und schmal mit geschlossener Narbe, das dritte merklich länger als das vierte oder erste; Fühlerhöcker massig hoch; Augen grob fa­ cettiert, ausgeschnitten; Halsschild quer, mit 4 tiefen Querfurchen versehen, die zweite vordere davon auf der Scheibe geschwungen, in der Mitte des Seitenrandes ein schmaler Dorn, die Scheibe mit 5 stumpfen Beulen besetzt; Flügeldecken sehr langgestreckt, massig gewölbt, apikal verrundet, die Schultern abgeschrägt ; Me­ tasternum sehr kurz, zweimal so breit als lang, die Unterflügel ziemlich stark verkümmert ; Prosternalfortsatz schmal, gleich­ mässig verrundet; Mesosternalfortsatz vorn gleichmässig geneigt; Beine ziemlich lang, schlank, die hinteren Schenkel länger als die übrigen, die Mittelschienen mit Dorsalfurche, die Klauen gesperrt . Typ H e p o m i d i o n g r a n u l a t u m Auriv. Gehört systematisch neben M e g a l o b r i m u s Auriv. P. fossulatum. Dem g r a n u l a t u m Auriv. sehr nahe stehend, aber: Einige sehr grobe Punkte auf der Stirn und Scheitelmitte, die Punkte auf der Halsschildscheibe noch gröber, mehr oder weniger .verfliessend, die Querfurchen des Halsschildes weniger tief; die Flügeldecken sehr spärlich mit ziemlich grossen Grübchen besetzt. Schwarz, glänzender, die graue Tomentierung äusserst fein, dichter auf den Tibien und Fühlern, die Tarsen ziemlich dicht weisslich tomentiert. Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 281 Tibien und Tarsen gelb gefranst; Schildclien gelb tomentiert. 19 mm. Typ vom Territoire de Tanganjika, Kilimandjaro, Kultur- zone im Museum von Stockholm. 19. P. Burgeon!.3) Dem g r a n u l a t u m Auriv. nahe stehend, aber: Die 5 Beulen auf der Halsschildscheibe noch deutlicher, die Scheibe nicht ge- furcht, der Seitendorn lang und schmal, nicht zurückgebogen, Flü- geldecken an der Basis sehr grob gekörnt, dann viel gröber punk- tiert, apikalwärts weniger verengt; auf der Mitte des Mcsostcrnal- fortsatzes ein kleiner schmaler Höcker. Schwarz, glänzend, ober- seits ohne Tomentierung, Schildclien dichtgelb tomentiert, Unter- seite, Beine und Fühler fein grau tomentiert, dichter und eher gelb- lich an der apikalen Hälfte der Tibien, das apikale Fnde der Fühler- glieder vom dritten ab und deren äusserste Basis vom vierten ab dichter hellgrau geringelt. 11—17 mm. Typ 1 cf von Belgisch- Kongo: Kivu, Mtes, Nyamukubi, 2600 m im' Museum von Tervueren. 20. Megalobrlmus ingranulatus. Nahe dem s c u t e l l a t u s Auriv., aber: Die Fühler etwas kürzer (?) oder um! ein Viertel länger (cf) als der Körper, das dritte Glied merklich länger als das erste, die unteren Augenloben um die Hälfte länger als die Wangen, Stirn höher als breit, eine tiefe mitt- lere Längsfurche auf Stirn und Scheitel; Halsschildseitendorn auf- wär ts gerichtet; Flügeldecken gestreckter, in ihrer Mitte weniger verbreitert , nur mit einigen wenigen flachen Tuberkeln an den Schultern besetzt, die Unterflügel erreichen nicht die Mitte der Flügeldecken. Schwarz, Kopf, Halsschild, die Flügeldecken entlang der Naht und dem Seitenrande, sowie die Fühler gelbbraun bis oliv- braun tomentiert, Unterseite und Beine eher rotbraun. Schildchen rotorange tomentiert. 22—25 mm. Typ 1 cf von Belgisch-Kongo: Kivu. Tshibinda im Museum von Tervueren. 21. Brlmidlus gen. nov. Gestalt gestreckt, Fühler ziemlich kräftig, spärlich gefranst, das erste Glied massig lang, apikalwärts leicht verdickt, das dritte merklich länger als das vierte,-kaum so lang als das erste, welches mit einer geschlossenen Narbe versehen ist; Augen grob facettiert, stark ausgeschnitten, Stirn höher als breit : Halsschild mit 4 tiefen Querfurchen und Seitendorn versehen; Flügeldecken gestreckt, stark gewölbt, verwachsen an der Naht, apikal verrundet, die Schultern nicht vorspringend; Metasternum sehr kurz, zweimal so lang als breit, die Unterflügel vollkommen atrophiert; Prosternal- fortsatz schmal, gleichmässig verrundet, Mesosternalfortsatz vorn verrundet abgestutzt; Beine schlank, Mittelschienen mit tiefer Dor- salfurche, Klauen gesperrt . Typ S t i x i s l a e v i c o l l i s Auriv. Gehört systematisch neben S t i x i s Gah. B. kivuensis. Sehr gestreckt, Fühler so lang als der Körper, Fühlerhöcker 282 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) hoch, die unteren Augenloben merklich länger als die Wangen, Stirn fein gefurcht, Halsschild so lang als breit, Seitendorn ziemlich breit und stumpf, e twas aufwärts gerichtet, die Scheibe unregel- mässig gefurcht und gekörnt, Flügeldecken sehr gestreckt, an der Basis spärlich gekörnt, dann sehr spärlich, wenig grob punktiert, die Punkte spärlicher gegen die Naht und das apikale Ende. Schwarz, durchwegs braun tomentiert, das Schildchen dicht gelb tomentiert, die Tibien gelb gefranst; Fühler dunkelbraun, basal vom dritten ab gelblich geringelt. 16 mm. Typ von Belgisch-Kongo: Ki- vu, Vulkan Nyamlagina im Museum von Tervueren. 22. Parabrimus gen. nov. Langgestreckt, Fühler fein, nicht gefranst, mehr als um die Hälfte länger als der Körper (cf), das erste Glied massig lang, kräftig, mit geschlossener Narbe, das dritte so lang als das vierte, urn die Hälfte länger als das erste, Fühlerhöcker einander sehr ge- nähert und sehr hoch; Augen grob facettiert, stark ausgeschnitten, die unteren Loben sehr klein, schmal, viel kürzer als die Wangen; Halsschild quer, mit 4 wenig tiefen Querfurchen versehen, deren beide vorderen auf der Scheibenmitte verwischt sind; Seitendorn lang, schmal und stumpf; Schildchen sehr breit und sehr kurz ; Flü- geldecken gestreckt, an der Naht verwachsen, sehr gewölbt, vor der Mitte seitlich erweitert , apikalwärts stark verschmälert, am Knde verrundet; in der Mitte der Basis jeder Decke ein kurzer Längskamm, welcher hautpsächlich von einem grossen und hohen basalen Tuberkel gebildet wird : Metasternum sehr kurz, zweimal so breit als lang, die Unterflügel ganz atrophiert; Prosternalfort- satz wenig breit, gleichmässig verrundet, Mesosternalfortsatz vorn allmählich geneigt; Beine ziemlich lang, kräftig, die Hinterschenkel viel länger als die übrigen, die Mittelschienen mit Dorsalfurche, die Klauen gesperrt . Typ a l b o s c u t e l l a t u s mihi. Gehört systema- tisch neben H e p o m i d i o n Thoms. P. alboscutellatus. Kopf und Halsschild durchwegs sehr dicht und grob punktiert, Flügeldecken in der basalen Hälfte sehr dicht gekörnt, die Körner von der Basis ab allmählich immer feiner werdend, dann sehr dicht, immer feiner werdend, punktiert. Schwarz, sehr fein braunschwarz tomentiert, Unterseite, Beine und Fühler fein grau tomentiert; Schildchen dicht gelblichweiss tomentiert mit Ausnah- me einer mittleren nackten Längslinie. 22 mm. Typ 1 cf von Trans- vaal: Shilowane im Museum von Tervueren. 23. Paroriaethus gen. nov. Gestreckt, aber gedrungen, Fühler wenig kräftig, e twas länger als der Körper (?) , unterseits nicht gefranst, das erste Glied ziem- lich lang, kräftig, mit wenig auffallender Narbe, die durch eine feine geschlossene Kante gebildet wird, das dritte Glied viel länger als das erste oder dritte; Fühlerhöcker ziemlich hoch; Augen grob fa- Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 28S cettiert, stark ausgeschnitten, die unteren Loben klein, zweimal so lang als breit, kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch; Hals­ schild so lang als breit, mit 4 deutlichen Querfurchen versehen, deren zweite vordere auf der Scheibe sehr geschwungen ist; Sei­ tendorn lang und schmal; auf der Scheibe drei kleine konische Tu­ berkeln und je 3 rundliche Beulen; Flügeldecken oval, ausseror­ dentlich gewölbt, an der Naht verwachsen, apikal leicht ausge­ schnitten, die suturale und marginale Ecke sehr deutlich, aber nicht spitzig, dicht, sehr grob punktiert in ganzer Ausdehnung, an der äussersten Basis gekörnt, die Schultern verwischt; auf jeder Decke 3 Längsreihen sehr hoher zahnartiger Tuberkeln, eine nahe dem Seitenrande von der Schulter bis zum Ende reichend und aus б bis 7 Tuberkeln bestehend, die zweite diskalc nur aus 2 Tuberkeln be­ stehend — einer am Ende des basalen Viertels, der zweite in der Mitte — die dritte nahe der Naht, von der Basis bis zum Beginn des apikalen Viertels reichend und aus 6 bis 7 Tuberkeln be­ stehend; Metasternum sehr kurz, zweimal so breit als lang, die Unterflügel ganz atrophiert; Prostemalfortsatz schmal, gleichför­ mig verrundet; Mesosternalfortsatz vorn allmählich geneigt; Beine ziemlich lang, schlank, Mitteltibien mit Dorsalfurche, Klauen ge­ sperrt. Typ m u 11 i s p i n i s mihi. Gehört systematisch neben O r i a e t h u s Pasc. P. multispinis. Stirn und Wangen sehr dicht, grob punktiert, der Vorderrand des Scheitels ebenfalls dicht und grob punktiert. Schwarz, fein braunschwarz, die Beine und Fühler braun tomentiert. 20 mm. Typ 1 9 von Assam, Mts. Patkai im Britischen Museum. 24. Pseudhepomidion gen. nov. Gestalt gestreckt, Fühler fein, um ein Viertel (9) oder um drei Viertel (cf) länger als der Körper, nicht gefranst, das erste Glied massig lang, mit wenig deutlicher Narbe, die durch eine nicht ge­ schlossene feine Kante gebildet wird, das dritte Glied merklich länger als das vierte, viel länger als das erste, Fühlerhöcker massig hoch; Augen grob facettiert, stark ausgeschnitten, die unte­ ren Loben schief gelagert, viel länger als breit, merklich länger als die Wangen, Stirn breiter als hoch; Halsschild quer mit 4 Quer­ furchen versehen, deren 2 vordere wenig deutlich, Seitendorn lang, schmal und spitzig, etwas vor der Mitte gelegen, jederseits der Halsschildmittc eine wenig deutliche stumpfe Beule; Flügel­ decken gestreckt, gewölbt, nach den Schultern etwas eingezogen, apikalwärts stark verengt, am Ende verrundet, die Schultern eckig, stark vortre tend; Prosternum sehr kurz, zweimal so breit als lang, die Unterflügel etwas verkürzt, das Flügeldeckenende erreichend; Prostemalfortsatz schmal, nach vorn allmählich geneigt; Beine ziemlich lang, schlank, die Mittelschienen mit Dorsalfurche, die 284 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i к S t r a n d . Vol. I (1936) Klauen gesperrt . Typ a s s a m e n s e mihi. Gehört systematisch neben M o r i m o p s i s Thoms. P. assamense. Kopf durchwegs dicht und fein, punktiert, Halsschildscheibe dicht und fein gekörnt und mit einigen gröberen Körnern jederseits besetzt; Flügeldecken an den Schultern dicht und fein gekörnt, dann dicht und immer feiner werdend, punktiert. Schwarz, hell­ braun tomentiert, eine schmale ockergelbe Längslinie in der Mitte des Halsschilds und Schildchens; in der rückwärtigen Hälfte des Halsschildcs jederseits eine grosse dunkelbraune Makel; Flügel­ decken mit sehr kleinen dunkelbraunen Fleckchen übersät, die stellenweise durch gelbe Längslinien verbunden oder von solchen umgeben werden; auf jeder Decke ausserdem eine grosse, drei­ eckige dunkelbraune Makel in der Mite des Seitenrandes, die sich der Naht nähert, und eine kleinere, ovale, solche auf der Scheibe vor dem Ende. 11—18 mm. Typ 1 cf von Assam: Mishmi Hills im Briti­ schen Museum. 25. Echhiovelleda gen. nov. Langoval; Fühler fein, um ein Viertel länger als der Körper, kaum gefranst, das erste Glied ziemlich lang, mit geschlossener Narbe, das dritte deutlich länger als das vierte oder das erste; Fühlerhöcker wenig hoch; Augen grob facettiert, stark ausge­ schnitten, die unteren Augenloben klein, viel länger als breit, etwas kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch; Pronotum auer, die zweite vordere und erste hintere Querfurche tief, in der Mitte des Seitenrandes ein sehr langer, schmaler und sehr gespitzter Seiten­ dorn; die Scheibe mit 5 stumpfen Beulen besetzt; Flügeldecken ge­ streckt, sehr gewölbt, seitlich verrundet, apikal leicht abgestutzt, die Marginalecke deutlich aber leicht verrundet: auf jeder Decke ein hoher postbasaler Längskamm auf der Scheibe, von 3 Zähnen gebildet, deren mittlerer der grösste, ein zweiter solcher Kamm vor der Mitte etwas der Naht zu geneigt, auch von 3 Zähnen ge­ bildet, die gleich hoch sind, und ein dritter solcher längerer Kamm, der dem Seitenrand etwas genähert ist und aus 4 Zähnen besteht, der erste derselben etwas vor der Mitte gelegen, der vierte und höchste am Beginne des apikalen Viertels; überdies die Decken mit kleinen Körnchen übersät, die an Grösse etwas variieren und besonders hinter den Schultern den Seitenrand gezähnt erscheinen lassen; Prosternum sehr kurz, zweimal so breit als lang, die Unter­ flügel fast völlig atrophiert: Prostemalfortsatz sehr schmal, gleich­ massig verrundet, Mesosternalfortsatz wenig breit, nach vorn all­ mählich geneigt: Beine ziemlich lang, schlank, die Mitteltibien mit Dorsalfurche, Klauen gesperrt . Typ с h i n e n s i s mihi. Gehört sy­ stematisch neben M o r i m o s p a s m a Gnglb. E. chinensis. Erstes Fühlerglied dicht, grob punktiert und gefurcht, Kopf Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 285 durchwegs sehr grob, unregelmässig gefurcht und punktiert; Hals- schild dicht, unregelmässig gefurcht. Schwarz, durchwegs fein braun und gelb tomentiert, 15 mm. Typ 1 V von1 China, Szetschuan, Kin-fu-shan im Britischen -Museum. 26. Morimus indicus. * Dem i n a e q u a l i s Wat. nahe stehend, aber: Die Fühler e twas kürzer als der Körper, das erste ülied gröber gekörnt, Kopf durchwegs sehr grob, wurmartig gerunzelt, Halsschild mehr trans- versal, dicht, sehr grob, wurmartig gerunzelt, die Querfurchen weniger deutlich, der Seitendorn etwas weniger zugespitzt; Schildchen breiter und kürzer, Flügeldecken mehr oval, dichter ge- körnt an den Schultern und nach den Schultern; in der Mitte jeder Decke ein kurzer basaler, wenig hoher Längskamm, der aus groben Kömern gebildet wird. Schwarz, durchwegs braun tomen- tiert, am Hinterrande des Scheitels jederseits 2 samtschwarze Ma- keln, die durch eine weisse Makel getrennt werden; auf jeder Decke eine grosse schwärzliche Makel in der Mitte des Seitenrandes, die aber wenig deutlich ist. 22—26 mm. Typ von Britisch-lndien, Nil- ghiri-Hills im Britischen Museum. 27. Morimus assamensis. Gestreckt, Fühler massig kräftig, e twas länger als der Körper, das erste Glied dicht, fein gekörnt und zerstreut, grob punktiert, die Glieder vom dritten ab mit seitlicher Depression; die unteren Augenloben klein, merklich kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, dicht grob punktiert; Halsschild sehr dicht, fein gekörnt, die Mitte der Scheibe unregelmässig fein quergestreift, Seitendorn lang, schmal und sehr zugespitzt, von groben Punkten umgeben, die Querfurchen seicht; Flügeldecken sehr gewölbt, an der Basis leicht abgeplattet, hinter der Mitte erweitert, apikal breit verrundet, basal fein gekörnt (die Körner gröber in der Mitte der Basis und auf den Schultern), dann sehr dicht, eher fein punktiert, die Punkte stellenweise zu kurzen Furchen verfliessend; Unterseite und Beine ziemlich dicht, wenig grob punktiert, Beine massig lang, wenig kräftig. Schwarz, durchwegs braun tomentiert, am Hinterrande des Scheitels jederseits 2 samtschwarze Makeln, die durch eine ocker- farbene Makel getrennt werden; Flügeldecken mit einigen sehr kleinen ockerfarbenen Makeln besetzt, besonders auf der Scheibe e twas vor der Mitte und am Beginne des apikalen Viertels. 17 mm. Typ 1 9 von Süd-Tibet, Zayul, 1700 m, im Britischen Museum. 28. Strandiata gen. nov. 4) Langgestreckt, Fühler massig kräftig, mehr als zweimal (cf) so lang als der Körper, die 3 ersten Glieder spärlich gefranst, das erste Glied massig lang mit vollständiger Narbe, das dritte Glied merklich länger als das vierte, viel länger als das erste; Fühler- höcker sehr hoch, einander genähert; Augen grob facettiert, stark ausgeschnitten, die unteren Loben schief gelagert, etwas kürzer als 286 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) die Wlangen; Kopf und Halsschild durchwegs sehr dicht und sehr grob punktiert und gefurcht; Halsschild quer, die Querfurchen deutlich, Seitendorn lang, schmal und stark zugespitzt; Schildchen breit, abgerundet; Flügeldecken gestreckt, von den Schultern ab leicht verschmälert , apikal leicht 'abgestutzt , die Suturalecke ver­ rundet, die Marginalecke deutlich; Prosternum sehr kurz, zweimal so breit als lang, die Unterflügel etwas verkümmert , nicht die Spitze der Flügeldecken erreichend; Prostemalfortsatz schmal, gleichmässig verrundet, Mesosternalfortsatz am Vorderrande ver­ rundet; Beine ziemlich lang, die Schenkel linear, die Mitteltibien mit Dorsalfurche, die Klauen divergent. Typ a b y s s i n i c u s mihi. Gehört systematisch neben M o r i m u s Serv. S. abyssinica. Flügeldecken im basalen Drittel gekörnt, grob, besonders an den Schultern, dann bis zur Mitte fein punktiert. Schwarz, schwarz­ braun tomentiert; Schildchen ockergelb tomentiert bis auf eine nackte Makel an der Basis; auf jeder Decke 3 schmale ockerfarbene Längsbinden, eine längs dem ganzen Seitenrande, auch die Epi­ Pleuren bedeckend, die zweite auf der Scheibe, dem Seitenrande genähert, etwas vor der Mitte beginnend und bis zum Ende reichend, die dritte entlang der Naht in der rückwärtigen Hälfte, etwas vor der Mitte schief auf die Scheibe abbiegend, wo sie am Ende des basalen Viertels endet. 20 mm. Typ 1 cf von Abyssinien, Alata, 2100 m, im Museum von Paris . 29. Lamiomimus chinensis. Dem G о 11 s с h e i Kolbe sehr nahe stehend, aber: Halsschild­ seitendorn länger, schmäler, ohne konvexe Vorwölbung an seinem Vorderrand, Flügeldecken apikal sehr leicht abgestutzt, die Margi­ nalecke wenig ausgeprägt, aber deutlich. Alle Zeichnungen von ockergelber Farbe, die praemediane Flügeldcckenbinde gegen den Seitenrand schief ansteigend. Typ von China: Prov. Kwei­chow, Kwei­jang im Museum von Leiden. 30. Epepeotes quadriplagiatus. Langgestreckt, Fühler fein, um die Hälfte länger (9) oder zwei­ einhalbmal so lang (cf) als der Körper, das erste Glied massig lang, das dritte kaum länger als das vierte; Fühlerhöcker hoch, die unteren Augenloben etwas länger als breit, etwas länger als die Wangen, Stirn viel höher als breit, sehr schwach, trapezförmig, Halsschildseitendom kurz, konisch, die Scheibe ziemlich dicht, fein punktiert; Schildchen dreieckig, verrundet; Flügeldecken apikal verrundet, an der Basis sehr dicht, fein gekörnt, dann sehr dicht ziemlich grob punktiert, die Punkte apikalwärts immer feiner; die Mitte der Basis jeder Decke etwas erhaben; Prostemalfortsatz mit einem vortretenden Tuberkel besetzt. Rotbraun, Kopf, Halsschild, Schildchen, Unterseite und Beine ockergelb tomentiert, vermischt mit hellgrau auf der Mitte der Stirn, in Form einer ziemlich breiten Dr. В r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 287 Längsbinde in der Mitte des Halsschildes und einer vagen Makel jederseits einwärts des Scitendorns; Flügeldecken ockergelb mar­ moriert ; auf jeder Decke eine grosse, dreieckige weisslichgraue Seitenrandmakel vor der Mitte, die mit ockergelb untermischt ist, und eine ebensolche, kleinere, quer hinter der Mitte; die 2 ersten Fühlerglieder und die basale Hälfte der weiteren Glieder fein hell­ grau tomentiert. 15 mm. Typ 1 ö" von den Andamanen im Briti­ schen Museum. 31. Epepeotes Gardner!.15) . Dem q u ­ a d r i p l a g i a t u s mihi nahe stehend, aber: Das dritte Fühlerglied etwas länger als das vierte, die unteren Augen­ loben viel länger als breit, viel länger als die Wangen, die Hals­ schildscheibe dichter punktiert, der Seitendorn länger und spitziger; Flügeldecken noch dichter punktiert, apikal leicht ausgeschnitten, die Suturalecke verrundet, die Marginalccke spitzig. Dunkelbraun, fein braun tomentiert, Stirn dicht braungelb, Hinterkopf ockergelb tomentiert; auf der Halsschildscheibe jederseits 2 grosse ockerfar­ bene Makeln (eine am Vorder­, eine am Hinterrand), eine eben­ solche Längsbinde in der Mitte; die Seitenteile grösstenteils ocker­ farben tomentiert, welche Färbung noch bis über die Seitendornc übergreift; Schildclien ockerfarben tomentiert bis auf eine nackte mittlere Längslinie; Flügeldecken mit einigen kleinen weisslichen Flecken bestreut, besonders hinter den Schultern und in Form einer schmalen, gewundenen Querbinde am Beginne des apikalen Vier­ tels; Unterseite und Beine graugelblich tomentiert, die Seiten des Meso­ und Metathorax und der Hinterrand der Abdominalsegmente ockerfarben tomentiert; Fühler sehr fein, grau tomentiert. Typ von den Andamanen im Britischen Museum. 32. Pelargoderus papuanus. Dem a r o u e n s i s Thoms. sehr nahe stehend, aber: Das erste Fühlerglied fein punktirt, Stirn ebenfalls fein punktiert; Halsschildscheibe feiner gefurcht und punktiert; Flügeldecken basal feiner gekörnt, dann feiner punktiert; die Tomentierung durchwegs heller, mit weisslich untermischt, die dunkle postmediane Schei­ benmakel der Flügeldecken kleiner, rund. 22—27 mm. Typ 1 9 von der Insel Mefur bei Neu­Guinea im Museum von Paris . 33. Pseudobixadus gen. nov. Sehr langgestreckt, Fühler so lang als der Körper (?), massig dick, die 3 ersten Glieder spärlich gefranst, das erste Glied ziem­ lich lang mit vollständiger Narbe, das dritte so lang als das vierte oder das erste; Fühlerhöcker massig hoch; Augen fein facettiert, stark ausgeschnitten, die unteren Loben länger als breit, mehr als zweimal so lang als die Wangen, Stirn etwas höher als breit; Halsschild kurz, quer, mit 4 sehr deutlichen Querfurchen versehen, deren zweite vordere auf der Scheibe geschwungen ist; in der Mitte des Seitenrandes ein ziemlich langer, konischer Seitendorn; Schild­ 288 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) chen gestreckt, apikal verrundet; Flügeldecken sehr langgestreckt, ziemlich gewölbt, apikal verrundet; Prostemalfortsatz schmal, gleichmässig verrundet, Mesosternalfortsatz nach vorn allmählich geneigt; Beine ziemlich lang, Mittelschienen mit schwachem aber deutlichem Seitendorn, Klauen divergent. Typ M a r s h a 11 i mihi. Gehört systematisch neben В i x a d u s Pasc . P. Marshall!.") Einige zerstreute Punkte auf den Seiten der Halsschildscheibe und um die Seitendornen; Flügetdecken basal fein granuliert, dann wenig dicht, sehr fein punktiert. Rotbraun, durchwegs strohgelb tomentiert; knapp neben der Halsschildinitte eine ziemlich breite braune Längsbinde; auf jeder Decke eine' langgestreckte braune diskale Makel vor der Mitte der Naht genähert, besonders an ihrem Hinterrand, und eine grosse postmediane braune Seitenrandma­ kel, die den Seitenrand allerdings nur an ihrem Hinterrand ganz erreicht, gegen die Scheibe zu verrundet ist; der apikale Teil der Fühlerglieder dunkler. 28 mm. Typ 1 9 von Uganda: Kampala im Imperial Institute of Entomology, London. 34. Monochamus pseudotuberosus. Der N o s e r o c e r a t u b e r o s a Bat., welche Art ich zu M o n o c h a m u s stelle, nahe stehend, aber: Gestalt gestreckter, Fühler um drei Viertel länger als der Körper, das dritte Glied um weniger als die Hälfte länger' als das vierte und das erste, die unte­ ren Augenloben kleiner, viel länger als breit, mehr als zweimal so lang als die Wangen, die Stirn breiter als hoch, auf der Mitte des Scheitels eine tiefe Längsrinne; Halsschildscitendorn breiter, weniger zugespitzt, die Seiten der Scheibe nicht punktiert; Flügeldecken län­ ger, dichter und gröber punktiert, die Punkte nicht gereiht, im api­ kalen Drittel feiner und sehr zerstreut aber immerhin deutlich. Schwarz, durchwegs ausserordentlich fein olivgelb tomentiert, dichter auf den Tarsen und der apikalen Hälfte der Tibien, sowie in der basalen und apikalen Part ie der Fühlerglieder vom dritten ab, sehr dicht auf den Epipleuren in deren ganzen Länge und an der Naht im apikalen Drittel; Schildchen ockergelb tomentiert. 17½ mm. Typ von der Kenya Colony: Igembe Hills im Brittischen Museum. 35. Dihammus birmanus. Langgestreckt, Fühler um die Hälfte länger als der Körper, das erste Glied ziemlich lang, wenig dick, Fühlerhöcker niedrig, die un­ teren Augenloben viel länger als breit, mehr als zweimal so lang als die Wangen; Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschild durch­ wegs sehr dicht, fein punktiert; Halsschildscitendorn massig lang, ziemlich schmal, spitzig, etwas vor der Mitte gelegen, die Quer­ furchen wenig deutlich; Schildchen gestreckt, apikal verrundet; Flügeldecken sehr lang, parallelseitig, sehr dicht und fein punktiert, noch feiner apikalwärts, die Punkte basalwärts in feine Körnchen Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 289 übergehend. Dunkelbraun, fein gelblichgrau tonientiert mit leichtem Seidenschimmer, dichter auf dem Kopf, der Unterseite und den Bei­ nen, sehr fein auf den Fühlern; eine schmale gelbe Längslinie auf der Mitte des Halsschildes; Schildchen gelb tomentiert; Flügelde­ cken mit sehr kleinen gelblichen Fleckchen übersät* die unter ande­ rem eine vage mediane Querbinde und eine weitere am Beginne des apikalen Drittels bilden. 12 mm. Typ Birma, Ruby Mines im Bri­ tischen Museum. 36. Dihammus llavithorax. Dem p s e u d o d e n t i f e r mihi sehr nahe stehend, aber: Stirn höher als breit, dicht, ziemlich grob punktiert, auf dem Halsschild die Punkte auf die Seiten des Mittelteils beschränkt, die Punkte auf den Flügeldecken mehr weniger gereiht, besonders in der Mitte ge­ gen die Naht zu. Kopf, Halsschild, Schildclien und Beine oliv­ocker­ farben tomentiert, sonst wie bei p s e u d о d e n t i f e r. 13 mm. Typ von Borneo: Sarawak, Matang im Britischen Museum. 37. Dihammus misellus. Dem a d m i x t u s Gah. nahe stehend, aber: Stirn höher als breit, dichter punktiert sowie die Halsschildschcibe, Halsschildsci­ tendorn stumpfer; Flügeldecken an der Basis fein gekörnt, die Punk­ te grösstenteils gereiht. Braun, olivgrau tomentiert, sehr fein auf den Fühlern ausser an der Basis der Glieder vom dritten ab; Schild­ chen ockergelb tomentiert. 9—10 mm. Typ 1 9 von Borneo im Britischen Museum. 38. Dihammus sumatrensis. Dem p s e u d o d e n t i f e r mihi sehr nahe stehend, aber: Das erste Fühlerglied' gekeult, schmäler an der Basis, etwas länger, Stirn breiter als hoch, dichter, feiner punktiert, Halsschildscheibe ebenfalls sehr fein punktiert, Seitendorn etwas schmäler und etwas zurückgebogen; Schildclien halbkreisförmig. 13 mm. Typ von Sumatra, Merang im Britischen Museum. 39. Dihammus Scotti. 7) Dem m i s e l l u s mihi nahe stehend, aber: Grösser, die un­ teren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn nicht punktiert, Halsschildscitendorn schmäler, zugespitzt, mit parallelen Seiten; Flügeldecken an der Basis gekörnt, etwas deutlicher abgestutzt apikal, die Marginalecke deutlicher. Durchwegs einförmig olivgelb tomentiert mit leichtem Seidenschimmer. 16 mm. Typ 1 o" von Sikkim: Mungphu im Britischen Museum. 40. Dihammus densepunetatus. Dem s i k k i m e n s i s mihi nahe stehend, aber: Fühlerhöcker massig hoch, Halsschildscitendorn schmäler, zugespitzt, mit paralle­ len Seiten, Schildchen dreieckig, apikal verrundet, Schenkel kaum gekeult. Schwarz, durchwegs strohgelb tomentiert, die Halsschild­ scheibe und die Flügeldecken dicht mit braunen Flecken übersät, die Fettichrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d Vol. I (1936) 290 Festschrift für Prof. Dr. E га b r i к S t r a n d . Vol. I (1936) mehr oder weniger verfliessen. 12V2 mm. Typ 1 cf von Tonkin: Thai­Nien im Britischen Museum. 41. Dihammus inaiaccensis. Gestalt langgestreckt, ziemlich breit, das erste Fühlerglied lang, schmal, Fühlerhöcker hoch, die unteren Augenloben viel länger als breit, mehr als um die Hälfte länger als die Wangen, Stirn so hoch als breit, dicht, grob punktiert; Halsschild zweimal so breit als lang mit tiefen Querfurchen und grossem, langem, etwas stumpfen Sei­ lendorn; die Scheibe wenig dicht, fein punktiert; Schildchen breit, apikal verrundet; Flügeldecken langgestreckt, massig gewölbt, an der Basis sehr fein gekörnt, dann ziemlich dicht, immer feiner punktiert, die Schenkel gekeult. Rotbraun, durchwegs olivgelb mit leichtem Seidenglanz tomentiert, das apikale Ende der Fühlerglieder vom dritten ab dunkler. 14 mm. Typ von Malacca: Penang im Bri­ tischen Museum. 42. Dihammus grisescens. Langgestreckt, Fühler um ein Drittel länger als der Körper, das erste Glied ziemlich kurz, kräftig, das dritte um die Hälfte länger als das erste, Fühlerhöcker ganz niedrig, die unteren Augenloben viel länger als breit, etwas länger als die Wangen, Stirn breiter als hoch, dicht ziemlich grob punktiert, der Hinterkopf ziemlich dicht, wenig grob punktiert, Haldschild etwas quer, cylindrisch, die Querfurchen wenig deutlich, der Seitendorn schmal mit parallelen Seiten, die Scheibe dicht, wenig grob punktiert; Schildchen breit, kurz; Flü­ geldecken langgestreckt, dicht ziemlich grob punktiert, die Punkte apikalwärts spärlicher und feiner werdend, Schenkel gekeult. Rotbraun, durchwegs grau mit Seidenschimmer tomentiert, wodurch je nach dem Licht hellere und dunklere Flecken sich zeigen. 9 mm. Typ 1 9 von Birma, Ruby Mines im Britischen Museum. 43. Dihammus pseudauratus. Dem a u r a t u s Gah. sehr nahe stehend, aber: die Fühler, besonders das erste Glied weniger dick, die Fühlerhöcker massig hoch, die unteren Augenloben breiter, merklich länger als die Wan­ gen, Stirn spärlich, sehr fein punktiert, Halsschild ohne mittlere Vertiefung, der Seitendorn etwas länger und schmäler, Flügelde­ cken apikal verrundet, im basalen Viertel feiner punktiert. Schwarz, durchwegs rotorange tomentiert mit leichtem Seidenschimmer, diese Tomentierung weniger dicht; das apikale Ende der Fühlerglieder kaum dunkler. 26 mm. Typ von Britisch­Indien: Silhet im Britischen Museum. 44. Dihammus aurosericeus. Dem a u r e o f u s c u s Auriv. nahe stehend, aber: Gestalt viel gestreckter, das erste Fühlerglied apikalwärts leicht verdickt, bei den cf cf das dritte, vierte und fünfte Fühlerglied leicht verdickt, die unteren Augenloben etwas länger als breit, zweimal so lang als die Wangen, Stirn und Scheitelmitte ziemlich dicht und grob punk­ Dr. В r e u n i n g: Novae species Cerambycidarum 291 tiert, Flügeldecken sehr lang, parallelseitig. 23 mm. Typ 1 о" von N. S. Wales, Richmond River im Britischen Museum. 45. Dihammus Dayremi.*) Dem m a r i a n a r u m Auriv. nahe stehend, aber: Gestalt gestreckter, schmäler, Fühler der efef zweieinhalb mal so lang als der Körper, das zweite bis vierte Glied bei den cTö1 lehr leicht ver­ dickt, das erste Glied länger, apikalwärts kaum verdickt, die unte­ ren Augenloben mehr als zweimal so lang als die Wangen, Kopf nicht punktiert, Halsschilscheibe spärlich, wenig grob punktiert, der Seitendorn sehr lang, sehr schmal und sehr zugespitzt, Flügel­ decken sehr lang, wenig breit, am Ende sehr leicht abgestutzt, ziem­ lich grob, wenig tief punktiert, die Punkte wenig nach der Mitte ganz verwischt, Schenkel gekeult. Schwarz, durchwegs einförmig hellbraun tomentiert, sehr fein und eher graubraun auf den Schen­ keln; Abdomen ohne nackte Stellen. 29 mm. Typ 1 ö' von Austra­ lien, Victoria in der Sammlung Dayrem. 46. Dihammus ternatensis. Dem c o r p u l e ii t u s mihi nahe stehend, aber: Fühler um drei Viertel länger als der Körper, das erste Glied länger,* schmäler, schmal an der Basis, apikalwärts verdickt, Scheitel nicht punktiert, Flügeldecken gröber punktiert. Schwarz, durchwegs braun tomen­ tiert mit starkem Seidenglanz, wodurch je nach dem Licht hellere und dunklere Flecken erscheinen. 12½ mm. Typ von der Insel Ternate im Museum von Paris. 47. Dihammus tenuis. Dem p s e u d o b i a n o r mihi nahe stehend, aber: Gestalt schmäler, gestreckter, Fühler feiner, bei den o"Cf fast dreimal so lang als der Körper, Stirn höher als breit, Halsschildscheibe spär­ licher, gröber punktiert, Flügeldecken sehr lang, parallelseitig, feiner punktiert, die Beine schlanker; der Seidenglanz der Tomentierung weniger ausgeprägt. 22 mm. Typ 1 ö" von Queensland: Brisbane in der Sammlung Dr. Itziger. — Von a u r e o f u s c u s Auriv. durch viel längere Gestalt, feiner punktierte, apikal sehr leicht abgestutzte Flügeldecken, das apikalwärts deutlich verdickte erste Fühlerglied etc. unterschieden. 48. Dihammus flavomarmoratus. Gestreckt, Fühler der efef zweieinhalbmal so lang als der Körper, ihr drittes bis fünftes Glied sehr leicht verdickt, das erste Glied apikalwärts verdickt, Fühlerhöcker massig hoch, die unteren Augenloben dreimal so lang als die Wangen, Stirn höher als breit, dicht, ziemlich grob punktiert, Scheitel nicht punktiert, der Seiten­ dorn lang, konisch, zugespitzt; Flügeldecken von den Schultern ab leicht verschmälert, apikal verrundet, dicht grob punktiert, die Punkte apikalwärts etwas weniger grob. Rotbraun, braungelb to­ mentiert mit Seidenschimmer, die Flügeldecken dicht mit kleinen 292 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) vagen denudierten Flecken übersät. 22—27 mm. Typ 1 cf von Neu- Britannien im Museum von Par is . 49. Dihammus semisericeus. Gestalt sehr langgestreckt, zylindrisch, Fühler der Cfcf mehr ' als zweimal so lang als der Körper, das dritte Glied apikalwärts verdickt, Fühlerhöcker hoch; die unteren Augenloben länger als breit, um die Hälfte länger als die Wangen, Stirn breiter als hoch: Halsschild zylindrisch, Seitendorn klein, stumpf, einige grobe Punkte auf den Seiten der Scheibe und um die Seitendorne; Flügel- decken sehr lang, parallelseitig, apikal verrundet, an der Basis ziemlich grob gekörnt, dann ziemlich dicht, grob punktiert, die Punkte apikalwärts e twas feiner werdend, Schenkel gekeult, Unter- seite und Schenkel spärlich punktiert. Schwarz, durchwegs oliv- braun tomentiert mit s tarkem Seidenglanz, wodurch je nach dem Lichteinfall hellere und dunklere Flecken erscheinen; Beine und Fühler braungrau tomentiert,- mit leichtem Seidenschimmer. 14 mm. Typ 1 cf von China, Prov . Szetschuan in der Sammlung Pic. 50. Dihammus pseudoproductus. Dem p r o d u c t u s Pasc, nahe stehend, aber: Gestalt gedrun- gener, Fühler bei den cfcf um die Hälfte länger als der Körper, die unteren Augenloben länger als breit, Halsschildscheibe dicht, sehr grob punktiert, Flügeldecken gewölbter, ziemlich dicht punktiert, apikal schief abgestutzt, der Marginalwinkel deutlich. Schwarz, durchwegs braun tomentiert, mit ziemlich starkem Seidenschimmer, wodurch je nach dem Lichteinfall hellere und dunklere Flecken sich zeigen. 22 mm. Typ 1 $ von NeuGuinea: Dorey im Museum von Paris . 51. Dihammus pseudoconvexus. Gestalt gestreckt, gedrungen, Fühler ziemlich kräftig, um ein Drittel länger als der Körper (?) , das erste Glied massig lang, kräf- tig, apikalwärts e twas verdickt, Fühlerhöcker hoch, die unteren Augenloben etwas breiter als lang, mehr als zweimal so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch, sehr spärlich grob punktiert, einige feine Punkte auf der Scheitelmitte; Halsschildscitendorn lang, konisch, zugespitzt, die Scheibe ziemlich dicht, wenig grob punktiert, Flügeldecken lang, gewölbt, apikal leicht ausgeschnitten, die Suturalecke verrundet, die Marginalecke in einen kurzen Dorn ausgezogen, dicht, ziemlich grob punktiert, die Punkte apikalwärts kaum feiner werdend. Schwarz, durchwegs braungelb tomentiert, mit leichtem Seidenschimmer auf den Flügeldecken. 32 mm. Typ 1 9 von Neu-Guinea: Dorey im Britischen Museum.- 52. Dihammus marmoratus. Dem I t z i n g e r i mihi nahe stehend, aber: Gestalt weniger ge- streckt, Fühler um ein Viertel länger als der Körper (?), das erste Glied kürzer, apikalwärts wenig verdickt, die unteren Augenloben so lang als breit, Stirn breiter, Scheitelmitte spärlich punktiert, Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 293 Halsschildseitendorn länger, Flügeldecken grob punktiert, apikal deutlich ausgeschnitten, die Suturalecke deutlich, die Marginalecke spitzig. Schwarz, durchwegs braungelb tomentiert, Flügeldecken dicht braun marmoriert. 24 mm. Typ 1 9 von Neu­üuinea, Astro­ labe Bai im Museum von Hamburg. 53. Pseudodihammiis gen. nov. Gestalt sehr gestreckt, zylindrisch, Fühler fein, mehr als um ein Drittel länger als der Körner (9), das erste Glied ziemlich lang schmal, mit unvollständiger Narbe, das dritte merklich länger als das vierte, um die Hälfte länger als das erste. Fiililerhöcker massig hoch; Augen ziemlich grob facettiert, stark ausgeschnitten, die un­ teren Loben so lang als breit, dreimal so lang als die Wangen, Stirn so hoch als breit; Halsschild quer, mit 4 tiefen Querfurchen versehen, in der Mitte des Scitenrandes ein kurzer konischer Höcker an Stelle eines Seitendornes; Schildclien breit, verrundet ; Flügeldecken sehr lang, parallelseitie. gewölbt, anikal sehr leicht abgestutzt: Prostemalfortsatz ziemlich schmal, gleichmässig ver­ rundet, Mesosternalfortsatz schmal, an seinem Vorderrand senk­ recht abeestutzt. das letzte Abdorninalsoirment bei den 99 mit einer tiefen mittleren Depression vorsehen: Beine mässie: lang, schlank, die Schenkel gekeult. die Mittelschienen mit schwacher Dorsalfurche versehen, die Klauen gesperrt. Tvo a l b i c a n s mihi. Gehört svstematisch neben D i h a m m u s Thoms. P. albicans. Einige grobe Punkte iederseits der Halsschildscheibe: Flügel­ decken snärlich. eher grob punktiert, die Punkte anikalw^rts sehr fein werdend. Potbraun. durch«'ees weisslichernu tomentiert. die Flügeldecken mit denndierten Flecken "hersät ("vielleicht nicht bei ganz frischen Stücken), der anikale T^il der Fiihlerglieder vom dritten Teil ab dunkler. 23 mm. Typ 1 9 von Borneo, Sarawak im Museum von Leiden. 54. Tomolamla firriseomarmorata. Der f 1 я v о e и 11 a t n mihi nahe stehend, aber: Stirn und Mitte der Halsschildscheibe snärlieh fein nunktiert. die Punkte auf den Flügeldecken' nicht gereiht, eirüire sehr trrohe Punkte auf den Seiten der Halsschildscheibe und um die Seitendnrne. Alle Zeichnungen der Oberseite sowie die Tomentieninsr der Unterseite und derT^ine von hellerauer Färbung. 15 mm. Typ 1 cf von Uganda: Toro­Wald im Britischen Museum. 55. Melanauster Strandl.9) Gestalt sehr gestreckt /schmal , Fühler fein, zweimal so lang als der Körper (cf), unterseits kaum gefranst, das erste Glied lang, schmal, das dritte merklich langer als das vierte, um die Hälfte länger als das erste, Fühlcrhöcker mässie hoch, die unteren Augen­ loben etwas lämrer als breit, um die №>lfte l^neer als die Waneen, Stim so hoch als breit, Kopf durhwegs ziemlich dicht, fein punktiert. 2Ö4 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) Halsschild wenig dicht, fein punktiert, Seitendorn klein, spitzig, Schildchen breit, dreieckig; Flügeldecken sehr lang, parallelseitig, ohne aufstehende Haare, apikal verrundet, dicht, ziemlich grob punktiert, die Punkte apikalwärts kaum feiner werdend. Mesoster- nalfortsatz mit vortretendem Hocker besetzt, am Vorderrande senkrecht abgestutzt, Beine ziemlich schlank. Schwarz, die Stirn, die Wangen, die Seitenteile des Halsschildes, die Unterseite und die Beine fein weisslichgrau tomentiert, auf der Scheitelmitte jederseits eine schmale, weisse Binde, die nach hinten divergiert und dann als schmale Längsbinde auf den Seiten der Halsschildscheibe bis zu dessen Basis fortgesetzt ist; Flügeldecken dunkelblau, metallisch, mit zahlreichen kleinen, runden, weissen Makeln übersät ; Fühler schwarz, fein hellgrau tomentiert. 16 mm. Typ 1 cf von Britisch- indien, Travancore im Britischen Museum. 56. Paramelanauster gen. nov. Gestalt langgestreckt, Fühler dünn, mehr als um die Hälfte (9) oder mehr als zweimal (cf) so lang als der Körper, unterseits nicht gefranst, das erste Glied lang, schlank, mit vollständiger Narbe, das dritte e twas länger als das vierte, viel länger als das erste, Fühlerhöcker sehr hoch, Augen ziemlich grob facettiert, stark aus- geschnitten, die unteren Augenloben länger als breit; Halsschild quer, mit 4 deutlichen Querfurchen und einem Seitendorn versehen; Flügeldecken lang, apikal verrundet ; Prostemalfortsatz schmal, gleichmässig verrundet, Mesosternalfortsatz mit vortretendem Höcker besetzt, am Vorderrande abgestutzt; Beine lang, schlank, Mittelschienen mit sehr schwacher Dorsalfurche versehen, Klauen gesperrt . Typ b i m a c u l a t u s mihi. Gehört systematisch neben M e l a n a u s t e r Thoms. P. bimaculatus. Erstes Fühlerglied dicht punktiert, die unteren Augenloben e twas länger als die Wangen, Stirn höher als breit, Kopf durchwegs dicht, grob punktiert, Halsschild grob gefurcht und gekörnt, der Seitendorn ziemlich lang, schmal, spitzig, e twas nach vorn gerich- tet, Schildchen gestreckt, apikal verrundet, Flügeldecken von den Schultern a b leicht verschmälert, basal grob gekörnt, dann'ziemlich grob punktiert, die Punkte apikalwärts immer feiner werdend. Schwarz, rotbraun tomentiert, 3 schmale Längsbinden auf der Hals- schildscheibe, das Schildchen und zahlreiche sehr kleine Flecken im basalen Drittel der Flügeldecken rotorange gefärbt; ausserdem die Flügeldecken mit sehr kleinen weisslichgelben Flecken übersät; auf jeder Decke eine grössere ovale weisslichgelbe Makel auf der Mitte der Scheibe knapp vor der Mitte; die basale Hälfte der Fühler- glieder vom dritten ab gelblichgrau tomentiert. 29 mm. Typ 1 cf von Britisch-Indien: Manipur im Britischen Museum. Dr. В r e u n i n g: Novae species Cerambycidarum 295 57. Paramelanauster flavosparsus. Die unteren Augenloben viel länger als breit, mehr als zweimal so lang als die Wangen, Halsschildscitendorn ziemlich kurz, ko­ nisch, stumpf, Schildchen breit, apikal verrundet, Flügeldecken parallelseitig, an der Basis und besonders an den Schultern fein ge­ körnt, dann dicht, fein punktiert, die Punkte apikalwärts immer feiner werdend. Rotbraun, durchwegs braun tomentiert, die Augen­ ränder und 3 schmale Längsbinden auf der Halsschildscheibe ocker­ farben; Flügeldecken ziemlich dicht ockerfarben gesprenkelt, die Seitenteile des Halsschildes und die Seiten des Mesosternum ocker­ farben tomentiert; die basale Hälfte der Fühlerglieder vom dritten ab gelblich tomentiert. 21 mm. Typ 1 9 von China, Prov. Yunnan, Grenze gegen Tonkin in der Sammlung Pic. 58. Cremnosterna laterialba. Der a l b o p l a g i a t a mihi nahe stehend, aber: Grösser, das dritte Fühlerglied so lang als das ers te ; Halsschildscitendorn etwas länger, Flügeldecken an den Schultern etwas gröber gekörnt. Das Schildchen und fast der ganze Halsschild weiss tomentiert; auf jeder Decke eine sehr breite weisse Längsbinde, die vom Seiten­ rand bis über die Mitte der Scheibe reicht und nur das basale und apikale Fünftel frei lässt. 27 mm. Typ von Süd­Indien, Deccan im Britischen Museum. 59. Cruclhammus gen. nov. Langgestreckt, Fühler massig kräftig, kaum um ein Viertel länger als der Körper (?), unterseits nicht gefranst, das erste Glied ziemlich lang und kräftig mit schmaler, aber geschlossener Narbe, das dritte Glied merklich länger als das vierte oder das erste, Fühlerhöcker ziemlich hoch. Augen ziemlich grob facettiert, stark ausgeschnitten, die unteren Loben länger als breit, viermal so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch; Halsschild kurz, quer mit 4 sehr deutlichen, geraden Querfurchen und einem massig langen, spitzigen, etwas zurückgebogenem Seitendorn versehen, die Scheibe mit 4 stumpfen Beulen besetzt : Schildchen dreieckig; Flügeldecken langgestreckt, apikal stark abgestutzt, die Marginal­ ecke spitzig; Prostemalfortsatz schmal, gleichmässig verrundet, Mesosternalfortsatz mit einem Höcker besetzt, am Vorderrande senkrecht abgestutzt. Beine massig lang, ziemlich kräftig, die Schenkel leicht gekeult, die Mittelschienen mit Dorsalfurche, die Klauen gesperrt. Typ s u b e r u c i a t u s mihi. Gehört systematisch neben C y r i o t a s a s t e s Hell. C. suberuciatus. Kopf nicht punktiert. Halsschildscheibe mit einigen groben Punkten besetzt, Flügeldecken ziemlich dicht, wenig grob punk­ tiert, die Punkte apikalwärts immer feiner werdend. Dunkelbraun, rotbraun tomentiert; eine feine gelbe Längslinie auf dem Schildchen und der Mitte der Halsschildbasis; auf jeder Decke eine ziemlich 296 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i к S t r a n d . Vol. 1 (1936) breite graue Binde, die von der Scheibe, nahe dem Seitenrand (am Ende des basalen Drittels) schief nach hinten zur Naht reicht, welche sie etwas nach der Mitte trifft, dann entlang der Naht bis zum Beginne des apikalen Drittels führt, schliesslich schief nach rückwärts zum Seitenrand abbiegt. 18 mm. Typ 1 9 von Tonkin: Hoa­Binh in der Sammlung Pic. 60. Uraecha yunnana. Der a n g u s t a Pasc, nahe stehend, aber: das erste Fühlerglied in der Mitte etwas verdickt, Halsschildseitendorn etwas länger, die Flügeldecken basal äusserst fein gekörnt, dann sehr fein punktiert, apikal leicht schief abgestutzt. Auf ieder Decke eine dunkel rot­ braune Makel auf der Mitte der Basis, eine ebensolche diskale am Ende des basalen Viertels, die schief zur Naht absteigt, eine Binde in der Mitte, die ebenfalls sehr schief gegen die Naht zu absteigt, und mehrere solche Makeln im apikalen Drittel entlang dem Seiten­ rand und der Naht, deren letztere von der medianen Binde durch eine wenig deutliche gelbe Makel getrennt werden. 14 mm. Typ von Yunnan: Yunnansen in der Sammlung Pic. 61. Paraleprodera malaccensis. Der i n s i d i о s a Gah. sehr nahe stehend, aber: Fühler um die Hälfte länger als der Körper (9), nur die ersten vier Glieder unter­ seits gefranst, Halsschild weniger dicht punktiert, Flügeldecken ba­ sal spärlich gekörnt. Auf jeder Decke eine dreieckige, schwarze mediane Makel, die an ihrem Hinterrand stark ausgeschnitten und neben dem Seitenrand von einigen kleinen Makeln der Grundfär­ bung unterbrochen ist, und einige kleine schwarze Makeln auf der Scheibe und entlang der Naht am Ende des basalen Drittels. 22 mm. Typ 1 9 von Malacca: Perak im Museum von Leiden. 62. Arctolamia Strandl. 1 0) Der v i 11 о s a Gestro nahe stehend, aber: Gestalt etwas kürzer, Kopf fein punktiert, ohne aufstehende Haare, ausser einigen solchen am Innenrande der unteren Augenloben: die aufstehenden Haare des Halsschildes durchwegs schwarz gefärbt, Flügeldecken gröber punktiert, die Punkte von je einem sehr kleinen schwarzen Hof umgeben. Durchwegs gelbbraun tomentiert. auf der Halsschild­ scheibe kaum feiner, das erste Fühlerglied durchwegs schwarz, auf den Decken eine herzförmige schwärzliche Makel, die gemeinsam an der Naht hinter dem Schildchen gelagert und ihrem Hinterrand • zweilappig ist. und eine dreieckige ebensolche Makel auf der Scheibe jeder Decke etwas hinter der Mitte. 24 mm. Typ 1 cf von Yunnan: Sze­tsong in der Sammlung Dr. Itzinger. 63. Annamanum griseomaculatum. Sehr langgestreckt, schmal, Fühler dünn, ca zweimal so laug als der Körper, erstes Glied lang, schmal. Fühlerhccker hoch; die unteren Augenloben etwas länger als breit, mehr als zweimal so lang als die Wangen, Stirn höher als breit, sehr gewölbt; Hals­ Dr B r e u n i n g : Novae species Ccrambycidariim 297 schildseitendorn massig lang, spitzig, einige grobe Punkte auf den Seiten der Halsschildscheibe; Schildchen dreieckig; Flügeldecken sehr lang, von den Schultern ab leicht verschmälert, sehr dicht, grob punktiert, die Punkte apikalwärts sehr fein; Schenkel gekeult. Dunkelbraun, die Oberseite rotbraun tomentiert, die Flügeldecken dicht mit kleinen grauen Flecken übersät; Unterseite und Beine fein grau tomentiert, auf den Tibien und Tarsen mit gelb unter­ mischt. HV2—1572 mm. Typ 1 cf von Tonkin: Chapa in der Samm­ lung Pic. 64. Hammoderus Blair!.1 1) Langgestreckt, Fühler um drei Viertel länger als der Körper, die 5 ersten unterseits gefranst, Fühlcrhöckcr sehr hoch, die unte­ ren Augenloben etwas länger als die Wangen, Kopf durchwegs wenig dicht, eher grob punktiert. Halsschildscitendorn massig lang, stumpf, die Scheibe gefurcht und seitwärts grob gekörnt; Schild­ chen dreieckig, apikal verrundet: Flügeldecken in einen ziemlich langen, spitzigen Dorn ausgezogen, der vom Nahtwinkel wenig ab­ steht, an der Basis spärlich grob gekörnt, dann sehr spärlich fein punktiert. Schwarz, durchwegs braun tomentiert, untermischt mit weisslichen Borstchen: an der Innenseite des Halsschilddorns jeder­ seits eine weisse Längslinie angedeutet; die Flügeldecken mit einigen weissen Sprenkeln übersät. 25 mm. Typ von Neu­Qranada im Britischen Museum. 65. Blepephaeus annulatus. Dem s u e e i n e t o r Chevrl. nahe stellend, aber: Die unteren Augenloben knapn um die Hälfte länger als die Wangen. Stirn etwas breiter als hoch. Halsschildscitendorn viel schmäler, spitzig, Flügel­ decken apikal abgestutzt, die Sutural­ und Marginalecke weniger deutlich, die nostbasale Beule der Flügeldecken sehr deutlich. Auf dem Halsschild iederscits 2 dunkelbraune Längsbinden (eine auf den Seitenteilen knanp unterhalb des Seitendorns. eine auf der Scheibe gegen den Vorderrand zu verschmälert; die dunkelbraune basale Flügeldeckenmakel ist kürzer und bildet eine Ouerbinde, die sich beiderseits von der Naht bis zum Scitenrnnd erstreckt; sonst die Tomentierung etwas heller, strohgelb: Fühler dunkelbraun, die basale Hälfte der Glieder vom dritten ab strohgelb (dieser Unter­ schied ist stärker ausgeprägt als bei s u с с с i n с t о r). 21 mm. Typ 1 9 von Annama Cua­tung in der Sammlung Pic. 66. Blepephaeus Banks!. 1 2) Langgestreckt, Fühler ziemlich dünn, zweimal so lang als der Körper' (cf), erstes Glied lane, schmal, drittes so­lang als das vierte, etwas länger als das erste. Fühlerhöcker hoch, die unteren Augen­ loben so lang als breit, zweimal so lang als die Waneen, Stirn höher als breit, Halsschild kurz, sehr fein punktiert, der Seitendorn lang, konisch, die Scheibe nach rückwärts eegen die erste hintere Ouer­ furche fast senkrecht abgestutzt; Schildchen breit, apikal verrundet: 298 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) Flügeldecken sehr lang, parallelseitig, massig gewölbt, apikal leicht abgestutzt, die Sutural­ und Marginalecke verrundet, basal dicht fein gekörnt, dann dicht fein punktiert, die Punkte spärlich und sehr fein apikalwärts ; Beine ziemlich schlank. Schwarz, Stirn, Wangen, Augenränder, die ganze Unterseite, Beine und Fühler gelbbraun to­ mentiert; eine ziemlich breite dunkelbraune Querbinde auf dem Hinterkopf, die sich vom Hinterrand der Augen zur Mitte des Vor­ derrandes des Scheitels erstreckt; eine dunkelbraune Längsbinde auf der Mitte des Scheitels, Halsschild und Flügeldecken dunkel­ braun tomentiert; in der vorderen Hälfte des Halsschildes jeder­ seits eine breite ockerfarbene Querbinde, die fast die Mittellinie er­ reicht und seitswärts bis zum Prosternum reicht; auf jeder Decke eine ziemlich breite, posthumerale ockerfarbene Querbinde, eine quere ockerfarbene Makel auf der Scheibe hinter der Mitte und eine schmale ockerfarbene Binde entlang der Naht in ihrem apikalen Teil. 18 mm. Typ 1 cf von Borneo: Santabang im Museum von Sarawak. 67. Blepephaeus Straiuli.1') Dem a g e n о r Newm. (im Katalog von Schenkung irrtümlich zu P h a r s a l i a Thoms gestellt, in Wirklichkeit aber zu B l e ­ p e p h a e u s gehörig) nahe stehend, aber: Fühler um ein Viertel länger als der Körper (?) , Kopf durchwegs spärlich, sehr fein punk­ tiert, Halsschildscheibe sehr deutlich punktiert, Flügeldecken dichter punktiert, die Punkte viel gröber besonders an der Basis und um die Schultern, und mit einigen leicht erhabenen Längslinien besetzt. Schwarz, durchwegs braungrau, Unterseite, Beine und Fühler fein grau tomentiert; die netzförmige weisse Zeichnung der Flügeldecken weniger dicht und weniger regelmässig; die Seiten­ teile des Metasternum und der Hinterrand der Hinterleibsegmente ebenfalls weiss ; die Basis des vierten bis sechsten Fühlergliedes weiss geringelt. 19 mm. Typ 1 9 von den Philippinen: Insel Masba­ te im Museum von Leiden. 68. Hoplothrix perakensls. Sehr langgestreckt, Fühler fein, mehr als zweimal so lang als der Körper, das erste Glied lang, das dritte knapp länger als das vierte, Fühlerhöcker hoch; Stirn höher als breit, Kopf am Vorder­ rand breiter als der Halsschild; letzterer in der vorderen Hälfte grob punktiert, jederseits einige sehr grobe Punkte in der rückwär­ tigen Hälfte, die Querfurchen gerade, der Seitendorn ziemlich gross, konisch; Schildclien dreieckig, apikal verrundet; Flügeldecken sehr lang, stark gewölbt, von den Schultern ab leicht verschmälert , sehr dicht, ziemlich fein punktiert, apikalwärts immer feiner. Rot­ braun, braun mit ockerfarben vermischt, tomentiert, das Schild­ chen, die Naht, die Fpipleuren und 4 schmale Längsbinden auf der Scheibe jeder Decke ockerfarben, die Zwischenräume zwischen diesen Binden mit kleinen grauen Makeln übersät; Fühler fein grau Dr. В r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 200 tomentiert, etwas dichter in der basalen Hälfte der Glieder vom dritten ab. 18 mm. Typ 1 cf von Malacca: Perak im Britischen Museum. 69. Cereopsius slamensis. Dem a m a b i 1 i s Auriv. nahe stehend, aber: Halsschilddorn kürzer, breiter, konisch; Flügeldecken ohne helle Makel vor dem Ende, aber die Naht irii apikalen Viertel weisslich tomentiert. Typ 1 cf von Siam, Bukit Besar im Britischen Museum. 70. Cereopsius Kulzerl.1 4) Dem a r b i t e r Pasc, nahe stehend, aber: Halsschildscitendorn länger, schmäler, nicht, zurückgebogen, die Flügeldecken gewölbter, bis auf die Schultern fein punktiert. An Stelle der seitlichen weissen Halsschildmakel eine solche graue mit Seidenschimmer; auf jeder Decke 2 Querbinden (eine vor, die anderen hinter der Mitte) und eine praeapikale Makel von seidengrauer Färbung, die alle entlang der Naht durch eine schmale Längsbinde verbunden sind. 18 mm. Typ von S. O. Borneo im Museum von München. 71. Cereopsius cinereus. Dem s e x n o t a t u s Thoms. nahe stehend, aber: Fühler etwas kürzer (?) oder um drei Viertel länger (cf) als der Körper, das erste Glied etwas kürzer, Halsschildschcibe dichter punktiert, der apikale Marginaldorn der Flügeldecken etwas kürzer, die Decken etwas gröber punktiert; Mitteltibien ohne Dorsalfurche. Schwarz, durchwegs weisslichgrau tomentiert, ohne Zeichnungen, diese To­ mentierung sehr fein auf den Fühlern ausser in der basalen Hälfte des dritten bis fünften Gliedes, welche Teile daher heller erschei­ nen. 17—­20 mm. Typ 1 $ von Borneo: Matang im Museum von Sarawak. 72. Cereopsius javanicus. Dem s e x n o t a t u s Thoms. sehr nahe stehend, aber: Hais­ schildseitendorn kürzer, schmäler, Flügeldecken kürzer, die apikale Marginalecke spitzig, aber nicht in einen Dorn ausgezogen. Die praemediane und postmediane Makel auf jeder Decke grösser. 15 mm. Typ 1 ? von Jawa: Mt. Tjikorai im Britischen Museum. 73. Parametopides gen. nov. Langgestreckt, Fühler fein, etwas länger als der Körper, unter­ seits kaum gefranst, das erste Glied massig lang mit schmaler, aber vollständiger Narbe, das zweite Glied relativ lang, das dritte merk­ lich länger als das vierte, um die Hälfte länger als das erste, Füh­ lerhöcker niedrig; Augen grob facettiert, stark ausgeschnitten, die unteren Loben so lang als breit, Stirn breiter als hoch; Halsschild quer, mit 4 feinen Querfurchen, deren zweite vordere auf der Scheibe stark geschwungen ist, und langem, spitzem Seitendorn versehen; Schildchen dreieckig, apikal verrundet, Flügeldecken lang, von den Schultern ab leicht verschmälert, gewölbt, am Ende abgestutzt; auf jeder Decke eine stumpfe Längsbeule in der Mitte 300 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) der Basis; Prostemalfortsatz schmal, gleichmässig verrundet, Me­ sosternalfortsatz mit vortretendem Höcker besetzt, fast senkrecht am Vorderrande abgestutzt; Beine massig lang. Schenkel leicht ge­ keult. Typ n i v e o s c u t e l l a t u s mihi. Gehört systematisch ne­ ben T о m о 1 a m i a Lam. P. niveoscutellatus. Die unteren Augenloben zweimal so lang als die Wangen, Hals­ schildseitendorn etwas zurückgebogen, eine stumpfe Beule jeder­ seits der Mitte der Halsschildscheibe, Flügeldecken basal fein ge­ körnt, dann durchwegs grob punktiert, die apikale und suturale Ecke deutlich. Schwarz. Oberseite und Fühler rotbraun tomentiert, die Seitenteile des Halsschiides bis etwas über den Seitendorn, Unterseite und Beine gelbbraun tomentiert; Schildchen schnee­ weiss; eine kurze Längslinie in der Mitte der Halsschildbasis und das apikale Ende der Flügeldecken ebenfalls weiss tomentiert. das apikale Ende des ersten Fühlergliedes, das zweite sowie das apikale Ende der weiteren weiss tomentiert. 10—13 mm. Typ von der Ooldküste im Britischen Museum. 74. Pseudometopides gen. nov. Wie P a r a m e t o p i d e s mihi, aber der Mesosternalfortsatz ohne Höcker, nach vorn allmählich geneigt. Typ s p i n i p e n n i s mihi. P. spinipennis. Die unteren Augenloben etwas länger als die Wangen; Hals­ schildseitendorn gerade, sehr zugespitzt, die Scheibe ohne Beule; Flügeldecken anikal schief abgestutzt, die Suturalecke vernindet . die Marginalecke in einen spitzen Dom auseezo^en, Schenkel nicht rekeult­ Schwarz, durchwegs ziemlich dunkelbraun tomentiert, Schildchen bis auf eine nackte mittlere Längslinie, das apikale Ende der Fühlerglieder weiblich tomentiert. 10 mm. Tvn von Bel­ gisch­Kongo: Kivu. Tshihinda im Museum von Tervueren. 75; Acrldoeenhala яШпаппиЫа. Der b i s t r i a t a Chevrl. sehr nahe stehend, aber: Flügel­ decken etwas feiner nttnktiert. dte apikale suturalecke snit^ig. die Mareinalecke verrunrlet. der Hücker auf dem Mesosternalfortsatz schmäler. Die hellen Rinrlen auf Scheitel imd Halsschiirl eher ртаи, wenieer scharf: Fhieehlecken sehr dicht mit sehr kleinen weissen Flecken übersät, die teilweise in Längsreihe.n angeordnet sind, diese Flecken äusserst klein im basalen und anikalen Viertel ­ das vierte bis elfte Fühierflied weissljcb geringelt. Tvo 1 cf von Französich­ Zentralafnka. Gabun: Mavumbe im Museum von Stockholm. 76 Pharsalia tonkinensls. Der c i n c t i c o r n i s Pasc, sehr nahe stehend, aber: Gestalt schmäler. Flügeldecken leicht aber deutlich ausgeschnitten am api­ kalen Fnde. die Feken aber verrundet., an den Schultern kaum ge­ körnt; der Basalhöcker auf jeder Decke viel niedriger, verrundet. Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 301 Tomentierung wie bei с i n с t i с о r n i s, aber heller, braungelb vermischt mit weisslich, letztere Färbung dichter am Ende des ba­ salen Drittels der Flügeldecken; auf Stirn und Halsschild keine Längsbinden; auf jeder Decke eine ziemlich grosse runde, schwarze Makel am Seitenrand etwas vor der Mitte; Fühler vom dritten Glied ab fein grau tomentiert, die apikale schwärzliche Partie der Glieder weniger breit als bei с i n с t i с о r n i s. 20 nun. Typ 1 9 von Tonkin: Hanoi im Imperial Institute of Entomology, London. 77. Pharsalia borneensis. Der d u p 1 i с a t a Pasc, nahe stehend, aber: Schmäler, Flügel­ decken mehr parallel, gegen die Schultern weniger verbreitert, Halsschildseitendorn kürzer, breiter, konisch, stumpf, Flügeldecken basal weniger gekörnt, die suturale und apikale Ecke in je einen kurzen Dorn ausgezogen, die Schultern mehr verrundet. Schwarz, braungelb mit braun vermischt, tomentiert, auf jeder Decke meh­rere kleine dunkelbraune Flecken in Form von Querbinden ange­ ordnet (1 praemediane, 1 praeapikale, 1 apikale); zwischen der zweiten und dritten Binde 2 langgestreckte gelblichweisse Makeln, eine neben der anderen gelagert; Fühler fein grau tomentiert, das apikale Ende der Glieder vom dritten ab dunkler. 19 mm. Typ 1 9 von Borneo: Pontianak in der Sammlung Dr. Itzinger. — Von s a p e r d o i d e s Pasc, durch den stumpfen Halsschildseitendorn, weniger vortretende Schultern, die in einen Dorn ausgezogene api­ kale Suturalecke der Flügeldecken etc. verschieden. 78. Pharsalia obliquemaculata. Gestalt relativ breit, Fühler sehr fein, mehr als um die Hälf­ te länger als der Körper (o"), das erste Glied sehr lang und schmal, Fühlerhöcker nur durch einen schmalen Spalt geschieden, die un­ teren Augenloben etwas länger als breit, so lang als die Wangen, Halsschildseitendorn lang, schmal und zugespitzt, die Seiten der Scheibe und der Raum um die Seitendornen mit zahlreichen Kör­ nern besetzt; Flügeldecken apikal ausgeschnitten, die Suturalecke vortretend, die Marginalecke in einen ziemlich langen, stumpfen Dorn ausgezogen, an den Schultern gekörnt, dann sehr grob punk­ tiert, die Punkte apikalwärts feiner werdend, die Schultern eckig vortretend; auf jeder Decke eine hohe, konische, postbasale Beule, die direkt aufwärts gerichtet ist. Schwarz, braungelb tomentiert ver­ mischt mit weisslich auf dem Schildchen, in Form einer Mittel­ binde, die gegen die Naht ansteigt und im apikalen Viertel der Flü­ geldecken; auf jeder Decke eine ziemlich grosse schwarze Seiten­ randmakel hinter der Mitte, die schief gegen die Naht ansteigt; Fühler grau tomentiert, das apikale Ende der Glieder vom dritten ab schwärzlich. 13—18 mm. Typ 1 cf von den Philippinen, Insel Negros, Cuernos Mts. im Museum von Dresden. 79. 'Pharsalia philippinensis. Der o b l i q u e m a c u l a t a mihi sehr nahe stehend, aber: 302 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) Die unteren Augenloben merklich länger als die Wangen; Hals- schildseitendorn an der Basis viel breiter, Flügeldecken apikal we- niger ausgeschnitten; die Marginalecke spitzig aber nicht in einen Dorn ausgezogen; die postbasale Beule in Form eines sehr hohen kurzen Längskammes ausgebildet, der an seinem Hinterrand viel steiler abfällt als an seinem Vorderrand. Die postmediane schwar- ze Deckenmakel mehr von runder Form. Typ von den Philippinen im Museum von Dresden. Kommt auf Luzon vor. 80. Pharsalia Strand!.1*) Langgestreckt, Fühler um ein Viertel länger als der Körper (9), das erste Glied lang und schmal, Fühlerhöcker sehr hoch, die un- teren Augenloben so lang als breit, e twas länger als die Wangen, Stirn spärlich, fein punktiert, Halsschildseitendorn sehr lang, sehr schmal und stark zugespitzt, in der Mitte der Scheibe vor der Mitte eine Depression, hinter der Mitte ein kleiner Höcker, die Seiten der Scheibe ziemlich dicht punktiert; Schildchen dreieckig, abgestutzt, Flügeldecken sehr lang, apikal ausgeschnitten, die Suturalecke ver- rundet, die Marginalecke in einen ziemlich langen, spitzen Dorn ausgezogen, basal und an den Schultern gekörnt, die Punkte sutural- und apikalwärts fast erloschen; auf jeder Decke eine hoher kurzer postbasaler Längskamm. Schwarz, olivbraun tomentiert, unter- mischt mit weiss auf der Halsschildmitte und auf den Flügeldecken, wo diese Färbung eine sehr breite mediane sehr unscharfe Querbin- de und eine zweite solche schmälere, praeapikale Binde bildet; einige ockerfarbene Flecken auf der Halsschildscheibe, Schildchen eben- falls ockerfarben, Unterseite, Beine und erstes Fühlerglied gelbbraun und hellgrau marmoriert , die apikale Hälfte der Tibien dunkelbraun, die Fühlerglieder vom zweiten ab braun, das basale Drittel weiss tomentiert. 24 mm. Typ 1 9 von Britisch Indien: Madura, Shembaganur im Museum von Stockholm. 81. Agniohammus gen. nov. Sehr langgestreckt, schmal, Fühler sehr fein, unterseits nicht gefranst, zweimal so lang (9) oder fast dreimal so lang (cf) als der Körper, das erste Glied kurz mit offener Narbe, das dritte merklicli länger als das vierte, zweieinhalb mal so lang als das erste, Fühler- höcker klein, hoch; Augen grob facettiert, stark ausgeschnitten, die unteren Loben gross, so lang als breit, um die Hälfte länger als die Wangen, Stirn stark trapezförmig gestaltet; Halsschild etwas (9) oder viel (cf) länger als breit, seitlich leicht verrundet, ohne Sei- tendorn, mit 4 Querfurchen versehen, von den die zweite vordere und die erste hintere auf der Scheibe geschwungen sind; Flügelde- cken sehr lang, massig gewölbt, apikal schief abgestutzt, die margi- nalecke in einen kurzen Dorn ausgezogen; Prostemalfortsatz nach vorn allmählich geneigt; Beine ziemlich kurz, die 'vorderen etwas verlängert, die Vorderschenkel stark gekeult, Mittelschienen Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 303 mit Dorsalfurche, Klauen gesperrt. Typ о 1 i v а с е u s mihi. Gehört systematisch zu den Agniini. A. olivaceus. Einige zerstreute Punkte auf der Halsschildscheibe; Flügelde­ cken wenig grob punktiert, die Punkte mehr oder weniger gereiht, apikalwärts immer feiner werdend. Dunkelbraun, durchwegs ein­ förmig olivgrau tomentiert. 10½—IIV2 mm. Typ 1 cf von Malacca: Perak im Britischen Museum. 82. Agniopsis gen. nov. Gestalt gestreckt, Fühler sehr fein, zweieinhalb mal so lang als der Körper (cf), die ersten fünf ziemlich dicht gefranst, das erste Glied lang, schmal, apikalwärts etwas verdickt mit breiter, offener Narbe, das dritte merklich länger als das vierte, fast zweimal so lang als das erste; Fühlerhöcker niedrig; Augen grob facettiert, stark ausgeschnitten, die unteren Loben stark gewölbt, etwas brei­ ter als lang, merklich länger als die Wangen, Stirn breiten als hoch, mit feiner ziemlich hoher mittlerer Längskante versehen; Halsschild gross, stark gewölbt, nicht punktiert mit verrundeten Seiten, die vorderen Querfurchen wenig deutlich, die rückwärtigen tief; Schildchen breit, verrundet Flügeldecken lang, von den Schultern ab leicht verschmälert, massig gewölbt, apikal verrundet; Proster­ nalforsatz schmal, zwischen den Hüften etwas verbreitert, gleich­ massig verrundet, Mesosternalfortsatz wenig breit, vorn verrundet; Beine ziemlich kurz, Schenkel gekeult, Mittelschienen mit Dorsal­ furche, Klauen gesperrt. Typ f l a v o v i t t a t u s mihi. Gehört systematisch neben P a r a g n i a Gah., welche Gattung übrigens ebenfalls zu den Monohammini gehört. A. flavovittatus. Stirn spärlich, sehr fein punktiert, Flügeldecken dicht, wenig grob punktiert, die Punkte apikalwärts immer feiner werdend. Rot­ braun, äusserst fein weisslichgrau tomentiert, dichter auf den Wan­ gen, den Seitenteilen des Halsschildes mit der Unterseite; Beine und Fühler gelbrot, sehr fein gelblichgrau tomentirt; auf der Halsschild­ scheibe 3 schmale ockergelbe Längsbinden, die durch eine Querlinic entlang dem Vorder­ und Hinterrand miteinander verbunden sind; auf jeder Decke 3 schmale ockergelbe Längsbinden (eine nahe der Naht, die beiden anderen auf der Scheibe), von denen die mittlere und die äussere in der Mitte unterbrochen und miteinander vereinigt sind und von denen die mittlere an der Basis einen Querast aus­ sendet, der bis zum Schildchen reicht und dann entlang der Naht wieder e twas absteigt; die innere dieser Binden vereinigt sich mit der mittleren im apikalen Viertel und mit der äusseren am Ende. 11½ mm. Typ 1 cf von Borneo: Sarawak im Britischen Museum. 83. Rosenbergia denserugata. Der v e t и s t a Rits. sehr nahe stehend, aber: Das Schildchen breiter, die Halsschildscheibe strärker, quergefurcht; Flügeldecken 304 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. 1 (1936) dicht in ganzer Ausdehnung mit grossen flachen, glatten, schwar­ zen Tuberkeln übersät, die je um einen Punkt gelagert sind. Schwarz, durchwegs gelblichweiss tomentiert, auf jeder Decke meist 3 dichter gelb tomentierte, verwaschene Längsbinden; Fühler gelblichgrau tomentiert. 48—52 mm. Typ 1 V von der Insel Fergus­ son im Britischen Museum. 84. Pseudapriona gen. nov. Langgestreckt, Fühler massig kräftig, spärlich gefranst, um ein Viertel (¥) oder mehr als die Hälfte (cf) länger als der Körper, das erste wenig lang, am Ende kaum gekörnt, apikalwärts kräftig ver­ dickt, das dritte Qlied merklich länger als das vierte, mehr als um die Hälfte länger als das erste; Fuhlerhöcker massig hoch, Augen wenig grob facettiert, stark ausgeschnitten, die unteren Loben sehr gross, e twas breiter als lang, mehr als zweimal so lang als die Wangen, Stirn etwas breiter als einer der unteren Augenloben; Halsschild quer, basal dreilappig, ohne richtige Querfurchen, die Scheibe mit 5 kleinen Beulen besetzt; in der Mitte des Seitenrandes ein sehr langer, stark zugespitzter Seitendorn; Schildchen drei­ eckig, apikal abgestutzt ; Flügeldecken sehr lang, apikal breit ver­ rundet, das Suturalende in einen Dorn ausgezogen, die Schultern vort re tend; Prostemalfortsatz wenig breit, gleichmässig verrun­ det, Mesosternalfortsatz nach vorn allmählich geneigt; Beine massig lang, Schenkel linear, die Mittelschienen mit Dorsalfurche, Klauen gesperrt . Typ f l a v o a n t e n n a t a mihi. Gehört systema­ tisch neben A p r i о n a Chevrl. P. flavoantennata. Der ganze Körper unpunktiert. Schwarz, durchwegs einförmig, sehr fein schwarz tomentiert, die apikale Hälfte des vierten Fühler­ gliedes bis auf deren apikale Teile und das zehnte und elfte Glied durchwegs gelb tomentiert. 28—34 mm. Typ 1 $ von Britisch­ Indien: Naga Hills im Britischen Museum. 85. Imantocera nlasensls. Der a r e n о s a Pasc, sehr nahe stehend, aber: Gestalt grösser, das erste Fühlerglied fein punktiert und gefurcht. Halsschildnütte nicht punktiert, Seitendorn länger. 21—26 mm. Typ von der Insel Nias im Britischen Museum. 86. Glioma nicobarica. Sehr langgestreckt, Fühler um ein Viertel länger als der Körper (?.), das erste Glied kurz, fein punktiert, Fühlerhöcker massig hoch, die unteren Augenloben etwas länger als die Wangen, Stirn breiter als hoch, ziemlich dicht, fein punktiert; Halsschild um ein Drittel länger als breit, quergerillt und in der rückwärtigen Hälfte fein punktiert; Schildchen fünfeckig; Flügeldecken sehr lang, an der Basis fein gekörnt, dann dicht, immer feiner werdend, punk­ tiert, die Punkte im apikalen Viertel erloschen. Schwarz, der Kopf (ausser einer kleinen schwarzen Makel jederseits am Hinterrand Dr. В r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 3Ü5 F e i t i d ritt für Prof. Dr. E m Ь r i к S t r a n d . Vol. I (1936) К des Scheitels), das Schildchen, Unterseite, Beine und Fühler braun­ gerb tomentiert, Halsschild und Flügeldecken braun tomentiert und eicht braungelb tomentiert, die apikale Hälfte des dritten und zehn­ ten Fühlergliedes und der mittlere Teil des elften braun tomentiert. 23—26 mm. Typ 1 9 von den Nikobaren im Britischen Museum. 87. Planodes johorensis. Dem d e t e r r e n s Pas. nahe stehend, aber: Stirn und Wangen sehr dicht, ziemlich grob punktiert, Scheitelmitte sehr deutlich punktiert, Flügeldecken dichter bis zum apikalen Viertel gekörnt. Schwarz, durchwegs olivgrau tomentiert, sehr fein auf den Flügeldecken; auf jeder Decke 2 braune gewundene Quer­ binden, eine schmale vor der Mitte, eine breite hinter der Mitte, die die Naht nicht erreicht, und einige solche Makeln im apikalen Viertel. 14 mm. Typ 1 cf von Malacca, Johore im Britischen Museum. 88. Ereis javanica. Der s u m a t r e n s i s Qah. sehr nahe stehend, aber: Die beiden Augenlöben getrennt, aber sich berührend, Halsschild zum Vorderrand weniger eingezogen. Die helle Mittelbinde auf dem Scheitel schmäler, Halsschild ohne dunkle Binden, nur mit einigen vagen braunen Flecken besetzt, Flügeldecken vag braun retikuliert, die weissen Flecken weniger scharf gezeichnet, die schwarzen wie bei s u m a t r e n s i s . 13—15'/г mm'. Typ 1 9 von • Java int Briti­ schen Museum. 89. Mesocacia elongata. Der m u 11 i m а с u 1 a t a Pic ( = a s s a m e n s i s Hell.), als E r e i s beschrieben, nahe stehend, aber : Gestalt viel gestreckter, Halsschild kürzer, Schildchen schmäler, Flügeldecken länger, we­ niger fein punktiert. Auf den Seitenteilen des Halsschildes keine schwarze Binde, so wenig wie auf dessen Scheibe, die schwarzen Flecken auf den Flügeldecken zahlreicher, eine grössere neben der Naht, etwas hinter dem Schildchen, mehrere grössere nach den Schultern und in Form einer postmedianen Querbinde. 14 mm. Typ von Tonkin: Chapa in der Sammlung Dayrem. 90. Falsomesosella andamanica. Gestreckt, Fühler kaum (9) oder um ein Drittel (cf) länger als der Körper, das erste Glied sehr dicht, ziemlich grob punktiert, das dritte merklich länger als das vierte, die unteren Augenloben fast zweimal so lang als die Wangen, Kopf und Halsschild durchwegs sehr dicht fein punktiert, Halsschild quer mit wenig deutlichen Querfurchen, Flügeldecken sehr dicht, grob punktiert, die Punkte apikalwärts kaum feiner werdend. Schwarz, die ganze Oberseite sehr dicht ockergelb gesprenkelt; diese Färbung eine schmale Längsbinde auf der Mitte des Halsschildes, die in der Mitte unter­ brochen ist, und auf jeder Decke eine breite postmediane Quer­ binde, sowie eine schmale solche praeapikale bildend, welch letztere 306 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) beide von einer Anzahl/kleiner Fleckchen geformt werden; Unter- seite und Beine gelblichgrau, das apikale Drittel der Tibien und die Tarsen bis auf die basale Hälfte des vierten Gliedes dunkelbraun; Fühler dunkelbraun, die basale Hälfte des dritten, vierten und fünften Gliedes und die Basis des sechsten, manchmal auch die des siebenten, weisslich tomentiert. 8—IIV2 mm. Typ 1 cf von den An- damanen im Britischen Museum. 91. Falsömesosella nilghirica. Der a n d a m a n i c a mihi nahe stehend, aber: Die unteren Augenloben merklich kürzer als die Wangen, Flügeldecken feiner punktiert. Halsschildscheibe und Flügeldecken ausser den ockerfar- benen Sprenkeln, die keine Querbinden bilden, weisslichgrau mar- moriert; Unterseite und Beine weisslichgrau tomentiert. 8 mm. Typ von Britisch-Indien: Nilghiri Hills im Britischen Museum. 92. Mesosa tonkinensis. Der n e b u l o s a F. nahe stehend, aber: Flügeldecken gröber punktiert, die weissliche mittlere Querbinde der Decken an ihrem Hinterrand stark gezackt, das apikale Ende der Tibien und die Tar- sen dunkelbraun, die beiden ersten Tarsenglieder und die basale Hälfte des vierten weiss tomentiert. 13 mm. Typ 1 cf von Tonkin: T.uyen-Quan im Museum von Paris . 93 Mesosa persimilis. Der s u b f a s c i a t a Gah. sehr nahe stehend, aber: Kopf durchwegs dicht, fein punktiert, die Wangen länger. Halsschild deutlicher punktiert, Flügeldecken dichter und gröber punktiert. Die Punkte auf Halsschild und Flügeldecken von je einem kleinen dunkelbraunen Hof umgeben, diese Flecken unterbrechen auch die weissliche mediane Querbinde der Flügeldecken, deren Vorderrand gerade ist. Wh mm. Typ 1 Cf von Cambodja im Britischen Museum. 94. Mesosa affinis. Der u n d a t a F. nahe stehend, aber: Kleiner, Fühler dünner, Fühlerhöcker wenig hoch, Stirn dichter, sehr fein punktiert, Flügel- decken ebenfalls feiner punktiert. Halsschildscheibe grösstenteils braun tomentiert. die braune praemediane Querbinde der Flügel- decken weniger breit, mehr gewunden, die weissen Zeichnungen auf den Flügeldecken weniger ausgeprägt, mehr hellgrau gefärbt und häufiger von braunen Flecken unterbrochen. 11 mm. Typ 1 9 von Bhutan: Maria Basti im Museum von Paris . 95. Mesosa bimaculata. Der h i r s u t a Bat. nahe stehend, aber : Kleiner, gewölbter, die Wangen viel länger als die unteren Augenloben. Dunkelbraun, die ganze Oberseite braungelb, stellenweise mit rotbraun oder weiss- lichgrau untermischt- tomentiert: auf jeder Decke eine grosse ovale, dunkelbraune Makel auf der Mitte der Scheibe etwas hinter der Mitte. Unterseite und Beine gelblichgrau tomentiert, das api- Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 307 kale Ende der Tibien und die Tarsen dunkelrotbraun tomentiert; Fühler dunkelrotbraun tomentiert, die drei ersten braungelb bis auf das apikale Ende des dritten, das sechste bis auf sein apikales Ende weiss tomentiert. 7Va—10 mm. Typ 1 cf von Sikkim im Mu- seum von Dresden. 96. Zelota malaccensis. Der s p a t h o m e l i n a Qah. nahe stehend, aber: Das dritte Fühlerglied um die Hälfte länger als das vierte, das vierte zuweilen mit kleinem Dorn am apikalen Fnde, das fünfte mit sehr langem Dorn besetzt, das fünfte bis elfte Glied zusammen weniger lang als das dritte und vierte zusammen. Auf dem Kopfe zuweilen eine rotorangene Makel auf der Scheitelmitte und eine solche jederseits vor den unteren Augenloben; auf der Halsschildscheibe 3 solche runde Makeln, nebeneinander gelagert; auf jeder Decke 2 solche grosse Makeln, eine runde hinter der Mitte, auf der Scheibe, und eine quere praeapikale; eine kleine weisse Makel auf der Mitte der Tibien. 9 mm. Typ von Malacca: Perak im Britischen Museum. 97. Pseudozelota gen. nov. Langoval, Fühler ziemlich dick, e twas länger als der Körper, das erste Glied grob punktiert, mit offener Narbe, ziemlich lang, das dritte merklich länger als das vierte oder erste, das dritte und vierte an ihrem apikalen Innenende mit langem, spitzem Dorn be- wehrt, das fünfte Glied mit ebensolchem kurzen, mehr stumpfen; Fühlerhöcker sehr niedrig; Augen fein facettiert, fast geteilt, die unteren Loben breiter als lang, die Wangen mehr als zweimal länger als sie; Halsschild sehr kurz und breit, mit deutlichen Quer- furchen versehen; Schildchen dreieckig; Flügeldecken lang, ge- wölbt, von den Schultern ab leicht verschmälert, apikal breit ver- rundet; auf jeder Decke ein kurzer, sehr hoher, scharfer Längs- kanim auf der Mitte der Scheibe etwas hinter der Basis; Proster- nalfortsatz schmal, gleichmässig verrundet; Mesosternalfortsatz mit vertretendem Höcker bewehrt, vorn senkrecht abfallend; Beine ziemlich kurz, kräftig, die Schenkel gekeult, Mittelschienen ohne Dorn, Klauen divergent. Durchwegs mit lang abstehenden Haaren besetzt. Typ a n n a m e n s i s mihi. Gehört systematisch neben Z e l o t a Gah. P. annamensis. Halsschild wenig dicht, fein punktiert; Flügeldecken an der Basis fein gekörnt, dann wenig dicht, eher grob punktiert, die Punkte apikalwärts feiner werdend. Schwarz, strohgelb tomentiert, Scheitel grösstenteil schwarz, Halsschild mit kleinen schwarzen Fleckchen übersät, die Punkte des Halsschildes und der Flügel- decken von je einem kleinen schwärzlichen Hof umgeben; ' auf jeder Decke ausserdem 3 schwärzliche Querbinden (eine posthu- merale, eine postmediane und eine praeapikale). 9 mm. Typ von Annam: Tourane im Museum von Paris . 308 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) 98. Cacia palawanica. Der p r o t e u s Hell, nahe stehend, aber: Gestalt breiter, Fühler etwas länger als der Körper, Flügeldecken kürzer, breiter. Schwarz, durchwegs olivgelb tomentiert, die dunklen Längsbinden auf dem Scheitel und dem Halsschild sind ziemlich schmal, gegen die Halsschildbasis an der Innenseite verbrei tert ; die postmediane dunkelbraune Flügeldeckenbinde schmäler, kaum gegen den Seiten­ rand zu ansteigend, die beiden praeapikalen Makeln breiter; auf der vorderen Hälfte jeder Decke befinden sich 3 dunkelbraune Flecken, eine postbasale auf der Scheibe, nahe der Naht, eine zweite hinter ihr vor der Mitte und eine dritte vor der Mitte auf der Mitte der Scheibe; diese 3 Makeln nicht gelb umrandet. 9 mm. Typ von N. Palawan: Binaluan im Museum von Leiden. 99. Cacia ochraceomaculata. Der a s p e r s a Newm. nahe stehend, aber: Flügeldecken in der basalen Part ie zerstreut, fein gekörnt. Schwarz, durchwegs gelb­ braun tomentiert. Flügeldecken im basalen Drittel mit kleinen weisslichgrauen Flecken übersät, wo sie in Längsreihen angeordnet sind und in Form einer postmedianen Querbinde in der rückwärt i­ gen Hälfte mit kleinen ockerfarbenen Flecken besetzt, die zum Teil verfliessen; Tarsen, der ovale Teil des dritten und vierten Fühler­ gliedes sowie das fünfte bis auf sein apikales Ende weiss tomen­ tiert. IIV2 mm. Typ 1 cf von den Philippinen im Britischen Museum. 100. Caciella gen. nov. Gestreckt, Fühler fein, um die Hälfte (?) länger oder zweimal so lang (cf) als der Körper, die 6 ersten Glieder unterseits lang ge­ franst, das elfte bei den cfcf apikal stark einwärts gebogen, das erste Glied sehr lang, schmal, mit offener Narbe, das dritte etwas länger als das vierte oder ers te ; Fühlerhöcker sehr niedrig; Augen fast geteilt, wenig grob facettiert, die unteren Loben breiter als lang, so lang wie die Wangen; Stirn breiter als hoch; Halsschild gross, sehr gewölbt, seitlich verrundet und mit je einem kleinen unteren Höcker nahe dem Vorderrande versehen, die Querfurchen fein und wenig tief; Schildchen breit und kurz; Flügeldecken lang, gewölbt, von den Schultern ab leicht verschmälert , apikal verrun­ det; Prostemalfortsatz ziemlich breit, am Hinterrande senkrecht abgestutzt; Beine massig lang, die vorderen bei den cfcf etwas ver­ längert, Schenkel leicht gekeult, Vorderschienen gebogen', Mittel­ schienen mit Dorsalfurche, Tarsen kurz, die vorderen bei den cfcf erweitert , Klauen divergent. Typ p h i l i p p i n a r u m mihi. Ge­hört systematisch neben A e m о с i a Thoms. С. philippinarum. Kopf durchwegs ziemlich dicht, eher grob punktiert; Halsschild wenig dicht, ziemlich grob punktiert; Flügeldecken durchwegs dicht, ziemlich grob punktiert. Schwarz, fein grau tomentiert, die Dr. В r e u n i n g: Novae species Cerambycidarum 309 Ober­ und Unterseite dicht mit sehr zahlreichen kleinen ocker­ gelben Makeln übersät, die auf dem Scheitel 5 Längsbinden bilden und die auf den Sternen und den Abdominalsegmenten zu grösse­ ren Flecken verfliessen; auf jeder Decke eine posthumerale, ziem­ lich breite Ouerbinde, die nicht die Naht erreicht, und eine postme­ diane . Scheihenmakel, welche beide dunkler erscheinen, da auf ihnen die kleinen gelben, Makeln fehlen. 14—19 mm. Typ 1 с? von den Philippinen hu Museum von Dresden. Die Art kommt auf Min­ danao vor. 101. Therippia (Paratherippia) latefasciata. Der t r i l o b a Pasc, nahe stehend, aber: Stirn spärlich, sehr fein punktiert, Halsschild dichter punktiert, ohne Seitenhöcker, auf der Scheibe 5 stumpfe Beulen; Schildchen schmäler; Flügeldecken mehr parallelseitig, apikal breiter verrundet, basal fein gekörnt, dann dichter und gröber punktiert. Rotbraun, durchwegs strohgelb tomentiert, die Punkte auf dem Halsschild und den Flügeldecken von je einem dunkelbraunen Hof umgeben; auf jeder Decke eine sehr breite, gerade postbasale, dunkelbraune Ouerbinde und einige solche kleine Makeln hinter der Mitte und vor dem Ende; das api­ kale Ende der Tibien und die Tarsen dunkelbraun, die basale Hälfte des ersten, zweiten und vierten Tarsengliedes und das ba­ sale Stück der Fühlerglieder vom dritten ab weisslich tomentiert. 14—16 mm. Typ von Malacca, Selangor im Britischen Museum. 102. Agelasta transversefasciata. Der t r a n s v e r s a Newm. nahe stehend, aber: Hinterkopf wenig dicht, sehr fein punktiert, Flügeldecken basal fein gekörnt, dann sehr zerstreut, sehr fein bis zur Mitte punktiert, dann die Punkte erloschen, Beine schlanker. Schwarz, braun tomentiert, Flügeldecken mit viereckigen schwarzen Makeln besetzt, die 4 ge­ wundene Querbinden bilden (eine posthumerale, eine mediane, eine postmediane und eine praeapikale); Fühler schwarz, die Basis des vierten und fünften Gliedes gelbbraun tomentiert. 20 mm. Tyo 1 cf von der Insel Luzon, Lagūna im Museum von Dresden. 103. Agelasta mlndanaonis. Der t r a n s v e r s e f a s c i a t a mihi nahe stehend, aber: Die Schultern weniger vortretend. Schwarz, durchwegs fein hellgrau marmoriert, stellenweise mit ockergelb untermischt; diese Tomen­ tierung bildet auf jeder Decke 2 vage weissliche Binden (eine prae­ mediäne, eine mediane), die beide gegen den Seitenrand zu schief absteigen, Fühler schwarz, die basale Hälfte des dritten bis sechsten Gliedes weisslichgrau tomentiert. 20 mm. Typ 1 9 von Mindanao: Surigao im Museum von Dresden. 104. Anagelasta grisea. Der a p i с а 1 i s Pic (— C h o e r o m o r p h a a d s p e r s a Schwarz.) nahe stehend, aber: Die unteren Augenloben kaum um die Hälfte länger als die Wangen, Stirn sehr spärlich, sehr fein 310 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) punktiert, Hinterkopf nicht punktiert, Schildchen sehr breit, aber dreieckig, apikal fast zugespitzt, der basale Teil jeder Decke einen breiten vortretenden Lappen bildend, Mesosternalfortsatz mehr vortretend. Rotbraun, durchwegs sehr fein grau tomentiert, ohne Zeichnungen etwas dichter auf der Unterseite und den Beinen. 12mm. Typ 1 9 von Britisch­Indien, Nighiri Hills.im Britischen Museum. . • 105. Choeromorpha albofasciata. Der p о 1 у n e s a White sehr nahe stehend, aber: Die Flügel­ deckenbasis in ihrer Mitte weniger vorgezogen, die weisslichen Halsschildbinden gegen die Basismitte konvergierend, die mittlere Binde daher schmal und basalwärts verkürzt ; Schildchen ohne weisse Makel, Flügeldecken ohne Makeln, mit kurzen unregelmäs­ sigen Längsbinden besetzt, die sämtlich gelblichweiss gefärbt sind: Unterseite (bis auf die Mitte des fünften Abdominalsegmentes, welches schwarz tomentiert ist, und die Beine weiss, die Tarsen schwarz, die apikale Hälfte des dritten und die basale Hälfte des vierten Tarsengliedes weiss, das dritte Fühlerglied ausser eines schwarzen Innenfleckes vor der Mitte weiss tomentiert. Typ 1 ļ von Malacca: Penang im Britischen Museum. 106. Pseudochoeromorpha gen. nov. Von A g e l a s t a Newm. dadurch unterschieden, dass die Narbe am ersten Fühlerglied nur sehr schwach angedeutet ist. Typ A g e l a s t a l a r P a s c , welche Art im Katalog von Junk unter C h o e r o m o r p h a Chevr. steht und von der A g e l a s t a s о b r i n a Pasc, nur eine wenig auffallende Variante ist. Hierher ferner noch A g e l a s t a o c h r a c e a Thoms. von der A g e l a s t a m e d i i f u s c a Pasc, ein Synonym ist. P. siamensis. Der o c h r a c e a Thoms. sehr nahe stehend, aber: Fühler viel kürzer als der Körper (?), Flügeldecken spärlicher punktiert. Schwarz, durchwegs braun und weiss marmoriert , die weisse Fär­ bung auf jeder Decke eine längliche Basalmakel neben dem Schild­ chen, eine Nahtmakel am Fnde des basalen Viertels, eine grössere Makel auf der Scheibe knapp hinter der Mitte, eine postmediane quere Seitenrandmakel, eine gewundene praeapikale Ouerbinde und eine Ouerbinde längs dem apikalen Saume bildend; Tarsen gelb­ lichweiss tomentiert, ausser der apikalen Hälfte des vierten Gliedes, die schwarz bleibt; Fühler schwarz, die beiden ersten Glieder, die basale Hälfte des dritten bis sechsten und die Basis des siebenten gelblichweiss tomentiert. I2V2 mm. Typ 1 9 von Slam im Museum von Leiden. 107. Coptops brunnea. Der r u f a Thoms. nahe stehend, aber: Gestalt kürzer, Stirn nicht punktiert, Halsschild nicht gekörnt, die oberen Seitenhöcker weniger vortretend. Schwarz, 'durchwegs braungelb tomentiert, Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 311 die Decken mit sehr kleinen schwarzen und weissen Flecken über- sät, letztere besonders in der Mitte und vor dem Ende; 9 Fühler- glieder apikal nicht schwarz. 15 mm. Typ 1 9 von den Andamanen im Britischen Museum. 108. Coptops japonica. A e d i f i c a t o r F. nahe stehend, aber: Gestalt e twas ge- streckter, das dritte Fühlerglied so lang als das erste, die oberen und unteren Seitenhöcker des Halsschildes viel weniger vortretend, Flügeldecken länger, weniger gewölbt, viel dichter und feiner punktiert. Tornentierung fast gleichartig, nur die weisslichgraue Färbung weniger, die ockergelbe mehr hervortretend. Typ 1 $ von Japan, Osaka, in der Sammlung Pic. Auch auf Formosa. 109. Saimla sumatrana. Der b i p 1 a g i a t a mihi nahe stehend, aber: Gestalt gestreck- ter, das erste Glied apikalwärts mehr verdickt, Flügeldecken basal fein gekörnt, Oberseite dichter mit sehr kleinen dunkelbraunen Flecken übersät, die jederseits der Scheitelmitte eine breite Längs- binde bilden; keine solche Binde auf den Seitenteilen des Hals- schildes; auf jeder Decke eine breite dunkelbraune Ouerbinde hinter den Schultern, die kaum die Naht erreicht, eine ziemlich grosse ebensolche Seitenrandmakel e twas hinter der Mitte und eine kleinere solche vor dem Apikaiende. 20 nun. Typ 1 9 von Sumatra im Museum von Dresden. HO. Saimla laterialba. Gestreckt, Fühler ziemlich dick, e twas kürzer als der Körper (9), das erste Glied lang, apikalwärts kaum verdickt, das dritte e twas länger als das vierte oder erste, Fühlerhöcker niedrig, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, die Stirn breiter als hoch; Halsschild sehr kurz, mit sehr deutlichen Querfurchen; Schildchen halbrund; Flügeldecken lang, parallelseitig, apikal breit verrundet, an der Basis fein gekörnt, dann ziemlich grob punktiert, die Punkte sehr spärlich und sehr fein in der rückwärtigen Hälfte, Schenkel gekeult. Rotbraun, durchwegs strohgelb tomentiert, jeder- seits der Scheitelmitte eine schmale braune Längsbinde, eine eben- solche jederseits der Halsschildscheibe und einige solche Längs- linien auf den Flügeldecken; auf jeder Decke eine sehr grosse, sehr zerrissene Seitenrandmakel etwas vor der Mitte, die sich der Naht nähert, und eine dunkelbraune Seitenrandmakel hinler der Mitte: das apikale Ende des dritten bis sechsten Fühlergliedes und das siebente bis zehnte durchwegs dunkelbraun. 19 mm. Typ 1 9 ohne Fundortangabe im Museum von München. 111. Saimia alternate. Langoval, Fühler fein, um ein Viertel länger als der Körper, das erste Glied ziemlich lang, apikalwärts wenig verdickt, die unteren Augenloben merklich kürzer als die Wangen, Stirn wenig dicht, fein punktiert, Scheitel mit tiefer mittlerer Längsfurche; 312 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) Halsschild kurz, wenig dicht, fein punktiert; Schildchen sehr breit, kurz; Flügeldecken lang, gewölbt, apikal breit verrundet, basal fein gekörnt, dann wenig dicht punktiert, die Punkte unregelmässig, apikalwärts feiner; Schenkel gekeult. Rotbraun, durchwegs hellrot- braun, mit braun und hellgelb untermischt, tomentiert; eine breite dunkelrotbraune Binde auf den Seitenteilen des Halsschildes; die Punkte auf Halsschild und Decken von je einem dunkelbraunen Hof umgeben; Flügeldecken mit langgestreckten dunkelrotbraunen Ma- keln bedeckt, die in Längsreihen angeordnet sind, und mit eben- solchen weisslichgelben Makeln abwechseln, Fühler rotbraun, die Basis der Glieder vorn dritten ab gelblichgrau tomentiert. 12 mm. Typ yon Malacca im Museum von Par is . 112. Clyzomedus borneensis. Dem f a s t i d i o s u s Boisd. nahe stehend, aber: Das erste Fühlerglied schmäler, das dritte länger als das erste, die unteren Augenloben so lang als breit, so lang wie die Wangen, Flügel- decken weniger dicht, feiner punktiert. Rotbraun, strohgelb mit weisslich untermischt, tomentiert, die braunen Flügeldeckenzeich- nungen heller, weisslich umrandet, die postmediane Binde stärker gezackt, sei twärts kaum die Mitte der Scheibe überragend. Typ von Borneo: Bidi im Museum von Sarawak. 113. Atossa cribripennis. Der b i p a r t i t a Rits. sehr nahe stehend, aber: Halsschild gröber gerunzelt, Flügeldecken noch gröber punktiert, die gelbe Längsbinde im apikalen Drittel der Flügeldecken breiter. Typ 1 9 von Singapore im Britischen Museum. 114. Atossa leucostictica. Der a t o m a r i a Pasc , sehr nahe stehend, aber: Kürzer, Flü- geldecken ohne e twas erhabene Längslinien. Scheitel und Hals- schild ohne helle Binden, keine weisse Binde auf den Seiten der Unterseite, die weissen Flügeldeckenmakeln nicht gereiht, schärfer ausgeprägt. Typ 1 von Borneo: Matang im Britischen Museum. 115. Aderpas Lesnei. 1 0) Dem b r u n n e u s Thoms. nahe stehend, aber: Halsschild- seitendorn kaum angedeutet, die unteren Augenloben e twas länger als die Wangen, Schildchen apikal abgestutzt, Flügeldecken feiner punktiert, ohne regelmässige Längsbinden, die braune Tornentie- rung in der vorderen Hälfte der Flügeldecken dichter. 7 mm. Typ von Mozambique: Vila Fery im Museum von Paris . 116. Ancita ochraeeovittata. Der n i p h o n o i d e s Pasc, nahe stehend, aber: Fühler e twas kürzer als der Körper (?) , die unteren Augenloben so lang als breit, e twas länger als die Wangen, auf der Mitte des Halsschildes eine ziemlich tiefe, runde Depression; Flügeldecken basal fein ge- körnt, dann sehr grob punktiert, die Punkte gegen die Naht zu in der rückwärtigen Hälfte feiner, ohne Haarfaszikeln; die Seiten der Dr. В r e l i n i n g : Novae species Cerambyciclai urn 313 Brust und der Abdomiiialsegmcnte dicht, grob punktiert, Schwarz, fein gelblichgrau tomentiert, die Unterseite ockerfarben tomentiert, die Augenränder ockerfarben; jederseits einwärts des Halsschild­ seitendorns eine ziemlich breite ockerfarbene Längsbinde; auf jeder Decke eine kurze solche Längslinie an der Basis unweit des Schildchens und eine breite Längsbinde auf der Scheibe, die von der Schulterbeule bis zum Ende reicht, das sechste bis achte Fühlerglied weisslichgrau tomentiert. 13 mm. Typ 1 9 von Ncu­ Quinea: Mafulu im Britischen Museum. 117. Paramurosternum gen. nov. Langgestreckt, gedrungen; Kopf breit, Mandibehi breit an ihrem Aussenrand gleichmässig verrundet, Augen stark ausge­ schnitten, die unteren Loben breiter als lang, die Wangen fast zwei­ mal so lang als die unteren Augenloben, Fühler fein, etwas länger als der Körper, das ­ dr i t te Glied viel länger als das vierte, Fühler­ höcker niedrig; Halsschild breit, basal dreilanpig, stark gewölbt, mit kleinem stumpfen Seitenhöcker, der der Basis etwas genähert ist, die hintere Querfurche sehr undeutlich; Flügeldecken lang, sehr gewölbt, apikal breit verrundet, schütter, sehr fein in ganzer Aus­ dehnung punktiert, die Schultern verrundet; Prostemalfortsatz massig breit, so hoch als die Hüften, am Hinterrande verrundet, am Vorderrande senkrecht abgestutzt, aber nicht verbreitert und nicht über die Hüften nach vorn verlängert ; Mesosternalfortsatz breit, vorn abgerundet und abgestutzt; Beine ziemlich kurz, die Schenkel leicht gekeult, Mitteltibien mit Dorsalfurchc, Klauen di­ vergent. Typ p i с t u m mihi. Gehört systematisch neben M u г о ­ s t e r n u m Jord. P. pictum. Braun, die Oberseite fein graubraun mit weisslichgrau unter­ mischt, tomentiert und mit hellgelben, schmal dunkelbraun umran­ deten Zeichnungen besetzt, und zwar: eine gezackte Ouerbinde am Vorderrande der Stirn und Wangen, eine breite ebensolche am Oberrande der Stirn, mit der ersteren jederseits durch eine schmale Längsbinde verbunden; eine breite, schiefe Binde auf den Wangen, eine Quermakel zwischen den Fühlerhöckcrn, 3 Makeln auf dem Scheitel, deren mittlere schmal, die seitlichen breit, als breite gezackte Längsbinden jederseits der Halsschildmitte fortge­ setzt; ausserdem jederseits auf dem Halsschild 3 Längsbinden, die in der Mitte unterbrochen sind (deren mittlere über den Seitendorn läuft, die obere auf den Seiten der Scheibe, die untere auf den Seitenteilen); Schildchen gelb tomentiert, auf jeder Decke eine breite sehr gezackte basale Querbinde, auf der Schulterbeule und schief dahinter unterbrochen, 3 kleine praemediane Makeln neben­ einander gelegen, eine breite, sehr gezackte mittlere Querbinde, die gegen die Naht zu etwas schief absteigt, eine kleine Makel auf der Scheibe knapp dahinter, 2 Makeln am Beginne des apikalen 3 U Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. 1 (1936) Viertels (eine am Seitenrande, eine an der Naht), eine sehr gezackte praeapikale Makel, die schmal mit der postmedianen Suturalmakel verbunden ist, eine apikale Makel, die schmal mit der praeapikalen verbunden ist; Unterseite und Beine weisslichgrau tomentiert, einige grosse gelbe Flecke auf den Seiten des Meso- und Meta- sternum und eine grosse quere, gelbe Makel auf den Seiten jedes Abdominalsegments; Fühler fein, weisslichgrau tomentiert. Typ von Tanganjika-Territorium: Ndala im Britischen Museum. 118. Dldyniodonta orientalis. Fühler ziemlich fein, das erste Glied wenig dick Fühlerhöcker massig hoch, die unteren Augenloben halb so lang als die Wangen; Stirn schütter, sehr fein punktiert und mit lang abstehenden Haaren besetzt; Halsschild kaum quer, dicht und grob gefurcht und gekörnt, jederseits der Scheibenmitte eine grosse stumpfe Beule, der vordere der beiden Seitendorne ausserordentlich breit, konisch, eher einen seitlichen Kamm bildend, der hintere schmal, zuge- spitzt, kaum länger als der vordere; Schildchen breit, fünfeckig; Flügeldecken apikal leicht abgestutzt, in ganzer Ausdehnung fein gekörnt; auf jeder Decke ein kurzer, ziemlich hoher Längskamm in der Mitte der Basis, von mehreren Zähnen gebildet, in der Mitte 2 Längsreihen grosser zahnartiger Tuberkeln, deren letzterer in beiden Fällen der höchste ist (am Beginne des apikalen Drittels ge- legen) und ein ziemlich hoher zahnartiger Tuberkel in der Mitte der Scheibe am Beginne des apikalen Viertels; gegen den Seitenrand zu 3 Längsreihen von Tuberkeln in ganzer Ausdehnung, deren seit- lichster den Seitenrand gezähnt erscheinen lässt und den höchsten Zahn auf der Schulterbeule hat ; Metasternum sehr kurz, zweimal so breit als lang, die Unterflügel ganz atrophiert. Die Mittelschie- nen mit der charakteristischen Längsgrube am Aussenrande. Schwarz, durchwegs rotbraun tomentiert, auf jeder Decke eine ziemlich breite mittlere, wenig scharfe schwärzliche Ouerbinde, die die Naht nicht erreicht; Schenkel und Tibien in der Mitte schwärzlich geringelt. 15—16 mm. Typ 1 cf vom Tanganjika-Terri- rorium: Kilimandjaro, Kulturzone, 1500 m, im Museum von Hamburg. 119. Crossotus basimaculatus. Langoval, Fühler ziemlich kräftig, e twas länger als der Körper, unterseits dicht gefranst, besonders das elfte Glied, das erste kurz, sehr kräftig, das dritte merklich länger als das vierte, mehr als um die Hälfte länger als das erste, Fühlerhöcker niedrig, die unteren Augenloben viel länger als breit, so lang wie die Wangen; Hals- schild sehr breit, mit grossem und breitem, stumpfen Seitendorn, der e twas der Basis genähert ist und breitem, stumpfen vorderen Höcker; jederseits der Halsschildmitte ein hoher Längshöcker, der von zwei hintereinander gelegenen Zähnen gebildet wird, die Scheibe schütter, ziemlich grob punktiert, Flügeldecken sehr ge- wölbt, von den Schultern ab leicht verschmälert , apikal breit ver- Dr. В г с ti ņ i n g: Novae species Cerambycidarum 315 rundet, dicht, ziemlich grob punktiert und mit Längsreihen von Körnern hinter den Schultern besetzt; auf jeder Decke 2 dunkel­ braune Haarfascikel, ein kleiner in der Mitte der Basis und ein grosser postbasaler hinter ihm. Schwarz, durchwegs weisslich to­ mentiert, stellenweise mit braungelb und dunkelbraun untermischt, das erste Fühlerglied, die S c h e n k e l . Tibien und Abdomen dicht mit kleinen dunkelbraunen Fleckchen übersät; 'eine kurze dunkelbraune Längsbinde in der Mitte des Scheitels; eine ziemlich grosse schwarzbraune Makel an der äussersten Basis jeder Decke neben dein Schildclien, eine kleine nierenförmige dunkelbraune Makel auf der Scheibe hinter der Mitte. IN mm.-Typ vom Tangajika-Territo- rium: Kilosa im Britischen Museum. 120. Crossotus pseudocostiger. . Dem с о s t i g e r Qtied. nahe stehend, aber: Die unteren Augenloben mehr als zweimal so lang als die Wangen, Stirn und Halsschildscheibe fein punktiert, Seitendorn kürzer, etwas breiter, Flügeldecken weniger grob punktiert. Schwarz, durchwegs braun­ gelb mit braun untermischt, tomentiert; eine sehr breite dunkel­ braune Längsbinde auf der Halsschildmitte. die gegen den Vorder­ rand verschmälert ist und sich auf die Flügeldeckenbasis fortsetzt, wo sie eine sehr kurze Quermakel jederseits des Schildchens bil­ det; überdies auf jeder Decke eine dunkelbraune Seitenrandmakel hinter der Schulter; Schildchen dunkelbraun; das apikale Ende der Vorder­ und Mittcltibien dunkelbraun. 9—10 mm. Typ 1 cf von Französisch­Centralafrika: Fort Archambault im Museum von Paris . 121. Crossotus Lesnei. 1 7) Dem c a f f e r Fähr, nahe stehend, aber: Schmäler, drittes Fühlerglied etwas länger als das vierte, die unteren Augenloben länger, Halsschildseitendorn sehr klein, die Scheibe spärlicher und gröber punktiert, Schildchen schmäler, alle Haarfascikel der Flügel­ decken sehr klein, nur eines auf der hinteren Hälfte. 8V2 mm. Typ 1 9 von Französich Centraiafrika: Haut Ubanghi: Fort de Posset im Museum von Paris . 122 . Crossotus pseudocaffer. Dem c a f f e r Fahr, sehr nahe stehend, aber: Wangen viel kürzer als die unteren Augenloben, die etwas breiter als lang sind; Halsschild gröber punktiert, der Seitendorn breiter, etwas zurück­ gebogen; auf jeder Decke noch ein sechstes, kleines Haarfascikel schief hinter der Schulter gelegen auf der Scheibe; und ein siebentes an der Naht hinter dem Schildchen; die Seitenbinden des Halsschil­ des weiss gefärbt und daher deutlicher; auf den Flügeldecken die Tomentierung etwas heller, weisslich mit gelb untermischt, ausser hinter den Schultern und in Form einer postmedianen Querbinde, welche schwärzlichgrau bleiben; Unterseite und Beine ebenfalls weisslich, nur das apikale Ende der Tibien und die Tarsen schwärz­ 316 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) lieh. 5—5½ mm. Typ: von Natal: Zululand, Umfului River im Bri- tischen Museum. 123. Crossotus ugandae. Dem v a g e p i c t u s Frm. nahe stehend, aber: Fühler viel kürzer als der Körper, kaum gefranst, Wangen e twas länger als die unteren Augenloben; Halsschildseitendorn kurz, konisch, stumpf, die ganze Scheibe schütter fein punktiert, Flügeldecken durchwegs sehr fein punktiert. Fast durchwegs weiss mit e twas braun untermischt, tomentiert, Flügeldecken mit schmalen gelben Längslinien besetzt, auf jeder Decke eine grosse weisse Makel auf der Scheibe hinter der Mitte, vorn und rückwärts braun eingefasst. 7½—8 mm. Typ von Uganda; Rudolf See, Ferguson Golf im Imperial Institute of Entomology, London. 124. Rhodopis Andrewesi. 1 8) Der p i p e r i t a Gah. nahe stehend, aber: Kleiner und breiter, Stirn und Wangen nicht punktiert, Hinterkopf fein, Halsschildschei- be weniger grob punktiert, Seitendorn schmäler; Flügeldecken apikal s tärker abgestutzt, die Marginalecke deutlich, der basale Kamm etwas weniger hoch. Kopf ohne gelbe Zeichnungen, Flügel- decken weniger dicht grau gesprenkelt ausser im apikalen Drittel, wo sie von gelblichgrauer Färbung sind und in Form einer unregel- mässigen zerrissenen Ouerbinde e twas vor der Mitte. 11 mm. Typ 1 9 von Britisch-Indien, Nilghiri Hills im Britischen Museum. 125. Rhodopis tonkinensis. Der p u b e r a Thoms. nahe stehend, aber: Das erste Füh- lerglied apikalwärts deutlich verdickt, Halsschildseitendorn deut- licher, die Punkte auf den Flügeldecken bis zum apikalen Drittel gröber, die mittlerere Längsbinde auf dein Halsschild ist schmaler und hellgrau gefärbt, die seitlichen sind umgekehrt breiter und von gelber Färbung; Flügeldecken dicht mit kleinen weisslichgrauen unregehnässigen Flecken übersät, die teilweise verfliessen; Unter- seite, Beine und Fühler grau tomentiert, diese Tomentierung sehr fein auf den Fühlern, mit gelb untermischt auf den Seiten des Meta- sternum und am Hinterrand 1 der Abdominalsegmente; die Seitenteile des Mesosternum ockerfarben tomentiert. 16 mm. Typ 1 9 von Tonkin. Mtes. Mauson im Museum von Hamburg. 126. Protonarthron gracile. Dem m i c r o p s Jord. nahe stehend, aber: Noch kleiner, das dritte Fühlerglied e twas kürzer als das vierte. Dunkelrotbraun, die gelbbraunen Zeichnungen e twas schärfer ausgeprägt und mehr aus- gedehnt. 6—9 mm. Typ 1 von Belgisch-Kongo: Sassa im Museum von Tervueren. 127. Protonarthron fasciatum (Hintz i. 1.). Fühler e twas mehr als zweimal so lang als der Körper, die 8 ersten unterseits dicht gefranst, das dritte Glied so lang als das vierte, die unteren Augenloben e twas länger als die Wangen, Füh- Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 317 lerhöcker niedrig, die ganze Oberseite und die Seiten der Sterna und Abdominalsegmente dicht, fein punktiert. Rotbraun, die Ober­ seite braun tomentiert und sehr dicht ockerfarben marmoriert; die Basis des Halsschilds, das Schildclien, die äusserste Basis der Flü­ geldecken und eine breite praemediane Binde, die sich hinter der Schulterbeule entlang dem Seitenrand bis zur Basis erstreckt, weiss­ lich tomentiert; Unterseite und Beine graugrünlich tomentiert, eher weisslichgrün auf dem Metasternum; Fühler dunkelbraun, die Basis der Fühlerglieder vom dritten ab graugrün geringelt. 9\л nun. Typ 1 Ö von Belgisch­Kongo: Koudue in der Sammlung Le Moult jetzt Museum Brüssel. 128. Cylindrepomus javanicus. Dein r u b r i c e p s Auriv., welche Art im Katalog von Schenkung irrtümlich unter O l e n e c a m p t u s angeführt ist, nahe stehend, aber: Halsschild in seinem mittleren Teil mehr eingezogen, Flügeldecken viel feiner punktiert, apikal schiefer abgestutzt, die Marginalecke in einen kurzen, breiten Dorn ausgezogen. Rot durch­ wegs einförmig rotbraun tomentiert. 11 mm. Typ von Jawa im Britischen Museum. 129. Cylindrepomus indicus. Dem g r a m m i c u s Pasc, nahe stehend, aber: Fühler zweimal so lang als der Körper, die Glieder nicht gekörnt, die unteren Au­ genloben um die Hälfte länger als die Wangen, Halsschild etwas länger als breit, Flügeldecken apikal in eine kurze Spitze ausge­ zogen, die Punkte, in der hinteren Hälfte gröber, kaum feiner wer­ dend. Rotbraun, fein grau tomentiert und mit folgenden weisslichen Zeichnungen besetzt: eine schmale Längsbinde jederseits hinter den unteren Augenloben, über die Seitenteile des Halsschildes und die Episternen des Meso­ und Metathorax verlängert und als schmale Seitenrandbinde bis zum Ende deren basalen Viertels reichend; eine andere solche Binde jederseits der Scheitelmitte (zwischen den Fühlerhöckern mit derjenigen der anderen Seite vereinigt), über die Seiten der Halsschildscheibe bis zur Halsschildbasis reichend; Schildchen weiss tomentiert; auf den Flügeldecken eine sehr ge­ zackte Querbinde vor der Mitte (durch die Vereinigung dreier Ma­ keln gebildet, deren kleinste gemeinsam an der Naht gelegen ist), beiderseits den Seitenrand nicht erreichend und die auf der Mitte der Scheibe jeder Decke eine Längsbinde entsendet, die die Basis nicht ganz erreicht; ausserdem auf jeder Decke eine sehr unregel­ mässige Längsbinde auf der Scheibe, die durch die Verschmelzung einer schiefen postmedianen und einer solchen langgestreckten prä­ apikalen Makel entstanden ist. 17 mm. Typ von Britisch­Indien; Silhet, Chandkhiva im Museum von Stockholm. 130. Cylindrepomus laosensls. Dem i n d i c u s mihi nahe stehend, aber: Gestalt länger, schmäler, Halsschild bei den cfcf viel länger als breit, dichter quer­ 318 Festschrift für Prof. Dr. E ni b r i к S t r a n d . Vol. I (1936) gerieft, die Flügeldecken kürzer, apikal schief abgestutzt, die Mar­ ginalecke in einen kurzen Dorn ausgezogen. Rot, durchwegs lila­ grau tomentiert (ausserordentlich fein auf den Fühlern) und mit folgenden weissen Zeichnungen besetzt: Eine.Ouerbinde am Vor­ derrande der Stirn, die jederseits über die Wangen, Seiten des Hals­ schildes, der Sterna und Abdoininalsegmente bis zum Körperende sich fortsetzt, eine Makel zwischen den Fühlerhöckern, eine grosse runde Makel jederseits der Scheitelmitte, eine langovale Makel je­ derseits der Halsschildscheibe in der Mitte seiner Länge; auf jeder Decke 4 Makeln auf der Scheibe (eine basale, eine praemediane, eine postmediane, eine schmale langgestreckte praeapikale), eine sehr kleine Makel an Seitenrand hinter der Schulter und 2 sehr kleine Makeln knapp vor der postmedianen Scheibenmakel (eine an der Naht, die andere am Seitenrande). I2V2—I6V2 nun. Typ 1 O" von Cambodja im Britischen Museum. 131. Cylindrepomus sexplagiatus. Dem l a o s e n s i s mihi nahe stehend aber: Halsschild noch länger, fast zweimal so lang als breit, seine Scheibe feiner querge­ rieft, Flügeldecken apikal leicht ausgeschitten, die Sutural­ und die Marginalecke spitzig. Jederseits der Scheitelmitte eine schmale weisse divergente Binde; auf den Seiten der Halsschildscheibe eine schmale weisse Längsbinde, die jedoch nicht die zweite vordere und die erste hintere Querfurche überschreitet; auf jeder Decke 3 ovale grössere weisse Makeln (eine basale knapp neben dem Schildchen, eine praemediane quere und eine langgestreckte postmediane) und 3 solche kleine Makeln (eine auf der Scheibe hinter der Schulter, eine neben der Naht knapp nach der Mitte und eine präapikale auf der Mitte der Scheibe). 10 mm. Typ von den Andamanen im Bri­ tischen Museum. 132. Cylindrepomus malaccensis. Gestalt ausserordentlich gestreckt, der Kopf verbreitert , Fühler sehr fein, eineinhalbmal (9) oder zweieinhalbmal (cf) so lang als der Körper, das dritte Glied bei den 99 viermal, bei den cfcf siebenmal so lang als das erste, zweimal so lang als das vierte, das erste Glied durchwegs gekörnt, die unteren Augenloben um die Hälfte länger als die Wangen, Stirn breiter als hoch, dicht, sehr fein gekörnt; Fühlerhöcker massig hoch, Scheitel sehr verlängert, sehr fein querge­ rieft; Halsschild eineinhalbmal (9) oder zweimal (cf) so lang als breit, sehr fein quergerieft. Schildchen breit, dreieckig; Flügel­ decken sehr lang, stark verschmälert und apikal zugespitzt, sehr dicht grob punktiert, die Punkte apikalwärts immer feiner; Beine ausserordentlich lang, die vorderen bei den cf cf verlängert , die Schenkel gestielt, Tibien gebogen, die vorderen sechsmal so lang als die Vordertarsen bei den cf Cf, viermal so lang bei den 9 9 - Schwarz mit blauem Schimmer, die Oberseite fein schwarz tomentiert, eine schmale Längsbinde auf der Halsschildmitte und Mitte des Schild­ Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarnm 319 chens und eine solche auf jeder Decke nahe der Naht, smaragdgrün, eine kurze solche Binde in der vorderen Hälfte jeder Decke neben dem Seitenrand; die Unterseite der Schenkel in der vorderen Hälfte, die Tibien ausser an der Basis und die Hintertarsen hellrot, sowie die Sterna und Abdomen grau tomentiert; eine weissliche Makel auf den Seiten des Mesosternum und eine solche jederseits am Hinter­ rand des Metasternum. 22—29 mm. Typ 1 cf von Malakka im Bri­ tischen Museum. 133. Olenecamptus albovittatus. Dem b i 1 о b u s F. nahe stehend, aber: Kürzer, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Halsschild quer, nicht querge­ rieft, Flügeldecken apikalwärts weniger verengt, leicht abgestutzt, die Marginalecke verrundet, die Beine kürzer. Rotbraun gelblich tomentiert, mit Seidenschimmer, sehr fein in Form einer Längsbinde jederseits auf der Halsschildscheibe, die daher etwas dunkler er­ scheint; auf den Seitenteilen des Halsschildes eine schmale, gclblich­ weisse Längsbinde, die als breitere Binde dann über die Seitenteile der Sterna und Abdominalsegmente bis zum Körperende sich fort­ setzt; jederseits der Halsschildbasis eine weissliche quere Makel; Flügeldecken fein tomentiert, jede Decke mit 2 breiten, scharf abge­ setzten gelblichweissen Längsbinden, die nach der Mitte verfliessen und somit fast die ganze rückwärtige Hälfte bedecken, bis auf den Sutural­ und Marginalrand; Unterseite, Beine und Fühler fein gelb­ lichweiss tomentiert, diese Tomentierung dichter auf dem Abdomen, sehr fein auf den Fühlern. 12½ nun. Typ von Borneo, Sarawak, Mt. Merinjak im Museum von Sarawak. 134. Olenecamptus siamensis. Dem о p t a t u s Pasc, nahe stehend, aber: Gestalt etwas brei­ ter, Halsschild quer sogar bei den cfcf, die Fühler kürzer, um ein Viertel (?) oder um drei Viertel (cf) länger als der Körper Flügel­ decken nach der Mitte seitlich etwas erweitert ; Alle Makeln der Oberseite von gelber Farbe, Schildchen ebenfalls dicht gelb tomen­ tiert, die Flügeldeckenmakeln etwas grösser. 14—17½ mm. Typ 1 ö" von Siam im Britischen Museum. 135. Olenecamptus affinis. Dem о p t a t u s Pasc, sehr nahe stehend, aber: Flügeldecken gröber punktiert, die Marginalecke in einen schmalen spitzigen Dorn ausgezogen. Die Flügeldeckenmakeln etwas grösser. Typ 1 9 von Borneo, Sarawak im Britischen Museum. 136. Olenecamptus sarawakensls. Dem s t r i g о s u s Pasc, nahe stehend, aber: Flügeldecken fei­ ner punktiert, die Zeichnung anders: Rot, sehr fein grau tomentiert und mit ockergelben Zeichnungen besetzt: eine Makel zwischen den beiden Augenloben, 4 kleine Makeln jederseits auf dem Scheitel hinter den unteren Augenloben, das Schildclien ockerfarben, auf jeder Decke eine sehr kurze Längsbinde neben der Naht hinter dem 320 Festschrift für Prof. Dr. E m b n l Ļ _ S t r a n d . Vol. I (1936) Schildchen, 3 ebensolche auf der Scheibe hinter der Mitte (knapp nebeneinander gelagert) und 2 kleine Makeln knapp vor dem apika­ len Ende (eine an der Naht, eine am Seitehrand); eine grosse un­ scharfe braune Makel auf dem Aussenrand der Schenkel hinter der Mitte. 17 mm. Typ 1 9 von Borneo, Sarawak im Britischen Mu­ seum. 137. Olenecamptus Blairi.1') Dem i n d i ā ņ u s Thoms. nahe stehend, aber: Flügeldecken noch feiner punktiert, e twas stärker apikal abgestutzt. Rotbraun, durchwegs fein gelblich tomentiert; auf jeder Decke 2 sehr kleine weisse Makeln auf der Scheibenmitte, eine vor der Mitte die andere hinter der Mitte. Typ 1 9 von Britisch-Indien: Chota Nagpore, No- vatoli im Britischen Museum. 138. Olenecamptus nicobaricus Dem s i g n a t i c o l i s Hell, besonders durch die Flügeldecken­ zeichnung nahe stehend, aber: Stirn nicht punktiert, Halsschild sehr fein quergerieft, um die Hälfte länger als breit bei den 9 9 , Flügelde­ cken gröber punktiert, apikal leicht ausgeschnitten, die Suturalecke breit verrundet, die Marginalecke in einen sehr kurzen, breiten Dorn ausgezogen. Rot, fein grau tomentiert und mit weissen Zeich­ nungen besetzt: Auf dem Scheitel je eine schmale nach vorn konver­ gierende Längsbinde, die bis zwischen die Fühlerhöcker sich fort­ setzt, auf der Halsschildscheibe je eine schmale Längsbinde, die nach vorn nicht die zweite vordere Querfurche und nach rückwärts nicht die erste hintere Querfurche überschreitet, die Seitenteile des Halsschildes, die Seiten der Sterna und er Abdominalsegmente eben­ falls weiss tomentiert; auf den Flügeldecken eine dreilappige, ge­ meinsame Nahtmakel hinter dem Schildchen; ausserdem auf jeder Decke eine sehr kleine posthumerale Makel hinter der Schulter, eine grössere runde Makel auf der Scheibenmitte e twas vor der Mitte, vereinigt mit einer langgestreckten medianen Makel neben der Naht, eine langovale Scheibenmakel am Beginne des apikalen Drittels und eine langgestreckte schief gelagerte Makel vor dem Ende; .Schenkel, Tibien und Fühler ausserordentlich fein weisslich­ grau tomentiert, Tarsen dichter gelblich tomentiert. 12 mm. Typ 1 9 von den Nikobaren im Britischen Museum. 139. Olenecamptus hebridarum. Dem b i l o b u s m. D a h l i Kriesche nahe stehend, aber; Scheitel gefurcht, Halsschild sehr grob quergerieft, Flügeldecken gröber punktiert. Stirn, Wangen und Seitenteile des Halsschildcs fein ockerfarben tomentiert; jederseits der Halsschildscheibe eine breite ockerfarbene Längsbinde; die gemeinsame Basalmakel der Flügeldecken kürzer und breiter; Unterseite durchwegs ockerfar­ ben tomentiert, Beine und Fühler fein grau tomentiert. 22 mm. Typ 1 cf von den Neu-Hebriden: Insel Efate im Britischen Museum. Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 321 140. Olenecamptus senegalensis. Dem m a c a r i Lam. nahe stehend, aber: Halsschild nicht quergerieft, Flügeldecken feiner punktiert, anders gezeichnet. Rot­ braun, die Oberseite hell braungelb tomentiert, Stirn und Wangen, eine grosse Makel, die den vorderen Teil des Scheitels bedeckt und jederseits eine breite Längsbinde hinter den Augen, die über die Sei­ tenteile des Halsschildes bis zu dessen Basis reicht, weiss tomen­ tiert; auf den Flügeldecken eine breite sehr kurze weisse gemeinsa­ me Nahtmakel hinter dem Schildclien; überdies auf jeder Decke eine weisse Längsbinde am Seitenraude im basalen Drittel, eine schmale Makel auf der Scheibe vor der Mitte (zuweilen über die Naht mit derjenigen der anderen Seite verbunden), eine grössere querovale Makel hinter der Mitte, der Naht genähert und eine sehr kleine prae­ apikale Makel auf der Scheibe, alle von weisser Farbe ; Mcsoster­ num, Metasternum und Abdomen dicht weiss tomentiert, Beine und Fühler sehr fein weiss tomentiert. 14 mm. Typ 1 cf vom Senegal im Britischen Museum. 141. Docus leonensis. Dem f e in о r a t u s Gah. nahe stehend, aber: Fühler etwas fei­ ner, die unteren Augenloben mehr als zweimal so lang als die Wan­ gen, Halsschildscitendorn viel kürzer, konisch und stumpf; Flügel­ decken sehr dicht, fein punktiert. Schwarz, durchwegs dunkelbraun tomentiert, Flügeldecken weisslichgelb gesprenkelt, diese Sprenkel 1 besonders eine schmale Mittelbinde bildend, die von der Naht schief zum Seitenrand absteigt; Kopf und Halsschild sehr dicht mit kleinen schwarzen Flecken übersät. I6V2 mm. Typ 1 9 von Sierra Leone: N'tala im Imperial Institute of Entomology, London. 142. Mycerinicus multilineatus. Dem p u n e t i v e n t r i s Kolbe nahe stehend, aber: Hals­ schildscheibe dicht, fein punktiert, Flügeldecken ebenfalls dicht und fein punktiert. Braun, gelbbraun tomentiert, eher grau in der rück­ wärtigen Hälfte des Halsschildes, zwischen der ersten und zweiten, der zweiten und dritten und der fünften ockerfarbenen Längsbinde der Flügeldecken und dem Scitenrand; eine schmale mittlere Längs­ binde auf der rückwärtigen Hälfte des Halsschildes und der Mitte des Schildchens, als schmale Nahtbinde auf den Flügeldecken bis e twas über deren Mitte verlängert; Stirn, Scheitelmitte und erstes Fühlerglied grösstenteils dunkelbraun marmoriert, Tibien nicht dun­ kelbraun gefranst. 13 mm. Typ von Kamerun: Buar im Britischen Museum. 143. Niphecyra uniformis. Der i n t e r p r e s Kolbe nahe stehend, aber: Die unteren Augenloben kaum länger als die Wangen, Stirn schütter, fein punk­ tiert, einige gröbere №nkte auf den Seiten der Halsschildscheibe, daselbst auch 3 kleine stumpfe Beulen; Schildclien etwas schmäler, Mesosternalfortsatz vorn schief abgestutzt. Rotbraun, braun to­ FflUchtifl (ürProf. Dr. E m b r i k S I r • n d. Vol. I (1936.) 21 322 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) mentiert, gelbbraun auf den Flügeldecken; auf jeder Decke 4 roto­ range Längslinien; Unterseite gelblichgrau tomentiert, untermischt mit rotorange, besonders auch am Hinterrand der einzelnen Abdo­ minalsegmente. 19—22 mm. Typ von Belgisch­Kongo: Lulua, Ka­ panga im Museum von Tervueren. 144. Hecyra rufithorax. Der t e n e b r i o i d e s Fähr, nahe stehend, aber: Die unteren Augenloben um die Hälfte länger als die Wangen, Halsschildscheibe weniger gefurcht, dichter, weniger grob punktiert, die Seitenhöcker weniger breit, Flügeldecken an den Schultern weniger gekörnt. Stirn zum grossen Teil, die Wangen, Scheitel und Halsschild rot tomentiert, Unterseite und Schenkel grösstenteils rot, die Seitenteile des Schildchens rot; Flügeldecken ausser im basalen Viertel dicht rot marmoriert , Tibien rot geringelt, der apikale Teil der Fühlerglie­ der vom zweiten ab hellrot. 12½ mm. Typ 1 9 von Portugiesisch Ost­Afrika: Kola River, Mt. Chiperone im Britischen Museum. 145. Parabiobessa gen. nov. Langgestreckt, Fühler ziemlich kräftig, merklich kürzer als der Körper (9), unterseits gefranst, am apikalen Ende jedes Gliedes mit abstehenden Borsten besetzt, das erste Glied sehr kurz, dick, das dritte merklich länger als das vierte, mehr als zweimal so lang als das erste; Fühlerhöcker niedrig; Augen grob facettiert, stark aus­ geschnitten, die unteren Loben viereckig, um die Hälfte länger als die Wangen, Stirn höher als breit; Halsschild etwas quer, sehr ge­ wölbt, mit sehr kleinem konischen Seitenhöcker, der der Basis ge­ nähert ist und einem zweiten solchen nahe dem Vorderrand mehr auf die Scheibe hinauf gerückt, Querfurchen kaum angedeutet ; Schildchen breit, rund; Flügeldecken lang, parallelseitig, gewölbt, apikal breit verrundet; auf jeder Decke ein kleines dunkelbraunes Haarfascikel in der Mitte der Basis und ein zweites grösseres sol­ ches knapp dahinter, ferner ein feiner Längskamm zwischen diesen Fascikeln und dem Schulterhöcker, der jedoch nicht hoch ist und ebenfalls mit einigen sehr kleinen Haarfascikeln besetzt ist; Proster­ nalfortsatz schmal, an seinem Hinterrand verrundet, vorn etwas über die Hüften reichend und senkrecht abgestutzt; Mesosternal­ fortsatz nach vorn allmählich geneigt; Beine massig lang, Schenkel sehr leicht gekeult, Mittelschienen ohne Dorsalfurche, Klauen ge­ sperrt . Typ u g a n d a e mihi. Gehört systematisch neben В i о b e s s a Gah. P. ugandae. Einige sehr grobe Punkte und einige feine auf den Seiten der Halsschildscheibe; Flügeldecken an den Schultern fein gekörnt, dann bis zum Ende ziemlich dicht, fein punktier^ Dunkelbraun, gelb­ braun tomentiert, untermischt mit rosa auf den Wangen, den Schen­ keln, dem Metasternum und dem Hinterrand der Abdonünalsegmen­ te; die Tomentierung eher weisslichgrau auf den Seiten der Hals­ Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 323 Schildscheibe, um das Schildchen und in der Mitte der Flügel­ decken; die Mitte des Schildchcns und eine Längsbinde auf der Halsschildmitte in der rückwärtigen Hälfte dunkelbraun; auf jeder Decke 4 ockerfarbene Längslinien auf der Scheibe, die vor der Mitte sich vereinigen; Metasternum und Abdomen mit zahlreichen kleinen nackten Stellen übersät. Auf jeder Decke ausserdem meh­ rere kleine braune Flecken, die eine schmale mittlere und postme­ diane Längsbinde bilden, welche beide gegen den Seitenrand schief absteigen, Schenkel und Schienen mit zahlreichen kleinen braunen Makeln übersät, Tarsen weisslichgrau tomentiert und braun mar­ moriert, Fühler braungrau marmoriert, der basale und apikale Teil der Glieder vom dritten ab weiss. 14 mm. Typ 1 $ von Uganda: PvUwenzori 2000—3000 m im Britischen Museum. 146. Neohecyra gen. nov. Langoval, Fühler massig kräftig, unterseits gefranst, so lang als der Körper, das erste Glied ziemlich kurz, dick, das dritte Glied etwas länger als das vierte, mehr als um die Hälfte länger als das ers te ; Fühlerhöcker niedrig, Augen grob facettiert, stark ausge­ schnitten, die unteren Loben breiter als lang, viel kürzer als die Wangen, Stirn so hoch als breit, trapezförmig; Halsschild quer, ge­ wölbt, mit deutlichen Querfurchen versehen, sowie, mit einem ziem­ lich kurzen, stumpfen Seitenhöcker, der etwas der Basis genähert ist, und einem ebensolchen vorderen, der etwas höher gelagert ist; jederseits der Halsschildmitte ein grosser, konischer Höcker; Schild­ chen breit, trapezförmig; Flügeldecken lang, sehr gewölbt, von den Schultern ab leicht verschmälert, apikal breit verrundet ; auf jeder Decke ein kurzer massig hoher Längskamm in der Basismitte, der von einem ockerfarbenen Haarfaszikel besetzt ist, ein kleines schwarzes Haarfaszikel auf dein Schulterhöcker und ein weiterer solcher zwischen ihm und dem Längskamm; ausserdem die Flügel­ decken mit zahlreichen kleinen Haarfascikeln von schwarzer Farbe übersät, die unter anderem je eine gewundene Querlinie am Be­ ginne des apikalen Viertels bilden; der Seitenrand der Flügeldecken im apikalen Drittel lang gelblich gefranst; Prostemalfortsatz ziem­ lich breit, so hoch als die Hüften, an seinem Hinterrand verrundet, nach vorn die Hüften überragend, an seinem Vorderrand senkrecht abgestutzt, Mesosternalfortsatz vorn senkrecht abgestutzt; Beine massig lang, kräftig, die Schenkel gekeult, Mittelschienen ohne Dorsalfurche, Klauen gesperrt. Typ c o m p a c t a mihi. Gehört sy­ stematisch neben H e с у r a Thoms. N. compacta. Stirn schütter, ziemlich grob punktiert. Schwarz, braun tomen­ tiert, untermischt mit ockerfarben, besonders auf der Halsschild­ scheibe, ausser in seinem mittleren Teil, und an der Basis der Flü­ geldecken um das Schildchen; auf jeder Decke eine gelbliche Ma­ kel nahe der Naht, nach der Mitte, und eine grosse etwas dunkler 324 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) Draune mediane Seitenrandmakel; die Seitenteile des Schildchens schwarz; Unterseite grösstenteils rosa tomentiert; Fühler dunkel­ braun, die ersten 3 Glieder rosa marmoriert , die weiteren an der Basis weisslich geringelt. 16 mm. Typ von N. O. Rhodesia, bei Petauke, 800 m im Britischen Museum. 147. Moechotypa trifasciculata. Der a s i a t i с a Pic nahe stehend, aber: Gestalt etwas breiter, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn so hoch als breit, schütter grob punktiert, Halsschild länger, die Scheibe mehr uneben, tiefer punktiert, Schildchen breiter, Flügeldecken breiter. 16—18 mm. Typ 1 9 von Cochinchina: Cap St. Jacques im Museum von Paris . 148. Moechotypa sikkimensis. Der a s i a t i с a Pic sehr nahe stehend, aber: Die unteren Augenloben etwas länger als die Wangen, Stirn dicht grob punk­ tiert, Flügeldecken breiter, auf jeder Decke ein viertes kleines Haarfascikel auf dem Schulterhöcker. Tomcntierung mehr mit rosa untermischt. Unterseite und Beine grösstenteils rosa gefärbt. 18 mm. Typ von Sikkim, Pedong, bei Darjceling im Britischen Museum. 149. Moechotypa assamensis. Der d e l i c a t u l a White sehr nahe stehend, aber: Kleiner. Halsschildscheibe feiner punktiert, die Seitenhöcker stumpfer, Flü­ geldecken feiner punktiert, mit einigen leicht erhabenen Linien in der rückwärtigen Hälfte besetzt. Tomentierung mehr einförmig grau, fast ohne rosa Zeichnungen. 16 mm. Typ 1 cf von Assam, Na­ ga Hills, Koshima 1900 m im Museum von Stockholm. Möglicher­ weise eine Kümmerforui von d e l i c a t u l a . 150. Moechotypa Strand!. 3 0) Der a s i a t i с a Pic nahe stehend, aber: Grösser, die unteren Augenloben merklich kürzer als die Wangen, Stirn schütter, fein punktiert, Halsschild nicht punktiert, die Hecker auf der Scheibe wenig hoch, die Seitenhöcker viel breiter und stumpfer; Flügel­ decken feiner punktiert. Tomentierung gleichartig mit Ausnahme dessen, dass Kopf und Halsschild einförmig braun mit rosa unter­ mischt tomentiert sind. 19 mm. Typ von Cochinchina im Museum von Paris . Berichtigung: Der Typ von D i s s o s i r a r i o u e n s i s mihi (1935, Folia zool. et hydrobiol, VIII p. 271) befindet sich nicht, wie irrtümlich angegeben, in der Sammlung' Dr. Itzinger, sondern im Reichsmuseum von Leiden. 1 S ) Zu Ehren des Herrn H. E. A n d r e w c s , London. Щ Zu Ehren des Herrn E. B a n k s, Sarawak. u ) , 1 Й ) Zu Ehren des Herrn K. B l a i r , London. s ) Zu Ehren des Herrn L. B u r g e o n , Tervueren. 8 ) Zu Ehren des Herrn Y. D a y r e m , Brantorne. 5 ) Zu Ehren des Herrn Y. С. M. G a r d n e r , Dehra­Dini. 2 ) Zu Ehren des Herrn Dr. K. I t z i n g e r , Wien. Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 325 l i ) Zu Ehren des Herrn H. К u 1 z е г, München. ­ 1 U ) , п ) Zu Ehren des Herrn P. L e s n e , Paris. e ) Zu Ehren von Sir ü . А. K. M a r s h a l 1, London. ") Zui Ehren des Herrn Dr. H. S e о 11, London. 4 ) , 9 ) , 1 0 ) , 1 3 ) , 1 5 ) , 2 0 ) Zu Ehren des Herrn Professor Dr. E. S t r a n d, Riga. Ergänzende Bemerkungen zur Gattung Carabus L. Von Dr. Stephan Breuning. ' 1) Carabus (Eucarabus) obsoletus in. Tippnianui nov.') Der morplia a u г e о с u p г e a Rtt. des o b s o l e t u s Strin. zu­ nächst stehend, aber: Kopf und Halsschild dichter und deutlicher punktiert und gerunzelt, Flügeldecken kürzer, seitlich stärker ge­ baucht, die Intervalle etwas unregelmässiger gebildet, mehr ge­ runzelt oder unterbrochen, häufig durch Querriegel miteinander verbunden, der Grund rauher. Durchwegs rotkupfrig, die Flügel­ deckenränder grün. 23 mm. Typ 1 9 von Syrmien, Fruska Gora in meiner Sammlung. Es ist sehr auffallend, dass die Form nicht derjenigen der transsilvanischen Alpen t e u c h r o m n s Fall.) näher steht, doch sind die seitliehen Flügeldeckenintcrvalle nicht ausge­ bildet; vielleicht liegt eine Parallelanpassung zur typischen Form der Nordkarpathcn vor. 2) Carabus (Archicarapus) montivagus blandus Friv. Wie ich bereits in meiner Monographie (Seite 674) erwähnt habe, zeichnen sich die nordungarischen Stücke, von wo b 1 a n d u s beschrieben wurde (Koni. Heves, Abauj­Torna) durch ziemlich stark aufgelöste, wenig erhabene Flügeldeckenskulptur aus. Es war daher nicht richtig, diese Stücke mit denen von Transsilvanien zu­ sammenzuziehen, sondern es empfiehlt sich, b l a n d u s als Gebirgs­ rasse von v e l e b i t i c u s Hampe anzuführen. Hierher gehörige Stücke kommen in Zentrallingarn (Koni. Pest­Kutliy), in Syrmien: Fruska Gora (coll. Plason), Albanien: Skhelzen (leg. Bischoff), Sar­ Planina, Korab (coli. Sterba) und in Mazedonien; Golesnica, Kainiak Kalan etc. vor. Für die kleinen Stücke der Nominalform, die nur im südlichen Siebenbürgen und in Bulgarien südwärts bis zur Rhila Planina und im Rhodope­Gebirge vorkommen, hat dann der Name r o s a l i t a n u s Apf. einzutreten. ) Zu Ehren des Herrn OberiHgenieur T i p p in a n n, Wien. 326 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) 3) Carabus (Archicarabus) nemoralis in. contractus Gah. Vom Montseny in Katalonien erhielt ich durch Herrn Xaxars einige Stücke des n e m o r a l i s Mnell., die sich durch kleine Ge­ stalt und auffallend gut erhaltene Flügeldeckenskulptur auszeichnen. Ich identifiziere dieselben mit contractus Geh., welche Form ich nunmehr als eigene Morpha ansehe. Zwischen den Primaerinterval­ len sind meist 5 fast regelmässige ebenso erhabene Intervalle aus­ gebildet. 4) Carabus (Pachystus) cavernosus in. Sterbai nov. 2) In Mittelalbanien findet sich von c a v e r n o s u s eine Hoch­ gebirgsrasse; die Stücke sind gewölbter als die Nominatform und kleiner — 21—25 mm lang. Die ersten Stücke sah ich vor Jahren in der Sammlung Sterba, neuerdings wurde sie von Bischoff in An­ zahl erbeutet. T y p 1 cf vom Korab in meiner Sammlung, Paratypen von dort in coli. Sterba, coli. Bischoff und in meiner Sammlung: weitere Fundorte: Sar Planina (leg. Rambousek), Shkelzen, Bjeshka Matrox (leg. Bischoff), Kopaonik Planina (leg. Purkynie). Saggio sulla fauna aracnologica del Gasentino, Vai d'Arno Superiore e Alta Val Tiberina. (Con 5 figure nel testo). Lodovico di Caporiacco. II saggio che io qui pubblico ё il 9° da me dedicato all' Arac­ nofauna di reģioni I ta l iane, ' ) e vuoi essere, come i precedenti, una raccolta di materiāli dai quali possa poi scaturire un' aracnofauna italiana: La regione considerata comprende l'alta Valle del Tevere e l'alta valle dell' Arno (comprendendovi per intero il massiccio del Prato- magno) e si ricollega quindi, teiritorialmente, con la zona di Firenze da una parte, con la Romagna dall' altra, da me giä studiate. Trattasi di una zona prevalentemente collinosa e montuosa, la quale culmina a 1654 m., col monte Falterona. I terreni che la com- pongono sono gli usuali in tutto l'Appennino centrale. Le forme della regione sono molli, collinose piuttostoche montane: onde ne 2 ) Zu Ehren des Herrn Direktor S t e r b a , Praha . ') Due saggi sulla Carnia e reģioni limitrofe, une sulla Laguna Veneta, uno sui dintorni di Firenze, uno sulla Romagna, uno neu ' isola Capraja nell' arcipelago Toscano, due sul Gran Paradiso. Prof. Dr. d i C a p o r i a c c o : Fauna aracnol. del Casenlino 327 cieriva che quasi tutta la zona ē coperla di vegctazione, anche nelle parti piii alte. Ё probabile che anlicamentc tutta la zona consi­ derata fosse boscosa, ora la foresta ё in buona parte del territorio sostituita da collure (campi. vigne e oliveti) ovvero, nelle parti piii precipiti, о piii alte da una vegetazione nella quale la pianta preva­ lente ё la ginestra. Tuttavia lembi di foresta sussistono, assai piii estesi che non in altre parti della Toscana: si tralta in buona parte di fag­ geti nelle zone piii alte, di querceti e castagneti (questi piii abbon­ danti di quelli) in basso; nelle zone intorno e oltre i mille si hanno anche ampie abetine artificiali. La zona ё assai piii ricca d'acque perenni che non la media Val d'Arno: questo fatto lc dā un aspetto assai piii vcrdeggiante: ma le acque, formanti per lo piii rigagnoli montani, non formano mai ampie zone paludose ove possa svilupparsi la fauna palustre. II materiale raccolto ё dovuto per la massima parte all' infatica­ bile attivitä del dott. A n d r e i n i, al quale ё superfluo tributare elogi, e per minima parte, limitata alle zone alte fra Consuma e Falterona, a raccolte mie. Esso comprende il numero di ben 272 specie, delle quali perö talune sono rappresentate solo da individui giovani e quindi di iden­ tificazione non assolutamente sicura. Tali specie sono peraltro in numero minimo, e non possono menomamente influire sulle consi­ derazione faunistiche che si possonc tirare da questo studio. Dal punto di vista sistematico, ho seguito il Werner per gli Scorpioni, il Beier per i Chernetidi, il Rcewer per gli Opilionidi: quanto agli Araneidi, io segno nelle linee generali la classificazione del Simon, con quelle modificazioni che studi posteriori possono aver dimostrato necessarie, specialmente per quanto riguarda la divisione di alcune famiglie, il raggruppamento delle famiglie e lo spezzettamento di taluni generi troppo numerosi ed evidentemente risolvibili. Ho mantenuto la divisione della classe in Cteidophora e Lipoc­ tena: se anche in cērti caratteri i Solifugi (che non appaiono, natu­ ralmente, in queste studio) abbiano caratteri di primitivitä superiori forse agli Scorpioni, a me non pare dubbio, al lume della teoria ologenetica del Rosa, che gli Scorpioni rappresentino il ramo pre­ coce rispetto agli altri Aracnidi: con che non si vuol negare, natural­ mente, che taluni rappresentanti del ramo tardivo (come p. es. appunto, i Solifugi) possono avere conservati caratteri piii primitivi di altri attuali rappresentanti del ramo prccoce. II presente lavoro appare nella Festschrift zum 60. Geburtstag v. Prof. E. S t r a n d : possa essere esso un tenue omaggio ai meriti scientifici di colui che, senz' offendere nessuno, io considero il massimo fra gli Aracnologi viventi. f 28 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) SUBCLASSIS CTEIDOPHORA O R D O SCORPIONES fam. CHACTIDAE * gen. Euscorpius Thorell 1876 1) Euscorpius italicus (Herbst) 1800 T i e cf$ a Lippiano, Luglio Agosto '25; I cf ivi, Ott. '24; 1 Q' ivi. In quest' ultimo esemplare il solco cefal ico preoculare arriva quasi al lubercolo oculare; ma i punti piligeri della mano sono 8, sieche non vi ē dubbio sulla pertinenza di questa specie ad E. i t a l i c u s . Hab.: Francia, Italia, Balcani. 2) Euscorpius carpathicus (L.) 1768. 3 iuv. a Lippiano, Lugl io-Agosto '25; 1 ivi, Nov . '30. — Hab.: Europa mediterranea. O R D O CHERNETES S U B O R D O C H T H O N I I N E A familia CHTHONIIDAE gen. Chthonius C. L. Koch 1863. 3) Chthonius tenuis L. K. 1873. 4 a Vallombrosa, 2—3 Luglio 1928; 4 a Lippiano, Luglio '32; 1 ivi, Sett . 26, 3 ivi, nel muschio, Nov . '30; 2 alia Verna, 14 Ag. 30; 3 ivi, 17 Ag. '32; 2 ivi, 26 Sett. '32; 1 ivi, 4 Ott. '32; 1 ivi, 14 Ott. '34. — Hab.: Europa, centrale e occidentale; tutta ITtalia, Africa sett. 4) Chthonius tetrachelatus (Preyssl.) 1790. 2 a Pergine, Luglio '34; 2 alla Verna, 17 Ag. '32; 1 ivi, 26 Sett. '32. — Hab.: Tutta l'Europa, Egitto, Africa Sett., America Sett. S U B O R D O N E O B I S I I N E A S U P E R F A M I L I A NEOBIS11DES familia NEOBISIIDAE subfamilia N E O B 1 S I I N A E gen. Neobisium Chamb. 1930. 5) Neobisium muscorum (Leach) 1817. 1 alla Verna, 14. Sett. '34. — Hab.: Europa, Africa Sett. 6) Neobisium dolicodactylum (Can.) 1876 3 a Vallombrosa, Giugno 1926; 8 a Lippiano, Luglio '32; 1 ivi, Ott. '24; 2 a Pergine, Luglio '34; 3 ivi, Die. '34; 4 pull, alla Verna, 14 Agos to '30; 4 ivi, 19 Agosto '32; 18 ivi, 26 Sett. 32; 1 ivi, 4 Ott. 32; 5 ivi, 14 Ott. '34. — Hab.: Italia centrale e sett., Corsica, Francia merid., Spagna. 7) Neobisium silvaticum C. L. Koch 1837. Una 9 a Vallombrosa, Giugno '33; 2 sul versante Tiberino dell' Alpe di Catenaja, Luglio '25; 3 alle Sorgenti del Tevere, Luglio '27; 1 ivi, 16 Agosto '31; 2 pull, ad Alpe della Luna, Luglio '32; 1 alla Verna, 17 Agosto 32; 2 ivi, 26 Sett. 32, 6 ivi, 28 Agos to 35; 4 $ alla Badia Prataglia, 13 Sett. '27; 2 nelle alluvioni del Torrente Sovara (Arezzo) , Sett. '28; 7 ivi, die. '27; 3 ivi, N o v . '33; 2 ivi, 18 N o v . '35; Prof. Dr. di C a p o r i a c c o : Fauna aiacnol. del Cascnlino 32Й 1 nelle alluvioni del Teverc (prov. di Arezzo) 28 Ott. '28; 3 a Picve S. Stefano, 2 Nov. '33; 17 nelle alluvioni dell' Arno (Arezzo) Nov. 26. — Hab.: Europa meridionale, centrale e occidentale trannc pen. Iberica e Italia mar. gen. Microbisium Chamberl. 1930. 8) Microbisium dumicola (C. L. Koch) 1837. Una 9 a Vallombrosa, 28 Maggio '33. — Hab.: Italia, Francia. Europa Centrale, Balcani, Russia. gen. Roncus L. Koch 1873. 9) Roncus lucifugus (E. S.) 1879. Due a Vallombrosa, Giugno '26; 1 ivi, Giugno '27; 35 ivi, Giugno '29; 7 a Lippiano, Luglio '32; 4 e ivi, Luglio '34, 2 ivi, Agosto '31; 26 cf$ ivi, Sett. 32; alla Verna, 17 Agosto '32; 3 ivi, 14 Agosto '30; 24 ivi, 21. VIII. 35, 16 ivi, 26 Sett. '32; 11 ivi, 4 Ott. 32; 9 ivi, 14 Ott. '34; 1 nelle alluvioni del Tcvere (pr. di Arezzo) 28 Ott. 28; 1 ivi, 28 Ott. 29; 1 ivi, 18 Nov. '35; 9 a Sinligliano (Pieve S. Stefano) 17 Die. '32; 1 nelle alluvioni del Sovara, 18 Nov . 35. — Hab.: Piemontē, Liguria, Francia. 10) Roncus lubricus L. Koch 1873. Due a Vallombrosa, Giugno '29; 2 a Sintigliano (Pieve Santo Stefano), Luglio 37; 13 a Pergine, Luglio '34; 4 ivi, Nov. '24; 4 ivi, Die. '34; 7 alla Verna, 17 Agosto '32; 15 ivi, 14 Sett. '34; 46 ivi, 26 Sett. 32; 6 ivi, 4 Ott. 32; 2 ivi, 14 Ott. 30; 2 alla Bocca Trabaria, Agosto '32; 42 ivi, 12 Ott. '32; 4 ad Alpe della Luna, 7 Sett. '26; 4 alle sorgenti del Tevere, 9—10 Sett. '24; 12 alla Badia Prataglia, 13 Sett. '27; 4 nelle alluvioni del Cerfone (Arezzo) Ott. '28; i a Lippiano, Ott.-Nov. 31; 1 ivi, Nov. 30; 1 ivi, nel muschio, Nov. 30. — Hab.: Italia, Spagna, Balcani, Africa sette. 11) Roncus italicus (E. Simon) 1896. 3 a Vallombrosa, Maggio '27; 4 alla Badia Prataglia m. 1025, 27—29 Giugno '28; 4 ivi, 13 Agosto '34; 5 alla Verna, 17 Agoslo '32; 35 ivi, 26 Sett. '32; 11 ivi, 4 Ottobre '32; 4 ivi, 14 Ott. 34. — Hab.: Liguria. subfam. I D E O B I S I I N A E gen. Microcreagris Hai/an 12) Microcreagris Cambridgei *) L. Koch 1873. 1 a Lippiano, Agosto '30. — Hab.: Italia, Francia, Inghilterra. S U B O R D O C H E L I F E R I N E A S U P E R F A M I L I A C H E L I F E R I D E S fam. CHERNETIDAE gen. Pselaphochernes Bcier 1933 13) Pselaphochernes scorpioides (Herrn.) 1873. 18 a Vallombrosa, Aprile 25; 1 ivi, 25 Maggio 33, 4 ivi, Giugno *) I nomi di specie dedicati a persone erano scritti, nel manoscritto, con ini- ziale minuscola. Dietro mio invito ГА. ha aeconsentito a farli stampare con ini- ziale maiuscola. Prof. S t r a n d . 330 Festschrift für Prof. Dr. E ni b i i к S t r a n d . Vol. I (1936) '26; 3 ivi, Giugno '28; 2 a Sintigliano, Luglio '33; 5 ivi, 15 Ag. '31; 6 ivi, 15 Nov . '32; 6 alla Verna, 14 Ag. '30; 1 ivi, 17 Ag. '32; 1 ivi, 14 Sett. '34; 2 ad Alpe della Luna, 7 Sett. '26; 4 alla Badia Prataglia, 13 Sett. '27. — Hab.: Europa, Africa Sett. fam. CHELIFERIDAE gen. Hysterochelifer Chamberl. 1932. 14) Hysterochelifer tuberculatus (Latr.) 1845 1 a Lippiano, Luglio '32, 30 cf? ivi, Ott. '24; 12 ivi, Nov . '30; 1 ivi, Die. '33; 23 ivi nel muschip, N o v . '30, 5 ivi, nel muschio, 8 Ott. '30. — Hab.: Regione mediterranea. gen. Rhacochelifer Beier 1933 15) Rhacochelifer disiunetus (L. K.) 1873. 1 a Sintigliano (Pieve S. Stefano), Luglio '33; 2 ivi, 15 Agosto '31; 1 ivi, 15 Nov . '32. — Hab.: Italia, Francia, Europa Centrale. ORDO ARANEAE S U B O R D O R E T R O T E L A E LEGIO THERAPHOSAE C o h o r s A t y p o i d e a familia ATYPIDAE gen. Atypus Latr. 1804 16) Atypus affinis Eichw. 1830. Una ? ad Anghiari, M-ti Rognosi , 17 Ott. '24. — Hab.: Europa centrale e occidentale, bacino danubiano, Spagna, Algeria. C o h o r s A v i с u 1 а г о i d е а familia CTENIZIDAE gen. Nemesia Aud. 1825. 17) Nemesia (Pronemesia) carminans (Latr.) 1818. 1 9 a Vallombrosa, 2—3 Luglio 1928; 1 pull, a Sintigliano (Pieve S. Stefano) Luglio '33. 1 pull, a Pergine, Nov . '24. — Hab.: Liguria, Corsica, Francia meridionale. 18) Nemesia (Haplonemesia) Simoni Cbr. 1874. U n cf a Lippiano, Luglio-Ag. 1925; 2 o"9 a Marzano (Lippiano), Sett. '31. I cf hanno la caratteristica tibia del palpo mutica e le tre spine sulla tibia III. II colore dell' addome appare quasi unifoime. - - Hab.: Francia occidentale e meridionale, Spagna sett., Porto- gallo. 19) Nemesia (Nemesia) cellicola Aud. 1825. 1 cf а Босса Trabaria, 12 Ott. '32. — Hab.: Italia, Sardegna, Egitto. LEGIO VERAE S U B L E G I O H A P L O G Y N A E familia SICARIIDAE gen. Scytodes Latr. 1804. 20) Scycotes thoracica (Latr) 1804. 1 9 a d Alpe della Luna, 19 Agosto '30. — Hab.: Europa, tutta la regione Mediterranea, America sett. Prof. Dr. d i C a p o r i a c c o : Fauna aracnol. del Casenlino 331 familia DYSDERIDAE subfamilia D y s d e r i n a e gen. Dysdera Latr. 1804. 21) Dysdera erythrina (Wik.) 1802. 2 9 a Vallombrosa, Aprile '25; 1 9 mv. a Goiali (Lippiano), Agosto '27; 1 9 ttļiv. a Lippiano, Ott. '24; 1 9 a Pieve S. Stefano, 2 Nov . '33. — Hab.: Italia, Francia, Svizzera, Austria, Ungheria, Dalmazia, Dodecanneso. 22) Dysdera Westringi Cbr. 1872. Una 9 a Sintigliano (Pieve S. Stefano), Luglio '33. — Hab.: Spagna, Italia, Grecia, Dodecanneso, Siria, Mesopotamia, Egitto, Algeria. 23) Dysdera nubila E. S. 1882. 2 c?9 a Vallombrosa. Aprile '25; 1 pull, a Lippiano, Luglio '32, 1 iuv. nelle alluvioni del torrente Sovara, Nov. '33. — Hab.: Corsica, Dodecanneso. Ё evidente che la specie deve avere un* estensione abbastanza ampia: probabilmente la si ritroverä nei Balcani о in Grecia. gen. Harpactocrates E. Sim. 1914 24) Harpactocrates apennicola E. S. 1914. 2 cf9 a Vallombrosa, Maggio '27; 3 pull, ivi, Giugno '26; 2 iuv. / all' Alpe della Luna, 19 Agosto '30; 1 9 a Lippiano, Sett. '24; 1 pull, ivi, Sett. 26; 1 cf alle sorgenti del Tevere, 9—10 Sett. 34; 1 pull, a Sintigliano (Piere S. Stefano), 15 Sett. '25; 1 ? a Lippiano, nel muschio, Nov. '30; 1 pull, ivi, 8 Ott. '30. — Hab.: Alpi Marittime, Apennini. 25) Harpactocrates ravastellus E. S. 1914. 1 9 a Vallombrosa, Aprile '25. Non b impossibile che si tratti di specie nuova: i caratteri concordano bensi con la descrizione del Simon, ma senza il cf e difficile la determinazione sicura. — Hab.: Pirenei. 26) Harpactocrates vernae sp. nova. (v. fig. 1.). Corporis totius longitudo cf mm. 6.4, 9 mm. 7.8; cephalotho­ racis cf mm. 3.15, 9 mm. 3.9; abdominis cf 3.25, 9 mm. 4; pedum Г paris cf mm. 9.33, 9 mm. 10.1; II paris cf mm. 8.8, 9 mm. 9; III paris cf mm. 7.2, 9 mm. 7.75; IV paris cf mm. 9, 9 mm. 9.75; palpo­ rum cf mm. 4.2, 9 mm. 4. Cephalothorax brunneorufus, antice minutissime, vix perspicue punctatus, postice laevis. Sternum rufeolum, minute punctatum; pedes palpique eodem colore. Abdomen griseotestaceum. Oculi postici in serie parum procurva, medii a lateralibus spatio eorum radio aequali remoti. Oculi antici ceteris saltern tertia parte maiores; inter se spatio eorum radio paullo maiore remoti. Femur primi paris serie transversa apicali interna binorum aculeorum; secundi aculeo singulo apicali anteriore; ceterum pedes primi et secundi paris mutici. Femur tertii paris muticum; tibia et meta­ 832 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) tarsus utrinque serie inferiore et serie laterali binorum aculeorum. Femur quarti paris desuper parte basali tribus aculeis biseriatis; tibia duabus seriebus lateralibus trium aculeorum et duabus seriebus in- ferioribus binorum aculeorum; metatarsus utrinque serie inferiore et serie laterali trium aculeorum. Palpi femur crassum, parallelum; patella parte proximali valde constricta, dein incrassata; tibia crassa, parallela, patella aequilonga; pa te l la+t ib ia femore quarta parte maiores; tarsus parvus; bulbus sat longus, apice loro chit inaceo nigro, apice acuto, postice obtuse den- tato. Species haec est H. i n a e q u i p e d i (E. S.) e Corsica similis, sed tarnen oculis serie minus procurva et forma bulbi Q' distincta. Invenit speciei huius 3 o"9 e t hiv. dorn. Andreini apud montem Ver- nam dictum, pridie Id. Octobr. A. D. 1932; 4 9 eodem loco, die VIII a. K. Oct. eiusdem anni; 9 eodem loco, die VIII a. K. Sept. A. D. 1930, et 2 cf et 9 eodem loco, die III a. N o n . Oct. A. D. 1933. gen. Dasumia Thorell 1875. 27) Dasumia Canestrinii L. Koch 1839. 2 9 a Sintegliano (Pieve S. Stefano), Luglio '33; 4 cf9 a Bocca Prof, Dr. d i C a p o r i a c c o : Fauna aracnol. del Casenlino 333 Trabaria, 12 Ott. "32; 4 cf9 a Lippiano, Nov. '30; 2 9 ivi, nei musehi, Nov . '30. — Hab.: Italia, Dalmazia, Croazia. gen. Harpactes Templet. 1834. 28) Harpactes muscicola E. S. 1882. i 1 9 ' u v - a Bocca Trabaria, 12 Ott. '32; 3 pull, a Lippiano, nel muschio, Nov . '30. N o n possedendo cf e nemmeno 9 adultc, la deteiminazione non 6 sicura: in ogni modo questi esemplari hanno un solo aculeo fine al femore I, e i cheliceri non sono granulosi, caratteri appunto della specie alla quale ho assegnato questi iuv. — Hab.: Corsica. subfamilia S e g e s t r i i n a e gen. Segestria Latr. 1804. 29) Segestria florentina (P. Rossi) 1790. 2 cf9 a Lippiano, Luglio-Agosto 1925. — Hab.: Regione Medi- terranea, Isole Allantiche. 30) Segestria bavarica C. L. Koch 1843. 1 9 a Lippiano, Sett. '24. — Hab.: Europa, America sett. 31) Segestria senoculata (L.) 1758. 2 cf9 a Vallombrosa, Aprile 1925. — Hab.: Europa, Giapponc. SUBLEGIO ENTELEGYNAE COHORS C R I B E L L A T A E familia FILISTATIDAE gen. Filistata Latr. 1810. 32) Filistata insidiatrix (Forsk.) 1775. 1 9 Lippiano, Luglio-Agosto '25. — Hab.: Regione Mediterranea, Mesopotamia, Isole Atlantiche. familia ERESIDAE gen. Eresus Walck. 1805. 33) Eresus niger (Petagna) 1787. 1 cf a Lippiano, Agosto '30; 1 sulla eima di Me. Acuto (Stia) m. 1481, 29 Giugno 1936. — Hab.: Regione Mediterranea, Europa Centrale, Turkestan, Altai, Mesopotamia. familia DICTYNIDAE gen. Amaurobius C. L. Koch 1837. 34) Amaurobius ferox (Wik.) 1825. 1 cf Lippiano, Sett. '26; 1 cf ivi, nei pozzetti dell' acquedotto, 26 Die. '36: 1 cf a Foresta Campigna VIII . 31. — Hab.: Europa, America Settentrionale. » 35) Amaurobius similis (Bl.) 1843. 3 cf? a Vallombrosa, Aprile '25. — Hab.: Calabria, Alpi, Europa Centrale, Inghilterra, Spagna. 36) Amaurobius Erberi Kys. 1863. 2 ? et pull., Vallombrosa, Maggio '27; 1 pull, ivi, 28 Maggio '33; 1 ? a Lippiano, Sett. '26; 1 ? iuv. alla Verna, 25 Sett. '32; 1 9 a Monterchi, Nov . '25. — Hab.: Europa, salvo settentrionale e centro- settentrionale. 334 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) gen. Titanoeca Thoreil 1870. 37) Titanoeca albomaculata (Lc.) 1846. 2 $ a Monterchi, Lugl io­Agosto '25; 1 9 a Lippiano, Luglio '32; ' 1 9 nelle alluvioni del Tevere (pr. di Arezzo) , 28 Ott. '28. — Hab.: Regione Mediterranea. gen. Dictyna Sund. 1833. 38) Dictyna (Ergatis) puella E. S. 1871. 7 9 a Lippiano, Maggio '27. — Hab.: Regione Mediterranea, salvo l'Asia mediterranea; isole Atlantiche. 39) Dictyna (Dictyna) arundinacea (L.) 1758. 5 9 е iuv. a Foresta Campigna, Agosto '31. — Hab.: Europa, Libano, Asia centrale, Siberia. familia ZOROPSIDAE gen. Zoropsis E. S. 1878. 40) Zoropsis spinimanus (L. Du f.) 1820 1 9 a Lippiano, Luglio '32, 1 9 ivi. Agosto '25; 2ö"9 ' v'> Sett. '26; 1 cf a Monterchi, Luglio "25; 1 9 a Citerna (alta Val Tiberina) 1935. —Hab. : Regione Mediterranea. COHORS E C R I B E L L A T A E S U P E R F A M J L I A G N A P H O S A E F O R M I A familia GNAPHOSIDAE gen. Hapiodrassus Chamb. 1922. 41) Hapiodrassus signifer (C. L. Koch) 1839. 3 9 nelle alluvioni del torr. Sovara (Arezzo) , Dec. '27; 1 pull, ivi, N o v . '33; 1 9 hiv. nelle alluvioni del Tevere (Arezzo) 26 Dec . '26; 6 pulli ivi, 18 Nov . '35; 1 9 presso a una fönte sotto a Pollereta (Stia) m. 1100, 29 Giugno '36; 3 9 sotto poggio Faggio Tondo m. 1000 (Londa) 16 Giugno '36. — Hab.: Europa, Asia Paleartica, Groen­ l a n d i a / 42) Hapiodrassus cognatus (Wstr.) 1861. U n cf sulla cima di M. Falterona, m. 1650, 29 Giugno 1936. — Hab.: Alpi, Europa centrale e sett., Siberia. gen. Drassodes Westring 1851. 43) Drassodes fugax (E. S.) 1878. Tre cf e 9 s u l ' a c ' m a di M. Falterona, m. 1650, 29 Giugno 1936. — Hab.: Alpi, Cevenne, Pirenei. 44) Drassodes lapidosus (Wik.) 1802. 1 9 hav. a Lippiano, Lugl io­Agosto '25; 1 9 a Monterchi, Ag. '25; 4 pull, nelle alluvioni del Tevere (prov. di Arezzo) 28 Ott. '28; 1 pull, ivi. 28 Ott. '29; 3 pull, nelle alluvioni del torr. Cerfone (Arezzo) , Ott. '28; 1 iuv. a Lippiano nel muschio , 8 Ott, '30; 1 pull, ivi, Nov . '30; 1 pull, in alluvioni del torr. Sovara, Nov . '33; 5 pull, ivi, 18 N o v . '35; 2 9 hiv. alia Croce a Mori (Londa), in un querceto arido, m. 955, 15 Giugno '36. — Hab.: Paleartica. Prof. Dr. d i C a p o r i a c c o : Fauna aracnol. del Casentino 335 gen. Phaeocedus E. Simon 1893. 45) Phaeocedus braccatus (L. Koch) 1866. Una 9 iuv. a Lippiano, nel muschio, 8 Ott. '30. — Hab.: Italia centr., Francia, Inghilterra, Germania, Austria, Ungheria. genus Poecilochroa Wstr. 1874. 46) Poecilochroa albomaculata (il. Luc.) 1846. Due о"? a Colla di Castagno, m. 1200 (Londa) 16 Giugno '36; 3 $ sotto il M. Falterona m. 1400, 29 VI. 36. un cf а M, Acuto (Londa) m. 1428, presso una pozza d'acqua percnne, 29. VI. 36. — Hab.: Regione Mediterranea occidentale. gen. Zelotes Gistel 1848. 47) Zelotes barbatus (L. Koch) 1867. Una 9 iuv. a Pergine, Nov. '24. — Hab.: Europa meridionale, Africa settentr. 48) Zelotes pedestris (C. L. Koch) 1839. 2 cf*9 '"v. nelle alluvioni del Tevere (prov. di Arezzo) , 28 Oit. '28; 10 9 e P u " i a Lippiano, nei muschi, Nov. '30; 4 cf iuv. a Per­ gine, Nov. 24; 1 pull, nelle alluvioni del Т. Sovara (Anghiari) 8 Nov. '25; 2 9 ivi, 18 Nov. '35. ­ Hab.: Europa. 49) Zelotes erebeus (Thorell) 1871. 1 9 a Bocca Trabaria, 12 Ott. '32; 1 9 iuv. nelle alluvioni del Т. Sovara (Anghiari), 18 Nov. '35; 1 9 iuv. presso una fonte sotto Pallereta (Stia) m. 1100, 29 Giugno 1936. — Hab.: Francia, Svizzera, Austria, Ungheria. 50) Zelotes talpinus (L. Koch) 1871. 1 9 a Lippiano, Luglio '25; 2 pulli ivi. Sett. '26. — Hab.: Francia, Svizzera, Alpi Orientāli, Toscana. 51) Zelotes apricorum (L. Koch) 1876. Una 9 a Vallombrosa, Maggio '27; i 9 a Lippiano, Luglio '32; 1 cf iuv. a Sintigliano (Pieve S. Stefano) 15 Sett. '25; 2 9 n e " e allu­ vioni del Tevere (pr. di Arezzo) 28 Ott. '28, 1 9 a " a Croce a Mori (Londa) m. 955, in un querceto arido, 16 Giugno 1936. — Hab.: Francia, Alpi, Austria, Ungheria, Bessarabia. 52) Zelotes pusillus (C. L. K.j 1833 Una 9 a " a Colla di Capriana (Londa) m. 972 in un querceto magro; una 9 iuv. a Poggio Alto (Londa) m. 1000, fra i sassi; 1 9 iuv. a Poggio Faggio Tondo (Londa) m. 1000, tutte il 18 Giugno 1936. — Hab.: Europa centrale e occidentale, comprese le Alpi Italiane. 53) Zelotes gallicus E. Simon 1914. 3 9 et pull, a Sintigliano (Pieve S. Stefano) 15 Sett. '25. — Hab.: Francia. 54) Zelotes rubicundulus (E. Simon) 1878. Sei с?9 iuv. nelle alluvioni del torr. Cerfone (prov. di Arezzo) , Ott. '28; 1 9 hay. ivi, Nov . 35; 1 9 n e h c alluvioni del Sovara (prov. di Arezzo) , Ott. '28; 9 iuv. ivi, 18 Nov . 35; 91 cf e 9 Ш, e pull. 338 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) gen. Ozyptila E. Simon 1864. (== O x y p t i l a Thorell 1869). 72) Oxyptila blitea E. Sim. 1875. 7 $ a Lippiano, Ottobre '24. — Hab.: Italia, Corsica, Francia, Spagna, Algeria, Egitto. 73) Ozyptila nigrita (Thorell) 1875. 2 ö"9 a Monterchi, Lugl io-Agosto '25; 1 9 a Colla di Castagno sotto il Falterona, m. 1240, 16 Giugno 1936, e una 9 in cima al Falte­ rona, m. 1650, 23 Giugno 1936. — Hab.: Europa centrale, Inghil- terra, Danimarca, Salonicco, Alpi orientāli (Carnia). 74) Ozyptila sanctuaria (Cbr.) 1871. U n cf a Lippiano, Sett. '26; 4 pulli ivi, Sett. '24; 1 9 ivi nel muschio, 8 Ott. '30; 2 pull, nelle alluvioni del Tevere (prov. di Arezzo) 28 Ott. '28; 1 9 nelle alluvioni del Torrente Sovara, 8 Nov . '25; 1 9 ivi, Die. '27; 1 iuv. a Pieve Santo Stefano, 2 N o v . 33. — Hab.: Italia centr. e sett.: Europa centrale e occidentale. 1 75) Ozyptila rauda E. Sim. 1875. U n a 9 alia Bocca Trabaria, 12 Ott. '29. — Hab.: Italia sett., Francia, Spagna, Slesia, Siberia. gen. Proxysticus De Dalm. 1922. 76) Proxysticus albimanus (E. Sim.) 1871. U n cf iuv. a Sintigliano (Pieve S. Stefano) , 15 Sett. '25. — Hab.: Regione mediterranea. 77) Proxysticus robustus (H.) 1831. 1 9 a Vallombrosa, Aprile '25; 1 9 i u v - a Bocca Trabaria, 26 Dec . '26. — Hab.: Italia, Spagna, Russia meridionale, Europa centrale e occidentale. gen. Xysticus C. L. Koch 1835. 78) Xysticus cristatus (CI.) 1757. U n a 9 e 2 pull, a Lippiano, Ott. '30; 4 $ e pull, ivi, Ott. '32, 3 pull, ivi, nel muschio, 8 Ott. '30; 2 pull, ivi, Nov . '30; un cf presso a una fonte sotto Pollereta (Londa) m. 1100, 29 Giugno 1936; 1 9 iuv. in cima al Falterona, m. 1650, 29 Giugno 1936. — Hab.: Europa, salvo Spagna, Grecia, Italia mer. 79) Xysticus ferrugineus M. 1875. U n a 9 nella Foresta di Campigna, Agos to '31; 3 9 i u v - di Lippiano, Sett. '26. — Hab.: Penisola Iberica, Francia, Germania, Ungheria, Algeria. 80) Xysticus nubilus E. S. 1875. U n a 9 a Colla del Castagno, m. 1200, 16 Grugno 1926; 3 9 iuv. a Colla di Capriano, (Londa) , m. 972, 16 Giugno 1926. — Hab.: Alpi or., Corsica, Sicilia, Spagna, Algeria. 81) Xysticus Kochi Thorell 1872. U n a 9 a Val lombrosa, Maggio '27; un' altra ivi, 2—3 Luglio 1928; una 9 a Citerna (alta V. Tiberina); 1 9 a Lippiano, Maggio 1925; 5 altre ivi, Sett. '26; 10 9 e pull, ivi, Luglio '32; 1 pull, ivi, N o v . 25; 1 pull, ivi, N o v . '30; 1 9 a Sintigliano (Pieve S. Stefano), Prof. Dr. d i C a p o r i a c c o : Fauna aracnol. del Cascntino 339 Luglio '33; 1 9 ivi, 17 Sett. '25; 3 $ e pull, nella foresta di Campigna, Agosto '31; 4 pull, alla Badia Prataglia, 13 Sett. '27; 1 9 iuv. nelle alluvioni del Torr. Cerfone (prov. di Arezzo) Ott. '28; 1 9 nelle allu­ vioni del Torrente Sovara, Nov. '33; 9 9 e t pulli ivi. Die. '28; 1 9 alla Colla di Capriana (Londa) m. 972, 16 Giugno '36. — Hab.: Europa, Regione Mediterranea. 82) Xysticus Kempelenii Thorell 1872. Una 9 a Lippiano, Luglio '25; 1 altra ivi, Seit. '26; 1 pull, ivi, nel muschio, 8 Ott. '30; 2 9 iuv. ivi, Nov. '30. — Hab.: Europa. subfamilia P h i l o d r o m i n a e gen. Philodroinus Walck. 1825. 83) Philodroinus dispar (Wik.) 1805. Una 9 iuv. a Lippiano, Luglio '33; 2 pulli ivi, Ott.­Nov. 31; 2 iuv. a Foresta Campigna, Agosto '31. — Hab.: Europa, Transcau­ casia. 84) Philodromus margaritatus (Cl.) 1757. 5 сГ9 a Lippiano, Maggio '27; 5 9 iuv. ivi, Sett. '26; 3 pull, nella Foresta di Campigna, Agosto '31. — Hab.: Italia sett., Corsica, Francia, Inghilterra, Europa centr. e sett., Dalmazia, Giapponc. 85) Philodromus aureolus (Cl.) 1757. Una 9 nella Foresta di Campigna, Agosto '31; 1 pull, a Lippiano, Ott. '31. — Hab.: Europa, Asia Paleartica, America Sett. 86) Philodromus aureolus (Cl.) lividus (E. S.) 1875. Una 9 a Lippiano, Luglio '25; 4 cf9 ivi, Luglio '33; 1 pull, ivi, Nov . '31. — Hab.: Italia, Francia, Svizzera, Ungheria. 87) Philodromus rufus Walck. 1828. 3 ? et pull, a Lippiano, Maggio '27; 1 9 iuv. ivi, Luglio '32; 1 pull, ivi, Nov. '25. — Hab.: Europa, Regione Mediterranea, Ame­ rica settentrionale. gen. Thanatus C. L. K. 1837. 88) Thanatus jugorum E. S. 1916. E'con molto dubbio che attribuisco a questa specie, descritta dal Simon delle grandi altezze dei Pirenei e delle montagne della Spagna, tre 9 molto giovani trovate una a Poggio Alto fra i sassi, m. 1000 (Londa) 16 Giugno 36; una a Collo di Castagno (Stia), m, 1200, 16 Giugno '36; e una in cima al Falterona, m. 1620, il 29 Giugno '36. Hanno tutte la tibia IV assai piii breve del cefalo­ torace, gli occhi superiori apparono equidistante; le zampe conco­ lori, l'addome ha il disegno poco evidente. — Hab.: Pirenei, Spagna. gen. Tibellus E. Simon 1875. 89) Tibellus oblongus (Wik.) 1802. Sei 9 a l ' a Foresta di Campigna, Agosto '31; 1 9 a Lippiano, Sett. '26; 1 9 ivi, Ott. '32. Una delle 9 della Foresta di Campigna ha l'addome con quattro serie irregulari di puntini neri. — Hab.: Europa, Africa sett., America sett. 340 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) familia SALTICIDAE subfamilia C y r b i n a e 8 ) gen. Cyrba E. Sim. 1876. 90) Cyrba algerina (Lc.) 1846. Due $ a Lippiano, Luglio '32; altre due ivi, Ott.­Nov. '31. — Habitat: Regione Mediterranea, Asia centrale e meridionale. gen. Ballus C. L. Koch 1850. 91) Ballus depressus (Wik.) 1802. 2 cf et pull, a Lippiano, Ott.­Nov. '31. — Habitat: Europa, Africa settentrionale. gen. Myrmarachne Mac Leay 1839. 92) Myrmarachne formicaria (De Geer) 1778. U n cf a Lippiano, Sett. '34. — Hab.: Europa, Caucaso, Armenia, gen. Leptorchestes Thorell 1870. 93) Leptorchestes mutilloides (Lc.) 1846. Un cf a Lippiano, Sett. '34. — Hab.: Europa merid., Algeria. subfam. S a 11 i с i n а e gen. Telamonia Thorell 1887. 94) Telamonia castriesiana (Grube) 1861. U n a 9 a Monterchi, N o v . '25. — Hab.: Europa men, Asia centrale, Siberia, Canarie, Africa sett. gen. Heliophanus C. L. Koch 1850. 95) Heliophanus flavipes (H.) 1831. 4 9 e iuv. Lippiano, Maggio '27; 1 9 ivi, Luglio '32; 1 9 hiv. ivi, Agosto '25; 8 9 iuv. ivi, Sett. '26; 1 9 ivi, Ott. '32; 1 9 a Foresta Campigna, Agosto 31; 1 9 a Bocca Trabaria, 12 Ott. '32; 2 9 nelle alluvioni del Torr. Sovara, Nov . '33; 3 9 ivi, 18 Nov . '35; 1 9 n e l ' e alluv. del Tevere, 18 N o v . '35. — Hab.: Europa, Asia centrale, Siberia. 96) Heliophanus Kochi E. Sim. 1869. 1 9 a Lippiano, Sett. '26; 1 cf iuv. ivi, Ott. '31. — Hab.: Europa meridionale, Africa sett. 97) Heliophanus dubius (C. L. Koch) 1868. 6 cf, 9 e t iuv. a Lippiano, Maggio '27; 3 o"9 ivi, Luglio '33. — Hab.: Europa Centrale, Italia Sett, e centrale, Asia centrale, Siberia. 98) Heliophanus cupreus (Wik.) 1802. 4 cf9 a Lippiano, Maggio '27; 2 cf9 n e l ' e alluvioni del Torr. Sovara (Arezzo) , Die. '27, 10 cf9 ivi, 18 N o v . 1935. — Hab.: Europa, Transcaucasia. 2 ) I nomi di sottofamiglie, secondo le regole di nomenclatura, si devon for­ mare aggiungendo la desinenza inae al genere t ipo: non si puö dunque mantenere il nome di pluridentati. Prof. Dr. d i C a p o r i a c c o : ! липа aracnol. dct Caseiilino 341 99) Heliophanus aeneus (H.) 1831. Due cf? alle sorgend del Tevere, 16 Agosto "31; 2 cf nelle allu­ vioni del Tevere, 26 Die. '26. — Hab.: Italia, Europa centrale, Tur­ kestan. 100) Heliophanus recurvus E. Sim. 1869. 3 cf? a Lippiano, Maggio '27. — Hab.: Svizzera, Sardegna. gen. Chalcoscirtus Bertk. 1880. 101) Chalcoscirtus infimus (E. S.) 1869. Una ? nel querceto arido della Croce a Mori m. 955 (Londa) 16 Giugno '36. — Hab.: Regione Mediterranea ed Europa centrale, gen. Saitis E. Sim. 1876. 102) Saitis barbipes (E. Sim.) 1871. Una ? alle sorgenti del Tevere. 16 Ag. '31; 2 ? iuv. a Lippiano, nel. muschio, 8 Ott. '30; 6 ? iuv. ivi, Nov. 30. — Hab.: Europa meridionale. gen. Euophrys C. L. Koch 1834. ( = E v o p h r y s L. Agass. 1846) 103) Euophrys herbigrada (E. S.) 1871. Un pull, a Lippiano, nel muschio, 8 Ott. '30. — Hab.: Italia centrale, Corsica. 104) Euophrys erratica (Wik.) 1825. Una ? a Lippiano, Agosto '25; 1 ? ivi, Sett. '26; 1 ? ivi, Ott. '31; 1 ? alla Croce a Mori (Londa) m. 955, 16 Giugno 36. — Hab.: Europa, Asia centrale. gen. Sitticus E. Simon 1901. 105) Sitticus pubescens (F.) 1775. 3 cf? a Lippiano, Maggio '27. — Hab.: Europa. gen. Pellenes E. S. 1876. 106) Pellenes tripunctatus (Wik.) 1802. 1 cf alia Croce a Mori m. 955, 16 Giugno '36. — Hab.: Europa centrale, Svezia, Siberia. gen. Salticus Latr. 1804. 107) Salticus scenicus (Cl.) 1757. 1 ? iuv. a Lippiano, Sett. '26. — Hab.: Olartica. 108) Salticus mutabilis (Lc.) 1846. Un cf a Lippiano, Luglio '33. — Hab.: Europa mer., Germania, Anatolia, Oasi Cirenaiche, Isole Atlantiche, Argentina. gen. Hyctia E. Simon 1876. 109) Hyctia Nivoyi (Lc.) 1846. 1 ? iuv. a Lippiano, Luglio '25; 1 ? iuv. ivi, Luglio '32; 1 ? iuv. ivi, Luglio '33; 4 ? ivi, Sett. '26. — Hab.: Regione Mediterranea, Austria, Belgio, Olanda, Danimarca. gen. Marpissa C. L. Koch 1846. 110) Marpissa radiata (Grube) 1859. Un cf a Lippiano, Maggio '27. — Hab.: Europa centrale e sett., Alpi orientāli (Carnia), Siberia. 342 Fes tschr i f t ' für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) gen. Philaeus Thorell 1870. 111) Philaeus chrysops (Poda) 1761. Una 9 a Foresta di Campigna, Agosto '31; 1 5 a Pistrino (Citerna), Sett. '30; 3 cf a Citerna, 1935. — Hab.: Regione Medi- terranea, Europa. gen. Evarcha E. Simon 1902. 112) Evarcha falcatus (Cl.) 1757. U n cf nella foresta di Campigna, Agos to '31; 1 pull, a Sinti- gliano (Pieve S. Stefano), 15 Sett. '25; 2 pull, a Lippiano, Ott. '31; 2 pull, ivi, nel muschio, Nov . '30; 1 9 nelle alluv. del Torr. Sovara, 18 N o v . 35. — Hab. : Europa, Siberia, Camciatca. superfam. C L U B I O N I F O R M I A fam. S P A R A S S I D A E gen. Olios Walck. 1837. 113) Olios argelasius (Wik.) 1806 (nec S p a r a s s u s a r g e - l a s i u s E. S. 1875). 2 9 a Lippiano, Luglio '32; 4 ? e pulli ivi, Ott . -Nov. '31; 1 9 ivi, Ott. '30; 1 9 e 1 P u l l - ivi, N o v . '30. — Hab.: Regione Mediterranea centrale ed occidentale. gen. Micromata Latr. 1804. ( = M i c r o m m a t a Latr. 1806) 114) Micromata roseum (Cl.) 1757. U n a 9 iuv. e 1 pull, a Lippiano, Maggio '27; 1 9 iuv. ivi, Luglio '32; 1 pull, ivi, Sett. '26; 2 cf9 a Val lombrosa, 2—3 Luglio 1928; 4 $ e iuv. nella Foresta di Campigna, Agos to '31. — Hab.: Europa, Paiestina, Asia centrale e Settentrionale. fam. C L U B I O N I D A E gen. Anyphaena Snd. 1833. 115) Anyphaena sabina L. K. 1867. 1 9 a Vallombrosa, 28 Maggio '33; 1 a Lippiano, Maggio '27; 2 iuv. ivi, Ott . -Nov. '31. La prima 9 di Lippiano ha il colorito note- volmente oscuro. — Hab.: Europa meridionale, Caucaso. 116) Anyphaena alboirrorata E. Sim. 1878. U n e 9 iuv. nella foresta di Campigna, Agos to '31; 1 9 a Lippiano, Ottobre '30. — Hab.: Francia meridionale. gen. Cheiracanthium C. L. Koch 1839 ( = C h i r a c a n t h i u m L. Agass . 1846) 117) Cheiracanthium Mildei L. K. 1804. 2 9 iuv. a Lippiano, Luglio '32; 1 9 ivi, Ag. '25; 1 cf ivi, Ott. '30; 3 9 e iuv. ivi, N o v . '30; 3 pull, ivi, nel muschio, 10 Ott. '30; 3 iuv. a Bocca Trabaria, 12 Ott. '32. — Hab. : Europa meridionale, Asia sudoccidentale . 118) Cheiracanthium oncognathum Thorell 1871. 1 9 a Lippiano, Maggio '27; 1 9 ivi, Sett. '26. — Hab.: Europa centrale, Russia meridionale, Italia. Prof. Dr. d i C a p o r i a c c o : Fauna aracnol. del Casentino 343 119) Cheiracanthium punctorium (Villiers) 1789. 9 9cf a Foresta Campigna, Agosto '31; 1 9 alla Verna, 17 Agosto '32. — Hab.: Europa, Turkestan, Cina. 120) Cheiracanthium erraticum (Wik.) 1802. U n cf iuv. a Lippiano, Ott. '30; 1 9 iuv. nelle alluvioni del Torrente Sovara, Nov . '33; 1 9 ivi, 18 Nov . 35; 1 9 iuv. nelle allu­ vioni del Tevere (Arezzo) , 26 Diz. '26. — Hab.: Europa, Turkestan. 121) Cheiracanthium Pennyi Cbr. 1872. Una 9 a Lippiano, Luglio '32. — Hab.: Europa occidentale, centrale e Danubiana, Russia rner., Caucaso, Armenia. 122) Cheiracanthium elegans Thorell 1875. Una 9 alla Badia Prataglia, m. 1025, 27—29 Giugno '28; 2 iuv. nelle alluvioni del Torr. Sovara, 18 Nov . '35. — Hab.: Italia centrale, Russia meridionale, Europa centrale. 123) Cheiracanthium pelasgicum (C. L. Koch) 1837 abbreviatum E. S. 1879. Una 9 »UV. a Lippiano, Ott. 30; 1 9 iuv. ivi, Ott. 31. Corrispon- dono entrambi alia forma a b b r e v i a t u m E. S., dato che la linca rossa dell' addome e ridottissima. — Hab.: Francia mer., Dani- marca; il tipo abita tutta la regione Mediterranea e le isole Atlan- tiche. 124) Cheiracanthium virescens (Snd.) 1833. Una 9 luv. nella foresta Campigna, Agosto '31. — Hab.: Francia, Germania, Ungheria, Svezia. 125) Cheiracanthium angulitarse E. S. 1878. Una 9 a Vallombrosa, Maggio '27; I 9 a Lippiano, Agosto '25; 4 9 ivi, Sett. 26; 3 9 iuv. ivi, Ottobre '31. — Hab.: Corsica, Algeria, Ungheria. gen. Clubiona Latr. 1804. 126) Clubiona corticalis Wik. v. nigra E. S. 1878. 2 9 iuv. a Lippiano, Sett. '26. — Hab.: Europa. 127) Clubiona lutescens Wik. 1851. 1 9 a Bocca Trabaria, 12 Ott. '32. L'epigine permette di deter- minare questa 9 P e r la specie suddetta: notevole ritrovamento dato che il mo habitat ē: Europa sett, e centrale, Russia mer., Inghilterra, Francia salvo la regione mediterranea. 128) Clubiona Andreinii sp. nova (v. fig. 2). Cf Totius corporis longitudo mm. 5.9; cephalothoracis mm. 2.67; abdominis mm. 3.24; pedum I paris mm. 8.37; II mm. 8.24; III mm. 6.75; IV mm. 9.33; palporum mm. 3.16. Cephalothorax pedesque colore rufoflavido; abdomen griseoluteum; palpi bulbus et apophyses tibiae rufobrunneae. Oculi in seriebus rectis, lateralis antici caeteris vix maiores; caeteri inter se aequales. Oculi medii superi inter se spatio eorum radio triplo, a mediis anticis spatio eorum radio aequali, a lateribus superioribus spatio eorum diametro aequali remoti. Laterales inter 344 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) se spatio eorum radio aequali remoti; oculi antici aequidistantes, inter se spatio eorum radio vix aequali remoti. Femora omnia desuper serie longitudinali aculeorum nigrorum longorum, et serie transversa apicali trium aculeorum breviorum. Patellae anticae muticas; posteriores autem aculeo posteriore. Tibiae primi et secundi paris subtus seriebus duabus inferioribus binorum aculeorum; metatarsi primi et secundi paris mutici. Tibias et meta­ tarsi tertii et quarti paris serie superiore, serie inferiore et utrinque serie laterali aculeorum armatae: numerus aculeorum est 3 serie supe­ riore et serie inferiore tibiae IV paris, 2 seriebus reliquis. Palpi femur aculeo singulo longo superiore et serie apicale transversa aculeorum trium; patella seta longa et valida; tibia dua­ bus apophysibus, quarum superior sat crassa, fere mytilii'ormis, inferior autem bifurcata, ramis parallelis, crassis et obtusis. 9 n o n adhuc adulta omnino cf est similis. Speciei huius forma apophysis inferioris tibiae palpi distinctas et dorn. A. Andreini dicatae, invenit dorn. Andreini cf 2 et 9 n o n adhuc adultas 12 in agris apud Lippianum in Provincia Perusia, A. D. M C M X X V I I , Mense Septembre. 129) ClubioPa trivialis C. L. K. 1861. 2 9 nella Foresta di Campigna, Agosto '31. — Hab.: Francia, Svizzera, Inghilterra, Europa centrale, Romagna. 130) Clubiona compta C. L. K. 1839. 6 9 a Lippiano, Maggio '27; 3 9 ш у ­ ivi, Luglio '32. — Hab.: Europa. 131) Clubiona vegeta E. Sim. 1918. Hab.: Italia, Grecia, Spagna, Francia mer. e centrale, Algeria. — 1 9 Lippiano, Luglio '32; 1 ivi, Sett. '26; I pull, ivi nel muschio, N o v . 30. subfam. L i o c r a n i n a e gen. Phrurolithus C. L. Koch 1839. 132) Phrurolithus nigrinus (E. S.) 1878. 5 cf9 e i u v ­ nelle alluvioni del Tevere (prov. di Arezzo) , 28 Ott. '28; 5 cf9 iuv. ivi, 28 Ott. 29; 1 cf iuv. a Pergine, N o v . '24; 1 & nelle alluvioni dell' Arno (prov. di Arezzo) , Nov . '26; 3 cf9 nelle alluvioni del torr. Sovara, Die. '27; 2 cf9 ivi, 18 Nov . '35; 3 cf9 nelle alluv. del torr. Cerfone, 18 N o v . '35. — Hab.: Francia, Svizzera. 133) Phrurolithus festivus (C. L. K.) 1835. U n cf adulto sulla cima del monte Falterona, m. 1650, il 29 Lu­ glio 1936; un cf alla Bocca Trabaria, 12 Ott. '32; 1 cf nelle alluvioni del torr. Sovara, 18. N o v . '35. — Hab.: Italia, Francia, Spagna, Algeria. Prof. Dr. d i C a p o r i a c c o : Fauna aracnol. del Casentino 346 subfam. M i с a r i i n a e gen. Micaria Westr. 1851. 134) Micaria funerea E. S. Una 9 nel querceto arido della Croce a Mori, m. 955, 16 Giugno '36. — Hab.: Corsica. 135) Micaria scintillans Cbr. Un cf presso una pozza perenne a M. Acuto (Stia) m. 1428, 29 Giugno '36. — Hab.: Europa occidentale, Corsica. 136) Micaria pulicaria (Snd.) 1833. 2 o"9 nelle alluvioni del torr. Sovara presso Anghiari, Nov. '32; 4 d"9 ivi, 18 Nov. '35. — Hab.: Europa, Siberia. 137) Micaria albostriata L. K. 1872. Un cf a Lippiano, Lugl io­Agosto '26. — Hab.: Spagna, Francia, Germania mer., Austria, Ungheria, Russia mer. Superfamilia ZODARIIFORMIA familia ZODARIIDAE gen. Zodarium Walck. 1847. 138) Zodarium italicum (Can.) 1868. Un 9 a Lippiano, nel muschio, 8 Ott. '30; 6 cf9 ivi, Nov . 30; 1 Cf a Pergine, Die. '36. — Hab.: Europa meridionale. Superfamilia ARGIOPIFORMIA familia PHOLCIDAE gen. Pholcus Walck. 1805. 139) Pholcus opilionoides (Sehr.) 1783. 1 9 a Lippiano, Ott. 31. — Hab.: Europa meridionale e centrale, Cina. gen. Spermophora Hentz 1832. 140) Spermophora elevata E. Sim. 1873. U n a 9 a Lippiano, Luglio '32. — Hab.: Italia, Corsica, Pro­ venza, Spagna, Algeria. familia THERIDIIDAE gen. Episinus Latr. 1809. 141) Episinus maculipes Ca vanna 1876. U n cf iuv. a Lippiano, Luglio '32. — Hab.: Italia, Francia, Spagna, Algeria, Tunisia. gen. Theridium Walck. .1805. 142) Theridium ovatum (Cl.) 1757. 2 9 a Vallombrosa, 2—3 Luglio '28; 3 cf9 a Lippiano, Luglio '33; 1 9 a Foresta Campigna, Ag. '31; un cf presso una pozza pe­ renne a m. Acuto (Stia) m. 1628, 29 Giugno 36. — Hab.: Olartica. 143) Theridium nigropunctatum H. Lc. 1846. 1 9 a Lippiano, Luglio '33. — Hab.: Sicilia, Calabria, Spagna, Francia mer., Corsica, Algeria, Siria, Dodecanneso . 346 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. 1 (1936) 144) Theridium lunatum (Cl.) 1757. 1 9 iuv. a Lippiano, Sett. '26; una 9 a l ' a Croce a Mori (Londa) m. 955, 15 Giugno 36. — Hab.: Europa, Cina, Canada. 145) Theridium hemerobius E. Sim. 1916. 1 cf alla Bocca Trabaria, Agosto '32. — Hab.: Corsica, Francia occidentale. 146) Theridium varians H. 1831. U n cf i u v ­ n e ' querceto di Croce a Mori m. 955 (Londa) 16 Giugno 1936. — Hab.: Europa, Siberia, Libia. 147) Theridium musivum E. Sim. 1873. 3 9 a Lippiano, Luglio '32; 1 pull, alla Verna, 26 Sett. '32; 1 pull, alla Croce a Mori (Londa) m. 955, 16 Giugno 36; un pull, alla Colla di Capriana, in querceto (Londa) m. 972, 16 Giugno 1936. — Hab.: Sardegna, Corsica, Alpi or., Francia mer., Spagna, Algeria, Marocco. gen. Ulesanis L. Koch 1872. 148) Ulesanis paradoxa (Lc.) 1846. 1 9 a Lippiano, Luglio '32. — Hab.: Italia, Corsica, Francia, Algeria. gen. Dipoena Thorell 1870. 169) Dipoena melanogaster (C. L. K.) 1845. 2 9 a Lippiano, Luglio '32. 1— Hab.: Europa, Africa settentrio­ nale. 150) Dipoena braccata (C. L. K.) 1841 5 9 a Lippiano, Luglio '32; 2 9 ivi, Luglio '33. — Hab.: Alpi orientāli (Carnia), Corsica, Europa centrale e occidentale. gen. Teutana Simon 1881. 151) Teutana triangulosa (Wik.) 1802. Una 9 iuv. a Lippiano, Luglio '33; 3 9 ivi. N ° v . '30; 1 9 i u v ­ alla Verna, 26 Sett. '32. — Hab.: Olartica. gen. Asagena Sund. 1833. .152) Asagena phalerata (Panz.) 1801. % 1 9 n e ' I e alluvioni del Tevere (prov. di Arezzo) , 28 Ott. '28; una nelle alluvioni del torr. Sovara, 18 N o v . '35; una nel querceto della Croce a Mori, (Londa) m. 955, 16 Giugno '36. — Hab.: Europa, Africa sett., Transcaucasia. gen. Lithyphantes Thorell 1870. 153) Lithyphantes paykullianus (Walck.) 1805. U n cf a Lippiano, Luglio '25; una 9 a Monterchi, Nov . '25; una 9 a Citerna; una 9 * п Cima а M.e Falterona, m. 1650, 29 Giugno '36; un pull, alla Colla di Capriana. m. 972, 16 Giugno '36. — Hab.: Regione Mediterranea, Turkestan, Ttanscaspia. gen. Latrodectus Walck. 1805. 154) Latrodectus tredecimguttatus (Rossi) 1870 var. lugubris (L. Duf.) 1820. Prof. Dr. d i C a p o r i a c c o : Fauna aracnol. del Casentino 347 Una 9 a Lippiano, Luglio-Agosto '25. — Hab.: Regione Medi- terranea, Russia mer., Turkestan, Kazakistan, Arabia, Isole Atlan- tiche, S. Elena. familia TETRAGNATHIDAE gen. Tetragnatha Latr. 1804. 155) Tetragnatha Solandri (Scop.) 1763 ( = montana E. S. 1874). Un cf a Lippiano, Maggio '27; 62 cf9 e t pull, ivi, Sett. '26; 1 pull. ivi, Ott. '32; una 9 a Monterchi, N o v . '25; 1 9 iuv. nelle alluvioni del Tevere (prov. di Arezzo) 26 Die . '25. — Hab.: Europa, Siberia. gen. Pachygnatha Sund. 1823. 156) Pachygnatha Clercki Sund. 1823. 21 9 nelle alluvioni del Tevere (prov. di Arezzo) , 28 Ott. '28; 3 cf9 ivi, 28 Ott. '29; 1 9 a Lippiano, Ott. '31; 2 9 nelle alluvioni del Torr. Sovara, 18 Nov . 35. — Hab.: Europa, Asia centrale, Siberia. 157) Pachygnatha Degeeri Sund. 1830. 2 cf9 a Lippiano, Luglio-Ag. '25; 1 9 ivi, Sett. '26; 2 9 ivi, Nov . '25; 2 cf9 nelle alluvioni del torr. Cerfone (Arezzo) , Ott. '28; una 9 ivi, 18 Nov . '35; 14 cf9 nelle alluvioni del Tevere (prov. di Arezzo) , 28 Ott. '29; 2 c f ? ivi, 26 Die . '30; 2 9 ivi. 18 N o v . '35; 12 cf9 nelle alluvioni del torr. Sovara (prov. di Arezzo) , Ott. '28: 1 cf ivi, 8 N o v . '25; 9 cf9 ivi, N o v . '27; 4 cf9 ivi, Nov . '33; 20 cf9 ivi, Die . '27; 7 cf9 ivi, 18 N o v . '35. — Hab.: Europa, Algeria, Tur- kestan. fam. LINYPHIIDAE subfam. E r i g o n i n a e gen. Mecopisthes E. Simon 1926. 158) Mecopisthes silus (Cbr.) 1872. 2 cf9 a Vallombrosa, Aprile '25. — Hab.: Corsica, Francia, Inghilterra, Germania, Ungheria. gen. Plaesiocraerus E. Sim. 1884. 159) Plsesiocrserus tiberinus sp. nova (v. fig. 3). Cf Corporis totius longitudo mm. 1.66; cephalothoracis long, mm. 0.8; cephalothoracis altitudo maxima, idest antice, mm. 0.8; abdominis longitudo mm. 0.95; pedum primi paris mm. 2.66; II mm. 2.5; III mm. 2.25; IV mm. 2.75; palporum mm. 1.33. Cephalothorax, chelicera sternumque colore rufobrunneo; pedes laete rufi, abdomen nigrum. Lobus cephalicus valde elevatus, sed a parte thoracica haud plane discretus, ita ut cephalothorax, e latere visus, fere triangulum designet. Oculi superiores in linea procurva, margo posterior lateralium vix pone libram marginis anterioris me- diorum; medii inter se et a lateralibus spatio eorum radio triplo remoti. Laterales inter se conniventes. Diametrum mediorum anti- corum radium caeterorum oculorum, qui inter se aequales sunt, adaequat. Oculi anteriores in linea leviter procurva, medii inter se spatio eorum diametro aequali, a lateralibus spatio duplo, idest late- 348 Festschrift für Prof. Dr. F. m b r i к S t r a n d . Vol. I (1936) īal ium diametro aequali, remoti. Oculi medii antici a mediis superi­ oribus spatio radio superiorum quintuplo distantes. Clypeus paullo excavatus, area oculari dimidio maior. Sulci postoculares profundi, antice dilatati, foveiformes. Tarsi pedum metatarsis tertia parte bre­ viores. Patella palpi maris triplo longior quam amplior; tibia aeque longa quam alta, apophysi longa, apice uncata sed obtusa, articulo a:que longa. Species haec oculis mediis posterioribus inter se appropinquatis P I . f u s c i p e d i (Bl.) et P 1. 1 о n g i с а г р о (Е. S.) differt, et potius PI . l a t i f r o n t i (Cb.) et P I . p r o t u b e r a n t i (Cb.) con­ ferri potesti; forma apophysis tibiae a PI . f u s c i p e d i (Bl.) facile distinguiter. Speciei huius invenit cf dorn. A. Andreini, in vico "Lippiano,, dicto in valle alta fluminis Tiberi, in muscis, die III a. Nov.­Oct . A. D. 1930. gen. Thyreosthenius E. Simon 1884. 160) Thyreosthenius Becki (Cbr.) 1871. Una 9 a Vallombrosa, Aprile '25. — Hab.: Europa centrale e occidentale, Scandinavia, Ungheria. gen. Gonatium Menge 1866. 161) Gonatium corallipes (Cbr.) 1875. Un cf iuv. a Lippiano, Sett. '26; 1 9 ivi, Ott. '31; 1 9 nelle allu­ vioni del torr. Sovara (Anghiari) , Nov . '33. — Hab.: Francia, Svizzera, Russia mer., Ungheria. gen. Erigone Audouin 1825. 162) Erigone vagans (Aud. Sav.) 1827. U n cf a Sintigliano (Pieve Santo Stefano), 15 Ag. '31. — Hab.: Regione Mediterranea, Europa temperata, Isole Atlantiche, S. Africa, Singapore. gen. Gongylidium Menge 1868. 163) Gongylidium rufipes (L.) 1758. Una 9 nelle alluvioni del Tevere (Arezzo) , 24 Die. '25. — Hab.: Europa, Siberia. gen. Oedothorax Bertkau 1883. 164) Oedothorax retusus (Wstr.) 1851. Tre 9 nella foresta di Campigna, Agosto '31; 1 9 a h a Verna, 17 Ag. '30. — Hab.: Italia, Francia, Svizzera, Germania, Siberia, N. Zemla. gen. Porrhomma E. Simon 1886. 165) Porrhomma microphthalmum (Cbr.) 1871. Una 9 a Vallombrosa, Maggio '927. — Hab.: Francia, Inghil­ terra, Irlanda, Germania, Svizzera, Ungheria. gen. Sintula E. Simon 1886. 166) Sintula corniger (Bl.) 1856. Una 9 a Vallombrosa, Apr. '25. — Hab.: Italia, Francia, Inghil­ terra, Germania, Svizzera, Ungheria. Prof. Dr. d i C a p o r i a c c o : Fauna aracnol. del Casentino 349 gen. Coryphaeolana Strand 1916 ( = C o r y p h a e o l a n u s E. S. 1926). 167) Coryphaeolana distincta (E. S.) 1886. Una 9 alle sorgenti del Tevere, 10 Sett. '24. — Hab.: Francia, Inghilterra. subfam. L i n y p h i i n a e gen. Microneta Menge 1868. 168) Microneta viaria (Bl.) 1841. Due 9 alla Verna, 26 Apr. '32; 1 9 ivi, 14 Sett. '25. — Hab.: Europa, Regione Mediterranea, America sett. gen. Ischnyphantes E. S. 1929. 169) Ischnyphantes rurestris (С. K.) 1836. Cinque 5 o"9 sotto i sassi, sotto Poggio Alto (Londa) m. 1000, 16 Giugno '36; 1 9 a " a Colla di Capriano, nel querceto, m. 972 (Londa) 16 Giugno '36; 1 pull, a Poggio Faggio Tondo (Londa) m. 1000, 16 Giugno '36; 1 9 alla Colla di Castagno (Stia), m. 1240, 16 Giugno '36; 2 £f$ sotto la cima del Falterona, m. 1500, 29 Giugno '36. — Hab.: Paleartica. gen. Centromerus F. Dahl 1886. 170) Centromerus levitarsis (E. S.) 1884. Un cf nelle alluvioni del Torr. Cerfone, 18 N o v . '35; 6 cf9 nelle alluvioni del Tevere, 18 Nov. '35; 1 cf ad Anghiari (M. Rognosi) in un cunicolo di galleria abbandonata. — Hab.: Inghilterra, Francia centrale, Provenza. 171) Centromerus prudens (Cbr.) 1872. Una 9 nelle alluvioni del Torr. Sovara (Arezzo) , Ott. '28. — Hab.: Francia, Spagna, Olanda, Inghilterra. 172) Centromerus satyrus (E. S.) 1884. Due cf9 m v - a Vallombrosa, Aprile '25; 2 ° a Lippiano, Selb. '24. — Hab.: Francia, Arcipelago Toscano. gen. Macrargus Dahl 1886. 173) Macrargus rufus (Wid. et Reuss) 1834. Una 9 hiv. nelle alluv. del Torr. Cef one, 18 Nov. 1935. — Hab.: Europa centrale e sett., compresa Italia settentrionale. gen. Lcpthypliantcs Menge 1866. 174) Lepthyphantes Kolosvaryi sp. nova. Cf iuv. Corporis totius long. mm. 2.25; cephalothoracis mm. 1.33; abdominis mm. 1.9; pedum I paris mm. 7.6; II mm. 6.1; III mm. 4.66; IV mm. 5.66; palporum mm. 1.4. Cephalothorax chelae sternum pedesque colore testaceo-flavido; cephalothorax vitta marginali et vitta media brunnea, oculos non attingenti. Pedes immaculati. Abdomen flavidum, sat crebre albo- pustulatum; in medio adest vitta longitudinalis immaculata, quae lateri- bus serie macularum nigrarum parvarum postice appropinquatarum, tertiam partem posteriorem abdominis attingenti, limitatur; tertia 350 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) parte posteriore abdominis vitta immaculata tribus accentis nigris parvis resecatur. Latera tribus vittis nigris obliquis. Venter testa­ ceum. Oculi medii antici caeteris, qui fere inter se aequales sunt, dimidio minores, inter se eorum diametro, a mediis superis spatio plus quam duplo distantes, a lateralibus anticis spatio eorum diametro fere triplo distantes. Oculi medii superiores inter se spatio eorum diametro aequali, a lateralibus spatio eorum radio triplo remoti. Area ocularis vix longior quam postice latior. Femur primi paris aculeo interno; caetera femora mutica. Patellae cunctae aculeo sin­ gulo superiore. Tibiae cunctae duobus aculeis superioribus et utrinque serie laterali binorum aculeorum; subtus aulem primo pari aculei duo, caeteris paribus aculeus singulus adest. Metatarsus primi paris aculeo superiore, aculeo inferiore et utrinque aculeo laterali; secundi paris duobus aculeis superioribus et utrinque aculeo laterali; tertii et quarti paris autem duobus aculeis superioribus et duobus inferioribus. Palpi tibia patella vix longior: patella seta singula, acuta, apicali; tibia seta breviori, acuta, apicali. Bulbus non est adhuc adultus. Speciei huius a dorn. A. Andreini in Sylva Campigna dicta in valle alta flum. Tiberi, mense Augusto A. D. 1930, inventae, et Cel. dorn. Gabriele K o l o s v a r y , hungarico araneologo et amico meo dicatae, mihi tantum cf iuv. cognitus est. Tarnen earn describendam esse putavi: metatarsis multis aculeis praeditis; tibiis anticis subtus serie duorum aculeorum armatis, trapetio oculorum vix longiore quam postice latiore certe speciebus L. n e b u l o s o (Snd.) similibus pertinet; sed pedibus concoloribus testaceis. L. a 1 а с r i (Bl.) et 1 e p г о s о (Ohl.) maxime conferri potest; ab tis autem seta tibiae palpi cf apice articuli sita, plane distinguitur. 175) Leptyphantes cristatus (M.) 1866. 1 9 a Lippiano, Luglio '34. — Hab.: Italia centrale, Alpi or. (Carnia), Svizzera, Francia, Inghilterra, Germania, Scandinavia. 176) Leptyphantes tenuis (Bl.) 1834. 1 cf a Badia Prataglia, m. 1025, 28 Giugno '28; 2 pull, sotto Poggio Alto m. 1000 (Londa) 16 Giugno 1936; 2 sulla Colla di Ca­ priana (Londa) m. 972, 16 Giugno '36; 1 9 presso una pozza d'acqua perenne a M.te A c u t o (Stia) m. 1430, 29 Giugno '36; 1 pull, in cima al M.te Falterona, m. 1650, 29 Giugno '36. — Hab.: Europa, Asia centrale, I. Atlantiche, N . Zelanda. 177) Leptyphantes falteronensis sp. nova (v. fig. 4 e 4a). Cf Corporis totius long. mm. 2.25; cephalothoracis mm. 0.9, abdominis mm. 1.35; pedum I paris mm. 5.55; II mm. 5; III mm. 3.7; IV mm. 4.65; palporum mm. 0.9. Cephalothorax et palpi brunneo­oleaginei; pedes flavorufi, ster­ num et abdomen nigra. Oculi superi in serie vix procurva, aequales inter se et lateralibus anticis; medii inter se spatio eorum diametro triplo minore, a late­ ralibus spatio eorum radio dimidio, a mediis anticis spatio eorum Prof. Dr. d i C a p o r i a c c o : Fauna aracnol. del Casentino 351 diametro vix minore remoti. Oculi laterales conniventes. Oculorum mediorum anticorum diametrum diametro oculorum coeterorum cadem ralione est quam 3:4. Oculi medii antici inter se spatio eorum radio minus quam dimidio, a lateribus spatio eorum radio vix maiore remoti. Oculi medii in t iapetio vix longiore quam postice latiore. Femora aculeo superiore. Patellae aculeo singulo. Tibiae aculeis 2 superioribus et utrinque aculeo laterali, sine aculeis infe­ rioribus; metatarsi tantum aculeo basali superiore. Metatarsi antici tibiis valde maiores. Patella palpi sine seta; tibia seta valida et nonnullis setis bre­ vioribus. Paracymbium crassum, antice angulosum, non dentatum. Lamina accessoria sat crassa, apice evidenter trifida. 9 iuv. omnino cum mare congruit. Species haec L. 1 о n g i s e t a E. S., L. a n g u s t i f о r m i E. S. et L. p a p а 1 i E. S. conferri potest sed ab iis inprimis patella palpi mutica distinguitur. Inveni speciei huius cf 2 apud stagnum apud montem Acutum, m. 1428, in vico Sliae situm, et 4 cf, 9 iuv. in summo monte Falterona, m. 1650, die III а К. Julias A. D. 1936. gen. Stylophora Menge 1866. 178) Stylophora concolor (Wid. et Reuss) 1834. U n cf Lippiano, Nov . 30, 1 9 nelle alluvioni del torr. Sovara, 18 Nov . '35. — Hab.: Europa, i so le Atlantiche, America Sett. gen. Linyphia Latreille 1804. 179) Linyphia triangularis (Cl.) 1757. 1 pull, a Lippiano, Maggio '27; 8 iuv. ivi, Luglio '32; 3 cf ivi> Luglio '33; 7 9 ivi, Sett. '26; 1 cf ivi, Ott. '31; 8 9 a Foresta Cam­ pigna, Agosto '31; 1 cf iuv. ad Anghiari (M. Rognossi , in un cunicolo di miniera abbandonato; 4 pull, presso una pozza perenne a M.te Acuto (Stia) m. 1628, 29 Giugno; 1 pull, a Colla di Capriana, т . 972 (Londa), in un querceto, 16 Giugno '36. — Hab.: Paleartica. 180) Linyphia marginata C. L. K. 1834. Una 9 iuv. a Lippiano, Sett. 1926. — Hab.: Europa, Asia Pale­ artica, America sett. 181) Linyphia emphana Wik. 1827. U n cf a Monterchi, Agosto '25. — Hab.: Francia sett, e centrale, Pirenei, Alpi, Europa centrale, Ungheria, Giappone. 182) Linyphia Clairi E. S. 1886. Una 9 a l ' a Badia Prataglia, m. 1025, Giugno '28. — Hab.: Alpi Marittime. 183) Linyphia peltata (Wid. et Reuss) 1834. Una 9 a Lippiano, Maggio '27. — Hab.: Alpi orient. (Carnia), tutta la Francia, Europa centrale, Svezia, Ungheria. 184) Linyphia hortensis Snd. 1830. Una 9 alla Badia Prataglia, m. 1025, 27 Giugno 1928. — Hab.: Quasi tutta l'Europa. 352 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) fam. ARGYOPIDAE s. fam. M e t i n a e gen. Nesticus Thorell 1870. 185) Nesticus eremita E. S. italicus di Cap. 1934. 1 Cf a Lippiano nei pozzetti dell' acquedotto, 19 Luglio '35. Forma molto scura, somigliante perfettamente, per colorazione, a N. c e l l u l a n u s . — Hab.: Italia. gen. Meta С. L. Koch 1836. 186) Meta Menardi Ltr. 1804. Un cf a Vallombrosa, Maggio '27; 1 ? a Lippiano, Giugno '27; 2 c f ? ivi, Sett. '26; 9 cf? ivi, nei pezzetti dell' acquedotto, 6 Ott. '34; 9 c f ? ivi, 26 Die. '34; 3 cf? ivi, 19 Luglio 35; 2 cf? a Goiali (Lip­ piano), Ag. '27; 1 ? alle sorgenti del Tevere, Luglio '27. — Hab.: Europa, America sett., Madagascar. 187) Meta Merianae (Sei.) 1763. Due cf? di Lippiano, Sett. '26: 3 cf? ivi, N o v . '30 1 ? ivi, nei pozzi dell' acquedotto, 19 Luglio '35; 1 9 alla Foresta di Campigna, Agosto '31; 5 c"? ad Anghiari (Monti Rognosi) in un cunicolo abban­ donato di vecchia miniera. Ē notevole che il primo maschio ha completamente l'aspetto di una M e t a s e g m e n t a t a , ma la forma caratteristica del palpo non lascia dubbi quanto all' assegnazrone. — Hab.: Europa, Algeria, Siria, Isole Atlantiche. 188) Meta segmentata (Cl.) 1757. Una ? iuv. a Lippiano, Maggio '27; 11 cf, ? e pull, ivi, Sett. '26, 1 ? a Badia S. Veriano (Alpe di Poti) , Giugno '27; 1 9 a ' l a Verna, 17 Agos to '32; 1 cf iuv. al l'Alpe della Luna, 19 Agosto '30; mol­ tissimi cf? nella foresta di Campigna, Agosto '31. — Hab.: Europa. s. fam. A r g y o p i n a e gen. Argyope Sav. in Aud. 1826 ( = A r g i о p e Aud. 1827 пес Desl. 1842). 189) Argyope Brünnichii (Sei.) 1772. U n a ? a Lippiano, Sett. '26. — Hab.: Reģioni temperate e calde della Paleartica. gen. Cyclosa Menge 1866. 190) Cyclosa conica (Pall.) 1778. Un cf a nella foresta di Campigna, Agos to '31. — Hab.: Europa, America del Nord. gen. Zygiella Cbr. 1902. 191) Zygiella montana (C. L. K.) 1834. U n cf a Lippiano nei pozzi dell' acquedotto , Luglio '35. — Hab.: Europa, Turkestan, America sett. gen. Cercidia Thorell 1871. 192) Cercidia prominens (Wstr.) 1851. U n a ? nelle alluvioni del Tevere (prov. di Arezzo) 26 Die. '25. - - Hab.: Europa, America sett. Prof. Dr. d i C a p o r i a c c o : Fauna aracnol. del Casentino 353 Fcitjchrift für Prof. Dr. E m Ь r i к S I г о и d. Vol. I ('.VI) 23 gen. Singa С. L. К. 183b. 193) Singa hamata (Olv.) 1789. Una 9 nelle alluvioni del Torrente Sovara, 18 Nov. '35, — Hab.: Europa, Asia centrale, Siberia. gen. Araneus Clerck 1757. 194) Araneus angulatus Cl. 1757. Una $ a Lippiano, Ott. '30. — Hab.: Europa, Regione Medi­ terranea. 195) Araneus diadematus Cl. 1757. Due cf? a Lippiano, Luglio­Ag. 1925; 1 9 ivi, Ott. '30; Г ? ad Alpe della Luna, 19 Ag. '30; 8 cf? nella foresta Campigna, Ag. '31; 1 ? a Monterchi, Ott. '26; 1 ? ivi, N o v . '25. — Hab.: Olartica. 196) Araneus diadematus Cl. nemorosus E. S. 1929. Una ? a Lippiano, Maggio '27. — Hab.: Col tipo nei luoghi umidi e oscuri (boschi, spesso paludi). 197) Araneus sericatus Cl. 1757. 2 ? a Lippiano, Luglio '32. — Hab.: Europa, Asia Paleartica, America sett. 198) Araneus umbraticus Cl. 1757. 2 ? a Sintigliano (Pieve S. Stefano), 15 Sett. '25. — Hab.: Europa. 199) Araneus Redii Sei. 1763. Una ? iuv. a Lippiano, Sett. '26; 1 ? ivi, Ott. '30; 1 ? ivi, Ott. '32; 1 ? a Monterchi, Nov . '25. — Hab.: Europa, regione Medi­ terranea, Giappone. 200) Araneus adiantus Wik. 1802. Una ? a Lippiano, Luglio '32; 1 cf ivi, Luglio '33. — Hab.: Pale­ artica, salvo nelle reģioni fredde. 201) Araneus cueurbitinus Cl. 1757. 2 ? iuv. a Vallombrosa, Maggio '27; 1 cf ivi, Giugno '26; 5 c f ? a Lippiano, Maggio '27; 1 cf ivi, Luglio '33; 2 pull, ivi, Sett. '26; 1 ? iuv. ivi, Ott. '30; 1 pull, ivi, N o v . '25; 1 pull, ivi, nel muschio, 8 Ott. '30; 4 9 iuv. nella foresta di Campigna, Agosto "31; 1 cf a Poggio Faggio Tondo (Londa), m. 1000, 16 Giugno 36. — Hab.: Europa, Asia centrale, Giappone, Isole Atlantiche. 202) Araneus triguttatus F. 1775. Tre 9 a Lippiano. Maggio '27. — Hab.: Europa. 203) Araneus bituberculatus Wik. 1902. Due 9 a Lippiano, Maggio '27; 1 9 i u v - ivi, Luglio '32; 1 9 iuv. ivi, Sett. '26; 2 pull, ivi, N o v . '30; 1 9 iuv. ivi, nel muschio, 8 Ott. '30. , — Hab.: Europa, Africa settentrionale. gen. Mangora О. P. Cbr. 1889. 204) Mangora acalypha (Wik.) 1802. 4 c f ? iuv. a Lippiano, Maggio '27; 1 ? ivi, Luglio 33; 1 ? ivi, Ott. '32; 1 pull, a Sintigliano (Pieve S. Stefano) 15 Nov . '31. 1 ? alla 354 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) Colla di Capriana (Londa) m. 372, 16 Giugno '36. — Hab.: Europa, Asia Centrale, Isole Atlantiche. superfamilia LYCOSAEFORMIA familia OXYOPIDAE gen. Oxyopes Latr. 1804. 205) Oxyopes lineatus Ltr. 1806. Due 9 iuv. a Lippiano, Maggio '27; 1 9 iuv. ivi, Maggio '30. — Hab.: Regione Mediterranea, Asia centrale. 206) Oxyopes heterophthalmus (Latr.) 1804. Due 9 nella Foresta di Campigna, Agosto 31. — Hab.: Europa, Africa sett., Asia осе. е centrale. superfamilia LYCOSAEFORMIA familia AGELENIDAE gen. Textrix Sund. 1833. 207) Textrix denticulata (Olv.) 1789. U n a $ a Lippiano, Maggio '27; 1 9 a Monterchi, Lugl io-Agosto '25. — Hab.: Europa. - 208) Textrix coaretata (L. Duf.) 1831. 1 9 ala Croce a Mori (Londa) , querceto arido, m. 955, 16 Giugno 1935. — Hab.: Tutta la regione Mediterranea. gen. Agelena Walck. 1805. 209) Agelena labyrinthica (Cl.) 1757. U n cf a Lippiano, Lugl io-Agosto '25; 1 pull, ivi, Luglio '33; 1 9 a Sintigliano (Pieve S. Stefano) , Luglio '33. — Hab.: Europa, Asia centrale, Giappone. 210) Agelena similis Kys. 1863. U n cf a Monterchi, Luglio '25. — Hab.: Europa meridionale e centrale, Russia meridionale. gen. Tegenaria Latr. 1804. 211) Tegenaria parietina (Frcr.) 1785. D u e cf9 a Lippiano, Sett.-Ott. '24; 1 cf ivi. Agosto '30; 1 cf a Citerna (alta Val Tiberina). — Hab.: Europa, regione Mediterranea, isole Atlantiche, S. Africa. 212) Tegenaria domestica (Cl.) 1757. 10 cf9 e i u v - a Lippiano, nei pozzetti dell' acquedotto, 26 Die. '24. — Hab.: Europa, Isole Atlantiche. 213) Tegenaria pagana (С. К.) 1841. U n a 9 i u v - a Goiali , (Lippiano), 5 Agosto '27; 1 9 a Lippiano, N o v . '30; una ivi, nei pozzi dell' acquedotto, 19 Luglio '35; 1 pull, in cima al M. Falterona, m. 1650, 29 Giugno '36. — Hab.: Europa s mer., Africa sett., Svizzera, Inghilterra, Azzorre. 214) Tegenaria Derhami (Scl.) 1763. U n a 9 i u v - a Vallombrosa, Apr. '25; una sotto Poggio Alto (Londa) fra i sassi m. 1000, 16 Giugno '36. — Hab.: Olartica. Prof. Dr. d i C a p o r i a c c o : Fauna aracnol. del Casentino 355 215) Tegenaria fontium E. S. 1875. Una $ di Bocca Trabaria, 26 Luglio '28 corrisponde completa- mente alia deserizione del Simon. — Hab.: Francia. gen. Coelotes Blackw. 1841. 216) Ccelotes atropos (Wik.) 1825. Una 9 a Lippiano, Luglio-Ag. '25; 1 9 ivi, 28 Nov . '23; 2 cf9 a Foresta Campigna, Agosto '31; 15 9 e i u v . alla Verna, 26 Sett. '32. — Hab.: Europa centrale, Alpi or. (Carnia), Inghilterra, Bacino Danubiano. 217) Coelotes terrestris (Wid. et Reuss) 1834. Una 9 a Vallombrosa, Aprile '25; un' altra ivi, Giugno '27; 6 9 e pull, a Badia Prataglia, m. 1025, 27—29 Giugno '28; 5 9 a Sinti­ gliano (Pieve S. Stefano) Luglio '33: 1 9 ivi, 15 Nov . '32; 2 9 ivi, 17 Die. '32; 1 iuv. alle sorgenti del Tevere, Luglio '27; 1 9 ivi, 10 Sett. '24; 1 9 alla Bocca Trabaria, 26 Luglio '26; 2 9 alla Verna, 17 Agosto '32; 7 9 e pulli ivi, 14 Ott. '33; 3 ö"9 ivi 28 Ag. 35; 1 pull, a Pergine, Nov . '24; 1 cf a Lippiano, Nov . '33; 1 9 nelle alluvioni del Tevere (prov. di Arezzo) , 26 Die. '25. — Hab.: Europa centrale, bacino Danubiano, Inghilterra. gen. Tetrilus E. Sim. 1886. 218) Tetrilus Strandi species nova (v. fig. 5). Cf Totius corporis longitudo mm. 6.66; cephalothoracis mm. 3, abdominis mm. 3.75; pedum I paris mm. 13.33; II mm. 12; III mm. 10.4; IV mm. 13.75; palporum mm. 4.25. Cephalothorax sat angustus, brunneus, parte thoracica vitta flava lata laterali, et parte cephalica vitta lata flava, tertiam partem anteriorem cephalothoracis attingenti: vittae parum distinctae. Oculi posteriores in serie leviter procurva, medii lateralibus vix minores, inter se spatio eorum radio vix minore, a lateralibus et a mediis anticis spatio eorum radio quarta parte maiore remoti. Oculi antici in serie sat procurva, medii mediis superioribus vix minores, laterales lateralibus superiori­ bus vix maiores. Oculi medii rotundi, laterales ovales. Oculi antici subconniventes, laterales a lateralibus superioribus spatio eorum radii dimidia parte aequali remoti. Clypeus oculis anticis saltern duplo latior. Chelae crebre pilosae, brunneae, sat longae, parum lobustae. Sternum brunneum, vitta flava longitudinali media ēt ma- culis tribus lateralibus flavis vix perspicuis. Pedes longi, teretcs, flavi. Femora tribus annulis brunneis; tibiae et metatarsi quoque annulis brunneis vix visibilibus. Femur primi paris aculeo superiore subapicali et serie laterali anteriore binorum aculeorum; secundi paris aculeis binis superioribus et utrinque aculeo laterali medio; III et IV paris aculeo superiore anteriore longo et utrinque aculeo laterali subapicali brevi. Patellae cunctae aculeo superiore. Tibiae primi et secundi paris duabus seriebus inferioribus trium aculeorum et praeterea secundo pari aculeo laterali apicali anteriore. Tibiae 356 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i . k S t r a n d . Vol. I (1936) tertii paris aculeo medio superiore et utrinque serie laterali binorum aculeorum et serie inferiore trium aculeorum. Metatarsus primi paris duabus seriebus inferioribus binorum aculeorum; secundi paris dua­ bus seriebus inferioribus trium aculeorum et aculeo laterali anteriore in medio articuli sito; tertii paris aculeo superiore tertia parte basali articuli sito, utrinque aculeo laterali basali, et verticillo termināli 4 aculeorum; quarti paris utrinque serie laterali superiore et serie laterali inferiore binorum aculeorum et verticillo termināli 4 acu­ leorum. Abdomen luteum crebre nigropunctatum; desuper adest vitta media longitudinalis impunctata, dimidiam abdominis longitu­ dinem attingens; lateribus puncta nigra vittas obliquas, desuper postice accenta nonnulla designant. Palpi tibia brevis, apophysi parva obtusa interna brunnea et alia, hyalina inferiore. Palpi tarsus stylo longo, sed non sicut in Т. а r i e t i n о (Thorell); conductor styli fere aeque longus quam tarsus. Magnitudine maiore, ratione oculorum et forma bulbi specie's haec facile a Т. a r i e t a n t i distinguitur. Dico speciam hanc clarissimo viro dorn. E. S t r a n d i о, arach­ r.ologo summo, cuius in honore, nativitatis suae anno LX, Uber, quo opus hoc patefactum fit, in vulgus editur. Invenit speciei huius cf 2 dorn. clar. A. Andreini in Lippiano, mensis Julio et Augusto A. D. 1925. familia HAHNIIDAE gen. Hahnia C. L. Koch 1841. 219) Hahnia pratensis E. S. 1875. D u e $ nelle alluvioni del Tevere (prov. di Arezzo) 28 Ott. '28; 2 c f ? ivi, 28 Ott. '29, 1 ? a Lippiano, Nov . '33; una 9 nelle alluvioni del Torr. Cerfone, 18 N o v . '35. — Hab.: Ungheria, Svizzera, Francia. 220) Hahnia muscicola E. S. 1875. 1 cf nelle alluvioni del Tevere (alta Val Tiberina) 18 N o v . '35. — Hab.: Alpi, Francia, Germania. familia PISAURIDAE gen. Pisaura E. Sim. 1885. 221) Pisaura mirabilis (Cl.) 1757. 16 $ iuv. a Lippiano, Sett. '26; 1 9 ivi, Ott. '30; 1 cf coli, ivi, Nov . '25; 1 cf ivi, N o v . '30, 1 9 a Monterchi, N o v . '25. 1 9 a Fo­ resta Campigna, Agosto '31. — Hab.: Europa, regione Mediterranea, 'i ranscaucasia, Isole Atlantiche. gen. Dolomedes Latr. 1804. 222) Dolomedes plantarius (Cl.) 1757. Due 9 a Monterchi , Luglio Ag. '25; 1 9 nelle alluv. del Tevere (Arezzo) , 26 Die. '26. — Hab.: Europa, Asia Paleartica. 223) Dolomedes fimbriatus (Cb) 1757. U n a 9 i u v ­ a Lippiano, Maggio '27; 1 pull, ivi, Sett. '26; 1 9 i u v ­> Agosto '25. — Hab.: Europa, Asia Paleartica. Prof. Dr. d i C a p o r i a c c o : Fauna aracnol. del Casentino 357 familia LYCOSIDAE gen. Hogna E. S. 1885. 224) Hogna radiata (Latr.) 1817. Una 9 all' Alpe della Luna, Luglio '31; 3 c?9 a Lippiano, Luglio­Ag. '25; 1 9 ivi, Luglio '32; 9 c>9 a Monterchi, Luglio­Agosto '29; 1 9 a Pistrino (Citerna), Ottobre '30. — Hab.: Regione Medi­ terranea, Russia mer., Asia centrale, Abissinia, Sudan, Africa centrale. 225) Hogna radiata (Latr.) minor E. S. 1876. Due 9 ' u v ­ a Monterchi, Luglio­Ag. '25; 1 9 a Lippiano, Sett. '26; 1 9 a Marzano (Lippiano), Sett. '31; 1 9 a Sintigliano (Pieve S. Stefano), Luglio '33. — Hab.: Col. tipo, nella parte meridionale dello habitat mediterranea. gen. Lycosa Latr. 1804. 226) Lycosa tarentula (Rossi) 1790. Una 9 a Lippiano, Giugno '29; 7 ö"9 e iuv. ivi, Luglio­Ag. '25; 6 о"9 a Monterchi, Luglio­Ag. '25. — Hab.: Italia, Balcani, Siria, Palestina. gen. Trochosa C. L. K. 1846. 227) Trochosa ruricola (de Geer) 1778. Otto cf9 nelle alluvioni del Torr. Cerfone (Arezzo) , Marzo '28; 2 9 iuv. ivi, Ott. '28; una 9 a Sintigliano (Pieve S. Stefano), Luglio '33; 1 9 IUV. ivi, 15 Agosto '31; 3 9 a Lippiano, Luglio '35; 1 9 iyi> Luglio '34; 4 9 е pull, ivi, N o v . '30; 1 pull, nelle alluvioni del Torr. Sovara (Arezzo) , Ott. '28; 6 pull, ivi, N o v . '33; 8 o9 e pulli ivi, Die. '27; 4 9 е pull, ivi, 18 Nov . '35. 9 9 e pull, nelle alluvioni del Tevere (prov. di Arezzo) , 28 Ott. '28; 4 ? с iuv. ivi, 26 Die. '26; un pull, ivi, 18 Nov . 35. — Hab.: Europa, Asia Paleartica. gen. Arctosa C. L. K. 1848. 228) Arctosa perita (Latr.) 1806. Una 9 all' A l P e della Luna, Luglio '32; 8 c?9 n e " a foresta di Campigna, Agosto '31; 2 ö" e pull, a Lippiano, Ott.­Nov. '31. — Hab.: Europa, casi del deserto Libico, Azzorre. 229) Arctosa cinerea (F.) 1777. U n a 9 nella foresta di Campigna, Agosto '31; 3 9 nelle allu­ vioni del Tevere (pr. di Arezzo) , 28 Ott. 28. — Hab.: Olartica. gen. Pirata Sund. 1833. 230) Pirata piraticus (Cl.) 1757. Due с?9 riella foresta di Campigna, Agosto '31; 3 9 iuv. nelle alluv. del Torr. Cerfone, 18 Nov . '35. — Hab.: Europa, Siria, Palestina, 231) Pirata Knorri (Sei.) 1763. Cinque 9 i u v ­ nella foresta di Campigna, Ag. '31; 1 9 a Lip­ piano, Nov . '31; 1 9 nelle alluvioni del Torrente Sovara, 18. Nov. '35. — Hab.: Italia centr. e sett., Europa centrale, Inghilterra. 358 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) gen. Trochosina E. Sim. 1885. 232) Trochosina terricola (Thorell) 1856. U n a 9 nelle alluvioni del Tevere (prov. di Arezzo) , 28 Ott. '28. — Hab.: Europa, Turkestan, Siberia. gen. Alopecosa E. Sim. 1885. 233) Alopecosa accentuata (Ltr.) 1816. D u e cf a Lippiano, Nov . '30, 1 9 alla Croce a Mori, m. 955 (Londa), querceto arido, 16 Giugno '36. — Hab.: Europa. 234) Alopecosa laciniosa (E. Sim.) 1876. 3 cf9 a Lippiano, Luglio­Ag. '25. — Hab.: Sardegna, Francia meridionale. 235) Alopecosa pulverulenta (Cl.) 1757. Un cf a Vallombrosa, Aprile '25; una 9 presso una pozza perenne a M. Acuto (Stia) m. 1428, 29 Giugno '36. — Hab.: Europa, Siria, Asia centrale, Camciatca. Pardosa C. L. Koch 1844. 236) Pardosa arenaria (C. L. K.) 1834 пес E. Simon 1876. Sei 9 '"v. a Lippiano, Sett. '26; 3 9 ivi, N o v . '30; 4 9 in allu­ vioni del Torr. Soyara (Anghiari) , N o v . '33; 5 cf9 e iuv. ivi, 18 N o v . '35; 1 pull, nelle alluvioni del Tevere (pr. di Arezzo) 28 Ott. '29. — Hab.: Europa. 237) Pardosa palustris (L.) 1758. 4 9 iuv. a Monterchi, Lugl io­Agosto '25; 2 pull, a Pergine, Luglio '24; 2 pull, nelle alluv. del Torrente Sovara, 18 N o v . '35. — Hab.: Italia centr. e sett., Europa centrale e sett., Inghilterra, Russia mer., Turkestan. 238) Pardosa monticola (Cl.) 1778. . U n cf alla Croce a Mori m. 955 (Londa) , querceto arido; 3 cf sotto Poggio Alto , fra i sassi (Londa) m. 1000, e 2 cf9 alla Colla del Castagno, (Londa) m. 1200, tutti il 16 Giugno 1936; 3 0 Щ cima al M. Falterona, m. 1650, 29 Giugno '36. — Hab.: Europa centr., осе. e sett, compresa Italia sett., Siberia. 239) Pardosa agrestis (Wstr.) 1861. U n a 9 sotto Poggio Alto , fra i sassi, m. 1000 (Londa) . 16 Giugno 1936. — Hab.: Europa, Siberia, Asia centrale; in Italia le Alpi or. 240) Pardosa blande (C. L. K.) nec E. S. 1876 = Р. с u r s о r i a E. S. 1876. Tre cf9 e pull, alla Colla del Castagno (Londa) , m. 1200, 16 Giugno 1936; un cf sotto M. Falterona, m. 1500, 29 Giugno 1936; 7 cf9 suha cima di M. Falterona, m. 1650, 29 Giugno 1936. Ē note­ vole trovare nell' Appennino questa specie montana e ad altezza relativamente bassa. — Hab.: sopra i 1000 m. nelle Alpi Francesi; Europa centrale. Prof. Dr. d i C a p o r i a c c o : Fauna aracnol. del Casentino 359 241) Pardosa bifasciata (С. L. К.) 1834. Due cf sotto M. Falterona, m. 1500, 30 Giugno 1936. — Hab.: Europa centrale e sett., Italia sett., e centrale, Isola Prinkipo. 242) Pardosa palitans E. S. 1876. Una 9 a Monterchi, Luglio­Ag. '25; 2 9 hiV. nelle alluvioni del Torr. Sovara (Anghiari), 8 Nov. '25 un pull, ivi, 18 Nov. '35. — Hab.: Italia sett., Corsica, Francia mer. 243) Pardosa vittata (Kys.) 1863. Quattro 9 hiv. a Monterchi, Luglio­Agosto '25; 1 9 a Lippiano, Ott. '24; 1 9 nebe alluvioni del Torr. Sovara (Anghiari) Ott. '28. — Hab.: Italia, Francia sud­occ , Svizzera, Ungheria, Balcani. 244) Pardosa proxima (C. L. K.) 1848. Una 9 a Monterchi, Agosto '25; 9 9 е pull, nelle alluvioni del torr. Sovara (Anghiari), Ott. '28; 3 ? с pull, ivi, Die. '28; 12 cf? ivi, If Nov . '35; 6 cf e pull, nelle alluvioni del Tevere (prov. di Arezzo) , 28 Ott. '28; 4 ? ivi, 26 Die. '26; 1 cf iuv. a Lippiano, N o v . '25. 1 ? presso a una fonte sotto Pallereta (Stia) m. 1100, 29 Giugno '36. — Hab.: Regione mediterranea Orientale, Algeria, Marocco, Isole Atlantiche. 245) Pardosa proxima C. L. K. poetica E. S. 1876. U n pull, nelle alluv. del Torr. Sovara, 18 N o v . 35, 8 iuv. neile alluvioni del Tevere, 18 N o v . 35, — Hab.: Francia mer., Europa sett., Corsica. 246) Pardosa chelate Müll. 1764. Europa centrale, о с е , or., е sett., compressa Italia sett. 247) Pardosa pullata (Cl.) 1757. N o v e 9 iuv. nelle alluvioni del Tevere (pr. di Arezzo) 28 Ott. '28; 2 9 iuv. ivi, 26 Die. '25. — Hab.: Europa. 248) Pardosa amentata (Cl.) 1757. 12 c f ? nelle alluvioni del Torr. Cerfone (Citerna) Marzo '28; 1 iuv. alla Bocca Trabaria, 12 Ott. '32; 1 cf iuv. nelle alluvioni del Torr. Sovara (Anghiari), Die. '27; 3 ? iuv. ivi, 18 N o v . '35. — Hab.: Italia centrale e sett., Inghilterra, Europa centrale e sett., America sett. 249) Pardosa strigillata E. S. 1876. D u e ? a Lippiano, Sett. 1926; due pull, nelle alluvioni del Torr. Cerfone, 18 Nov . '35. — Hab.: Europa Mediterranea. gen. Aulonia C. L. Koch 1848. 250) Aulonia albimana (Wik.) 1805. 1 Cf a Lippiano, Luglio­Agosto '25. — Hab.: Regione Mediter­ ranea, Europa centrale. 360 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) ORDO OPILIONES S U B O R D O V E R I LEGIO LANIATORES familia PHALANGODIDAE gen. Scotolemon Lc. 1860 251) Scotolemon terricola E. S. 1872. 1 a Pergine, Nov . '24; 9 a Lippiano, Luglio '34; 1 ivi, N o v . '30; 1 a Pieve Santo Stefano, 2 Nov . '33. — Hab.: Italia, Corsica, Algeria. LEGIO PALPATORES COHORS D Y S P N O I familia TROGULIDAE gen. Trogulus Latr. 1802. 252) Trogulus nepaeformis (Sei.) 1763. 1 a Badia S. Veriano (Alpe di Poti) , Giugno '27; 1 a Lippiano (Goiali) , Ag. '27; 2 a M-te Verna, 17 Agos to '32; 1 ivi, 24 Ag. '30; 1 ivi, 28 Ag. 35; 1 a Pieve Santo Stefano, 12 N o v . '33. — Hab.: Dali' Europa centrale alle parti settentrionali dell' Europa mediterranea 253) Trogulus tricarinatus (L.) 1758. 1 ad Alpe della Luna, 9 Agosto '30; 2 a M.te Verna, 14 Ott. '34 — Hab.: Europa Centrale, Alpi, Balcani. gen. Dicranolasma Scerensen 1873. 254) Dicranolasma scabrum (Herbst) 1799. 3 a Vallombrosa, Aprile '25; 1 ivi, 28 Maggio '33; 1 a Pergine, Marzo '34; 1 ivi, Die . . ' 3 4 ; 1 a Sintigliano (Pieve Santo Stefano) 15 Sett. 1925. — Hab.: Italia, Corsica, Balcani, bacino Danubiano. gen. Anelasmocephales Simon 1879. 255) Anelasmocephalus lycosinus Sörens. 1873. 2 presso le sorgenti del Tevere, Marzo '27; 2 ivi, 16 Ag. '31; 2 a Vallombrosa, 28 Maggio '33; 7 ivi, Giugno '26; 2 a Lippiano, Luglio '32; 2 ivi, Luglio '34; 2 a Pergine, Luglio '34; 1 a Monte Verna, 24 Agos to '30; 8 ivi, 17 Agos to '32; 1 ivi, 20 Sett. '32; 2 ivi, 4 Ott. '33; 1 ivi, 14 Ott. '34; 1 a Badia Prataglia, 13 Sett. 27; 1 a Sintigliano (Pieve S. Stefano) , 15 Sett. '25; 1 a Bocca Trabaria, 12 Ott. '32. — Hab.: Italia centrale. gen. Calathocratus Simon 1879. 256) Calathocratus africanus (Lc.) 1847. 1 a Vallombrosa, 28 Maggio '33; 11 a Pergine, Luglio '34; 1 a Badia Prataglia, 13 Agos to '34; 1 a Lippiano, Luglio '32; 1 ivi, Luglio '34; 1 ivi, Agos to '30; 2 ivi, Agos to '31; 2 a Sintigliano (Pieve S. Stefano) 15 Sett. '25; 3 a Pieve S. Stefano, 2 N o v . '33; 3 a sorgenti del Tevere, 9—10 Sett. '24; 1 a Pergine, N o v . '24. — Hab.: Italia, Corsica, Grecia, Caucaso, Algeria. Prof. Dr. d i C a p o r i a c c o ; Fauna aracnol. del Cascntino 361 familia NEMASTOMIDAE gen. Nemastoma C. L. Koch 1848. 257) Nemastoma argenteolunulatum (Canestr.) 1872. Uno alla Badia Prataglia, m. 1025, 27—29 Giugno '28; 2 alla Verna, Agosto '32; 2 aile sorgenti del Tevere, 9—11 Sett. '24. — Hab.: Italia, Corsica. COHORS E U P N O I familia PHALANGIIDAE subfamilia O l i g o l o p h i n a e gen. Gyas Simon 1879. 258) Gyas titānus Simon 1879. 2 nella foresta di Campigna, Agosto '30. — Hab.: Alpi, Pirenei. Ё la prima volta che una specie di questo genere viene trovata negli Appennini. gen. Mitopus Thorell 1876. 259) Mitopus morio (F.) 1779. 5 iuv. a Badia Prataglia, m. 1025, 27—29 Giugno '28; 1 a M.te Verna, 24. Ag. '30; 20 nella foresta di Campigna, Agosto '31. — Hab.: Olartica. gen. Odiellus Rcewer 1923. 260) Odiellus toscanus Rcewer 1923. 1 pull, a Vallombrosa, Giugno 1926; 4 pull., ivi, Giugno '29; 1 iuv. a Badia Prataglia, m. 1025, 26—28 Giugno '28; 1 9 a Lippiano, Luglio­Ag. '25; 4 cf9 ivi, N o v . '30; 1 9 a Monterchi, Luglio-Ag. '25; 8 iuv. nella foresta di Campigna, Agosto '31; 3 iuv. al M.te Verna, 24 Ag. '30; 3 iuv. ivi, 17 Agosto '32; 1 9 a " e sorgenti del Tevere, 9—10 Sett. '24; 3 iuv. nel querceto della Colla di Capriana (Londa) m. 972, 16 Giugno 1935; 1 ? a .M Acuto (Stia) m. 1428, preno una pozza perenne, 29 Giugno '36. Spesso gli esemplari di questa specie hanno colorito quasi nerastro, anziehe giallo pallido; spesso pure l'efippio viene quasi a scomparire. — Hab.: Toscana. 261) Odiellus spinosus (Bosc) 1792. 2 cf a Sintigliano (Pieve S. Stefano), 15 Sett. '35; 3 c?9 ad Anghiari, (Monti Rognosi) 12 Ott. '24. — Hab.: Europa meridionale e Africa settentrionale. gen. Lacinius Thorell 1876. 262) Lacinius horridus (Panz.) 1794. Un pull, a Lippiano, Maggio '27; 1 9 ivi, Sett. '29; 5 cf9 a Mon­ terchi, Lugl io­Agosto '25, un pull, fra i sassi a Poggio Alto (Londa) m. 1000, 16 Giugno 1936. — Habitat: Italia centrale e meridionale. subfamilia P h a l a n g i i n a e gen. Phalangium L. 1758. 263) Phalangium opilio L. 1761. 3 cf9 a Lippiano, Luglio­Ag. '25, 1 ? ivi, Ott. '21; 2 9 ivi, Sett. '26; 17 cf9 a Monterchi, Luglio­Agosto '25. Tutti i cf sono brevi­ 362 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i к S t r a n d . Vol. I (1936) corni, hanno cioe l'apofisi dell' 1° artlcolo dei cheliceri estrema­ mente ridotta. — Hab.: Olartica. 264) Phalangium Targionii (Can.) 1871. Attribuisco con qualche esitazione a tale specie 1 9 di Poggio Faggio Tondo (Londa) m. 1000, 16 Giugno '36; 3 pull, alla Croce a Mori (Londa) m. 955, 16 Giugno 1936; 3 iuv. sotto Poggio Alto m. 1000 (Londa), 16 Giugno '36, ed 1 pull, a una fonte sotto Palle­ reta (Stia) m. 1100, 29 Giugno '36. — Hab.: Italia. gen. Metaphalangium Rcewer 1911. 265) Metaphalangium propinquum (Lc.) 1847. 9 cf9 a Lippiano, Luglio­Ag. '25; 5 o"9 a Monterchi, Luglio­ Agos to "25; 18 cf9 ivi. N o v . '25; 1 cf ad Anghiari (Monti Rognosi) , 12 Sett. '24. — Hab.: Italia, Corsica, Francia mer., Grecia, Siria, Turchia, Africa sett. gen. Opilio Herbst 1798. 266) Opilio parietinus (de Geer) 1778. 4 cf9 a Monterchi, N o v . '25. — Hab.: Europa, Asia temperata, America sett. gen. Egaenus C. L. K o c h 1839. 267) Egaenus convexus C. L. Koch 1835. 2 9 ' n Foresta Campigna, Agosto '31. — Hab.: Alpi orientāli, Ungheria, Balcani. Questo ē certo il reperto piii occidentale della specie. gen. Eudasylobus Rcewer 1911. 268) Eudasylobus Gestroi (Th.) 1876. 2 9 i ° Foresta Campigna, Agosto '31. — Hab.: Sardegna, Cor­ sica, Romagna, Cipro. 269) Eudasylobus nicaeensis (Thorell) 1876. 2 c?9 in Foresta Campigna, Agosto '31. — Hab.: Francia mer., Spagna. gen. Platybunus C. L. Koch 1848. 270) Platybunus nigrovittatus Simon 1879. 1 9 e 33 pulli a Vallombrosa, Aprile '25. — Hab.­ Alpi Marit time, Corsica. subfamilia L i o b u n i n a e gen. Neļima Rcewer 1910. 271) Neļima silvatica (E. Simon) 1879. 1 iuv. a Vallombrosa, Maggio '27; 3 9 i u v - a Monterchi, Luglio- Ag. '25; 1 cf ivi, N o v . '25. — Hab.: Italia, Francia, Algeria. Conclusion!. Sulle 271 specie, ve ne sono 192 le quali sono diffuse a buona parte della regione Mediterranea, estendendosi in parte assai oltre ad essa, fino ad avere uno habitat talora addirittura Olartico о cosmo- polita. Cosi dunque la parte principale dell' Aracnofauna della regione considerata ha carattere europeo, con netta prevalenza di specie a tipo mediterraneo (61 infatti delle menzionate 192 sono Prof. Dr. d i C a p o r i a c c o : Fauna aracnol. del Casenlino 363 quasi esclusivamente mediterranee). Ma la percentuale di specie a carattere mediterraneo ё assai maggiore: sono infatti evidentemente mediterranee le 6 specie nuove (Harpactocrates vernae, Clubiona Andieinii, Plaesiochraerus tiberinus, Leptyphantes Kolosväryi, L. fal­ teronensis, e Tetrilus Strandi), alcune specie giä note, esclusive della' Italia centrale (Anelasmocephalus lycosinus Sör., Odiellus toscanus Roew.) о dell' Italia centrale e meridionale (Lacinius horridus (Pan/ . ) ) , о dell' Italia centrale e Alpi marittime (Harpactocrates apenntcola E. S.), о dell' Italia Centrale e Corsica (Euophrys herbi­ grada (E. S.), Scotolemon terricola E. S. che si ritrova pure in Algeria, Nemastoma argenteolunulatum (Can.), Eudasylobus Gestroi (Th.) che si trova pure a Cipro) о di gran parte dell' Italia e di essa soltanto (Nesticus eremita E. S. italicus di Cap., Phalangium Tar­ gionii (Can.)), о di reģioni Italiane all' infuori dell' Italia centrale (Roncus lucifugum (E. S.) di Piemontē, Liguria, Francia mer., R. italicum (E. S.) di Liguria, Nemesia carminans (Latr.), di Liguria, Corsica e Francia meridionale, Centromerus satyrus (E. S.) dell' Arcipelago Toscano e della Francia, Alopecosa laciniosa (E. S.) di Sardegna e di Francia meridionale, e Pardosa palitans E. S. d'ltalia sett., Sardegna, e Francia meridionale). Ancora mediterranee sono le specie fin qui note solo di Corsica (Harpactes muscicola E. S., Micaria funerea E. S.) о della Corsica e altre reģioni mediterranee (Platybunus nigrovittatus E. S. che si trova anche nelle Alpi Ma­ rittime, Heliophanus recurvus E. S. che si trova pure in Svizzera; Micaria scintillans Cbr. e Theridium hemcrobium E. S. che si tro- vano pure nella Francia о с е , e Dysdera nubila E. S. che si trova pure nel Dodecanneso e che certo ha diffusione piii ampia). Cosi pure sono Mediterranee le specie, fiu qui note di Francia meridio­ nale: Nemesia Simoni Chr. (estesa anche alla penisola Iberica), Zelo­ tes gallicus E. S., Gnaphosa corticola E. S., Anyphaena alboirrorala E. S., Phrurolithus nigrinus (E. S.) (esteso a quasi tutta la Francia); Linyphia Clairi E. S., Tegenaria fontium E. S.. Eudasylobus nicae­ ensis (Thorell) (esteso anche alla Spagna). Finalmente hanno carat­ teri mediterranei quattro delle sei specie a carattere spiccatamente montano della zona: Harpactocrates ravastellus E. S., nolo fin qui dei Pirenei, Drassodes fugax (E. S.) dei Pirenei, Alpi e Cevenne; Thanatus jugorum E. S. dei Pirenei e Gyas titānus E. S. delle Alpi с dei Pirenei (si badi perö che la determinazione della prima e della terza specie non sono sicure). Si tratta comunque di altre 41 specie di tipo mediterraneo, le quali, aggiunte alle altre, danno 102 specie su 271 a tipo esclusivamente mediterraneo, mentre altre 131 sono a piu ampia diffusione. Delle altre 38 specie una ha caratteri netla­ niente orientāli (Egaenus convexus C. L. K.): difusa nei Balcani, in Ungheria, nelle Alpi orientāli, ё questo certo il suo reperto piii occi­ dentale. Le altre 37 pare abbiano il Ioro centro di diffusione nell' Europa centrale e occidentale: peraltro di esse due erano giä state I 364 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. I (1936) segnalate anche in Corsica (Dipoena braccata С. K., Mecopisthes silus Cbr.) 11 (Zelotes talpinus (L. K.), Ozyptila sancluaria Cbr., Heliophanus dubius (С. K.), Cheiracanthium elegans Th., Clubiona trivialis C. L. K., Leptyphantes crislatus (M.), Pirata Knorri (Scl.), Pardosa palustris (L.), P. bifasciata (C. L. K.), P. chelata (Müll.), e P. amentata (CI.)) erano giä note di Toscana о di Romagna; e altre quattro eran state trovate in Provenza (Zelotes apricorum (L. K.), Gonatium corallipes (С. K.), Porrhomma microphthalmum (Cbr.) e Centromerus levitarsis E. S.). N o n c' e dunque nulla di notevole nel trovarle nell' Appennino centrale. Altre dieci, senza spingersi fino all' Italia centrale о alia sua latitudirte, erano perö giä state trovate nelF Italia settentrionale: sono esse Zelotes pusillus (С. К.) e Z. electus (C. L.). Ozyptila nigrita (Th.), Marpissa radiata (Grube), Macrargus rufus (Wid.), Linyphia peltata (Wid.), Coelotes atropos (Wik.), Hahnia muscicola E. S., Pardosa monticola (CI.), oltre a Drassodes fugax E. S., Pardosa blanda ­(C. L. K.), specie montane a carattere settentrionale, per altro giä trovate nelle Alpi Italiane e che non puö stupire d'aver ritrovate sulla Falterona. N o v e sole sono dunque le specie a carattere centroeuropeo, trovate nell' Appennino centrale, e non note fin qui ne d'ltalia ne di Francia meridionale: sono esse Zelotes erebus (Th.), Hellenes tripunctatus (Wik.), Cheiracanthium Pennyi Cbr., Ch. virescens (Snd.), Clubiona lutescens Wstr., Thyreosthenius Becki (Cbr.), Coryphaeolana distincta E. S., Coelotes terrestris (Wid.), Hahnia pratensis E. S. Di queste Cheiracanthium virescens (Snd.) determinato su una 9 immatura, non ё sicurissimo. Le uniche specie che sorprende veramente tro­ vare qui, perche nettamente centrosettentrionali , sono Pellenes tripunctatus (Wik.) e Clubiona lutescens (Wstr.). Quanto ai rapporti con le reģioni vicine, ho giä accennato ai rapporti con la aracnofauna della Corsica, che appare sempre meno isolata, a mano a mano che si estendono le nostre conoscenze sull* aracnofauna dell' Italia Centrale. Le specie comuni al bacino di Firenze sono 80, quelle comuni alia Romagna 88: perentuale che certo si aecrescerä enormemente disponendo di materiale piu abbondante, poiche certo 200 о 300 specie non formano che una parte dell' aracnofauna della regione. Bibliografia. 1. Antonelli, G. Contributo alio studio degli Araneidi della Provincia Romana. In: Atti Acc. Nuovi Linci, Roma, 64. p. 87—102 (1911). 2—3. Beier, M. Pseudoscorpionidea I e II. In: Das Tierreich, 47 u. 58 Lief., Berlin-Leipzig 1932. 4—5. Becker, L. 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