Dr. В г e u n i n g: Novae species Cerambycidarum 241 167. Niphona grisea. D e r p i c t o r n i s Muls. nahe stehend, aber: Kleiner, die unte­ ren Augenloben zweimal so lang als die Wangen , die Halsschild­ scheibe mit grösseren stumpfen Beulen besetzt, Flügeldecken etwas feiner punktiert, apikal verrundet, die Nahtecke kaum vorgezogen, Prosternalfortsatz an seinem Vorderrand senkrecht abfallend. Län­ ge 10 mm, Breite 3 m m . Typ von Muscat im Britischen Museum. 168. Niphona alboplagiata. D e r C a m p t o c n e m a l a t e r a l i s White (welche Gattung ich mit N i p h o n a vereinige) nahe stehend, aber: die Wangen mehr als zweimal so lang als die unteren Augenloben, Stirn grob punktiert und gefurcht, Halsschi ld auch in der Mitte gröber, unregelmässig ge­ furcht, das Schildchen breiter, Flügeldecken apikal stärker ausge­ schnitten, die Nahtecke einen langen verrundeten Lappen bildend, die Randecke in einen kurzen spitzigen Dorn (länger als bei latera­ lis) ausgezogen; die posthumerale weisse Deckenmakel weniger re­ gelmässig. Länge 21 mm, Breite 7 mm. Typ 1 9 von Laos im Bri­ tischen Museum. 169. Niphona laterialba. D e r l a t e r a l i s White nahe stehend, aber: Fühler so lang als der Körper, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, in der Mitte des Halsschi ldes eine einzelne Längsfurche, Flügeldecken etwas weniger grob punktiert, die Nahtecke in einen spitz dreieckigen Lappen, die Randecke in einen kurzen spitzigen Dorn (länger als bei lateralis) ausgezogen. — Dunkelrotbraun, ockergelb tomentiert, auf den D e c k e n mit weissl ich vermischt, weissl ich in der Mitte der Sterna und Abdominalsegmente; auf jeder Decke eine weisse Längs­ binde am Seitenrand, die nach der Schulter beginnt und bis etwas über die Mitte reicht. Typ von S. A n n a m : Langkian Peaks, 2000— 2500 m im Britischen Museum. 170. N i p h o n a obscura. Sehr langgestreckt, Fühler so lang als der Körper, das dritte Fühlergl ied so lang als das vierte, die unteren Augenloben um die Hälfte länger als die Wangen, Stirn schütter grob punktiert wie auch die Scheitelmitte; Halsschi ld grob punktiert und gekörnt, Schildchen sehr breit, apikal verrundet; Flügeldecken sehr lang, apikal abge­ stutzt, die Nahtecke deutlich, die Randecke spitzig, dicht grob punk­ tiert und mit kleinen Gruben übersät; Prosternalfortsatz verrundet. — Schwarz, olivbraun tomentiert, auf der Unterseite und den Beinen mit weiss l ich untermischt; auf jeder Decke eine breite, unscharfe, weissl iche, prämediane Querbinde, die durch die Punkte und Gruben unterbrochen ist, eine solche postmediane Makel auf der Scheibe und eine ebensolche noch undeutlichere präapikale. Länge 18 mm, Breite 6 mm. Typ von Ostindien im Britischen Museum. 171. N i p h o n a nigrohumeralis. Sehr langgestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper, das dritte F . j t i c h r i i t für Prot. Dr E m b r i k S t u n d Vol . IV (1937). 16 242 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) / Fühlerglied so lang als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Augenloben viermal so lang als die Wangen, Stirn schütter, grob punktiert, Scheitel ziemlich dicht, eher fein punktiert; Hals­ schild grob, unregelmäsig gefurcht und punktiert, mit fe iner mittlerer Längscrista in seiner vorderen Hälfte, Schi ldchen zweimal so breit als lang, Flügeldecken vor dem Ende stark verjüngt, apikal leicht abgestutzt mit verrundeter Randecke, durchwegs dicht, grob punk­ tiert; auf jeder Decke eine schwach angedeutete postbasale Beule; Prosternalfortsatz mit kleinem Höcker an se inem Hinterrand, Beine mit abstehenden Haaren besetzt. Dunkelbraun, weisl ich tomentiert und ockerfarben und braun marmoriert. Kopf und Seitenteile des Halsschi ldes , sowie eine breite, präapikale Querbinde auf den D e c k e n grösstentei ls braun; auf je­ der Decke eine schwarzbraune Makel, die die Schulter deckt und eine schmale Querbinde etwas hinter der Basis bis zum Hinterrand des Schildchens entsendet. Länge IIV2 mm, Breite 4 mm. Typ von Sumatra: Merang im Britischen Museum. 172. Batrachorhina Chevrl. Typ der Gattung с у 1 i n d r i с a Dej . i. 1. = denticol l is Fairm. Ich stelle zu dieser Gattung, da durch keine wesent l ichen Merkmale konstant unterschieden, die Gattungen M a d e c o p s Fairm. (im Junk­Catalog bei den Mesosini eingereiht) , D i о r i s t u s Wat., (daselbst bei den Niphonini eingereiht), und C o e d o m a e a Thoms. mit seinen bereits bekannten Synonymen Tigrana Fairm., Tigra­ nesthes Fairm. und Fairmairiella Berg (im Junk­Catalog bei den Po­ gonocherini eingereiht). Ihr richtiger Platz ist bei den Niphonini . B. similis. D e r a l b o l a t e r a l i s Wat. ( = Blucheaui Fairm.) nahe ste­ hend, aber: die unteren Augenloben so lang als die Wangen (viel kürzer bei albolateralis), Stirn dicht, fein, Halsschi ld ziemlich dicht wenig grob punktiert, die Längsbeule jederseits der Halsschi ldmitte viel höher; Flügeldecken an der Basis nur fein gekörnt, die postba­ sale Längscrista viel höher, die apikale N a h t e c k e in Form eines kur­ zen Lappens ausgezogen; die weisse Seitenrandlängsbinde der Dek­ ken nahtwärts nicht ausgeschnitten; sonst auf den Flügeldecken nur einige kleine weisse Flecken an der Naht . Länge 17—20 mm, Breite 5—6V2 mm. Typ 1 ö" von Madagascar im Britischen Museum. 173. Batrachorhina cristata. Der a l b o l a t e r a l i s Wat. nahe stehend, aber: das erste Füh­ lerglied kürzer und noch dicker, konvexer an seinem Dorsalrand, Stirn weniger dicht, gröber punktiert, jederseits der Mitte der Hals ­ schildscheibe ein konischer, höherer Höcker, Flügeldecken etwas we­ niger lang, weniger dicht aber gröber punktiert, an der Basis gekörnt, die postbasale Crista höher; der Mesosternalhöcker mehr vortretend. — Schwarz, durchwegs braun, grau und gelblich marmoriert ohne weisse Zeichnungen; auf jeder Decke eine präapikale, braune, gewellte Dr. B r e u n i n g : N o v a e spec ies Cerambyc idarum 243 Binde, die schief gegen den Seitenrand absteigt. Typ 1 cf v o n Ma­ dagaskar in der Samlung Itzinger. 174. Batrachorhina griseoplagiata. D e r i n d u t a Fairm. nahe stehend, aber: Grösser, das erste Fühlerglied dicker, das dritte etwas länger als das vierte, Kopf, Halsscbi ld und Flügeldecken nur sehr fein punktiert, die Schenkel kräftiger, Prosternalfortsatz an seinem Hinterrand senkrecht abfal­ lend. — Schwarz, rötlich tomentiert, Schildchen weiss; auf jeder Decke eine sehr kleine weisse Makel am Innenrand der Schulter­ beule und eine breite, graue prämediane Querbinde, die von der N a h t sehr schief gegen die Schulter ansteigt (die sie ebensowenig als den Seitenrand erreicht) und sich der N a h t entlang sehr schmal bis zum Beginn des apikalen Drittels fortsetzt; Fühlerglieder v o m fünften ab an der äussersten Basis weiss geringelt. Länge 15 mm, Breite 4V2 m m . Typ 1 cf von Madagaskar: Plateau von Ankazoaba im Mu­ seum von Paris. 175. Batrachorhina obliquevittata. D e r m a d a g a s c a r i e n s i s Thoms. nahe stehend, aber: Durch­ wegs mit abstehenden Haaren besetzt, die ganze Oberseite sehr fein punktiert, Flügeldecken ohne erhabene Längsl inien und ohne post­ basale Beule, im apikalen Drittel mehr verjüngt, apikal stärker abge­ stutzt, die Beine kräftiger, Mesosternalfortsatz vorn allmählich ge­ neigt. — Rotbraun, strohgelb, stel lenweise mit braun untermischt, tomentiert; auf jeder Decke eine schmale weisse Querbinde hinter der Mitte, die schief gegen den Seiteqrand absteigt, und eine drei­ eckige, braune Seitenrandmakel vor dieser Binde; Fühler vom fünf­ ten Glied ab basal fahlgelb tomentiert. Länge 8V2 mm, Breite 2 2 /з mm. Typ von Madagaskar; Region d'Androy, A m b o w o m b e im Mu­ seum v o n Paris. 176. Batrachorhina f lavomarmorata. D e r m a d a g a s c a r i e n s i s Thoms. nahe stehend, aber: Grös­ ser, die unteren Augenloben fast zweimal so lang als die Wangen, Flügeldecken gröber punktiert, apikal verrundet, ohne erhabene Längslinien und ohne postbasale Beule; Mesosternalfortsatz vorn allmählich geneigt. — Rotbraun, ebenfalls rotbraun tomentiert und dicht gelblich marmoriert; der Oberrand der Stirn, der Scheitel und je eine breite Querbinde auf der Mitte des Halsschi ldes gelb gefärbt; auf den Decken eine langovale, hellgraue gemeinsame Nabtmakel hinter dem Schi ldchen; überdies auf jeder Decke eine breite hell­ graue Querbinde in der Mitte; der Teil der D e c k e n vor und hinter dieser Binde dunkelbraun marmoriert; Fühler v o m dritten Glied ab braun tomentiert, an der äussersten Basis weissl ich geringelt. Länge 11 mm, Breite 3V2 mm. Typ von Madagaskar: Region d'Androy, A m b o w o m b e im Museum von Paris. 177. Batrachorhina griseofasciata. Der f l a v o m a r m o r a t a mihi nahe stehend, aber: das erste 244 Festschr i f t für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . V o l . I V (1937) Fühlerglied dicht fein punktiert, die unteren Augen loben viel kürzer als die Wangen, Halsschild so breit als lang, Halsschi ld und Flügel­ decken dichter und feiner punktiert; die hellgraue Querbinde auf den D e c k e n ist weniger deutlich und ist merklich vor der Mitte gelagert; die apikale Hälfte der Fühlerglieder vom dritten ab angedunkelt . Länge 7V2 mm, Breite 2 mm. Typ von Belgisch­Kongo in der Samm­ lung Itzinger. 178. Batrachorhina cruciata. D e r g r i s e o t i n c t a Fairm. nahe stehend, aber: Grösser, Flü­ geldecken noch feiner punktiert, apikal stärker abgestutzt; Halsschild ohne weissliche Tomentierung in seiner vorderen Hälfte , auf den D e c k e n 2 massig breite, weissl iche, schiefe Binden, die gemeinsam auf beiden in deren mittlerem Teil ein grosses X bilden; Oberseite ohne abstehende Haare. Länge 14 mm, Breite 4V2 mm. Typ von Madagaskar im Britischen Museum. 179. Batrachorhina albopicta. D e r m a d a g a s c a r i e n s i s Thoms. nahe stehend, aber: Grös­ ser, das erste Fühlerglied dicker, Halsschild so lang als breit, Schild­ chen breiter halbrund, Flügeldecken basal fe in gekörnt, apikal kaum abgestutzt, ohne erhabene Längslinien, Posternalfortsatz an seinem Hinterrand senkrecht abfallend. Rotbraun, ockergelb mit rotbraun untermischt, tomentiert; eine schmale mittlere Längsbinde auf dem Halsschild und das Schildchen rein ockergelb; auf jeder Decke eine premediane weisse Makel auf der Scheibe und eine solche schmale Querbinde am Beginne des apikalen Drittels, die zum Seitenrand et­ was absteigt. Fühler braungelb tomentiert. Länge 13 mm, Breite 4 mm. Typ von Madagaskar: Marosikia im Britischen Museum. 180. Batrachorhina fasciculata. D e r m a d a g a s c a r i e n s i s Thoms. nahe stehend, aber: Grös­ ser, Fühler etwas länger als der Körper, Stirn und Halsschi ld viel gröber punktiert, Flügeldecken etwas länger; auf jeder Decke ein kleines schwarzes Haarfaszikel an der Basis neben dem Schildchen, die Schenkel kräftiger. — Dunkelbraun, fein graugelb tomentiert; auf jeder Decke eine wenig breite, ockergelbe Querbinde am Beginne des apikalen Drittels; überdies die D e c k e n vor der Mitte und im apikalen Viertel mit kleinen ockergelben Flecken übersät. Länge 13 mm, Breite У It mm. Typ 1 cf von Madagaskar im Britischen Museum. 181. Batrachorhina rugiscapa. Der m a d a g a s c a r i e n s i s Thoms. nahe stehend, aber: das erste Fühlerglied dicht, fein gekörnt, Fühlerhöcker kaum erhaben; jederseits der Scheitelmitte ein kleines Haarfaszikel; Halsschi ld so lang als breit, sehr dicht, wenig fein punktiert, jederseits der Mittel­ linie mit kleinem Haarfaszikel am Vorderrand und etwas seitlicher vor der Mitte mit noch kleinerem solchen; Schi ldchen dreieckig, mit kleinem schwarzen Haarfaszikel besetzt; Flügeldecken apikalwärts Dr. В r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 245 kaum verjüngt, apikal gerade abgestutzt, mit verrundeten Ecken; auf jeder Decke eine präapikale Beule auf der Scheibe. — Schwarz, grau tomentiert, Stirn ockergelb; jederseits der Halsschildmitte eine kleine ockergelbe runde Makel, die Basis des Halsschi ldes mit ocker­ gelb vermischt; Schi ldchen schwarz mit weissen Seitenrändern; das apikale Achtel der D e c k e n weissl ichgelb tomentiert und auf jeder D e c k e eine kleine rotbraune Makel auf der Schulterbeule; überdies die D e c k e n mit einer kleinen rhombischen weissl ichen, premedianen, gemeinsamen Nahtmakel ; die äusserste Basis der Fühlerglieder weissl ich tomentiert. Länge 13 mm, Breite 31/г mm. Typ von Bel­ g i sch­Kongo: Gall i ­Koko im Museum von Paris. 182. Batrachorhina flavoplagiata. D e r m a d a g a s c a r i e n s i s Thoms. nahe stehend, aber: Grös­ ser und noch gestreckter, das erste Glied dicker, Kopf und Hals­ schild gröber punktiert; Flügeldecken noch gestreckter, apikal kaum abgestutzt mit kaum angedeuteten Längslinien; die Schenkel kräfti­ ger; Prosternalfortsatz am Hinterrand abgestutzt. — Schwarz, braun tomentiert, Flügeldecken dunkelbraun, auf jeder Decke 2 grosse gelbbraune Makeln an der Naht , eine premediane und eine postme­ diane. Länge 18 mm, Breite 5 mm. Typ von Madagaskar im Briti­ schen Museum. 183. Batrachorhina affinis. D e r n e b u 1 о s a Fairm. sehr nahe stehend, aber: Grösser, Stirn gröber punktiert, Halsschild weniger dicht punktiert, jederseits der Scheibenmitte mit kleinem konischen Höcker, Flügeldecken weniger dicht punktiert, mit höherer postbasaler Beule; die premediane Quer­ binde etwas weiter rückwärts gelagert, gegen die N a h t zu an ihrem Hinterrand mehr verbreitet; sonst die Tomentierung dunkler. Länge 19 mm, Breite 7 mm. Typ 1 9 v o n Madagascar im Britischen Mu­ seum. 184. Batrachorhina punctiventris. D e r m a d a g a s c a r i e n s i s Thoms. nahe stehend, aber: Füh­ ler etwas länger (cf) oder etwas kürzer (9) als der Körper, das erste Glied schütter punktiert, das dritte etwas länger als das vierte, die unteren Augenloben etwas länger als die Wangen, Scheitel dicht, we­ nig fein punktiert, Halsschild so lang als breit, gröber punktiert, Flügeldecken basal etwas gröber punktiert aber nicht gekörnt, apikal schmal abgestutzt, ohne postbasale Beule; die Sterna dicht, ziemlich grob punktiert; die Seiten der Abdominalsegmente ebenso, aber die Punkte nicht so dicht stehend und v o m dritten Segment ab feiner. — Rot, Stirn ockergelb tomentiert, jederseits des Halsschi ldes eine runde, ockergelbe Makel; Flügeldecken mit kleinen weissl ichgelben Flecken entlang der N a h t übersät und mit etwas grössseren solchen Makeln in Form einer postmedianen Querbinde besetzt; überdies auf jeder D e c k e eine so lche premediane Makel auf der Scheibe; Unter­ seite und Beine fein weissl ich tomentiert, dichter auf den Tarsen; 246 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) Fühler braun tomentiert, basal v o m fünften Glied ab grau geringelt. Länge 8V2—10 mm, Breite 2V2—23A mm. T y p 1 9 von den Como­ ren; Mayotte im Museum von Paris. 185. Batrachorhina Strandi 1 4 ) . Der a 1 b о p i с t a mihi sehr nahe stehend, aber: Gestalt gestreck­ ter, Flügeldecken feiner und weniger dicht punktiert; durchwegs ober­ seits einfarbig rötlich­ockergelb tomentiert, ohne weisse Zeichnun­ gen; der mittlere Teil der Sterna, das apikale Ende der Schenkel und Tibien, sowie die Tarsen weissl ichgrau tomentiert; Fühlergl ieder v o m dritten ab an der äussersten Basis weiss tomentiert . Länge 18 mm, Breite 5 mm. Typ von Madagaskar in der Sammlung It­ zinger. Paretaxalus gen. nov. Gestalt sehr langgestreckt, cylindrisch, Fühler ziemlich kräftig, kaum die Deckenmitte überragend, gefranst, das erste Glied ziem­ lich kurz und kräftig, ziemlich dicht, sehr grob punktiert, das dritte länger als das vierte, viel länger als das erste; Fühlerhöcker fast flach, weit auseinanderstehend. Augen ziemlich grob facettiert, ge­ teilt, die unteren Loben quer, Stirn breiter als hoch; Halsschi ld sehr gewölbt mit 2 vorderen und 2 hinteren Querfurchen besetzt , die Sei­ ten leicht gerundet und nahe dem Vorderrand mit kleinem tief lie­ gendem Höcker besetzt; Flügeldecken sehr lang, cylindrisch, paral­ lelseitig; Kopf nicht rückziehbar, Prosternum etwas verlängert, Pro­ sternalfortsatz ziemlich breit, etwas niedriger als die Vorderhüften, gleichmässig verrundet, Mesosternalfortsatz vorn senkrecht abge­ stutzt; die Mittelhüfthöhlen offen, die Beine kurz, kräftig, die Schen­ kel gekeult, die Vordertibien sehr gebogen, die Mittelt ibien ohne Dor­ salfurche, die Klauen divergent. Typ s a n d a c a n u s mihi. Gehört systematisch neben E t a x a l u s Pasc. In diese Gattung gehört auch m u c r o n a t u s Schwarz, (irrigerweise als N i p h o n a beschrieben). P. sandacanus. Fühler ausser am ersten Glied dicht gefranst, das dritte Glied viel länger als das vierte, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn und Wangen dicht, grob punktiert; Halsschi ld so lang als breit, sehr gewölbt, dicht sehr grob punktiert und gekörnt; Flü­ geldecken gewölbt, apikal fast gerade abgeschnitten mit kaum vor­ gezogener Nahtecke 1 , basal und auf den Schultern sehr dicht gekörnt, darnach sehr dicht, grob punktiert, die Punkte apikalwärts etwas weniger grob. — Rotbraun, durchwegs strohgelb tomentiert, wenig dicht auf den Decken, jederseits der Teil hinter den Augen, die Dek­ kenbasis und eine wenig breite postmediane Querbinde auf den Dek­ ken weisslichgrau. Länge 17 mm. Breite 5 1/» mm. T y p von Borneo: Sandakan im Britischen Museum. 187. Synixais Banks i 1 5 ) . Der f u s c o m a c u l a t a Aur. nahe stehend, aber: Kleiner, Fühler feiner, etwas kürzer als der Körper, das dritte Glied merklich D i . B r e u n i n g : N o v a e spec ies Cerambyc idarum 247 länger als das erste, das dritte und vierte vereinigt etwas kürzer als das fünfte bis elfte vereinigt, das elfte nicht gebogen und nicht in einen D o r n ausgezogen, die ganze Oberseite fein punktiert ausser ei- niger grober Punkte hinter den Schultern, die Punkte grösstenteils von einem kleinen braunen Hof umgeben; jederseits der Halsschild- mitte an der Basis eine ziemlich grosse Makel von Grundfarbe, auf jeder D e c k e 2 ebensolche Seitenrandmakeln (eine posthumerale, eine postmediane) und 4 solche kleinere (wovon 3 preapikale, deren mitt- lere etwas hinter den seitlichen liegt und eine am Ende des basalen Drittels , der N a h t genähert); die Tomentierung der Beine und ersten Fühlerglieder eher gelblich. Länge 6V2 mm, Breite 1xh mm. Typ von Borneo: Kuching im Museum von Sarawak. 188. Pterolophia N e w m . Mangels konstanter, hinreichender Unterschiede ziehe ich zu dieser Gattung fo lgende Genera als Synonyme oder zum Teil als U n - tergattungen: Acroptycha Qued., Theticus Thoms. , Hylobrotus L a c , Präonetha P a s c , Lychrosis P a s c , A le P a s c , Mimoron Pic, Chäto- stigme P a s c , Anaches P a s c , Albana Muls., Prionetopsis Thoms. und Alyattes Thoms. Pter. nigrofasciata. Langgestreckt, Fühler unterseits gefranst, erstes Glied massig lang, schmal, das dritte so lang als das vierte oder erste, das vierte bis zehnte mit kle inem apikalen Dorn, Wangen um drei Viertel län- ger als die unteren Augenloben, Stirn höher als breit, schütter, sehr fein punktiert, Scheitel dicht sehr fein punktiert. Halsschild quer, sehr fein, sehr dicht punktiert, die Seiten leicht gerundet. Flügeldek- ken von den Schultern ab leicht verschmälert, apikal breit verrundet, dicht, nicht fein punktiert; auf jeder Decke eine kurze postbasale, we- nig erhabene, gekörnelte Längscrista und einige sehr wenig erhabene diskale Längsl inien; die Seiten der Sterna dicht und fein punktiert. — Rotbraun, strohgelb tomentiert, jederseits der Halsschi ldscheibe eine gerade, z iemlich breite, schwarzbraune Längsbinde, die nach vorn bis zum Hinterrand der A u g e n verlängert ist; Schi ldchen in der Mitte braun; auf jeder D e c k e eine breite rotbraune Querbinde in der Mitte, die an ihrem Vorderrand seitwärts zu sich verbreitert, an ihrem Hinterrand durch eine gelbe quere Zikzaklinie begrenzt wird; Tarsen und Fühler sehr fein tomentiert. daher dunkler er- scheinend, das vierte Fühlerglied, ausser im apikalen Viertel und die weiteren Glieder an der Basis dichter strohgelb tomentiert. Länge 9—12 mm, Breite 3 2 / s—5 mm. — Typ 1 9 von Jawa im Britischen Museum. 189. Pter. compacta . D e r a n n u l i t a r s i s Pasc, sehr nahe stehend, aber: Gestalt noch gedrungener, Schildchen weniger breit. Flügeldecken gewölbter, breiter, gröber punktiert, an der Basis gröber gekörnt, apikal schie- fer abgestutzt, mit zahlreichen etwas grösseren Haarfaszikeln be- 248 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) setzt. — Halsschildbasis in der Mitte braun tomentiert , jederseits der Basis eine langgestreckte weisse Makel; die dunkelbraune Mittel­ längsbinde des Schildcbens ist breiter, die Seiten des Schi ldchens weissl ichgelb tomentiert, die Flügeldecken dunkler tomentiert. Länge 13 mm, Breit 51/¾ mm. Typ 1 9 von N o r d L u z o n im Briti­ schen Museum. 190. Pter. albofasciata. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper, ausser am dritten Glied nicht gefranst, das erste Glied kurz, ziemlich dick, sehr dicht, ziemlich grob punktiert, drittes Glied viel länger als das vierte oder erste, das vierte bis zehnte mit kleinem apikalen Dorn; die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn etwas breiter als hoch; Kopf und Halsschild sehr dicht, ziemlich grob punktiert. Halsschild quer, die Seiten regelmässig verrundet. Flügeldecken ge­ wölbt, im apikalen Drittel eingezogen, apikal verrundet, grob punk­ tiert, die Punkte in der vorderen Hälfte zum Teil gereiht, an der Basis fein gekörnt; auf jeder D e c k e eine wenig erhabene postbasale Längsbeule. Die Seiten der Sterna dicht, ziemlich grob punktiert, die Schenkel kaum gekeult, Flügeldecken und Tibien mit kurzen, ab­ stehenden Haaren besetzt, alle Punkte der Oberseite mit einer sehr kleinen hellen Seta besetzt. — Schwarz, die Oberseite gelbbraun bis rosafarben tomentiert, im apikalen Drittel der D e c k e n mit olivbraun vermischt, doch bleiben die Punkte schwarz; auf jeder D e c k e eine breite olivbraune premediane Querbinde, die nahtwärts sich etwas verschmälert, eine ziemlich breite, mittlere, weisse Querbinde, die et­ was gewellt ist und den Seitenrand kaum erreicht (durch die Punkte ebenfalls unterbrochen), eine kleine schwarzbraune preapikale Sei­ tenrandmakel und eine ebensolche Apikalmakel . Unterse i te und Beine grau­rosa tomentiert, mit braun untermischt, Tarsen dunkel­ braun, fein grau tomentiert, Fühler dunkelbraun, fein graubraun to­ mentiert. Länge 9 mm, Breite 3 mm. Typ 1 9 v o n den Philippinen im Britischen Museum. 191. Pter. albescens. D e r с о s t a 1 i s Pasc, nahe stehend, aber: Fühlerhöcker massig erhaben, die unteren Augenloben viel kürzer als die Wangen , Kopf und Halsschild äusserst fein punktiert, Flügeldecken mehr parallel, an der Basis kaum breiter als der Halsschild, nicht gekörnt, äusserst fein punktiert, apikal breit abgestutzt, der Aussenwinkel verrundet. Durchwegs weissl ich tomentiert, auf jeder D e c k e eine gelbliche post­ humerale und postmediane quere Zikzaklinie; Fühler fein gelblich tomentiert. Länge IOV2 mm, Breite 3 2 /з mm. Typ 1 9 v o n den Phi­ lippinen im Britischen Museum. 192. Pter. niasana. Der о b d u с t a Pasc, nahe stehend, aber: Grösser, die unteren Augenloben so lang als die Wangen , Stirn und Halsschi ld wenig fein punktiert, Flügeldecken im basalen Drittel gröber punktiert, Beine Dr. В r e u n i n g: N o v a e spec ies C e r a m b y c i d a r u m 240 und Fühler stärker; an Stelle der preapikalen weissen Linie eine brei­ tere, vage weissl iche Querbinde. Länge 14 mm, Breite 5 mm. Typ von Nias im Britischen Museum. 193. Pter. flavoplagiata. Gestreckt, Fühler so lang als der Körper (9) , gefranst, das erste Glied massig lang, ziemlich fein, das dritte merklich kürzer als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch, so wie die Wangen schütter sehr fein, Scheitel und Halsschild dicht, fein punktiert. Halsschild quer, die Seiten leicht verrundet, jederseits der Scheibenmitte mit kleinem Tuberkel besetzt. Schildchen breit, fünfeckig. Flügeldecken sehr gestreckt, massig gewölbt, im apikalen Drittel eingezogen, api­ kal schief abgestutzt, der Randwinkel vorragend, dicht, wenig fein punktiert, die Punkte im apikalen Viertel fein; auf jeder Decke eine postbasale Längsbeule , die von einem grossen schwarzen Haarfasci­ kel überlagert ist und zwei schwach angedeutete, diskale Längsli­ nien. Seiten der Sterna wenig dicht, sehr fein punktiert, Beine mit abstehenden hellen Haaren besetzt. — Dunkelbraun, rotbraun mit ockergelb untermischt, tomentiert, jederseits der Halsschildscheibe eine kleine ockergelbe wenig scharfe Makel am Vorder­ und Hinter­ rand; auf jeder D e c k e eine ebensolche Makel neben dem Schildchen, eine postmediane gelblichgraue quere Zikzaklinie und eine kleine, langovale ockergelbe Suturalmakel am Beginne des apikalen Viertels. Untersei te und Beine gelbbraun tomentiert und sehr dicht mit klei­ nen braunen Makeln übersät. Fühler braun, die Glieder besonders an der Basis und im apikalen Teil gelbraun gefleckt. Länge 9 4 /г— IIV2 mm, Breite 3—4 mm. Typ 1 9 v o n Sumatra: Korinchi Peak, 2800 m im Britischen Museum. 194. Pter. rubra. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper (9) , gefranst, das erste Glied schmal, ziemlich lang, das dritte etwas länger als das vierte, so lang als das erste, Fühlerhöcker kaum erhaben, untere Au­ genloben etwas länger als die Wangen , Stirn so breit als lang, Kopf und Halsschi ld nicht punktiert. Halsschild quer, die Seiten regel­ mässig gerundet. Flügeldecken gewölbt, im apikalen Drittel einge­ zogen, dicht fein punktiert, die Punkte sehr fein in der apikalen Hälfte , an der Basis sehr fein gekörnt, apikal ausgeschnitten, die Naht­ und Randecke vorragend; auf jeder D e c k e 2 etwas erhabene diskale Längslinien. Unterseite nicht punktiert. Dunkelbraun, rot­ braun tomentiert, am Abdomen mit grau untermischt. Länge 8 mm, Breite 2V» mm. Typ 1 9 v o n Sarawak im Britischen Museum. 195. Pter. vagevittata. Gestreckt, Fühler so lang als der Körper (9) , kaum gefranst, das erste Glied massig lang, schmal, das dritte etwas länger als das vierte oder erste, untere Augenloben so lang als die Wangen, Stirn so hoch als breit, Kopf und Halsschild sehr dicht, sehr fein punktiert. Hals­ 250 Festschrift füi Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) schild quer, die Seiten regelmässig verrundet. Flügeldecken sehr gestreckt, massig gewölbt, im apikalen Drittel e ingezogen, apikal verrundet, sehr dicht, fein punktiert, die Punkte in der vorderen "Hälfte zum Teil gereiht, in der hinteren Hälfte sehr fe in; Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert. — Rotbraun, gelbbraun tomentiert, die Grenze zwischen diesen beiden Färbungen sehr unregelmässig. Länge 7 mm, Breite 27з mm. Typ 1 9 v o n den Philippinen im Bri­ tischen Museum. 196. Pter. luzonica. Gestreckt, Fühler so lang als der Körper (9) , gefranst, das erste Glied massig lang, ziemlich stark, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, das fünfte bis siebente mit kleinem Api­ kaldorn besetzt; untere Augenloben merklich kürzer als die Wangen, . Stirn so hoch als breit, so wie die Wangen schütter sehr fein punk­ tiert, Scheitel und Halsschild ziemlich dicht, sehr fein punktiert. Hals­ schild quer, die Seiten regelmässig verrundet. Flügeldecken gestreckt, im apikalen Drittel verjüngt, apikal breit abgestutzt, der Randwin­ kel spitzig, dicht fein punktiert, die Punkte sehr fein gegen die N a h t zu und in der hinteren Hälfte; auf jeder D e c k e eine kleine postba­ sale Längsbeule, die von einem kleinen schwarzen Haarfaszikel überdeckt wird; Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert. — . Dunkelbraun, gelbraun tomentiert; jederseits eine schwarzbraune Längsbinde hinter den Augen (zuweilen aber reduciert); jederseits der Halsschildscheibe eine schmale solche Längsbinde, die jedoch zu­ wei len nur gegen die Basis zu erhalten bleibt; auf jeder D e c k e 2 gelbliche quere Zikzakbinden (eine postmediane und eine preapi­ kale) und eine kleine schwärzliche Makel vor der ersten Querbinde; der mittlere Teil des letzten Abdominalsegmentes schwarzbraun. Länge 9 mm, Breite 3V2 mm. Typ 1 9 v o n Luzon: Manil la im Bri­ tischen Museum. 197. Pter. marshalliana 1 6). Langoval , Fühler um ein Viertel länger als der Körper (cf), ge­ franst, das erste Glied lang, schmal, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Augenloben fast zweimal so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf nicht punktiert, durchwegs mit feiner mittleren Längsfurche versehen. Halsschi ld quer, auf den Seiten der Scheibe schütter fein punktiert, die Seiten leicht verrundet. Flügeldecken gestreckt, gewölbt , im apikalen Drit­ tel verjüngt, apikal verrundet, sehr dicht, ziemlich grob punktiert; auf jeder Decke 2 diskale leicht erhabene Längsl inien; die Seiten der Sterna dicht, fein punktiert. — Dunkelbraun, ziegelrot tomentiert, Halsschi ld schwärzlich marmoriert; Fühler rot. sehr fein gelblich to­ mentiert. Länge 9 mm. Breite 3 mm. Tvp 1 9 v o n Ostjawa, Zuider Gebirge, Popoh im Imperial Bureau of Entomology , London . 198. Pter. albovittata (alboplagiata Pic. i. 1.). Gestreckt, Fühler gefranst, das erste Glied wenig lang, ziemlich Dr. B r e u n i n g : N o v a e spec i e s C e r a m b y c i d a r u m 251 dick, das dritte so lang als das vierte, deutlich länger als das erste, die unteren Augenloben merklich kürzer als die Wangen, Stirn brei- ter als hoch . Kopf durchwegs dicht, fehr fein punktiert. Halsschild quer, dicht, fein punktiert, die Seiten leicht verrundet. Flügeldek- ken sehr gestreckt, gewölbt, im apikalen Drittel verjüngt, apikal nur sehr leicht abgestutzt, dicht, in der vorderen Hälf te ziemlich grob, in der hinteren Hälf te fein punktiert; auf jeder Decke eine wenig er- habene, postbasale Längsbeule, die von einem grossen schwarzen Haarfaszikel überdeckt wird und eine sehr feine, wenig erhabene postmediane Längscrista. — Dunkelbraun, rotbraun tomentiert, auf jeder D e c k e eine breite, weisse, etwas gewellte postmediane Quer- binde, die durch wolkenartige graue Flecken unterbrochen wird; U n - terseite und Beine grau gefleckt. Länge 11 mm, breite 3,75 mm. Typ 1 cf von China: Prov. Fokien in der Sammlung Pic. 199. Pter. Bangi (Pic i. 1.). Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper (9), gefranst, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, das vierte bis achte mit kleinem Apikal- dorn besetzt, die Wangen fast zweimal so lang als die unteren Au- genloben, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschi ld durchwegs sehr dicht, sehr fein punktiert. Halsschild quer, die Seiten leicht verrun- det; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, von den Schultern ab leicht e ingezogen, apikal schief abgestutzt, der Randwinkel vorragend, dicht fein punktiert, basal fein granuliert, die Punkte sehr fein in der apikalen Hälfte; auf jeder D e c k e eine kleine postbasale Längsbeule, die von einem schwarzen Haarfaszikel überlagert wird, Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert. — Dunkelbraun, gelbbraun tomen- tiert, auf jeder D e c k e eine breite dunkelbraune, mittlere Querbinde, die an ihrem Vorderrand seitwärts zu stark verbreitert ist, an ihrem Hinterrand durch eine quere gelbl ichweisse Zikzaklinie begrenzt wird; das apikale Ende des dritten und vierten Fühlergliedes sowie die weiteren ausser an der Basis und dem apikalen Ende sehr fein gelblich tomentiert und daher dunkler erscheinend. Länge 9 m m ; Breite 3 mm. Typ 1 9 von Tonkin: Cao-bang in der Sammlung Pic. 200. Pter. Burgeoni") . D e r d e n t i c o l l i s Jord. nahe stehend, aber: Gestalt etwas kürzer, Kopf und Halsschild etwas feiner punktiert, Flügeldecken ebenfalls etwas feiner punktiert, apikal leicht aber deutlich abge- stutzt, der Randwinkel verrundet, der Nahtwinkel deutlich vorra- gend, die postbasale und postmediane Crista höher, mit dunkelbrau- nen Haaren besetzt; auf jeder D e c k e schief hinter der postmedianen Crista noch eine gebogene Crista, die dem Seitenrand genähert ist; Tomentierung ähnlich; eine breite ockerfarbene Längsbinde auf der Mitte des Scheitels und Halsschildes, der basale und mittlere Teil der Flügeldecken graugrün tomentiert. Typ 1 cf von Belgisch Kon- 252 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) g o : Kondue im Museum von Tervüren. Bis zur Goldküste ver­ breitet. 201. Pter. mucronata. Der с a u d a t a Aur. nahe stehend, aber: Kleiner, Fühlerhöcker etwas weniger hoch, Kopf und Halsschild weniger dicht punk­ tiert, der Seitenrand der Flügeldecken vor ihrem apikalen Ende mehr konkav, die Randecke in einen längeren Lappen ausgezogen, die postbasale Crista länger und höher, die preapikale Crista seitlich mehr vorstehend. Keine dunkelbraunen Zeichnungen auf dem Schei­ tel und der vorderen Hälfte des Halsschi ldes, eine runde solche Ma­ kel jederseits seiner Basis, die umgeschlagenen Seitenteile ebenfalls dunkelbraun tomentiert; keine dunkelbraune Apikalmakel auf den Decken , aber eine helle preapikale Makel an der Naht . Länge 9 mm, Breite 2V2 mm. Typ von Kamerun im Britischen Museum. 202. Pter. sassensis. Der b i s b i n o d u l a Qued. sehr nahe stehend, aber: Fühler kürzer, die Flügeldeckenmitte kaum überragend, Flügeldecken vor dem apikalen Ende mehr verschmälert, apikal ausgeschnit ten; zwi­ schen den beiden preapikalen Tuberkeln jeder D e c k e und der N a h t findet sich noch ein dritter Tuberkel, der das Ende einer wenig erha­ benen Längslinie bildet. Länge 9 mm, Breite 2 2 /з mm. Typ 1 9 von Belgisch­Kongo: Sassa im Museum von Tervüren. 203. Pter. transversefasciata. Gestreckt, Fühler gefranst, ein wenig (cf) oder kaum (9) die Flügeldeckenmitte überragend, das erste Glied massig lang, das dritte so lang als das erste, ein wenig länger als das vierte, die unteren A u ­ genloben so lang als dieWangen, Stirn so breit als hoch, K o p f durch­ wegs sehr dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, äusserst dicht, sehr fein punktiert, die Punkte zum Teil verfl iessend, die Seiten leicht verrundet. Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt , apikal verrundet, dicht fein punktiert, nur hinter den Schultern die Punkte etwas grö­ ber, mit einigen diskalen leicht erhabenen Linien besetzt ; auf jeder Decke ein kleines postbasales Haarfaszikel . — Dunkelbraun, rot­ braun tomentiert und mit grau und gelblich untermischt; einige un­ scharfe ockergelbe Makeln im basalen und apikalen Viertel der Dek­ ken; auf jeder Decke eine breite gewellte weissl ichgraue premediane Querbinde und eine schmale solche postmediane gezackte Binde, die ein rotbraunes Mittelfeld einschliessen; Fühlergl ieder v o m vierten ab an der Basis und dem apikalen Ende weissl ichgrau tomentiert. Länge 9—11 mm, Breite 3—4 mm. Typ 1 9 v o n Siam im Britischen Museum. Bis Yunnan, Madras, Sikkim und Dehra D u n verbreitet. 204. Pter. Andrewsi 1 8). Gestreckt, Fühler merklich kürzer als der Körper, gefranst, aus­ ser am ersten Glied, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte merklich länger als das vierte oder erste, die unteren Augen­ loben etwas kürzer als die Wangen; Stirn breiter als hoch, Kopf und Dr. В r e u n i n g : N o v a e spec i e s Cerarabycidarum 253 Halsschi ld sehr dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, sehr ge­ wölbt, die Seiten leicht verrundet; Flügeldecken gestreckt, sehr ge­ wölbt, apikal breit abgestutzt, mit vorragenden Ecken, dicht sehr fein punktiert, an der Basis sehr fein gekörnt; auf jeder Decke eine kurze postbasale Längscrista, die von Haaren überdeckt ist und einige et­ was erhabene diskale Längslinien, die bis zum Beginn des apikalen Drittels reichen. — Braun, gelbbraun mit rotbraun untermischt to­ mentiert, zum Teil auch rosa und strohgelb marmoriert; jederseits der Scheitelmitte eine längliche schwarzbraune Makel; auf der Hals­ schildscheibe 4 schwarzbraune Längsbinden, deren zwei seitliche et­ was breiter sind als die inneren; Schildchen mit schwarzbrauner Mit­ tel längsbinde; auf jeder Decke 2 wenig breite, strohgelbe Querbinden (eine premediane, die gegen den Seitenrand ansteigt und eine post­ mediane, gewel l te); das apikale Drittel der Tibien und die 3 ersten Tarsenglieder schwarzbraun, das apikale Drittel des vierten Fühler­ gliedes und die fo lgenden Glieder braun, an der Basis und dem api­ kalen Ende gelblich geringelt. Länge 8 mm, Breite 3 mm. Typ von Britisch Indien: Nilghiri­Hills im Britischen Museum. 205. Pter. L e s n e i " ) . Gestreckt, Fühler die Flügeldeckenmitte nicht ganz erreichend, sehr schütter gefranst, das erste Glied kurz, ziemlich dick, das dritte um die Hälfte länger als das vierte, mehr als zweimal so lang als das erste, die unteren Augenloben merklich länger als die Wangen, Kopf durchwegs ziemlich dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, sehr gewölbt , sehr dicht, fein punktiert die Seiten leicht verundet; Flü­ geldecken gestreckt, gewölbt, apikal verrundet, dicht, fein punktiert; auf jeder Decke eine stumpfe langgestreckte Beule in der Mitte der Basis. — Schwarz, braungelb, mit rotbraun und grau teilweise untermischt, tomentiert; auf der Mitte des Halsschi ldes eine gelbli­ che Längsl inie; auf jeder Decke eine weissl ichgraue Binde, die an der N a h t am Ende des basalen Drittels beginnt und bogenförmig zum Schulterhöcker aufsteigt und eine unscharfe so lche Makel auf der Scheibe am Beginne des apikalen Drittels etwas dem Seitenrand an­ genähert. Länge IOV2 mm, Breite 4 mm. Typ 1 9 von Zambezi: N o v a Chupanga, bei Chemba im Museum von Paris. 206. Pter. obscuritarsis. Langoval , Fühler ziemlich kräftig, kaum die Flügeldeckenmitte erreichend, nicht gefranst, das erste Glied kurz, ziemlich dick, das dritte um drei Viertel länger als das vierte oder erste, Wangen um. die Hälf te länger als die unteren Augenloben, Stirn höher als breit, Kopf und Halsschi ld äusserst fein punktiert; Halsschi ld kurz, die Seiten verrundet; Flügeldecken gewölbt, dicht, fein punktiert, apikal sehr leicht abgestutzt am äussersten Ende; auf jeder D e c k e eine post­ basale stumpfe Längsbeule , eine feine scharfe Längskante hinter ihr, etwas mehr seitl ich gelagert, die vom Ende des basalen Drittels bis zum Beginn des apikalen Drittels reicht und ein stumpfer Längs­ 254 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (193?) / wulst neben dem Seitenrand bis fast zum apikalen Ende reichend; alle Punkte der Oberseite mit kleiner heller Sete besetzt. — Rot- braun, gelbbraun tomentiert und mit kleinen dunkelbraunen Makeln übersät; das apikale Viertel der Tibien und die Tarsen dunkelbraun. Länge 6V2 mm, Breite 2 3 A mm. Typ 1 9 von Be lg i sch-Kongo: Kon- due im Museum von Tervueren. 207. Pter. meridionalis. Der 1 u n u 1 a t a Hintz sehr nahe stehend, aber: Die beiden Au- genloben einander fast berührend, die unteren Loben etwas kürzer als die Wangen, Halsschild breiter und kürzer, noch feiner punktiert; auf jeder Decke nur ein lateraler, preapikaler Tuberkel, dafür ein kleiner solcher preapikaler nahe der Naht ; die Punkte der Decken etwas gröber, teilweise etwas gereiht, besonders hinter den Schul- tern; die diskale postmediane Scheibenmakel der D e c k e n grösser und schärfer ausgebildet. Länge 6 mm, Breite 2 mm. Typ von Ost- Transvaal: White River im Britischen Museum. 2 0 8 . Pter. multicarinata. Gestreckt, gedrungen, Fühler massig dick, kaum gefranst, viel kürzer als der Körper, das erste Glied kurz, dick, viel stärker als die übrigen Glieder, das dritte viel länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben viel kürzer als die W a n g e n ; Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschild durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Halsschild kurz, quer, die Seiten gleichmässig verrundet; Flügel- decken gestreckt, gewölbt, parallelseitig, apikal sehr leicht abgestutzt, dicht, fein punktiert; auf jeder Decke mehrere (ca. 4) fe ine, wenig erhabene Längsrippen, die von der Basis bis zum apikalen Viertel reichen, die innerste dieser Rippen vor der Mitte seitwärts etwas ausgebuchtet; Metasternum sehr fein punktiert. — Schwarz, die Flügeldecken rötlich, durchwegs braungelb tomentiert. Länge 11 mm, Breite 4V2 mm. Typ von Belg isch-Kongo: Albertvil le im Museum von Tervueren. 209. Pter. minima. Gestreckt, Fühler etwas länger als der Körper, mit lang abste- henden Haaren besetzt aber nicht gefranst, das erste Glied massig lang und massig dick, das dritte etwas länger als das vierte oder erste, die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augenloben; Kopf und Halsschi ld durchwegs sehr dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, die Seiten gleichmässig verrundet; Flügeldecken sehr gestreckt, gewölbt, apikal verrundet, sehr dicht fein punktiert, alle Punkte mit kleiner heller Sete besetzt. — Schwarz, durchwegs dunkelbraun und gelblich marmoriert, das apikale Ende der Fühlergl ieder v o m dritten ab weissl ichgelb tomentiert. Länge 6 mm, Breite 2 m m . Typ 1 cf v o n Belgisch-Kongo: Kindu im Museum von Tervueren. 210. Pter. orientalis. Langoval , Fühler fast so lang als der Körper, schütter gefranst, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte e twas länger als Dr. В r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 255 das vierte, merklich länger als das erste, die Wangen zweimal so lang als die unteren Augenloben. Kopf und Halsschild durchwegs dicht, fein punktiert; Halsschild stark quer, die Seiten stark verrun­ det, jederseits der Scheibenmitte ein kleiner Höcker; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, dicht, fein punktiert, apikal leicht schief abge­ stutzt, Naht ­ und Randwinkel deutlich aber verrundet; auf jeder D e c k e eine kurze postbasale Längscrista, die v o n einem Haarfaszi­ kel überragt wird, eine feine, schneidende Längskante hinter ihr, die am Ende des basalen Drittels beginnt und bis etwas über die Mitte reicht, sowie eine preapikale bogenförmig gekrümmte Leiste nahe dem lateralen und apikalen Rand; die Punkte der Oberseite mit kleiner heller Sete besetzt. — Dunkelbraun, gelbbraun tomentiert, und mit vagen dunkelbraunen Zeichnungen besetzt. Länge 8 mm, Breite 3 mm. Typ von Tanganjika Territorium: Morogoro im Mu­ seum von Hamburg. 211. Pter. inexpectata. D e r 1 e u с о 1 о m a Cast, (welche Art im Catalog von Junk irr­ tümlich bei der Gattung Mycerinicus Kolbe — Tribus Hecyrini — eingeteilt und mit leucocincta Guer., welch letztere daselbst eben­ falls irrtümlich bei der Gattung Mycerinus Thoms. eingeteilt ist, identisch ist) sehr nahe stehend, aber: Durchschnitt l ich kleiner, Füh­ ler den Beginn des apikalen Viertels erreichend, Stirn weniger kon­ vex, Mitte des Scheitels und Halsschildes deutlicher, sehr dicht punk­ tiert, die Seiten des Halsschildes zum Vorderrand zu nicht eingezo­ gen, die Flügeldecken apikalwärts weniger zugespitzt, etwas stärker (aber immer noch fein) punktiert, die Scheibe des Halsschildes mit einigen etwas dunkleren Längsbinden besetzt. Länge l lVä—14 mm, Breite 3—4 mm. Typ von Birma im Britischen Museum. Bis Ton­ kin und Bengalen verbreitet. 212. Pter. elongatissima. Sehr langgestreckt, Fühler so lang als der Körper, gefranst, das erste Glied kurz, dick, das dritte etwas länger als das vierte, viel länger als das erste, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch, dicht, fein, Scheitel sehr fein, schütter punk­ tiert; Halsschi ld quer, wenig dicht, sehr fein punktiert, Flügeldecken sehr gestreckt, parallelseitig, massig gewölbt, apikal abgestutzt, die Naht­ und Randecke verrundet, ziemlich dicht, fein punktiert, die Punkte in der hinteren Hälfte sehr fein; auf jeder Decke ein kleiner postbasaler Höcker, der von einem Haarfascikel überlagert ist; Me­ tasternum dicht, fe in punktiert. — Rotbraun, strohgelb tomentiert; auf jeder Decke eine schmale rotbraune Längsbinde an der Naht im basalen Viertel und eine breite solche Binde, die v o m Schulter­ höcker zur Naht reicht, die sie etwas nach der Mitte erreicht und dann das apikale Viertel fast ganz deckt; diese Binden aber wenig ausgesprochen; weiters auf jeder D e c k e 2 kleine langgestreckte dun­ kelbraune Makeln auf der Scheibe am Beginne des apikalen Drittels, 256 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) v o n denen die seitliche schief hinter der inneren l iegt; die äusserste Basis der Fühlerglieder v o m dritten ab vveisslichgelb. Länge 11—15 mm, Breite 3—4 х/г mm. — T y p von Nord­Indien im Britischen Mu­ seum. Bis Malacca verbreitet. 213. Pter. ferruginea. Gestreckt, gedrungen, Fühler die Flügeldeckenmitte nicht über­ ragend, gefranst, das erste Glied mässsig lang, dicht fe in punktiert, das dritte Glied viel länger als das vierte, merklich länger als das erste, die unteren Augenloben um die Hälfte länger als die Wangen, Stirn breiter als hoch; Kopf und Halsschi ld durchwegs sehr dicht fein punktiert; Halsschild quer, sehr gewölbt, die Seiten verrundet, Flügel­ decken gestreckt, sehr gewölbt , apikal breit verrundet, durchwegs sehr dicht, fein punktiert, alle Punkte mit kleiner Sete besetzt; Meta­ sternum und Abdomen dicht, fein punktiert. — Schwarz , durchwegs ziegelrot tomentiert, weniger dicht und mit gelbbraun untermischt auf den Beinen und den Fühlern v o m dritten Glied ab; eine dunkel­ braune Makel auf der Mitte der Basis des Schi ldchens; D e c k e n mit einigen sehr kleinen schwärzl ichen Flecken übersät; das letzte Ab­ dominalsegment schwarz. Länge 9 mm, Breite 3 mm. T y p von Nord­ Borneo im Britischen Museum. 214. Pter. spinicornis. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper, gefranst, das erste Glied massig lang, schmal, das dritte etwas länger als das vierte oder erste, das vierte bis neunte mit kleinem apikalen D o r n besetzt, die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augenloben , Stirn breiter als hoch, Kopf durchwegs dicht, fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, sehr dicht, fein punktiert, die Seitenränder kaum ge­ rundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, dicht fein punktiert in gan­ zer Ausdehnung, alle Punkte mit kleiner Sete besetzt; die Seiten des Metasternum und der Abdominalsegmente dicht punktiert. — Braun, strohgelb, stel lenweise mit ockergelb untermischt, tomentiert; auf der Mitte des Scheitels 3 schmale ockerfarbene Längsbinden, deren 2 seitliche jederseits der Halsschildmitte bis zu dessen Basis sich fortsetzen; Halsschildscheibe mit helleren und dunkleren Längsli­ nien besetzt. Typ von Indien im Britischen Museum. 215. Pter. albovariegata. Sehr langgestreckt, cylindrisch, Fühler knapp die Flügeldecken­ mitte überagend, dicht behaart aber nicht gefranst, das erste Glied ziemlich kurz, dick, vor dem Ende etwas eingeschnürt , das dritte merklich länger als das vierte oder erste, die Wangen zweimal so lang als die unteren Augenloben, Stirn so h o c h als breit; Kopf und Halsschi ld durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld kurz, quer, die Seiten kaum gerundet, Flügeldecken langgestreckt, parallel­ seitig, gewölbt, dicht, eher grob punktiert, apikal ausgeschnitten, die Naht ­ und Randecke deutl ich; auf jeder D e c k e eine ziemlich lange postbasale erhabene Crista, dahinter 2 kleine Haarfaszikeln (eines Dr. B r e u n i n g : N o v a e spec i e s C e r a m b y c i d a r u m 257 vor, das andere nach der Mite) , und dahinter wiederum 2 kleine Cri- sten, eine am Beginn des apikalen Drittels, die andere vor dem Ende; seitwärts dieser Reihe eine etwas erhabene Längslinie, auf welcher einige kleine Höckeer und eine stumpfe Crista dahinter am Beginne des apikalen Viertels aufsitzen; alle Punkte mit kleiner heller Seite besetzt. — Schwarz, Oberseite rotbraun mit dunkelbraun und gelb­ lich untermischt, tomentiert; einige sehr kleine weisse Flecken auf der Mitte der Stirn und des Scheitels; jederseits der Halsschi ldscheibe eine gebogene weisse Linie, eine grössere weisse Makel auf den Seiten des Halsschi ldes; Schi ldchen dunkelbraun mit rotbraunen Seiten; auf jeder Decke eine postmediane, weisse Binde, die gegen den Sei­ tenrand zu schief absteigt; Unterseite gelblichgrau, stel lenweise mit dunkelbraun und rotbraun untermischt, tomentiert, Fühler schwarz­ braun, tei lweise rotbraun marmoriert, die beiden ersten Glieder auch weiss marmoriert, die weiteren basal weiss geringelt. Länge 6V2— 7 m m ; Breite 2—2V3 mm. Typ 1 9 von Belg isch-Kongo: K w a n g o - Kimbau im Museum v o n Tervueren. 216. Pter. Benjamiņi. Langoval , Fühler merklich kürzer als der Körper (cf) oder kaum die Flügeldeckenmitte überragend (9) , nicht gefranst, das erste Glied wenig lang, dick, das dritte merklieb länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen; Stirn breiter als h o c h ; Kopf und Halsschild äusserst fein punktiert, Halsschild quer, die Seiten leicht verrundet, jederseits der Scheibenmitte eine stumpfe Beule; F lüge ldecken gestreckt, gewölbt, apikal sehr schief abgestutzt, die Nahtecke angedeutet , die Randecke sehr vorragend, dreieckig, zugespitzt, dicht sehr fein punktiert; auf jeder Decke eine postbasale Längscrista, die an ihrem Vorder- und Hinterrand stärker ernaben ist und hinter ihr eine lange feine wenig erhabene Längs­ kante, die etwas vor der Mitte beginnt und bis z u m Beginn des api­ kalen Drittels reicht, w o sie fast senkrecht abgestutzt ist; seitwärts derselben 2 etwas erhabene Längslinien, die am Beginne des apika­ len Fünftels sich vereinigen und daselbst e inen Höcker bilden. — Schwarz, Oberseite gelbgrau, mit dunkelbraun und weisslich unter­ mischt, tomentiert, Fühlerglieder v o m vierten ab apikal weiss ge­ ringelt. Länge 7 m m , Breite 2 2 /з mm. Typ v o n Senegal im Briti­ schen Museum. Bis Belgisch K o n g o verbreitet. 217. Pter. gracillima. D e r s p i n i f e r a Qued. nahe stehend, aber: Fühler die Flügel­ deckenmitte erreichend, die unteren Augenloben so lang als die Wangen; Halsschi ld so lang als breit, die Seiten sehr wenig gerun­ det, die Scheibe o h n e Höcker; auf den Flügeldecken einige wenig erhabene Längslinien aber keine Haarfaszikeln; Abdomen ebenfalls durchwegs fein punktiert; alle Punkte, auch die der Unterseite mit kleiner heller Sete besetzt . Rötl ich, durchwegs gelblich tomentiert, eine weiss l iche Längslinie auf der Mitte der Halsschildbasis; Schild­ Fe»t»cbrift fär Prof Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937). 17 258 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) chen weissl ichgelb mit Ausnahme einer mittleren nackten Längs­ linie. Länge 8 mm, Breite 2 mm. Typ 1 9 von Belg isch­Kongo: Kiwu, Lulenga im Museum von Tervueren. 218. Pter. Schon tedeni ; o ) . Der d e n t i с о 11 i s Jord. nahe stehend, aber: Fühler gefranst, Kopf und Halsschild feiner punktiert, Flügeldecken apikal abge­ stutzt, die Randecke deutlich vorragend; an Stelle der postbasalen Crista ein Höcker, der von einem Haarfaszikel überlagert wird; keine erhabene Längslinie seitwärts der postmedianen Crista; die helle Tomentierung der Mittelpartie der Decken bildet eine ziemlich breite Binde, die schief gegen den Seitenrand zu absteigt; der apikale Teil jeder Decke nach dieser Binde ist braun tomentiert , mit Ausnahme einer kleinen gelblichen preapikalen Makel an der Naht . Länge 7V2—9 mm, Breite 3—3V2 mm. Typ 1 9 v o n Congo: Mayumbe im Museum von Tervueren. 219. Pter. thomensis . Der d e n t i с о 11 i s Jord. nahe stehend, aber: die Fühlerhöcker weniger erhaben, die ganze Oberseite feiner punktiert, die Höcker auf der Scheibe des Halsschi ldes kaum erhaben, die D e c k e n apikal leicht ausgeschnitten, mit abgerundeter Naht ­ und Randecke , letztere stärker vorragend; auf jeder Decke ausser der postbasalen und post­ medianen Crista, die weniger hoch und untereinander durch eine Reihe leicht angedeuteter Kettenglieder verbunden sind, eine Reihe hintereinander gelagerter Kettenglieder, die weiter lateral gelagert sind und ebenfalls in eine postmediane Crista endigen. Die helle Tomentierung auf den Decken ist weiter ausgebreitet, besonders ge­ gen den Seitenrand zu; auf jeder Decke eine ziemlich grosse ovale schwarzbraune Scheibenmakel , die gerade vor den postmedianen Haarfaszikeln gelegen ist. Länge 9 mm, Breite 3*/з m m . T y p von der Insel St. Thome im Museum von Tervueren. 220. Pter. Marshall!* 1). Der d e n t i с о 11 i s Jord. nahe stehend, aber: die Wangen fast zweimal so lang als die unteren Augenloben, das dritte Fühlerglied viel länger als das erste oder vierte. Kopf und Halsschi ld äusserst fein punktiert, Halsschild ohne Scheibenhöcker, Flügeldecken api­ kal ausgeschnitten, die Randecke in einen kurzen aber breit drei­ eckigen Lappen ausgezogen, feiner punktiert; auf jeder D e c k e ausser den beiden Cristen ein kleiner Höcker schief vor der postmedianen und etwas weiter lateralwärts gelegen. Toment ierung gleichartig, aber der Haischi ld mit einigen unscharfen hel len und dunklen Längs­ bändern besetzt, die helle Tomentierung auf den Flügeldecken bil­ det auf jeder eine wenig breite Binde die schief im Bogen zum Sei­ tenrand absteigt, das apikale Viertel des vierten Fühlergl iedes und die weiteren dunkelbraun, am apikalen Ende gelblich geringelt; das apikale Ende des letzten Abdominalsegmentes dunkelbraun. Länge 9—10 mm, Breite 3 V 2 — 3 3 /4 mm. Typ 1 9 v o n Nata l : Sattelberg im Dr. B r e u n i n g : N o v a e spec ies C e r a m b y c i d a r u m 259 Britischen Museum. — Über Angola , Rhodesia, Mozambique und den südlichen Congo verbreitet. 221. Pter. assimilis. D e r b i l i n e a t i c e p s Pic. sehr nahe stehend, aber: Kopf und Halsschi ld dicht, sehr fein punktiert, die postbasale Crista der Dek- ken etwas weniger hoch, die breite Längsbinde auf den Seiten des Halsschi ldes ist heller gefärbt, rotbraun; auf der vorderen Hälfte der D e c k e n findet sich keine dunkelbraune Makel. Typ von Tonkin: Ha-djang in der Sammlung Pic. 222. Pter. bicarinata. Gestreckt, Fühler etwas kürzer als der Körper, schütter gefranst, das erste Glied kurz, massig dick, das dritte viel länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch; Kopf und Halsschild durchwegs sehr dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, sehr gewölbt, die Seiten leicht verrundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, sehr dicht, fein punk- tiert, im apikalen Viertel stark verschmälert, apikal ausgeschnitten, die Nahtecke deutl ich, die Randecke in einen langen, dreieckigen Lappen ausgezogen; auf jeder D e c k e eine kurze, massig hohe, post- basale Längscrista, eine feine Längskante nach ihr, die vor der Mitte beginnt und bis zum Beginn des apikalen Drittels reicht und eine andere solche nicht weit vom Seitenrand, die am Ende des basalen Drittels beginnt und bis zum Beginn des apikalen Lappens reicht, w o sie etwas stärker erhaben ist und seitwärts den Seitenrand über- ragt. — Schwarz, braun, stel lenweise mit strohgelb untermischt, to- - mentiert Länge 8 mm, Breite 2V2 mm. Typ von Britisch-Indien, Nilghiri Hills im Britischen Museum. 223. Pter. basispinosa. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper, gefranst, das erste Gl ied massig lang, dicht fein punktiert, das dritte viel länger als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen , Stirn so hoch als breit, Kopf und Halsschild durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, die Seiten leicht verrundet, die Querfurchen sehr deutlich; Flügeldecken ge- streckt, gewölbt, sehr dicht, grob punktiert, die Punkte feiner gegen die N a h t und das apikale Ende zu, an der Basis fein gekörnt, apikal breit abgestutzt; auf jeder Decke ein zahnförmiger Höcker an der Basis nicht weit des Schildchens, eine kurze ziemlich hohe Längscri- sta nach demselben und einige leicht erhabene Längslinien in der hinteren Hälfte, v o n denen eine nach vorn bis zur Basis einwärts der Schulterbeule reicht. — Schwarz, gelbbraun mit weissl ichgrau un- termischt, tomentiert, die Flügeldecken mit kleinen weissen Makeln übersät. Länge 12 mm, Breite 5 mm. Typ von Madura in der Samm- lung Dr. Itzinger. 224. Pter. pseudolunigera. Gestreckt, Fühler ziemlich dick, etwas kürzer als der Körper 260 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) (cf). gefranst, das erste Glied massig lang, ziemlich schmal, das dritte etwas länger als das vierte, so lang oder etwas kürzer als das erste, das vierte bis neunte mit kleinem Apikaldorn besetzt, die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augenloben , Stirn brei­ ter als hoch, Kopf und Halsschi ld durchwegs dicht, sehr fein punk­ tiert; Halsschild quer, gewölbt, die Seiten leicht verrundet; Flügel­ decken gestreckt, stark gewölbt , apikal sehr leicht ausgeschnitten, die Rand­ und Nahtecke verrundet, ziemlich dicht, eher grob punk­ tiert, die Punkte teilweise, besonders hinter den Schultern gereiht, in der hinteren Hälfte sehr fein; die Seiten der Sterna dicht, fein punk­ tiert. — Schwarz, braun tomentiert, jederseits der Mitte des Schei­ tels und des Halsschildes eine schmale gelbl iche Längsbinde; auf je­ der Decke eine grosse, halbrunde, dunkelbraune Makel in der Mitte des Seitenrandes, die von einer ziemlich breiten weissen Binde be­ grenzt wird, die vom Seitenrand nach der Schulter im Bogen fast bis zu Naht und dann wieder zum Seitenrand am Beginne des api­ kalen Virtels reicht; das vierte Fühlerglied ausser im apikalen Viertel weissl ichgelb tomentiert. Länge 10—11 m m , Breite 3—3V2 mm. Typ 1 cf von Laos: Рак­Lung in der Sammlung Pic. A u c h über Tonkin verbreitet. 225. Pter. gigantea. Der d e d u с t a Pasc, nahe stehend, aber: Grösser, Fühler so lang (cf) oder etwas weniger lang (9) als der Körper, die Wangen mehr als um die Hälfte länger als die unteren Augenloben , Stirn schmäler und höher, Flügeldecken apikal leicht ausgeschnitten, mit verrundeten Ecken, die beiden Cristen höher, die postbasale an ihrem Vorder­ und Hinterrand gezähnelt . — Schwarz, Stirn, der Innenrand der Augen und eine Längsbinde jederseits der Halsschild­ mitte weiss oder ockerfarben tomentirt; die premediane, schiefe Deckenbinde ist schärfer ausgeprägt. D a s letzte Abdominalsegment beim 9 schwarzbarun in se inem mittleren Teil , beim cf m 2 drei­ eckige Lappen durch einen breiten mit t l em Einschnitt geteilt. Län­ ge 15—18 mm, Breite 5V2—6V2 mm. Typ 1 9 v o n Süd­Celebes: Bua­Kreng, 1700 m im Britischen Museum. 226. Pter. salomonum. Der s u b s e l l a t a Pasc, nahe stehend, aber: Gestal t etwas breiter, die unteren Augenloben kaum länger als die Wangen , der apikale Dorn am dritten Fühlerglied ist länger, der am siebenten bis neunten zuweilen reduciert, die Decken im basalen Viertel gröber gekörnt, die postbasale Crista etwas höher, das apikale Ende breit abgestutzt. Die schwarze Makel jederseits der Halsschildbasis ist rund, die hellen Zeichnungen hellgelb bis ockergelb gefärbt, die postmediane, quere Zikzaklinie ist breiter, häufig in 2—3 Makeln aufgelöst; keine helle Makel hinter derselben an der Naht , doch eine gelbliche quere preapikale Zikzaklinie oder zuwei len das ganze apikale Viertel gelb marmoriert; die quere posthumerale Linie eben­ Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 261 falls breiter, viel fach am Seitenrand eine grössere Makel bildend; zuwei len auch eine ockergelbe unscharfe Nahtmakel am Ende des basalen Viertels. Länge 9—12 mm, Breite 3V2—4Va mm. Typ 1 rf von den Salomons-Inse ln: Guadalcanal im Britischen Museum. 227. Pter. apicefasciata. D e r s a l o m o n u m mihi nahe stehend, aber: das dritte Fühlerglied sehr wen ig länger als das erste, die unteren Augenloben merklich länger als die Wangen, Halsschild e twas weniger fein punktiert, die schwarze Makel zu Seiten der Halsschildbasis ist grösser und quer, alle Zeichnungen ockerfarben. Das basale Drittel der Decken dicht ockerfarben marmoriert, an der Naht reicht diese Färbung bis zur Mitte; im apikalen Drittel ieder Decke eine etwas gebogene ockerfarbene Längsbinde an der Naht , die knapp vor dem apikalen Ende in zahlreiche sehr kleine Flecken aufgelöst ist. Länge 10 mm. Breite 4 m m . Typ 1 cf von den Salomons-Inseln: Malaita im Britischen Museum. 228. Pter. tricolor. D e r s a l o m o n u m mihi nahe stehend, aber: der apikale Enddorn am dritten bis fünften Fühlerglied breiter, weniger zuge- spitzt, auf den folgenden Gliedern kein Enddorn, die W a n g e n viel länger als die unteren Augenloben, Kopf und Halsschi ld etwas we - niger fein punktiert, die Decken in der hinteren Hälfte feiner punk- tiert. Tomentierung dunkelbraun, die hellen Zeichnungen deutli- cher ausgebildet; die ockerfarbene Makel neben dem Schildchen grösser, die Nahtmakel am Ende des basalen Viertels schärfer aus- geprägt; weiters auf ieder Decke eine kleine langgestreckte Makel am Innenrand des Scbulterhöckers von ockergelber Farbe; die nost- mediane quere Zikzakbinde ist weiss gefärbt, schmal in der Naht - hälfte, ziemlich breit in der Seitenrandhälfte, w o sie eine längliche Makel bildet, die präpikale, ockerfarbene Querbinde ist etwas brei- ter und scharf ausgeorägt. die Fühlerglieder ohne helle Tomen- tierung im apikalen Teil. Länge 13 mm, Breite 5 J / 3 mm. — Typ 1 cf von den Salomons Inseln: Tulagi im Britischen Museum. 229. Pter. neopomeriana. D e r d u p l i c a t a Pasc, sehr nahe stehend, aber: Gestalt et- was breiter Halsschi ld dichter nunktiert. Flügeldecken aoikal stärker abgestützt, die Randecke deutlicher; an Stelle der dunkelbraunen Makel iederseits der Halsschildbasis findet sich eine ziemlich breite Längsbinde, die fast den Vorderrand erreicht. Typ 1 cf von N e u - Britannien im Britischen Museum. 230. Pter. lateriplagiata. Gestreckt. Fühler merklich kürzer als der Körper (9), gefranst, das erste Glied massig lang, schmal, das dritte so lang als das vierte, e twas länger als das erste, das vierte bis zehnte mit kleinem Aoikal- dorn besetzt, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn so hoch als breit, Kopf durchwegs dicht, sehr fein punktiert; 262 Fes t schr i f t für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol . I V (1937) Halsschild quer, sehr dicht, sehr fein punktiert, die Seiten leicht verrundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, von den Schultern ab leicht e ingezogen, apikal breit abgestutzt mit spitziger Randecke, dicht fein punktiert, die Punkte sehr fein in der hinteren Hälfte; auf jeder Decke eine wenig erhabene postbasale Längscrista, die mit- tels einer leicht angedeuteten Längslinie sich in eine wenig erhabene postmediane Crista fortsetzt und einige diskale Längsl inien, deren eine bis zum Innenrand der Schulterbeule sich fortsetzt; die Seiten der Sterna dicht, fein punktiert, Unterseite und Beine abstehend behaart. — Braun, gelbbraun mit ockerfarben untermischt tomen- tiert, auf jeder Decke eine grosse mittlere braune Seitenrand- makel, die vom Ende des basalen Viertels bis etwas vor das Ende der Decke reicht und nahtwärts noch die postmediane Crista über- deckt, etwas hinter der Mitte aber am Seitenrande durch eine gelb- liche quere Zikzakmakel unterbrochen wird. Länge 11 mm, Breite 4 mm. — Typ 1 9 von Maroe, Insel Timorlaut im Britischen Mu- seum. 231. Pter. apiceplagiata. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper (9) , gefranst, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte etwas länger als das erste oder vierte, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wan- gen, Stirn höher als breit, Kopf durchwegs schütter, sehr fein punk- tiert, Halsschild quer, gewölbt, ziemlich dicht, sehr fein punktiert; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt , im apikalen Drittel verjüngt, in der vorderen Hälfte dicht grob-punktiert , an der Basis fein ge- körnt, die Punkte teilweise gereiht, sehr fein in der hinteren Hälfte, apikal breit abgestutzt; auf jeder Decke ein zahnförmiger Höcker an der Basis, eine postbasale Längsbeule, die von einem Haarfaszikel überlagert ist, eine postmediane Längscrista unwei t der Naht , eben- falls von dunkelbraunen Haaren überlagert und einige diskale etwas erhaben Längslinien; die Seiten der Sterna wenig dicht, sehr fein punktiert; Unterseite und Beine mit langen weiss l ichen abstehen- den Haaren besetzt. — Dunkelbraun, die Oberseite und Fühler rot- braun mit gelbbraun untermischt tomentiert; 3 schmale duenklere Längsbinden auf dem Scheitel und Haischi ld; Schi ldchen dunkel- braun mit hellgelben Seitenrändern; auf jeder D e c k e eine kleine hell- gelbe Makel neben dem Schildchen, eine gelbbraune premediane Querbinde, die schief zum Seitenrand aufsteigt, im suturalen Teil aber wenig deutlich ist und eine weisse, z iemlich grosse preapikale Makel an der Naht ; Unterseite und Beine hell gelblichgrau, tomen- tiert, auf den Beinen und den Seitenteilen der Sterna und Abdomi- nalsegmente mit rotbraun untermischt; das letzte Abdominalseg- ment schwarzbraun; das vierte Fühlerglied ausser im apikalen Vier- tel und die weiteren an der Basis hellgelb tomentiert. Länge 13 mm. Breite 4V2 mm. — Typ 1 9 y o n Sarawak: Kuching im Britischen Museum. Dr. B r e u n i n g : N o v a e spec i e s C e r a m b y c i d a r u m 263 232. Pter. obliquelineata. Gestalt gestreckt, Fühler so lang als der Körper, gefranst, das erste Gl ied kurz, ziemlich dick, das dritte etwas kürzer als das vierte, merklich länger als das erste, die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augenloben, Stirn breiter als hoch Kopf und Halsschild durchwegs wenig dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, die Seiten leicht verrundet, jederseits der Scheibenmitte ein kleiner Höcker; Flügeldecken sehr lang, mäsig gewölbt , in der hinteren Hälf te e ingezogen, ziemlich dicht, fein punktiert, die Punkte sehr fein in der hinteren Hälfte, apikal sehr leicht abgestutzt; auf jeder D e c k e eine postbasale Längsbeule, die von e inem grossen Haar- faszikel überlagert wird; Seiten der Sterna dicht sehr fein punktiert, die Beine mit lang abstehenden Haaren besetzt. — Braun, olivgelb tomentiert. Kopf und Halsschild mit sehr kleinen gelbbraunen Flek- ken übersät; eine dunkelbraune Querbinde zwischen den Fühler- höckern, Scheitel ockerfarben mit einer rotbraunen Makel jeder- seits der Mitte; eine ebensolche Makel jederseits auf den Höckern des Halsschi ldes sowie jederseits seines Vorderrandes; auf jeder D e c k e eine grosse dunkelrotbraune Makel, die am Seitenrand von der Basis zur Mitte reicht und etwas nach dem postbasalen Haar- faszikel die Naht erreicht und eine andere solche Makel, die das api- kale Drittel deckt, nach vorn durch eine gelbe Linie begrenzt, die von der Naht sehr schief gegen die Scheibe absteigt und von 2 wei- teren solchen Linien nahe dem Seitenrand; diese Makel überdies durch einige schmale dunkelbraune und gelbe Flecken unterbro- chen; Unterseite mit zahlreichen sehr kleinen rotbraunen Makeln übersät, die 4 ersten Fühlerglieder rotbraun marmoriert, die weite- ren rotbraun ausser an der Basis und dem apikalen Ende. Länge 9 m m , Breite 3 mm. Typ von Sumatra, Sungei-Kumbang, Korinchi, 1500 m im Britischen Museum. 233. Pter. viridegrisea. Langoval , Fühler merklich kürzer als der Körper, (9), schütter gefranst, das erste Glied massig lang, schmal, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, die Wangen viel länger als die unteren Augenloben, Stirn breiter als hoch, Kopf durchwegs ziemlich dicht, fein punktiert; Halsschild kurz, quer, gewölbt , dicht fein punk- tiert, die Seiten leicht verrundet, jederseits der Scheibenmitte eine wenig deutliche, stumpfe Beule; Flügeldecken gestreckt, sehr ge- wölbt , von den Schultern ab leicht e ingezogen, apikal verrundet, dicht, fein punktiert; auf jeder D e c k e eine postbasale Beule die mit dunkelbraunen Haaren besetzt ist und 2 diskale wenig erhabene Längsl inien, die am Beginn des apikalen Viertels sich vereinigen; Seiten der Sterna ziemlich dicht, sehr fein punktiert, Untersei te und Beine mit langen weissl ichen abstehenden Haaren besetzt. — Schwarz, hell graugrün tomentiert mit ol ivgelb untermischt, alle Punkte der Oberseite von einem kleinen dunkelbraunen Hof umge- 264 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) ben; jederseits eine langgestreckte dunkelbraune Makel auf den Halsschi ldbeulen, sowie eine dunkelbraune Makel jederseits seines Vorderrandes auf den Seitentei len; Schi ldchen gelbl ichweiss bis auf eine dunkelbraune mittlere Basalmakel; auf jeder D e c k e eine wenig scharf ausgeprägte, ziemlich breite braune Binde, die v o m Seiten- rand ausserhalb des Schulterhöckers schief nach rückwärts auf die Scheibe reicht und dann wieder schief zur N a h t ansteigt, die sie et- was nach dem postbasalen Fleck (auf der Beule gelagert) erreicht, manchmal aber auch nach rückwärts bis wieder zum Seitenrand (etwas nach der Mitte) reicht; hinter der Mitte 2 bis 3 dunkelbraune Makeln in Form einer Querbinde, die schief gegen den Seitenrand absteigt und einige vage ockerfarbene Längsl inien im apikalen Vier- tel; Unterseite und Beine dicht mit sehr kleinen braunen Flecken übersät; das erste bis vierte AbdominaTsegment am Hinterrand gelb gefranst, das erste Fühlerglied oberseits ockerfarben tomentiert . die weiteren Glieder braun marmoriert. Länge 9—IIV2 mm, Breite VU— 4 3 / 4 mm. Typ 1 9 von Sumatra: Sungei-Kumbang, Korinchi , 1500 m im Britischen Museum. 234. Pter. semilunaris. Gestreckt, Fühler schütter gefranst, das erste Glied kurz, ziem- lich dick, schütter, sehr fein punktiert, das dritte viel länger als das vierte oder erste, die Wangen und die Hälf te länger als die unteren Augenloben, Stirn höher als breit, Kopf und Halsschi ld durchwegs dicht und fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt , die Seiten nur sehr leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, stark gewölbt , im api- kalen Drittel e ingezogen, apikal verrundet, dicht, fein punktiert, die Punkte nahe der Naht vor der Mitte etwas gröber; auf jeder D e c k e ein kleiner zahnförmiger H ö c k e r an der Basis unweit des Schild- chens, eine postbasale Beule dahinter, die von einem grossen Haar- faszikel überlagert ist und eine ziemlich hohe postmediane Längs- crista, unweit der Naht , auch mit braunen Haaren überlagert und an ihrem Hinterrand steil abgestutzt; die Seiten der Sterna dicht fein punktiert; Unterseite und Beine mit hel len abstehenden Haaren be- setzt. — Dunkelbraun, graugrün tomentiert, untermischt mit rot- braun besonders auf der Stirn, den Seiten der Halsschi ldscheibe und im apikalen Drittel der Decken; eine schwärzl iche Makel jederseits der Halsschi ldmitte; auf jeder D e c k e eine schwarze Binde, die sich im Bogen vom postbasalen Haarfaszikel immer breiter werdend zur N a h t erstreckt und so mit der der anderen D e c k e einen Halbkreis bildet, dessen konkave Seite mit rotbrauner Tomentierung ausgefüllt ist, weiters eine grosse dreieckige, rotbraune, mittlere Seitenrandmakel , die am Seitenrand bis zur Schulter reicht und anderseits die N a h t auf der Innenseite der postmedianen Crista erreicht; die Abdominal- segmente an ihrem Hinterrand gelbbraun gefranst; die 4 ersten Füh- lerglieder rotbraun marmoriert, die weiteren fein rotbraun tomentiert ausser an der Basis und dem apikalen Ende, die gelblich oberseits, Dr. В г с u n i n g: Novae species Cerambycidarnm 265 graugrün unterseits tomentiert sind. Länge 9 mm, Breite 3*/г mm. Typ von Malacca, Ding­Ding Is. am Britischen Museum. 235. Pter. rufula. Gestreckt. Fühler merklich kürzer als der Körper (9) , gefranst, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Aueenloben viel kür­ zer als die Wangen, Stirn höher als breit, KoDf durchwegs schütter, sehr fein punktiert; die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken sehr gestreckt, gewölbt, im aoikalen Viertel eingezogen, aoikal breit ver­ rundet, dicht fein ounktiert, die Punkte sehr fein in der hinteren Hälfte; auf jeder D e c k e eine postbasale hohe Längscrista und eine wenig erhabene so lche hinter der Mitte: Seiten der Sterna wenig dicht, sehr fein punktiert; Unterseite und Beine mit hellen abstehen­ den Haaren besetzt. — Rotbraun, rötlich, mit ockerfarben unter­ mischt, tomentiert; iederseits der Halsschildmitte eine schmale ockerfarbene Längsbinde, jederseits derselben an der Basis eine . runde braune Makel; die Seitenteile des Schildchen gelblich; auf je­ der D e c k e einige ockerfarbene Flecken an der äussersten Basis, eine schmale ockerfarbene Binde die vom postbasalen Tuberkel schief nach rückwärts zur Naht reicht, eine weitere premediane solche hinter derselben, eine schmale ockerfarbene Querbinde am Beginne des apikalen Drittels, die etwas gegen den Seitenrand absteigt und letzteren nicht ganz erreicht und einige kleine ockerfarbene Flecken im apikalen Viertel; Unterseite und Beine ockerfarben tomentiert, auf den Beinen mit rotbraun untermischt; das vierte Fühlerglied ausser im apikalen Viertel und die weiteren an der Basis und im apikalen Teil gelblich tomentiert. Länge IOV2 mm, Breite 3V2 mm. T y p 1 9 v o n Sumatra: Mt. Talang im Britischen Museum. 236. Pter. biloba. Der g i g a n t e a mihi sehr nahe stehend, aber: Etwas kleiner. Fühler etwas (9) oder um ein Viertel (cf) länger als der Körper die postbasale Crista der Flügeldecken ist sehr hoch , nicht gezähnt und an ihrem Hinterrand überhängend, die postmediane Crista wenig er­ haben; die Tomentierung — ausser den hellen Zeichnungen — ist duenkler, dunkelbraun; das letzte Abdominalsegment beim 9 nicht schwarzbraun. Länge 14 mm, Breite 5 mm. Typ 1 cf von Süd. Ost Celebes: Mt. Masembo im Britischen Museum. Bis zur Insel Engano verbreitet. 237. Pter. pseudoculata. D e r о с u 1 a t a mihi sehr nahe stehend, aber: Gestalt etwas ge­ streckter, weniger breit, das dritte Fühlerglied etwas länger als das vierte, so lang als das erste, die unteren Augenloben viel kürzer als die Wangen, Stirn deutlicher punktiert, Halsschi ld weniger breit dicht, sehr fein punktiert, Flügeldecken etwas weniger gewölbt, gröber punktiert; Zeichnung ebenso aber jederseits der Halsschild­ 269 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) mitte eine wenig breite, rote Längsbinde. Länge 14 m m , Breite 5Va mm. Typ 1 9 von N o r d Indien im Britischen Museum. 238. Pter. papuana. Der d u p l i c a t a Pasc, sehr nahe stehend, aber: die unteren Augenloben viel kürzer als die Wangen, Flügeldecken von den Schultern ab stärker e ingezogen, apikal leicht ausgeschnitten, die Randecke spitzig, die postmediane Crista höher. Jederseits der Halsschildscheibe eine nach vorn konvergierende dunkelbraune Längsbinde, welche meist den Vorderand erreicht, die mittlere helle Längsbinde reicht fast bis zum Vorderrand; zuwei len ist die seitli- che Mittelpartie der Decken weiss tomentiert. Typ 1 9 v o ° N e u - Guinea: Utakwa River im Britischen Museum. 239. Pter. malabarica. Gestreckt, Fühler etwas länger als der Körper (cf), gefranst, das erste Glied massig lang, ziemlich schmal, das dritte so lang als das erste, viel kürzer als das vierte, die unteren Augenloben kaum kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschild durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt , die Seiten regelmässig gerundet; Flügeldecken gewölbt , anikal breit ver- rundet, dicht, sehr fein punktiert, die Punkte zum Teil gereiht; auf jeder Decke ein kleines postbasales Haarfaszikel und 2 diskale we- nig erhabene Längslinien, die beide etwas nach der Mitte endigen, die innere mit einem zweiten kleinen Haarfaszikel am Ende; Meta- sternum seitlich dicht, sehr fein punktiert. — Dunkelbraun, durch- wegs gelbbraun mit etwas rotbraun und grau untermischt tomentiert. Länge 7V2 mm, Breite 2V2 mm. Typ 1 cf von der Malabar Küste, Britisch Indien in der Sammlung Pic. 240. Pter. rosacea. Gestreckt, Fühler etwas länger als der Körper, gefranst, das erste Glied massig lang, ziemlich dick, das dritte so lang als da vierte, merklich länger als das erste, die unteren Augenloben merk- lich kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch. Kopf und Hals- schild durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt die Seiten regelmässig verrundet, jederseits der Scheibenmitte in der vorderen Hälfte ein kleiner Höcker, der mit schwarzen Haaren über- lagert ist; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, dicht ziemlich fein punk- tiert, basal fein granuliert, apikal ausgeschnitten, die Naht - und Randecke vorragend aber verrundet; auf jeder D e c k e eine hohe, post- basale Längscrista, die von einem schwarzen Haarfaszikel überla- gert wird und 2 feine diskale Längskanten, die vor der Mitte begin- nen und am Beginne des apikalen Drittels endigen w o sie beide v o n schwarzen Haaren bedeckt sind, sowie einige sehr kleine schwarze Haarfaszikeln in der rückwärtigen Hälf te; der Seitenrand der Dek- ken, Unterseite und Beine mit gelblichen, abstehenden Haaren be- setzt. — Schwarz, olivbraun mit rotbraun und gelblich untermischt, tomentiert; jederseits der Halsschildmitte am Vorder- und Hinter ' Dr. В r e u n i n g: Novae species Ccrambycidarum 267 rand eine kleine, rosafarbene Makel, die Seitenteile des Schildchens ebenfalls rosafarben; auf jeder Decke eine rosafarbene posthume­ rale Linie, die schief gegen die Scheibe absteigt und eine postme­ diane quere Zikzaklinie von weisser und rosa Farbe; das erste Füh­ lerglied rosa gefleckt, das zweite Glied, die Basis des dritten, fünften und sechsten und das anikale Ende des fünften und sechsten Glie­ des rosafarben, das siebente bis elfte Glied basal weiss geringelt; ausser den schwarzen Haaren auf den Halsschi ldhöckern finden sich noch 3 schwarze Makeln am Vorderrand der Halsschildscheibe und 3 an seiner Basis, von denen die mittlere häufig in 2 geteilt ist; der mittlere Teil des Schildchens ebenfalls schwarz; auf jeder Decke eine grössere schwarze Seitenrandmakel etwas vor der Mitte und mehrere kleine solche in der rückwärtigen Hälfte; Unterseite und Beine gröstenteils rosafarben tomentiert. Länge 9—IOV2 mm, Breite 3 V s — 3 3 / д mm. Typ 1 cf von Burma: Myinkyina, H p e m o w im Bri­ t ischen Museum. 241. Pter. rufobrunnea. Sehr nahe der b a s i s p i n o s a mihi, aber: Fühler etwas län­ ger (cf) oder merklich kürzer (9) als der Körper, die unteren Augen­ loben stärker quer, merklich kürzer als die Wangen, die Schultern nicht vortretend, der zahnförmige Basalhöcker der D e c k e n sehr klein. Rotbraun, ebenfalls rotbraun mit ockerfarben und strohgelb untermischt, tomentiert; auf jeder Decke einige vage ockerfarbene Flecken auf der Scheibe etwas vor der Mitte, einige weitere solche hinter der Mitte in Form einer gewundenen Querbinde sowie einige solche vor dem apikalen Ende; Fühlerglieder vom dritten ab basal gelblich tomentiert, das vierte gelblich bis auf das apikale Viertel Länge 8—IOV2 mm, Breite 2 V 2 — 3 7 г mm. Tvp 1 cf von Bengalen: Kalimpong, Samsingh, 600 m im Britischen Museum. 242. Pter. quadrimaculata. Der p e r s i m i 1 i s Gah. ( = subexternefasciata Pic.) nahe ste­ hend; aber: Fühler etwas die Flüfe ldeckenmitte überragend (cf) oder dieselbe nicht ganz erreichend (9), das dritte Fühlerglied länger, das Schildchen breiter, das postbasale Haarfaszikel der Flügeldecken kleiner; an Stelle der weissen postmedianen Binde 2 kleine weissli­ che Flecken hinter der Mitte, von denen eine dem Seitenrand ge­ nähert ist, die andere etwas hinter derselben auf der Mitte der Scheibe liegt; Fühler rotbraun, vom dritten ab basal weissl ich to­ mentiert. Länge 4—5 mm. Breite lVa—1 S A mm. Typ 1 cf von Madras, Anamalai Hills, 800 m, Britisch Indien im Britischen Museum. 243. Pter. pseudocarinata. Gestreckt, Fühler merklich kürzer als der Körper, nicht ge­ franst, das erste Glied kurz, das dritte viel länger als das vierte, fast zweimal so lang als das erste, die Wangen fast zweimal so lang als die unteren Augenloben, Kopf und Halsschi ld durchwegs sehr dicht, 268 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) sehr fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, die Seiten regelmässig gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, aDikal sehr leicht abge- stutzt, durchwegs dicht, fein punktiert; auf jeder D e c k e eine ziem- lich grosse postbasale Längsbeule, die mit dunkelbraunen Haaren überlagert ist, eine feine Längskante auf der Scheibe, die e twas vor der Mitte beginnt und etwas nach der Mitte endigt. — Rotbraun, gelbbraun mit dunkelbraun vermischt, tomentiert; iederseits der Halsschi ldscheibe eine grosse, langovale weiss l iche Makel , die die Basis, aber nicht den Vorderrand erreicht; F lüge ldecken mit kleinen weissen Makeln übersät, besonders an der N a h t hinter dem Schild- chen, im mittleren Teil und im aoikalen Viertel: auf ieder D e c k e eine kurze, weisse, wenig breite Querbinde in der Mitte der Scheibe: Füh- lerglieder vom dritten ab basal weissl ichgrau tomentiert . Länge 5 m m Breite l 3 / 4 mm. Typ von Britisch-Indien Coorg, Fraserpet im Britischen Museum. 244. Pter. andamanica (Gardner i. 1.). Der d a l b e r g i a e mihi nahe stehend, aber; die unteren Au- genloben kürzer, die Wangen zweimal so lang als diese Loben, das Schi ldchen breiter, Flügeldecken ohne dunkelbraune Querbinde, nur mit einigen kleinen braunen Makeln besetzt, die eine auerovale gelb- l iche postmediane Makel umsäumen. Typ von den Andamanen-In- seln im Britischen Museum. 245. Pter. dalbergiae (Gardner i. 1.). Gestreckt, Fühler so lang (cf) oder viel kürzer (9) als der Kör- per, gefranst, das erste Glied massig lang, das dritte etwas länger als das vierte, viel länger als das erste, die unteren Augenloben viel kürzer als die Wangen. Stirn breiter als ho^h. Konf und Halsschild durchwegs sehr dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld auer. g e w ö l b t , die Seiten leicht verrundet, jederseits der Scheibenmitte ein kleiner Höcker; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt, aoikal sehr schwach abgestutzt, dicht fein punktiert, auf ieder D e c k e ein grosses post- basales Haarfaszikel und eine feine Längskante auf der Scheibe im mittleren Teil: alle Punkte am Halsschild und auf den Flügeldecken mit kleiner heller Sete besetzt. — Rotbraun, gelblichgrau, oberseits mit rotbraun untermischt, tomentiert und mit kleinen rotbraunen Flecken übersät; jederseits der Halsschildbasis eine z iemlich grosse, unscharfe rotbraune Makel; auf den Flügeldecken eine wenig scharf ausgeprägte ziemlich grosse dreieckige, weiss l iche Makel vor der Mitte über der Naht ; überdies auf jeder D e c k e 2 dunkler braune Querbinden (eine premediane, eine postmediane) , die beide gegen den Seitenrand zu sehr verbreitert sind (die premediane manchmal bis zur Schulter), beide getrennt durch eine mittlere gewel l te gelb- braune Querbinde: die Haarfaszikeln ebenfalls dunkelbraun: Fühler rotbraun, an der Basis und dem apikalen E n d e vom dritten Glied ab gelblich geringelt. Länge 7—9 mm, Breite 2—3 mm. — Typ v o n Britisch Indien, U. Prov. im Britischen Museum. Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 692 246. Pter. obscurata. Gestreckt, Fühler merklich kürzer als der Körper ( $ ) , gefranst, das erste Glied massig lang, schmal, das dritte etwas länger als das vierte, merklich länger als das erste, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn so hoch als breit, Scheitel schütter, fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt, ziemlich dicht, eher grob punktiert, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, ge­ wölbt , dicht fein punktiert, die Punkte etwas gröber in der vorde­ ren Hal l te , apikal leicht abgestutzt mit verrundeter Randecke; auf jeder Decke eine postbasale, massig hohe Längscrista, die mit dun­ kelbraunen Haaren überlagert ist eine andere solche etwas längere hinter der Mitte und eine feine Längskante seitwärts im mittleren Teil; Seiten der Sterna dicht fein punktiert. — Schwarz, gelbbraun tomentiert und mit rotbraun und dunkelbraun vermischt ausser am A b d o m e n ; auf jeder Decke eine wenig deutl iche gelbliche, preme­ diane Binde, die schief gegen den Seitenrand aufsteigt, aber nicht ganz die Naht erreicht und eine zweite solche noch weniger deut­ l iche postmediane Querbinde; Fühler rotbraun tomentiert, die Basis des dritten Gliedes und des fünften bis elften sowie die zwei basalen Drittel des vierten gelblich tomentiert. Länge 10 mm, Breite 3V2 mm. Typ 1 9 von Himalaya im Britischen Museum. 247. Pter. approximata. Gestreckt, Fühler etwas länger als der Körper (cf), schütter ge­ franst, das erste Glied massig lang, schmal, das dritte etwas länger als das vierte oder das erste, die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augenloben , Stirn so hoch als breit, Kopf durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, dicht, sehr fein punktiert, die Seiten leicht verrundet, jederseits der Scheibenmitte ein kleiner Höcker; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, dicht sehr fein punktiert, apikal leicht abgestutzt, die Randecke deutlich aber ver­ rundet; auf jeder Decke eine stumpfe postbasale Längsbeule , die von einem grossen Haarfaszikel überlagert wird und 2 diskale etwas erhabene Längsl inien im mittleren Teil, deren innere ein sehr kleines postmedianes , schwarzes Haarfaszikel trägt; die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert, allle Punkte der Oberseite mit kleiner hel­ ler Sete besetzt. — Rotbraun, gelbbraun, mit rotbraun und weissl ich­ grau untermischt tomentiert, ohne Zeichnungen; auf jeder Decke eine schmale ockergelbe Querbinde etwas hinter der Mitte, die von einer weissl ichgrauen Tomentierung eingefasst wird. Länge 7 mm, Breite 2*/з mm. Typ 1 cf von Britisch­Indien: Pusa im Britischen Museum. 248. Pter. densefasciculata. Langoval , gedrungen, Fühler viel kürzer als der Körper ( $ ) , ge­ franst, das erste Glied massig lang, ziemlich dick, das dritte etwas länger als das vierte, viel länger als das erste, die unteren Augenlo­ ben viel kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, schütter, sehr 270 Festschr i f t für Prof. Dr . E m b r i k S t r a n d . Vol . I V (1937) fein punktiert; Halsschild quer, sehr gewölbt , schütter, fein punk- tiert, die Seiten regelmässig verrundet, jederseits der Scheibenmitte ein ziemlich hoher, konischer Höcker; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt , v o n den Schultern ab leicht e ingezogen, apikal breit abge- stutzt, die Randecke deutlich aber verrundet, wenig dicht, fein ge- körnt, gegen die Naht zu und im apikalen Viertel sehr fein punk- tiert, die Körnchen gereiht und zum Teil mit kleinen Haarfasz ikeln überlagert (die daher in Längsreihen angeordnet s ind); auf jeder D e c k e ein zahnartiger Höcker in der Mitte der Basis, der mit Haaren überlagert ist, eine postbasale, massig hohe Längscrista dahinter, die ebenfalls von langen Haaren überlagert ist und eine fe ine Längscri- sta im mittleren Teil, die der Naht genähert und am Beginne des apikalen Drittels steil abgestutzt ist und von mehreren kleinen Haar- faszikeln bedeckt ist, die Seiten der Sterna wenig dicht, fein punk- tiert. — Schwarz, rotbraun, stel lenweise mit dunkelbraun unter- mischt, tomentiert; jederseits der Halsschildbasis e ine ziemlich grosse unscharfe, dunkelbraune Makel; eine breite dunkelbraune Mittellängsbinde auf dem Schildchen; auf jeder D e c k e eine kleine schwarze Makel an der Innenseite des Schulterhöckers, eine Wenig scharf ausgebildete breite, dunkelbraune, mittlere Querbinde, die die N a h t nicht erreicht und gegen den Seitenrand ansteigt, eine schmale schwarzbraune Querbinde in der Mitte, die von der N a h t gegen die Scheibe etwas ansteigt und eine gelbliche, postmediane quere Zik- zaklinie; sonst die Decken noch mit sehr kleinen schwärzl ichen Fle- cken übersät, besonders entlang der Naht ; das letzte Abdominalseg- ment schwarz, das apikale Ende der Fühlergl ieder gelblich; der Sei- tenrand der Flügeldecken, die Unterseite und die Beine mit lang ab- stehenden, gelblichen Haaren besetzt. Länge 11—12 m m , Breite 4V2—5 mm. Typ 1 9 von Burma: Pyinmana, Yanaungmyin im Bri- t isch Museum. 249. Pter. bituberculata. Gestreckt, gedrungen, Fühler etwas länger (cf) oder viel kürzer (9) als der Körper, dicht gefranst, das erste Gl ied mass ig lang, das dritte Glied so lang als das vierte oder erste, die Wangen um die Hälf te länger als die unteren Augenloben, Stirn breiter als hoch, z iemlich dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, sehr gewölbt, ziemlich dicht, fein punktiert, die Seiten leicht gerundet; jederseits der Scheibenmitte ein ziemlich hoher konischer Höcker ; Flügelde- cken gestreckt, sehr gewölbt, im apikalen Drittel e ingezogen und steil abfallend, wenig dicht, eher srob in der vorderen Hälf te punktiert, die Punkte feiner gegen die N a h t zu, sehr fe in in der hinteren Hälfte , apikal breit abgestutzt, die Randecke deutlich, aber verrun- det; auf jeder D e c k e ein zahnartiger Höcker in der Mitte der Ba- sis, eine hohe postbasale Längscrista dahinter, die mit Haaren über- lagert ist und eine längere, weniger hohe postmediane Längscrista, die der N a h t genähert ist; die Seiten der Sterna dicht, fe in punktiert; Dr. В r e u n i n g : N o v a e spec ies C e r a m b y c i d a r u m Untersei te und Beine mit hellen abstehenden Haaren besetzt. — Schwarz, gelbbraun, mit braun untermischt, tomentiert; Unterseite und Beine mit zahlreichen kleinen, dunkelbraunen Flecken übersät; das letzte Abdominalsegment dunkelbraun; jederseits der Hals­ schildscheibe eine grose dunkelbraunen Makel in seiner hinteren Hälf te ; eine schmale, schwarze Querbinde zwischen den Fühler­ höckern, einige dunkelbraune kleine Flecken entlang dem Vorder­ rand des Halsschi ldes; der mittlere Teil des Schildchens dunkelbraun, seine Seitenteile hellgelb; auf den D e c k e n eine grosse, ovale , dunkel­ braune gemeinsame Nahtmakel hinter der Basis; auf jeder D e c k e eine dunkelbraune Linie knapp dahinter, die schief von der Scheibe ge­ gen die Naht absteigt, eine weitere solche in der Mitte nahe der Naht , eine unscharf ausgeprägte, dunklere Seitenrandmakel in der Mitte, die an ihrem Hinterrand von einer queren, gelblichen Zikzaklinie be­ grenzt wird und einige kleine dunkelbraune Flecken vor dem apika­ len Ende; Fühler dunkelbraun tomentiert, die 4 ersten gelblich mar­ moriert, die weiteren an der Basis und dem apikalen Ende gelb­ lich geringelt. Länge 12—14 mm, Breite 4Vž—5V3 mm. T y p 1 cf von Begalen: Kalimpong, Samsingh, 600 m im Britischen Museum. 250. Pter. griseovaria. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper (cf) oder die Flü­ geldeckenmitte nicht überragend (9) , gefranst, das erste Glied massig lang, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf durchwegs ziemlich dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, stark gewölbt , dicht, sehr fein punktiert, die Seiten kräftig ver­ rundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt von den Schultern ab leicht eingezogen, dicht fein punktiert, die Punkte sehr fein in der apikalen Hälfte, apikal breit, aber leicht abgestutzt, die Randecke deutlich, aber verrundet; auf jeder Decke eine kleine postbasale Längsbeule , die mit Haaren überdeckt ist und einige etwas erhabene diskale Längslinien im mittleren Teil; die Seiten der Sterna sehr fein punktiert. — Rotbraun, gelbbraun tomentiert, auf der Unterseite und den Beinen mit fahlgelb untermischt; jederseits der Halsschildmitte eine schmale weissl ichgraue Längsbinde; auf jeder Decke eine solche breite premediane Binde, die schief gegen den Seitenrand ansteigt, eine solche preapikale Makel nahe der Naht und eine schmale gelb­ lichgraue, postmediane Querbinde, die schief von der Naht gegen die Scheibe zu absteigt; eine grosse dunkelbraune Makel auf dem letzten Abdominalsegment; das vierte Fühlerglied ausser im apikalen Viertel, besonders unterseits und die Basis und apikales Ende des dritten, sowie fünften bis elften weissl ichgrau tomentiert. Länge IOV2—14 mm, Breite 3 2 /з—5 mm. Typ 1 cf von Britisch Indien: Coorg, Pollibetta im Britischen Museum. 251. Pter. oculata. Gestreckt, sehr gedrungen, Fühler kräftig, merklich kürzer als 272 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) der Körper (cf) oder die Flügeldeckenmitte erreichend (9) , gefranst, das erste Glied ziemlich lang, dick, das dritte so lang als das vierte oder erste, die unteren Augenloben so lang als die Wangen; Stirn breiter als hoch, schütter sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, sehr gewölbt, ziemlich dicht, wenig fein punktiert, die Seiten leicht ge- rundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt , im apikalen Drittel e ingezogen und steil abtauend, wenig fein punktiert, die Punkte ge- gen die N a h t zu feiner werden, apikal breit verrundet,- auf jeder D e c k e eine postbasale s tumpte Längsbeule , die von dunkelbraunen Haaren überlagert ist und einige diskale leicht erhabene Längslinicn hinter der Mitte; auch die Nant ist in der hinteren Hälf te leicht er- haben. Unterseite kaum punktiert, sowie die Beine mit hel len ab- stehenden Haaren besetzt. — Schwarz, rosafarben, oberseits mit braun untermischt, tomentiert; auf jeder D e c k e eine dunkelbraune, premediane, Seitenrandmakel, die von mehreren hel len (weissl ichen oder roslarbenen) und dunkelbraune Binden halbkreisförmig umge- ben wird, eine dunkelbraune Querlinie am Beginne des apikalen Drittels, die gegen den Seitenrand zu e twas absteigt und eine ge- wundene dunkelbraune, preapikale Querlinie; das apikale Drittel der Tibien, das apikale Viertel des vierten Fühlergl iedes und das zweite , dritte und fünfte bis elfte Glied auser an der äussersten Basis dun- kelbraun tomentiert, die Basis dieser Gl ieder und die drei basalen Viertel des vierten Gliedes rosafarben mit weiss l ich vermischt to- mentiert. Typ 1 cf von Britisch Indien: U . Prov. Kotdwara, Lans- downe im Britischen Museum. 252. Pter. gerardiniae (Gardner i. 1.). Gestreckt, Fühler etwas kürzer als der Körper (cf) oder die Flügeldeckenmitte wenig überragend (9) , gefranst, die unteren Au- genloben etwas länger als die Wangen, Stirn e twas höher als breit, Scheitel ziemlich dicht, sehr fein punktiert; Haischi ld quer, stark ge- wölbt, sehr dicht, sehr fein punktiert, die Seiten leicht verrundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt, im apikalen Drittel e ingezo- gen und steil abfallend, apikal leicht abgestutzt , dicht fein punk- tiert, die Punkte etwas gröber hinter den Schultern, sehr fein in der hinteren Hälfte; auf jeder D e c k e ein kleines, postbasales , dunkel- braunes Haarfaszikel und 3 oder 4 solche gelbliche am Beginne des apikalen Drittels, in Form einer schief gegen den Seitenrand zu ab- steigenden Binde gelagert, deren innerstes das grösste ist; die Seiten der Sterna und Abdominalsegmente dicht, fein punktiert; alle Punkte der Oberseite mit kleiner, heller Sete besetzt . — Rotbraun, strohgelb mit rotbraun untermischt tomentiert, die Unterse i te und Beine mit hellgelben abstehenden Haaren besetzt, die Seiten der Halsschild- scheibe und die Decken seitl ich der Schulterbeule rotbraun tomen- tiert; am Beginne des apikalen Drittels der D e c k e n eine hellgelbe quere Zikzaklinie, die etwas gegen den Seitenrand zu absteigt (wo- bei sie die Haarfaszikeln miteinander verbindet); der apikale Teil der Dr. B r e u n i n g : N o v a e s p e c i e s C e r a m b y c i d a r u m 273 D e c k e n hinter dieser Linie dunkelrotbraun tomentiert; das letzte Ab­ dominalsegment dunkelbraun; der apikale Teil der Fühlerglieder v o m dritten ab in zunehmendem Maasse angedunkelt . Länge 10— 12 m m , Breite 4—4V2 mm. Typ von Britisch Indien: U. Prov., Dehra D u n im Britischen Museum. Lebt auf Girardinia heterophylla. 253. Pter. griseofasciata. D e r g r i s e o v a r i a mihi nahe stehend, aber: Fühler viel kür­ zer als der Körper (cf) oder die Deckenmit te nicht überragend (9), das dritte Glied etwas länger als das vierte, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn etwas höher als breit, Halsschi ld deut­ licher punktiert, Flügeldecken apikal verrundet, in der vorderen Hälfte grob punktiert. Die helle premediane Deckenbinde ist etwas breiter, die preapikale Makel undeutlicher, von fahlgelber Farbe, an Stelle der postmedianen schiefen Binde eine fahlgelbe schmale, quere Zikzakbinde; das vierte Fühlerglied weissl ichgelb tomentiert ausser am apikalen Ende und zuweilen auch an der Basis, die Basis des dritten, fünften bis achten und zehnten bis el f ten Gliedes und die basale Hälfte des neunten ebenfalls weissl ichgelb tomentiert; das ganze letzte Abdominalsegment dunkelbraun tomentiert. Länge 12—15 mm, Breite 4—5 mm. Typ 1 cf von Britisch Indien: Bombay Belgaum, Nagargall i im Britischen Museum. 254. Pter. sterculiae (Gardner i. 1.). Langoval , Fühler viel kürzer als der Körper (cf) oder kaum die Flügeldeckenmitte überragend (9) , gefranst, das erste Glied massig lang, das dritte etwas länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben etwas länger als die Wangen, Stirn so hoch als breit, Kopf durchwegs schütter, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, ge­ wölbt , ziemlich dicht, sehr fein punktiert, die Seiten regelmässig verrundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt, im apikalen Drittel e ingezogen und steil abfallend, apikal breit verrundet, dicht, fein punktiert, die Punkte sehr fein in der hinteren Hälfte; auf jeder D e c k e eine kleine wenig deutliche postbasale Beule und einige dis­ kale, wenig erhabene Längslinien. — Rotbraun, gelbbraun tomen­ tiert, der mittlere Teil des Halsschildes mit sehr kleinen dunkelbrau­ nen Flecken übersät; jederseits des Schildchens eine kleine dunkel­ braune Makel; auf jeder Decke eine grosse, wenig scharf ausgeprägte, rotbraune, postbasale Makel auf der Scheibe und hinter ihr eine fahlgelbe diskale mittlere Makel, die an ihrem Vorderrand schief ge­ gen die Schulter ansteigt; das letzte Abdominalsegment dunkelbraun; das apikale Ende der Fühlerglieder v o m vierten ab in zunehmendem Maasse angedunkelt. Länge 10—12 mm, Breite 3 2 / з—47з mm. Typ von den Nord­Andamanen im Britischen Museum. 255. Pter. pallidifrons (Gardner i. 1.). Gestreckt, Fühler etwas kürzer (cf) oder viel kürzer (9) als der Körper, das erste Glied ziemlich lang, schmal, das dritte etwas län­ Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol . IV (1937) 18 274 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (193?) ger als das vierte oder erste, die unteren Augen loben viel kürzer als die Wangen, Stirn so hoch als breit, so w ie die W a n g e n schütter, fein, Scheitel dicht, fein punktiert; Halsschi ld so lang als breit, ge- wölbt, dicht, fein punktiert, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, dicht, eher fein punktiert, apikal breit abgestutzt, die Nahtecke etwas vorragend, verrundet, die Randecke deutlich aber breit verrundet; auf jeder D e c k e eine postbasale stumpfe Längsbeule, die von dunkelbraunen Haaren überlagert wird, eine kurze wenig erhabene postmediane Längscrista unweit der N a h t und eine sehr wenig erhabene diskale Längslinie; die Seiten der Sterna dicht, fein punktiert. — Rotbraun, gelblichgrau tomentiert und mit rotbraun untermischt ausser auf der Stirn und der vorderen Mittel- partie des Scheitels, we lche Teile daher besonders hell aussehen; auf der Mitte des Halsschildes eine schmale braune Längsbinde; Schildchen dunkelbraun die Seitenteile schmal gelb gefärbt; D e c k e n mit kleinen dunkelrotbraunen Flecken übersät, besonders entlang der Naht ; auf jeder Decke eine kleine dunkelrotbraune Makel am Aussenrand des Schulterhöckers, eine breite rotbraune Querbinde in der Mitte, die gegen den Seitenrand zu an ihrem Vorderrand stark verbreitert ist und an ihrem Hinterrand durch eine gelbl iche, quere Zikzaklinie begrenzt wird; zuwei len auch auf den D e c k e n eine ge- meinsame, rotbraune, grosse Nahtmakel hinter dem Schi ldchen; das vierte Fühlerglied ausser im apikalen Viertel und die Basis der fol- genden weisslichgrau tomentiert. Länge 12—16 m m , Breite 4 - 6 mm. Typ von den Andamanen im Britischen Museum. 256. Pter. obscuroides (obscura Gardner i. 1.). Gestreckt, Fühler um ein Viertel länger (cf) oder um ein Viertel kürzer ( $ ) als der Körper, gefranst, das erste Glied massig lang und wenig dick, das dritte so lang als das vierte oder erste, die unteren Augenloben viel kürzer als die Wangen, Stirn höher als breit, Kopf durchwegs ziemlich dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, sehr gewölbt, die Seiten regelmässig gerundet; F lüge ldecken gestreckt, sehr gewölbt, apikal sehr leicht abgestützt, dicht, z iemlich grob punktiert, die Punkte feiner in der hinteren Hälf te; auf jeder D e c k e ein postbasales, kleines Haarfaszikel und einige wenig erhabene dis- kale Längslinien; die Seiten der Sterna sehr deutlich punktiert. — Rotbraun, gelbbraun mit rotbraun untermischt tomentiert; Decken mit kleinen dunkelbraunen Flecken übersät, besonders entlang der Naht ; auf jeder Decke eine ziemlich breite weiss l iche, premediane Binde, die gegen den Seitenrand sehr ansteigt, aber die N a h t nicht ganz erreicht, eine gelbliche postmediane quere Zikzaklinie und eine ebensolche preapikale; Fühler rotbraun tomentiert, das vierte Glied ausser am apikalen Ende, besonders unterseits und die weiteren an der Basis und dem apikalen Ende gelbl ichweiss tomentiert . Länge 12—16 mm, Breite 4—6 mm. Typ von Britisch Indien: Kal impong, Samsingh, Bengalen im Britischen Museum. Dr. B r e u n i n g: Novae species Cerambycidarum 275 257. Pter. tibialis (Gardner i. 1.). Gestreckt, Fühler fast um die Hälfte länger als der Körper (cf) oder viel kürzer als der Körper (9) , gefranst, das erste Glied massig lang, das dritte so lang als das erste oder vierte, die unteren Augen- loben etwas kürzer als die Wangen, Stirn etwas breiter als hoch, sehr dicht, sehr fein, die Wangen und Scheitel weniger dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, sehr gewölbt, die Seiten leicht verrundet, jederseits der Scheibenmitte ein kleiner, s tumpfer Höcker; Flügel- decken gestreckt, sehr gewölbt, apikal breit abgestutzt, die Randecke deutl ich aber verrundet, dicht, ziemlich grob punktiert, die Punkte tei lweise gereiht, in der hinteren Hälfte fein; auf jeder D e c k e eine wenig hohe postbasale Längscrista und einige diskale wenig erha- bene Längslinien; die Seiten der Sterna und Abdominalsegmente dicht, fein punktiert; der Seitenrand der Decken , die Untersei te und Beine mit hellen abstehenden Haaren besetzt; am Innenrand der Mitteltibien, am Beginne ihres apikalen Drittels , befindet sich ein mehr weniger vorragender Höcker, der bei den cfcf mehr entwickelt ist als bei den 9 9 , nicht selten aber auch ganz fehlt. — Schwarz, gelblichgrau tomentiert , eine Makel jederseits der Scheitelmitte, der mittlere Teil der Halsschi ldscheibe, das Schildchen, eine Makel auf den D e c k e n um das Schi ldchen herum, eine schmale, gewel l te Quer- binde am Beginne des apikalen Drittels der D e c k e n und eine eben- solche preapikale, einige Flecken auf den Seitentei len des Halsschil- des und den Seiten der Sterna und der Hinterrand der Abdominal- segmente , ockerfarben tomentiert; der Rest des basalen und apikalen Drittels der D e c k e n dunkelrotbraun gefärbt; das vierte Fühlerglied ausser am apikalen Viertel weissl ich tomentiert, die weiteren Glie- der rotbraun, basal weissl ich geringelt. Länge 11—12 mm, Breite 3 3 /4—4 mm. Typ von A s s a m : Cachar, Haf long im Britischen Museum. 258. Pter. transverseplagiata. D e r m a r m o r a t a mihi sehr nahe stehend, aber: Fühler etwas (cf) oder viel (9) kürzer als der Körper, Flügeldecken ohne Längs- kanten ausser der postbasalen Crista; die weiss l iche Tomentierung mehr ausgebreitet, auf den D e c k e n eine pentagonale weiss l iche Ma- kel um das Schi ldchen, die beiderseits bis z u m schwarzen, postba- salen Haarfaszikel reicht; auf jeder Decke eine quere, postmediane weisse Makel, die der Naht etwas genähert ist, das apikale Ende des dritten bis achten Fühlergliedes ebenfalls weissl ich tomentiert. Länge 5V2—6V2 mm, Breite l s / 4 — 2 mm. Typ 1 cf von Britisch-Indien; U . Prov. Dehra D u n , N e w Forest im Britischen Museum. 259. Pter. flavescens. Langoval , Fühler beiderseits beim einzigen Stück am dritten Gl iede abgebrochen, nicht gefranst, das erste Glied wenig lang, das dritte merklich länger als das erste, die Wangen um die Hälf te län- ger als die unteren Augenloben, Stirn so h o c h als breit, z iemlich 276 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (193?) dicht, sehr fein punktiert wie auch der mittlere Teil des Scheitels; Halsschild kurz, quer, gewölbt, die Seiten gerundet, dicht, sehr fein punktiert; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, nach der Schulter bis zum Beginn des apikalen Dritels etwas erweitert, dann plötzl ich ein- gezogen, apikal schmal ausgeschnitten, durchwegs sehr dicht, fein punktiert, alle Punkte mit kleiner heller Sete besetzt; auf jeder Decke eine kleine postbasale Längsbeule , die mit schwärzl ichen Haaren überdeckt ist, eine feine postmediane Längskante hinter ihr, eben- falls von schwarzen Haaren überdeckt und eine Längsbeule am Be- ginne des apikalen Drittels unweit des Seitenrandes, auch schwarz behaart, die Seiten der Sterna ziemlich dicht, sehr fein punktiert. — Schwarz, durchwegs olivgelb tomentiert, s te l lenweise mit gelblich- weiss und dunkelbraun untermischt. Länge 6 mm, Breite 23/i mm. Typ von der Goldküste: Aburi im Britischen Museum. 260. Pter. leonensis . Gestreckt, Fühler die Deckenmit te nicht überragend, nur schüt- ter sehr kurz gefranst, das erste Glied kurz, z iemlich dick, dicht eher grob punktiert, das dritte merklich länger als das erste, zwei- mal so lang als das vierte, die Wangen um die Hälf te länger als die unteren Augenloben; Stirn breiter als hoch, Kopf durchwegs dicht, punktiert; Haischild kurz, quer, gewölbt, sehr dicht, fein punktiert, die Seiten gerundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt , apikal schmal ausgeschnitten, durchwegs sehr dicht, fein punktiert; auf je- der Decke eine kleine postbasale Längsbeule , die v o n schwarzen Haaren überlagert ist und 3 Längsreihen diskaler, sehr kleiner H ö - cker, die ebenfalls alle mit . schwarzen Haaren überdeckt sind; alle Punkte der Oberseite mit kleiner, heller Sete besetzt; die Sterna dicht fein punktiert. — Schwarz, durchwegs rotbraun tomentiert; auf der Halsschildscheibe einige vage dunkelbraune Binden; auf jeder Decke eine schiefe, zerrissene, weissl ichgelbe postmediane Scheibenmakel; Fühler vom vierten Glied ab dunkelbraun tomentiert , das achte bis elfte weisslichgrau marmoriert. Länge 8 — 9 mm, Breite 3V2 mm. Typ von Sierra Leone im Britischen Museum. 261. Pter. capensis. D e r i n g r a t a Pasc, sehr nahe stehend, aber: Gestal t etwas we- niger breit, die Wangen etwas mehr als zweimal so lang als die un- teren Augenloben (ca. dreimal so lang bei ingrata), die apikale Randecke der Flügeldecken spitzig (abgerundet bei ingrata); Kais- schild ohne dunkelbraune Flecken ausser e inem so lchen zu beiden Seiten der Basis; die postmediane helle Querbinde auf den Flügel- decken weniger scharf ausgeprägt. Länge 6 mm, Breite 2V2 mm. Typ von Cap der guten Hof fnung im Britischen Museum. — Ob- wohl bei einer Anzahl v o n Stücken die angeführten Unterschiede sich als konstant erwiesen haben, halte ich es für mögl ich , dass sich c a p e n s i s bei reichlicherem Material als Varietät v o n i n g r a t a erweist. Dr. B r e u n i n g : N o v a e spec ies Cerambyc idarum 277 262. Pter. obliquefasciata. Langoval , Fühler etwas kürzer als der Körper, kurz gefranst das erste Glied kurz, ziemlich dick, das dritte viel länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch, dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt , sehr dicht, sehr fein punktiert, die Seiten gerundet, Flügel- decken gestreckt, sehr gewölbt, apikal verrundet sehr dicht, sehr fein punktiert und mit einigen wenig erhabenen diskalen Längsl inien be- setzt; die Punkte von Halsschi ld und Flügeldecken mit kleiner heller Sete besetzt; die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert. — Dunkelbraun, braun, stel lenweise ockerfarben und weissl ich unter- mischt , tomentiert; auf ieder Decke eine kurze ockerfarbene Binde im mittleren Teil , die nahe der Naht beginnt und schief nach rück- wärts gegen die Scheibe absteigt; Unterseite und Beine gelblichgrau tomentiert. Länge 10 mm, Breite 4 mm. Typ von Congo im Briti- schen Museum. 263. Pter. in sula ris. Gestreckt, Fühler so lang (9) oder etwas länger (cf) als der Körper, dicht kurz gefranst, das erste Glied ziemlich kurz und dick, das dritte so lang als das vierte, merklich länger als das erste, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch , Halsschild kurz, quer, gewölbt, ziemlich dicht, sehr fein punk- tiert, die Seiten gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, sehr dicht fein Dunktiert und mit kurzen abstehenden Haaren schütter besetzt, apikal ausgeschnitten, die Nahtecke deutlich, die Randecke spitzig; auf ieder D e c k e ein dunkelbraunes postbasales Haarfaszikel und 3 Längsreihen kleiner diskaler Haarfaszikel über ihre ganze Ausdeh- nung, dieselben dunkelbraun mit Ausnahme eines grösseren hellgel- ben nahe der N a h t am Beginne des apikalen Viertels; die Seiten der Sterna dicht fein punktiert, die Beine mit hel len abstehenden Haaren besetzt . — Schwarz, braun, stel lenweise mit gelblich und dunkel- braun vermischt, tomentiert; iederseits der Halsschildbasis eine läng- liche schwarze Makel , Schildchen dunkelbraun mit gelben Seiten; auf den D e c k e n eine gemeinsame gelbe Nahtmakel am Beginne des apikalen Viertels , die auf jeder D e c k e rückwärts von einer kleinen schwarzen Makel begrenzt wird; Untersei te und Beine strohgelb tomentiert und mit kleinen dunkelbraunen Flecken übersät. Länge 8V2—9 mm, Breite 3—3*/« mm. T y p 1 cf v o n der Insel St. Thome im Britischen Museum. 264. Pter. riouensis. Der b i l i n e a t i c o l l i s Pic sehr nahe stehend, aber: Hals- schild sehr dicht und sehr fein punktiert. Flügeldecken gestreckt, dichter punktiert, die Punkte im apikalen Drittel deutlicher. Braun, rotbraun tomentiert, auf ieder D e c k e eine grosse, dunkler braune dreieckige Makel in der Mitte des Seitenrandes, die an ihrem Hin- terrand ausgeschnitten ist, das apikale Ende des vierten Fühlerglie- аТ8 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) des sowie die folgenden Glieder mit Ausnahme deren Basis und apikalem Ende, die gelblich geringelt sind, dunkelbraun tomentiert. Länge 12 mm, Breite 4 mm. Typ 1 cf v o m Riouw Archipel , Doerian im Britischen Museum. 265. Pter. siamensis. Gestreckt, Fühler merklich kürzer als der Körper, gefranst, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte etwas länger als das vierte oder erste das 4te bis 8te mit kleinem Apikaldorn, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschild durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Hals­ schild quer, gewölbt, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken ge­ streckt, gewölbt, von den Schultern ab leicht e ingezogen, apikal abgestutzt, mit deutlicher Randecke , dicht, fein punktiert, die Punkte sehr fein in der hinteren Hälfte; die Seiten der Sterna dicht, f e in . punktiert. — Rotbraun, gleichfalls rotbraun tomentiert , Stirn und Wangen ockerfarben marmoriert, Scheitel mit 3 schmalen ockerfar­ benen Längsbinden, deren mittlere etwas breiter ist und sich als sehr schmale Längsbinde dann bis zur Basis des Halsschi ldes fortsetzt, während die seitlichen umgekehrt auf dem Halsschi ld etwas breiter sind, 2 weitere solche jederseits auf den Seitentei les des Halsschil­ des; eine ockerfarbene Makel jederseits auf dem Schi ldchen; Flü­ geldecken hellgraugelb marmoriert ausser an Stelle einer dreieckigen mittleren Seitenrandmakel; auf jeder D e c k e eine kleine kreisförmige posthumerale weisse Makel und eine ockerfarbene Basalmakel seit­ lich des Schildchens; Fühler rotbraun tomentiert , die Basis der Glie­ der vom dritten ab und das apikale Ende des vierten bis zehnten .weissl ichgelb tomentiert, die basale Hälfte des vierten Gliedes unter­ seits weiss tomentiert. Länge 10 mm, Breite 3V2 mm. T y p von Siam im Britischen Museum. 266. Pter. nigropicta. Gestreckt, Fühler merklich kürzer als der Körper (9) , schütter gefranst, das erste Glied massig lang, das dritte etwas länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, dicht, die W a n g e n schütter, fein punktiert; Halsschild kurz, quer, gewölbt , dicht fein punktiert, die Punkte auf der Scheibenmitte schütter, die Seiten gleichmässig ge­ rundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt , im apikalen Drittel ein­ gezogen, apikal breit verrundet, sehr dicht, ziemlich grob punktiert in der vorderen Hälfte, die Punkte etwas weniger dicht und feiner auf der hinteren Hälfte; auf jeder D e c k e eine kleine postbasale Beule, die von einem kleinen schwarzen Haarfaszikel überlagert wird; die Seiten der Sterna dicht, fein punktiert. — Schwarz, grau­ grün tomentiert, Clypeus, Oberlippe, Vorderrand der Stirn und Wan­ gen olivgelb tomentiert; der mittlere Teil der Halsschi ldscheibe aus­ ser in seinem vorderen Drittel ebenfalls olivgelb tomentiert , seit­ wärts von einer schmalen, etwas gebogenen Binde begrenzt; jeder­ Dr. В r e u n i n g : N o v a e spec ies C e r a m b y c i d a r u m 279 seits auf den Seitenteilen des Halsschildes eine unregelmässige, ziem­ lich breite schwarze Längsbinde, welche die Basis nicht erreicht; Schi ldchen olivgelb tomentiert; auf jeder D e c k e eine kleine, ge­ streckt­gebogene schwarze Makel unweit der N a h t am Beginne des apikalen Drittels, zwischen ihr und der N a h t eine olivgelbe Makel; das letzte Abdominalsegment schwarz bis auf eine weisse Makel jederseits an seinem Vorderrand; Fühler braun, das erste Glied oliv­ gelb tomentiert das zweite bis fünfte hellgelb marmoriert, die Ba­ sis und das apikale Ende v o m vierten Glied ab hellgelb tomentiert. Länge IIV2 mm, Breite 4V2 mm. Typ 1 9 v o n Perak im Britischen Museum. 267. Pter. fulva. Sehr langgestreckt, schmal, Fühler etwas kürzer als der Kör­ per (9) , gefranst, das erste Glied massig lang, das dritte so lang als das vierte, merklich länger als das erste, die unteren Augenloben kaum kürzer als die Wangen, Stirn so hoch als breit, Scheitel ziem­ lich dicht, sehr fein punktiert wie auch der Halsschi ld; letzterer quer, gewölbt, die Seiten leicht verrundet; Flügeldecken sehr ge­ streckt, gewölbt, parallelseitig, im apikalem Drittel eingezogen, api­ kal leicht ausgescbnitten mit verrundeter Naht ­ und Randecke, dicht, wenig grob in der vorderen Hälfte punktiert, die Punkte apikalwärts sehr fein werdend, die Seiten des Metasternums ziemlich dicht, sehr fein punktiert. — Rotbraun, ockerfarben tomentiert, die Decken ausser an der äussersten Basis, dem Seitenrand und einiger postme­ dianer Flecken die in Form einer gewell ten Querbinde angeordne­ ten sind und welche Teile ockerfarben bleiben, olivgrau tomentiert; Fühler fein gelblichgrau tomentiert, diese Tomentierung etwas dich­ ter an der Basis und dem apikalen Ende des siebenten bis elften Gliedes. Länge 15 mm, Breite 4 3 A mm. Typ 1 9 v o n Süd Celebes: Bua Kraeng, 1700 m im Britischen Museum. 268. Pter. celebensis . D e r d e d u с t a Pasc, nahe stehend, aber: die Wangen fast 2mal so lang als die unteren Augenloben, Halsschi ld viel weniger dicht punktiert, Flüee ldecken in der vorderen Hälfte etwas gröber und et­ was weniger dicht punktiert, stärker, schief abgestutzt am Ende, die Randecke vorragend; die Längscrista die die Mittellinie überragt ist etwas höher, das letzte Abdominalsegment beim cf in 2 Lappen ausgezoeen, die durch einen tiefen mittleren Einschnitt geteilt sind. Stirn, Wangen und der vordere Teil des Scheitels weiss tomentiert, Halsschi ldscheibe ockerfarben tomentiert, mit weissl ich untermischt in der Mitte; jederseits der Halsschildbasis eine runde schwarze Makel , die Punkte auf der Scheibe deutlicher, da jeweils von einem kleinen schwarzen Hof umgeben; das apikale Drittel der Decken weissl ich marmoriert, diese Färbung nacb vorn durch eine schmale quere Zikzaklinie begrenzt. Länge 10 m, Breite 3 2 /з mm. Typ von S. O, Celebes: Mt. Tangke­Solokko, 1500 m im Britischen Museum. 280 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) 269. Pter. triangularis. Gestreckt, Fühler wenig die Flügeldeckenmitte überragend (9) oder etwas kürzer als der Körper (cf), gefranst, das erste Glied mas- sig lang, wenig stark, das dritte etwas länger als das vierte so lang als das erste, die unteren Augenloben so lang als die Wangen , Stirn höher als breit, Scheitel z iemlich dicht, sehr fein punktiert; Hals- schild etwas breiter als lang, gewölbt, dicht äusserst fein punktiert, die Seiten leicht verrundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt, von den Schultern ab leicht e ingezogen, apikal verrundet, dicht grob punktiert in der vorderen Hälfte , die Punkte feiner in der hinteren Hälfte , zum Teil auf der Scheibe gereiht; auf jeder D e c k e eine kleine postbasale Längsbeule, die von einem schwarzen Haarfaszikel über- lagert wird, eine feine Längskante, die e twas vor der Mitte beginnt und bis zum Beginn des apikalen Drittels reicht w o sie ebenfalls von schwarzen Haaren bedeckt ist und 3 leicht erhabene diskale Längs- l inien; die Seiten des Metasternum wenig dicht, sehr fein punktiert. — Schwarz, braungrau mit gelbgrau untermischt, tomentiert , eine schmale etwas dunklere Längsbinde häufig auf der Halsschi ldmitte , die jederseits von einer heller gelblich gefärbten Binde begleitet wird; eine ebenso hellere Querbinde auf den D e c k e n hinter der Mitte und eine weitere premediane, die seitwärts gegen den Seitenrand stark ansteigt; Schi ldchen braun bis dunkelbraun tomentiert mit gelblichen Seitenrändern; auf den D e c k e n eine schmale schwarze Binde, die eine triangelförmige gemeinsame Nahtmake l hinter dem Schildchen bildet, deren Inneres rotbraun mit schwärzl ich unter- mischt tomentiert ist; jederseits der Scheitelmitte ebenfal ls häufig eine schwärzliche Längsmakel; das vierte Fühlergl ied ausser im api- kalen Viertel hellgelb tomentiert. Länge 11—16 m m , Breite 4—6 mm. Typ 1 cf kon Ost-Jawa im Britischen Museum. 270. Pter. andamanensis. Gestreckt, Fühler so lang als der Körper (9), schütter gefranst, das erste Glied massig lang, wenig stark, das dritte etwas länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben viel kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf durchwegs ziemlich dicht, äusserst fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt sehr dicht, sehr fein punktiert, die Seiten leicht verrundet, jederseits der Scheitelmitte ein stumpfer Höcker; Flügeldecken gestreckt, gewölbt , sehr dicht, fein punktiert, die Punkte in der hinteren Hälf te sehr fein werdend, api- kal verrundet; auf jeder D e c k e eine kleine postbasale Beule, die von einem kleinen Haarfaszikel überragt wird und 2 diskale kaum erha- bene Längsl inien; die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert, die Punkte der Oberseite mit kleiner, hel ler Sete besetzt . — Rot- braun, strohgelb mit rotbraun untermischt tomentiert , eher gelb grau auf der Unterseite und den Beinen; auf jeder D e c k e 2 kleine längliche, rotbraune Makeln hinter der Mitte, die auf den erhabenen Längslinien aufsitzen und eine kurze, schmale we isse postmediane Dr. B r e u n i n g : N o v a e spec ies C e r a m b y c i d a r u m 281 Binde auf der Scheibe, die gegen den Seitenrand zu schief absteigt. Länge 8 mm, Breite 3 mm. Typ 1 9 v o n den Andamanen im Bri- t ischen Museum. 271. Pter. Arrowi*2). Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper (9), gefranst, das erste Glied ziemlich lang, schmal, das dritte so lang als das vierte oder erste, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn höher als breit, Kopf nicht punktiert; Halsschild kurz, gewölbt, nicht punktiert, die Seiten leicht verrundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt, im apikalen Drittel e ingezogen, apikal verrundet, dicht, in der vorderen Hälf te grob, tei lweise gereiht, in der hinteren sehr fein punktiert. — Rotbraun, gleichfalls rotbraun tomentiert und dicht dunkelbraun und gelblich marmoriert; auf jeder Decke eine etwas grössere, unscharf ausgeprägte dunkelbraune postmediane Makel an der Naht , die basale Hälfte der Fühlerglieder v o m vierten ab hell- gelb tomentiert. Länge 9 mm, Breite 3V2 mm. Typ 1 9 v o n Perak im Britischen Museum. 272. Pter. Blairiella*3). Gestreckt, Fühler etwas länger als der Körper (cf), gefranst, das erste Glied massig lang, wenig stark, wenig dicbt, fein punktiert, das dritte Glied so lang als das vierte, e twas länger als das erste, die Wangen fast zweimal so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch, K o p f und Halsschi ld durchwegs sehr dicht, sehr fein punktiert; Hals- schild quer, gewölbt , die Seiten leicht gerundet; jederseits der Scheibenmitte ein kleiner Höcker; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, im apikalen Drittel e ingezogen, apikal verrundet, dicht ziemlich fein in der vorderen Hälfte , w o sie teilweise gereiht sind, sehr fein in der hinteren Hälf te punktiert; auf jeder D e c k e ein zahnförmiger Höcker in der Mitte der Basis, eine kurze Längscrista dahinter, die von einem dunkelbraunen Haarfaszikel überlagert wird und ein wei- teres derartiges Faszikel vor der Mitte, der Naht genähert (dieses jedoch kleiner), die Seiten der Sterna dicht, fein punktiert; der Sei- tenrand der Flügeldecken, Unterseite und Beine mit langen weissl ichen abstehenden Haaren besetzt. — Rotbraun, gelb- braun mit ockerfarben und braun vermischt tomentiert, Unterseite , Beine und Fühler eher grau tomentiert; der mittlere Teil der Füh- lerglieder v o m siebenten ab rotbraun. Länge 8 mm, Breite 3V2 mm. Typ 1 cf von Britisch-Indien: Nilghiri Hills im Britischen Museum. 273. Pter. forticornis. Gestreckt, Fühler kräftig, viel kürzer als der Körper (9), sehr kurz gefranst, das erste Gl ied massig lang, das dritte etwas länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben so lang wie die Wangen , Stirn breiter als hoch, Kopf durchwegs ziemlich dicht fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt, schütter, fein punktiert die Sei- ten regelmässig verrundet; Flügeldecken sehr lang, sehr gewölbt , im apikalen Drittel e ingezogen, apikal verrundet, dicht, fein punktiert, 282 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) zum Teil gereiht, apikalwärts immer feiner werdend; die Seiten der Sterna wenig dicht, fein punktiert. — Rotbraun, ol ivgelb, seiden- schimmernd tomentiert, die Oberseite mit sehr kleinen braunen Fle- cken übersät, die stel lenweise dichter stehen und so eine Art mittle- rer Querbinde auf den D e c k e n bilden; die basale Hälf te des vierten Fühlergliedes weissl ichgelb tomentiert. Länge 16 mm, Breite 6 mm. Typ 1 9 von Cambodja im Britischen Museum. 274. Pter. declivis. Langoval , gedrungen, Fühler so lang als der Körper (cf), ge- franst das erste Glied ziemlich lang, eher schmal, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen; Stirn breiter als hoch , z iemlich dicht, fein punktiert, sonst Kopf und Halsschild sehr fein punktiert; Hals- schild quer, gewölbt, die Seiten leicht verrundet, Flügeldecken ge- streckt, sehr gewölbt, von den Schultern ab leicht e ingezogen, apikal schief abgestutzt, die Randecke vorragend, dicht eher grob in der vorderen Hälfte punktiert, die Punkte sehr fein in der hinteren Hälf te; auf jeder Decke ein grosses ockerfarbenes postbasales Haar- faszikel und eine kurze hohe postmediane Längscrista unweit der Naht , die an ihrem Vorderrand leicht geneigt, an ihrem Hinterrand senkrecht abgestutzt ist, daselbst einen spitzen Winkel bildend; die Seiten der Sterna ziemlich dicht, fein punktiert, der Seitenrand der Decken , Unterseite und Beine mit längen hellen abstehenden Haaren besetzt. — Rotbraun, gelbbraun mit ockerfarben und braun untermischt, tomentiert; jederseits der Mitte der Halsschi ldbasis eine längliche dunkelbraune Makel; Schildchen ockerfarben tomentiert; auf den Decken 2 schmale dunkelbraune Binden die gemeinsam über die N a h t vor der Mitte ein grosses X bi lden; überdies auf jeder D e c k e eine längliche ockerfarbene Makel , die von der Basis neben dem Schildchen zum Ende des postbasalen Haarfaszikels reicht, eine dunkelbraune Makel zwischen der N a h t und der postmedianen Cri- sta, die bis zu deren oberen Hinterecke reicht und eine preapikale; Tarsen rotbraun tomentiert, an der Basis der Gl ieder grau; das zweite Fühlerglied, das dritte ausser in se inem apikalen Viertel , das fünfte bis elfte ausser an der Basis und dem apikalen Ende dun- kelbraun, sehr fein gelblich tomentiert, die übigen Tei le gelbbraun tomentiert. Länge 13 mm, Breite 5 mm. Typ 1 cf von Perak im Britischen Museum. 275. Pter. quadrifasciculata. Gestreckt, Fühler etwas länger als der Körper (cf), gefranst das erste Glied kurz, ziemlich schmal, das dritte etwas länger als das vierte, viel länger als das erste, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch , K o o f und Halsschi ld durch- wegs dicht, äusserst fein punktiert. Haischi ld quer, gewölbt , die Sei- ten regelmässig gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt , apikal sehr leicht abgestutzt, dicht, sehr fein punktiert; auf jeder Decke Dr. B r e u n i n g: N o v a e spec ies C e r a m b y c i d a r u m 283 eine postbasale kleine Längsbeule, die von einem grossen Haarfaszi- kel überlagert wird, ein zweites solches Faszikel hinter der Mitte unweit der Naht und ein drittes kleineres solches seitlich des zwei- ten. — Schwarz, gelbbraun tomentiert, auf der Halsschildmitte eine weissl iche, unscharfe Makel, eine andere solche jederseits auf den Seitenteilen des Halsschi ldes; jederseits der Halsschildscheibe eine schmale schwarze Längsbinde, die nach vorn konvergiert, so dass sie am Vorderrand mit der der anderen Seite zusammentrifft; auf jeder Decke eine kleine längliche weiss l iche Basalmakel vor dem Haarfaszikel und eine grössere, quere, weiss l iche Makel hinter der Mitte, knapp vor den beiden Haarfaszikeln; eine kurze schwarze Querbinde, die v o m postbasalen Haarfaszikel zur Naht reicht und eine andere solche Binde vor der Mitte die bogenförmig z u m Seiten- rand aufsteigt, w o sie die Schulterbeule umrahmt und eine gelbe postmediane Seitenmakel , die nach rückwärts schwarz gerandet ist; Fühler rotbraun tomentiert, v o m dritten Glied an an der Basis gelb- lich geringelt. Länge 4—6V2 mm, Breite IV2—2Vs mm. Typ 1 cf von Britisch-Indien: North Salem, Ayur im Britischen Museum. 276. Pter. elongatula. Langgestreckt, Fühler merklich kürzer (cf) oder viel kürzer (9) als der Körper, nicht gefranst, das erste Glied ziemlich lang, schmal, das dritte etwas länger als das vierte, so lang als das erste, die un- teren Augenloben so lang wie die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschi ld durchwegs dicht, äusserst fein punktiert; Hals- schild kurz, quer, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken sehr lang, gewölbt , durchwegs* dicht, fein punktiert, apikal sehr leicht abge- stutzt; auf jeder Decke eine massig erhabene postbasale Längscrista und eine weitere solche wenig erhabene hinter der Mitte. — Rot- braun, gelbbraun mit weissl ich und dunkelbraun untermischt tomen- tiert, ohne deutl iche Zeichnungen, die weiss l iche Tomentierung et- was dichter auf den Seitenteilen der D e c k e n von den Schultern bis etwas über die Mitte und im apikalen Viertel nahe der N a h t ; einige dunkelbraune Makeln auf der Scheibe hinter der Mitte. Länge 4 — 6 mm, Breite IV4— 2 V s mm. Typ 1 9 von Britischen Museum. 277. Pter. minuta. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper, nicht gefranst, das erste Glied z iemlich kurz, das dritte drei Viertel länger als das vierte, um die Hälf te länger als das erste, die unteren Augenloben merklich kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschi ld sehr dicht, äusserst fein punktiert; Halsschild kurz, quer, gewölbt , die Seiten regelmässig gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt , im apikalen Viertel e ingezogen, apikal schmal, schief, ab- gestutzt, die Randecke vorragend, dicht, sehr fein punktiert; auf je- der Decke eine massig erhabene postbasale Längscrista, die von ei- nem schwarzen Haarfaszikel überlagert wird und eine wenig erha- bene postmediane Längsbeule, die ebenfalls von schwarzen Haaren 284 Festschri f t für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol . IV (1937) überlagert ist. — Rötlich, strohgelb mit weissl ich und schwarz un­ termischt, tomentiert; auf jeder Decke eine wenig breite weissl iche Querbinde in der Mitte und einige schwärzl iche etwas grössere Ma­ keln hinter der Mite; Fühlerglieder v o m dritten ab weiss l ichgelb to­ mentiert. Länge 3V2 mm, Breite IV3 m m . Typ von Britisch­Indien: Coorg. Fraserpet im Museum von Dehra Dun. 278. Pter. niasica. Der s u b t i n c t a Pasc, nahe stehend, aber: das dritte Fühler­ glied so lang als das vierte, etwas länger als das erste, das siebente bis neunte mit apikalem Dorn besetzt (dieser aber breit und kurz); die unteren Aueenloben etwas kürzer als die Wangen , die Stirn schütter, sehr fein punktiert, die Flügeldecken etwas weniger ge­ wölbt. Typ 1 9 v ° n der Insel Nias im Britischen Museum. 279. Pter. tristis. D e r i l l i c i t a Pasc, sehr nahe stehend, aber: das vierte bis neunte Fühlerglied mit kleinem Aoikaldorn besetzt , Halsschi ld et­ was gröber punktiert, die Flügeldecken ebenfal ls in der vorderen Hafte gröber punktiert. Länee 10 mm. Breite 3 2 /з mm. Typ von Celebes: Bantimoeroene im Britischen Museum. 280. Pter. Strandiel la 8 4 ) . Gestreckt, Fühler merklich kürzer als der Körper (9) , gefranst, das erste Glied ziemlich lang, schmal, das dritte so lang als das vierte, etwas läneer als das erste, das dritte bis zehnte mit kleinem Anikaldorn besetzt, die unteren Aueenloben merklich kürzer als die Wangen. Stirn so hoch als breit, Koüf durchwegs wenig dicht, sehr fein punktiert; Halsschild auer. gewölbt, dicht, fein punktiert, die Seiten leicht verrundet; Flüee ldecken eestreckt, gewölbt , im apika­ len Drittel eingezogen, apikal verrundet, dicht wenig grob punk­ tiert, die Punkte zum Teil eereiht, apikalwärts immer feiner wer­ dend, an der Basis fein eekörnt; auf jeder D e c k e eine kurze oost­ basale. wenig erhabene Längscrista und 3 diskale wenieer deutli­ che Längslinien: die Seiten des Metasternum dicht, fein nunktiert. — Dunkelbraun, ockerfarben bis oliveelb mit braun untermischt tomen­ tiert. Schildchen braun mit Ausnahme der Seitentei le: auf jeder D e c k e eine breite braune Querbinde in der Mitte, die in ihrem vor­ deren Teil wenig scharf ausgebildet ist, nach rückwärts durch eine ockerfarbene quere Zikzaklinie beerenzt wird; das apikale Viertel dicht braun marmoriert; Fühler mit Ausnahme des ersten Gliedes sehr fein gelblich tomentiert, das vierte Glied ausser im apikalen Teil unterseits weiss tomentiert. Länge 11 m m . Breite 4 mm. Typ 1 9 v ° n Celebes: He He. 500—800 m im Britischen Museum. 281. Pter. assamensis . Langgestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper, kurz gefranst, und mit kurzen abstehenden Haaren besetzt, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte viel länger als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Augenloben viel kürzer als die Wangen, Dr. В r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 285 Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschild durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld kurz, quer, gewölbt, die Seiten leicht ge­ rundet; Flügeldecken sehr lang, g e w ö l b t e m apikalen Drittel einge­ zogen , apikal verrundet, durchwegs dicht, fein punktiert, ausser ei­ nigen gröberen Punkten auf der Scheibe hinter den Schultern; auf jeder Decke eine kurze postbasale Längscrista, die v o n einem schwarzen und ockerfarbenen Haarfaszikel überlagert wird und eine andere solche postmediane, die auch von einem solchen Faszi­ kel überdeckt wird; die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert. — Schwarz, Flügeldecken, Beine und Fühler rötlich, rotbraun bis ockerfarben tomentiert, die Decken mit kleinen schwärzl ichen Flek­ ken übersät, im apikalen Viertel auch mit solchen weissen; auf jeder D e c k e eine grosse weisse zerrissene postmediane Seitenrandmakel, die gegen die N a h t zu reicht, gerade vor dem postmedianen Haarfas­ zikel; die Schenkel und Tibien grau marmoriert; der Hinterkopf und Halsschi ld sowie die Unterseite dunkelgrau tomentiert und mit ockerfarben untermischt, Fühler rotbraun tomentiert, die 4 ersten Glieder ockerfarben marmoriert, das apikale Ende des sechsten und das siebente bis achte unterseits völlig weiss tomentiert. Länge 9 m m , Breite 3 mm. Typ von A s s a m im Britischen Museum. 282. Pter Strandi«). Gestreckt, Fühler etwas kürzer als der Körper (cf), gefranst, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, das vierte bis sechste mit kleinem api­ kalen Enddorn, die unteren Augenloben viel kürzer als die Wangen, Kopf und Halsschi ld durchwegs dicht, fein punktiert; Halsschi ld kurz, gewölbt, die Seiten leicht verrundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt , im apikalen Drittel eingezogen, apikal verrundet, dicht, in der vorderen Hälfte ziemlich grob, auf der Scheibe tei lweise gereiht punktiert, fein in der hinteren Hälfte punktiert, an der Basis gekörnt; auf jeder Decke eine kurze postbasale, wenig erhabene Längscrista, 1 oder 2 Tuberkeln vor derselben, ein feine wenig hohe postmediane Längskante unweit der Naht und 2 oder 3 wenig erhabene diskale Längslinien, die apikalwärts nicht den Beginn des apikalen Drittels überragen; die Seiten der Sterna wenig dicht, sehr fein punktiert, Unterseite und Beine mit abstehenden weissl ichen Haaren besetzt. — Schwarz, olivbraun tomentiert, Stirn und Wangen ockerfarben; Halsschi ld mit ockerfarbenen Flecken übersät, von denen eine grös­ sere jederseits der Mitte der Basis; die Seitenteile des Schildchens ockerfarben, die Tomentierung der Decken im basalen und apika­ len Viertel mit gelblich vermischt, mit weissl ichgrau in Form einer unscharfen mittleren Binde, die schief gegen den Seitenrand absteigt; Untersei te und Beine grau mit ockerfarben untermischt tomentiert, die Abdominalsegmente an ihrem Hinterrand ockerfarben gefranst. Länge 9 mm, Breite 3 mm. Typ 1 cf von Perak im Britischen Museum. 286 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) 283. Pter. grossescapa. Gestreckt, gedrungen, Fühler etwas kürzer als der Körper (9) , gefranst, das erste Glied massig lang, kräftig, gebogen, mit stark konvexem Dorsalrand, das dritte etwas länger als das vierte, merk­ lich länger als das erste, die Wangen ca. zweimal so lang als die unteren Augenloben; Stirn breiter als hoch, dicht fein punktiert, sonst der Kopf schütter punktiert; Halsschild quer, gewölbt , dicht fein punktiert, die Seiten leicht verrundet; jederseits der Scheibe 2 kleine hintereinander gelegene stumpfe Beulen und jederseits der Mitte ein konischer Höcker, der mit schwarzen Haaren überdeckt ist; Flügeldecken gestreckt, sebr gewölbt, im apikalen Drittel eingezo­ gen, apikal gerade abgestutzt, mit verrundeter Nahtecke , dicht ziem­ lich fein punktiert, im basalen Drittel fein gekörnt, die Körner auf der Scheibe teilweise gereiht; auf jeder D e c k e ein zahnartiger Hök­ ker in der Mitte der Basis, eine ziemlich hohe postbasale Längscrista dahinter, die mit Haaren überdeckt ist und eine wenig hohe solche postmediane Crista unweit der Naht ; die Seiten der Sterna wenig dicht fein punktiert, die Wangen , Unterseite und Beine mit langen abstehenden weissl ichen Haaren besetzt. — Dunkelbraun, rotbraun mit gelbbraun und dunkelbraun untermischt tomentiert , Schi ldchen dunkelbraun mit ockerfarbenen Seitentei lem; auf jeder D e c k e eine postmediane quere Zikzaklinie, weiss in ihrer Suturalhälfte, ockerfar­ ben in der Lateralhälfte; Fühler rotbraun, die beiden erste Glieder, die Basis des dritten sowie des fünften bis elften und das apikale Ende des vierten bis zehnten gelblich tomentiert , das dritte und vierte gelblich marmoriert. Länge 12 mm, Breite 4 х /г mm. Typ 1 von Perak im Britischen Museum. 284. Pter. nicobarica. Gestreckt, Fühler etwas länger als der Körper (9) , gefranst, das erste Glied ziemlich lang, schmal, das dritte so lang als das vierte oder erste, die unteren Augenloben etwas länger als die Wangen, Stirn so hoch als breit, Wangen und Scheitelmitte wenig dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, wenig dicht, sehr fein punk­ tiert, die. Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, apikal sehr leicht abgestutzt, dicht in der vorderen Hälf te ziemlich grob, teilweise gereiht punktiert, die Punkte sehr fein in der apikalen Hälfte , an der Basis sehr fein gekörnt; auf jeder D e c k e 3 diskale etwas erhabene Längslinien. — Dunkelbraun, braungelb vermischt mit dunkelbraun und fahlgelb, tomentiert; auf jeder Decke eine breite dunkelbraune, unscharfe Binde, die v o n der Schulterbeule schief nach rückwärts zur N a h t reicht (die sie in der Mitte erreicht) und die fast den ganzen basalen Teil, jnit Ausnahme einer hellen Makel zu Seiten des Schildchens, deckt; einige kleine weissl iche Makeln hinter der Mitte, nahe der N a h t und einige dunkelbraune solche dahinter; Fühler rotbraun tomentiert, die 4 ersten Glieder gelblich marmoriert, die basale Hälfte der fo lgenden Glieder fahl­ Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 287 gelb. Länge 9 mm, Breite 4 mm. Typ 1 9 v o n den Nikobaren im Britischen Museum. 285. Pter. annularis. Gestreckt, Fühler so lang als der Körper, gefranst, das erste Gl ied massig lang, schmal, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Augenloben kaum kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf durchwegs sehr dicht, äusserst fein punktiert sovie auch der Halsschild; letzterer quer, gewölbt, die Seiten regelmässig verrundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, apikal verundet, dicht fast grob punktiert, die Punkte apikalwärts immer feiner werdend, vor der Mitte auf der Scheibe tei lweise ge- reiht, so dass die Zwischenräume leicht erhabene Längslinien bil- den. — Dunkelbraun, ziegelrot und dunkelbraun marmoriert, er- stere Färbung auf jeder Decke eine schmale Längsbinde nahe der N a h t in der vorderen Hälfte bildend, die an ihrem Hinterrand sich mit einer breiten solchen postmedianen Querbinde vereinigt, welche schief gegen den Seitenrand absteigt und mit braun untermischt ist; überdies auf jeder Decke eine ziemlich grosse posthumerale hellgelbe Quermakel die von einer ziemlich breiten dunkelbraunen Binde um- kreist wird; Tibien Tarsen und Fühler fein gelblich tomentiert. Länge 6 mm, Breite 2V4 mm. Typ von Perak im Britischen Mu- seum. 286. Pter. mediofasciata. Gestreckt, Fühler etwas kürzer als der Körper ( $ ) , gefranst, das erste Glied massig lang, ziemlich schmal, das dritte etwas länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben so lang als die Wan- gen, Stirn breiter als hoch, Kopf durchwegs ziemlich dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt, sehr dicht, sehr fein punktiert; die Seiten leicht gerundet; jederseits der Scheitelmitte ein kleiner Höcker; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, im apikalen Drittel einge- zogen , apikal breit abgestutzt, mit verrundeter Randecke, dicht, in der vorderen Hälf te ziemlich grob punktiert, die Punkte tei lweise ge- reiht, fein in der hinteren Hälfte; auf jeder Decke eine postbasale Längscrista die von dunkelbraunen Haaren überdeckt ist, eine feine Längskante unweit der Naht , die etwas vor der Mitte beginnt und am Beginne des apikalen Drittels endigt, w o sie ebenfalls von schwarzen Haaren überlagert ist und eine e twas erhabene Längslinie, die v o m Innenrand des Schulterhöckers bis z u m Beginndes apikalen Viertels reicht, w o sie auch schwarz behaart ist; die Seiten der Sterna dicht, fein punktiert; Unterseite und Beine mit weiss l ichen, abste- henden Haaren besetzt. — Braun, Oberseite und Fühler rotbraun, die Flügeldecken ausser im basalen Viertel und apikalen Drittel weiss tomentiert, letztere Tomentierung teilweise weniger dicht, daher ne- belartig ungleich erscheinend, gegen den Seitenrand zu sich n o c h erweiternd; Untersei te und Beine hellgrau mit rotbraun untermischt tomentiert, das vierte Fühlerglied weissl ich tomentiert ausser am 288 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) apikalen Ende. Länge 11 m m , Breite 4 mm. Typ 1 9 von Assam: Mts . Patkäi im Britischen Museum. 287. Pter. albomaculata. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper (9) , sehr kurz ge- franst, das erste Glied kurz, ziemlich dick, das dritte viel länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, dicht sehr fein punktiert; Hals- schild kurz, quer, gewölbt, sehr dicht, sehr fein punktiert, die Sei- ten regelmässig gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt , apikal verrundet, durchwegs dicht, fein punktiert; auf jeder D e c k e eine postbasale Längscrista, die von einem grossen schwarzen Haarfas- zikel überlagert wird; die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punk- tiert. — Dunkelbraun, Oberseite rotbraun, dunkelbraun und spar- sam weiss marmoriert, tomentiert; Schi ldchen dunkelbraun mit ockerfarbenen Seiten; auf jeder Decke eine unregelmässige, postme- diane, scharfe, weisse Quermakel, die von der N a h t z iemlich weit absteht; Unterseite hellgrau Beine hellgrau und rotbraun marmoriert, das apikale Drittel der Tibien und die Tarsen verdunkelt , das erste Glied und die basale Hälfte des vierten Tarsengliedes weiss l ich to- mentiert; Fühler dunkelrotbraun, die ersten 3 Glieder schütter ocker- farben marmoriert, das apikale Ende des ersten Gl iedes , die Basis des dritten und vierten unterseits, die Basis des siebenten und achten, sowie das apikale Ende des dritten bis s iebenten weiss tomentiert. Länge 7 mm, Breite 23/t mm. Typ 1 9 v o n Burma: Ruby Mines im Britischen Museum. 288. Pter. perakensis. Gestreckt, Fühler etwas länger (cf) oder merklich kürzer (9) als der Körper, gefranst, das erste Glied massig lang, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Augen- loben so lang als die Wangen, Stirn höher als breit, Kopf nicht punktiert; Halsschild kurz, gewölbt, jederseits der Scheibe schütter punktiert, die Seiten leicht gerundet; F lüge ldecken gestreckt, ge- wölbt, von den Schultern ab leicht e ingezogen, apikal abgestutzt, die Randecke spitzig, dicht, in der vorderen Hälf te fast grob punktiert, die Punkte auf der Scheibe tei lweise gereiht, apikalwärts immer fei- ner verdend, an der Basis fein gekörnt; auf jeder D e c k e eine mas- sig erhabene, postbasale Längsbeule und eine ziemlich erhabene feine Längskante unweit der Naht , die e twas vor der Mitte beginnt und am Beginne des apikalen Drittels endigt; die Seiten des Meta- sternum ziemlich dicht, sehr fein punktiert. — Braun, gelbbraun mit rotbraun und dunkelbraun untermischt tomentiert , unterseits heller; jederseits der Halsschildbasis eine runde, wenig scharf ausgeprägte dunkelbraune Makel; auf jeder Decke eine weiss l ichgelbe posthume- rale Binde, die schief gegen die Naht absteigt und einige solche Flek- ken im apikalen Viertel nahe der Naht . Länge 7V2—8V2 mm, Breite 2 3 / 4 — 3 mm. Typ 1 cf von Perak im Britischen Museum. Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 289 289. Pter. costulata. Gestreckt, Fühler die Deckenmitte nicht überagend (9) , nicht gefranst, das erste Glied ziemlich lang, schmal, das dritte etwas Länger als das vierte, so lang als das erste, die unteren Augenloben viel länger als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf durch- wegs wenig dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, dicht sehr fein punktiert, die Seiten regelmässig verrundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, dicht sehr fein punktiert, apikal schief abgestutzt, mit vorragender Nahtecke , die Punkte mit kleiner heller Sete be- setzt; auf jeder Decke eine ziemlich hohe, postbasale Längscrista und eine feine, wenig erhabene Längskante, die bald hinter dieser Crista beginnt und am Beginn des apikalen Drittels endigt; die Seite der Sterna fein punktiert. — Schwarz, durchwegs rotbraun und weissl ich marmoriert; auf den Decken eine grosse dunkelbraune, un- scharfe, gemeinsame Nahtmakel , die von der postbasalen Crista bis etwas hinter die Mitte und seitwärts jederseits fast bis zur Schei- benmitte reicht. Typ 1 9 v ° n Britisch-Indien: Madras, North Salem im Britischen Museum. 290. Pter. salebrosa (Gardner i. 1.). Gestreckt, Fühler merklich kürzer als der Körper, gefranst, das erste Glied massig lang, das dritte etwas länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben etwas länger als die Wangen, Kopf durchwegs wenig dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, sehr gewölbt , dicht fein punktiert, die Seiten leicht gerundet; Flügeldek- ken gestreckt, sehr gewölbt, durchwegs dicht, fein punktiert, apikal sehr leicht abgestutzt; auf jeder Decke 2 hohe Längscristen, eine postbasale, eine postmediane, letztere an ihrem Hinterrand überhän- gend und einige wenig erhabene diskale Längslinien; die Seiten der Sterna sehr fein punktiert; Seitenrand der Flügeldecken, Unterseite und Beine mit lang abstehenden Haaren besetzt. — Rotbraun, durchwegs gelbbraun, leicht seidenschimmernd tomentiert; auf jeder Decke einige kleine dunkelbraune Flecken entlang der Naht , eine dunkelbraune Makel am Vorderrand der Schulterbeule, eine solche am Hinterrand der postmedianen Crista und eine solche gewundene Querlinie am Beginne des apikalen Dritels; Fühler rotbraun, vom vierten Glied ab an der Basis und dem apikalen Ende gelblich ge- ringelt. Länge 9— I IV2 mm, Breite 3—4 m m . Typ von Assam im Britischen Museum. 291. Pter. Mat sushi ta i 2 6 ) . Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper (9), schütter ge- franst, das erste Glied ziemlich lang, schmal, das dritte etwas län- ger als das vierte, so lang als das erste, die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augenloben, Stirn breiter als hoch , Kopf durchwegs dicht, wenig fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, sehr dicht, wenig fein punktiert, die Seiten kräftig verrundet; Flügeldek- ken gestreckt, gewölbt, im apikalen Drittel e ingezogen, apikal schmal Feitichrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937). 19 290 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) verrundet, sehr dicht, wenig fein punktiert, die Punkte im apikalen Drittel etwas feiner werdend; auf jeder D e c k e eine kleine postba- sale Längsbeule; die Seiten der Sterna ziemlich dicht, sehr fein punk- tiert. — Schwarz, durchwegs rotbraun und weissl ichgrau marmo- riert ohne direkte Zeichnungen; Fühlerglieder vom fünften ab rot- braun tomentiert und basal und apikal weissl ich geringelt. Länge 6V2 mm, Breite 2V2 mm. Typ 1 9 v o n Formosa: Kuraru in der Sammlung Matsushita. 292. Pter. Banksi") . Langoval, Fühler ziemlich kräftig, kaum die Deckenmit te über- ragend (9) oder knapp den Beginn des apikalen Drittels überragend (cf), gefranst, das erste Glied massig lang, ziemlich dick, das dritte etwas länger als des vierte oder erste, die unteren Augenloben merk- lich länger als die Wangen, Stirn so hoch als breit, Kopf und Hals- schild durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, ge- wölbt, die Seiten regelmässig verrundet; Flügeldecken sehr gewölbt, apikal breit verrundet, dicbt, fein punktiert, die Punkte auf der Scheibe teilweise gereiht, mit zahlreichen sehr kleinen, dunkelbrau- nen Haarfaszikeln übersät, die in Längsreichen angeordnet sind; alle Punkte mit heller kleiner Sete besetzt; auf jeder Decke eine kleine postbasale Längsbeule, die von einem kleinen, braunen Haar- faszikel überlagert wird; die Seiten der Sterna dicht, sehr fein to- mentiert, daher dunkler erscheinend, das vierte Glied ausser am api- kalen Ende, das dritte und fünfte bis elfte an der Basis weissl ich tomentiert. Länge IOV2—11 mm, Breite 4 mm. Typ 1 9 y o n Sara- wak: Kuching im Britischen Museum. 293. Pter. apicespinosa. Gestreckt, Fühler etwas kürzer als der Körper (cf) , gefranst, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte so lang als das vierte oder erste, die unteren Augenloben merklich kürzer als die Wangen Stirn höher als breit Kopf und Halsschi ld durchwegs we- nig dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, sehr gewölbt , die Sei- ten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt , von den Schultern ab leicht e ingezogen, apikal ausgeschnitten, die Nahtecke vorragend, die Randecke in einen spitzen Dorn ausgezogen, dicht in der vorderen Hälfte grob, teilweise gereiht punktiert, die Punkte api- kalwärts sehr fein werdend; auf jeder D e c k e eine wenig erhabene postbasale Längscrista und eine ebensolche postmediane, mit Haaren überdeckt; Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert. — Braun, gelbbraun tomentiert, heller in Form dreier Längsbinden in der Mitte von Scheitel und Halsschild (eine knapp neben der anderen) sowie auf dem Schildchen und ersten Fühlerglied; auf jeder Decke eine gelbliche Basalmakel neben dem Schi ldcben und eine ziemlich breite, hellgraue, premediane Binde, die gegen die Schultern sehr ansteigt; Metasternum gelblich grau, dicht mit kleinen braunen Flecken über- Dr. B r e u n i n g : N o v a e spec ies C e r a m b y c i d a r u m sät. Länge 14 mm, Breite 5 mm. Typ 1 cf von Borneo: Kerpok Hills near Banting im Museum von Sarawak. 294. P t e r . s u b f a s c i c u l a t a . D e r p o s t f a s c i c u l a t a Pic sehr nahe stehend, aber: Gestalt etwas breiter, Fühlerglieder ohne Apikaldorn, Halsschild e twas we- niger fein punktiert, Flügeldecken apikal sehr leicht abgestutzt, in der vorderen Hälfte etwas gröber punktiert, die quere Zikzaklinie etwas weiter hinten gelagert, an ihrem Vorderrand durch eine grosse, wenig scharf ausgebildete, ockerfarbene Seitenrandmakel begrenzt. Typ von Tonkin: Tien-Yen in der Sammlung Itzinger. 295. P t e r . m e t a l l e s c e n s . Langoval , Fühler kaum die Deckenmitte überragend, gefranst, das erste Glied kurz, kräftig, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Augenloben so lang als die Wan- gen Stirn breiter als hoch, Kopf durchwegs sehr dicht, fein punk- tiert; Halsschild quer, gewölbt, sehr dicht, grob punktiert, die Sei- ten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, apikal verrun- det, sehr dicht, ziemlich grob punktiert, dicht mit kurz abstehenden Haaren besetzt; die Seiten der Sterna dicht punktiert. — Schwarz mit leichtem Kupferschimmer, wenig dicht weissl ich tomentiert, sehr fein am apikalen Ende des vierten Fühlergliedes sowie auf den fol- genden Gliedern, die daher schwärzlich erscheinen. Länge 6 mm, Breite 2Vs mm. Typ von Neuguinea: Wareo in der Sammlung It- zinger. 296. P t e r . a l b o v a r i a . Gestreckt, gedrungen, Fühler so lang als der Körper (9) , ge- franst, das erste Glied massig lang, ziemlich schmal, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, die Wangen um die Hälf te länger als die unteren Augenloben, Stirn so hoch als breit; Kopf und Halsschild durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt, im apikalen Drittel e ingezogen, apikal sehr breit abge- stutzt, die Naht - und Randecke deutlich vorragend, ziemlich dicht, fein punktiert, die Punkte auf der Scheibe teilweise gereiht; auf jeder Decke eine wenig erhabene postbasale Längscrista und 2 we- nig erhabene diskale Längslinien; die Seiten der Sterna wenig dicht, sehr fein punktiert. — Rotbraun, gelbbraun tomentiert, Schildchen dunkelrotbraun ausser an den Seiten; auf jeder Decke eine ziemlich breite weissl iche, premediane Binde, die gegen die Schulter sehr an- steigt, eine dunkelrotbraune Querbinde in der Mitte, nach rückwärts durch eine gelbliche quere Zikzaklinie begrenzt und einige weissl iche Flecken im apikalen Viertel; Unterseite und Beine mit sehr kleinen braunen Flecken übersät; der mittlere Teil des letzten Abdominal- segmentes dunkelbraun. Länge 13 mm, Breite 5 mm. , Typ 1 9 von den Palawan Inseln in der -Sammlung-Pic . - - 292 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) 297. P t e r . t o n k i n e n s i s . Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper (9) , gefranst, das erste Glied massig lang, schmal, des dritte merklich länger als das vierte, viel länger als das erste, das vierte bis siebente mit kleinem Apikaldorn; die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschi ld nicht punktiert; Hals- schild quer, gewölbt, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken ge- streckt, gewölbt im apikalen Drittel e ingezogen apikal verrundet, dicht fein punktiert, die Punkte apikalwärts immer feiner werdend; auf jeder Decke eine ziemlich hohe, postbasale Längscrista und eine solche hohe, längere postmediane, die von schwarzen Haaren über- deckt ist, an ihrem Hinterrand senkrecht abfällt; die Seiten der Sterna sehr fein punktiert. Schwarz, rotbraun tomentiert und gelb- braun marmoriert. Länge 8V2 mm, Breite V/t mm. Typ 1 9 v o n Tonkin: Chapa in der Samlung Pic. 298. P t e r . b a s i l a n a . Der b i v i 11 a t a Aur. sehr nahe stehend, aber: die Fühlerglie- der ohne Apikaldorn, die Fühlerhöcker weiter voneinander abste- hend, die Wangen nur etwas länger als die unteren Augenloben, Schildchen weniger als zweimal so breit als lang; die dunkelbraunen Halsschildlängsbinden breiter, weniger regelmässig ausgebildet, die ockergelben Zeichnungen auf Halsschild und Flügeldecken schärfer ausgebildet aber weniger ausgedehnt. Länge 11 m m , Breite 4 mm. Typ 1 cf von den Philippinen: Insel Basilan in der Sammlung Pic. 299. P t e r . p a l a w a n i c a . Gestreckt, Fühler ziemlich kräftig, viel kürzer als der Körper, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Augen loben etwas kür- zer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschild durchwegs, sehr fein punktiert; Haischild quer, gewölbt , die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt , von den Schultern ab leicht eingezogen, apikal verrundet, dicht, wenig fein punktiert, die Punkte apikalwärts immer feiner werdend; auf jeder Decke eine kleine wenig erhabene, postbasale Längsbeule und 2 diskale, wenig erhabene Längslinien; die Seiten der Sterna sehr fein punktiert. — Dunkelbraun, rotbraun mit gelbbraun untermischt tomentiert; auf jeder Decke eine ziemlich breite hellgraue premediane Binde, die gegen die Schulter steil ansteigt; das letzte Abdominalsegment dun- kelbraun, das vierte Fühlerglied ausser im apikalen Teil und die äusserste Basis der fo lgenden Glieder weissl ichgrau tomentiert. Länge 10 mm, Breite 3V2 mm. Typ von den Palawan Inseln in der Sammlung Pic. 300. P t e r . e x t e r n e m a c u l a t a . Gestreckt, Fühler merklich kürzer als der Körper, nicht ge- franst, das erste Glied kurz, wenig dick, das dritte merklich länger als das vierte, viel länger als das erste, die Wangen um die Hälfte Dr. В r e u n i n g : N o v a e spec ies C e r a m b y c i d a r u m 283 länger als die unteren Augenloben, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschi ld durchwegs sehr dicht, fein punktiert; Haischild kurz ge­ wölbt, die Seiten gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, im api­ kalen Viertel eingezogen, am Ende verrundet, dicht fein punktiert auf jeder Decke eine postbasale Beule, die von einem Haarfaszikel überlagert wird und 2 sehr wenig erhabene diskale Längsl inien; die Seiten der Sterna sehr fein punktiert. — Rotbraun, sehr fein gelb­ lich tomentiert; auf jeder Decke eine unregelmässige quere, post­ mediane, weisse Seitenrandmakel; die Fühlerglieder v o m fünften ab an der äussersten Basis und dem apikalen Ende weissl ich tomen­ tiert. Länge 7"/s mm, Breite 2Vä mm. Typ von China: Szetschuan, Chung­Chu in der Sammlung Pic. 301. Pter. Arrowiana**). Gestreckt, Fühler etwas kürzer (9) oder um ein Viertel länger (cf) als der Körper, gefranst, das erste Glied massig lang, schmal, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, das vierte bis neunte mit kleinem Apikaldorn, die unteren Augenloben etwas länger als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf durchwegs ziem­ lich dicht, sehr fein punktiert; Haischild quer, gewölbt, dicht sehr fein punktiert, die Seiten regelmässig gerundet; Flügeldecken ge­ streckt, gewölbt, im apikalen Drittel eingezogen, apikal breit, leicht ausgeschnitten, die Rand und Nahtecke deutlich aber verrundet ziemlich dicht, fein punktiert, die Punkte auf der Scheibe teilweise gereicht, in der hinteren Hälf te fast erloschen, mit kleinen hellen Seten besetzt; auf jeder Decke eine kaum angedeutete postbasale Längsbeule und 2 sehr wenig erhabene, diskale Längslinien, die et­ was gewunden sind; die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert. — Braun, gelbbraun tomentiert; jederseits der Halsschildbasis eine runde dunkler rotbraune Makel; auf jeder Decke eine grosse eben­ solche, dreieckige Seitenrandmakel in der Mitte, die an ihrem Hin­ terrand gezackt ist und etwas nach der Mitte der Naht sich näher. Länge 10—12 mm, Breite 4—4Va mm. Typ 1 cf von N e u Guinea: Salamanka im Britischen Museum. Auch über N e u Britannien ver­ breitet. 302. Pter. bicirculata. Gestreckt, Fühler etwas kürzer (9) oder etwas länger (cf) als der Körper, gefranst, das erste Glied massig lang, das dritte so lang als das vierte oder erste, das fünfte bis neunte mit kleinem Apikal­ dorn; die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn höher als breit, Kopf durchwegs schütter, sehr fein punktiert; Hals­ schild quer, gewölbt , dicht, fein punktiert, die Seiten leicht gerun­ det; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt, von den Schultern ab leicht eingezogen, apikal verrundet, in der vorderen Hälfte dicht, ziemlich grob punktiert, die Punkte tei lweise gereiht, sehr fein in der hinteren Hälf te ; auf jeder Decke eine kleine postbasale Beule, die von einem schwarzen Haarfaszikel überdeckt wird und einige wenig 294 Fes t schr i f t für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . V o l . I V (1937) erhabene diskale Längslinien; die Seiten des Metasternum dicht, fein punktiert. — Schwarz, rotbraun mit ockerfarben untermischt, to­ mentiert; jederseits der Halsschildbasis eine runde dunkelbraun Ma­ kel; auf jeder Decke eine kleine, kreisförmige weisse Makel hinter der Schulter, eine postmediane, ockerfarbene quere Zikzaklinie und einige vage ockerfarbene Querlinien im apikalen Viertel; die Seiten der Sterna und Abdominalsegmente ockerfarben, das erste Abdomi­ nalsegment hinten ockerfarben gefranst, das letzte Abdominalseg­ ment dunkel rotbraun; Fühler rotbraun tomentiert, die 3 ersten Glie­ der ausser dem apikalen Viertel des dritten und die Basis der fol­ genden Glieder gelblich tomentiert. Länge 9V2—13 mm. Breite 3 V 3 — 4 7 г mm. Typ 1 9 von den Philippinen: Mindanao, D a v a o im Britischen Museum. 3 0 3 . Pter. obliquestriata. Langgestreckt, schmal, Fühler etwas kürzer als der Körper, ge­ franst, das erste Glied ziemlich kurz, massig dick, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, die Wangen um mehr als die Hälfte länger als die unteren Augenloben, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschild durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, die Seiten leicht verrundet; Flügeldecken sehr lang, gewölbt, im apikalen Drittel eingezogen, apikal schief abgestutzt, mit vorragender Nahtecke , dicht, sehr fein punktiert; die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert. — Dunkelbraun, gelbbraun tomen­ tiert, Flügeldecken mit vagen dunkelbraunen Zeichnungen, die be­ sonders auf jeder Decke eine schmale premediane und postmediane Binde bilden, die beide schief gegen den Seitenrand zu absteigen. Länge 9 mm, Breite 2 2 /з mm. Typ 1 9 von Jawa im Britischen Museum. 304 . Pter. apicata. Gestreckt, Fühler etwas kürzer (cf) oder viel kürzer (9) als der Körper, gefranst, das erste Glied massig lang, schmal , das dritte etwas länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschild durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt , die Seiten regelmässig gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt , apikal abgestutzt, die Nahtecke verrundet, dicht, in der vorderen Hälfte ziemlich grob, apikalwärts immer feiner punktiert; auf jeder Decke eine kleine postbasale Längsbeule und eine wenig erhabene diskale Längslinie, die vom Innnenrand der Schulterbeule ausgeht; die Sei­ ten der Sterna sehr fein punktiert. —• Schwarz, gelbbraun tomen­ tiert; auf jeder Decke eine breite weissl ichgelbe Längsbinde im api­ kalen Viertel an der Naht , die an ihrem Seitenrand gezackt ist. Länge 7—9 mm, Breite 2 'Ai—3 mm. Typ 1 9 v o n Jawa im Britischen Museum. 3 0 5 . Pter. granulosa. Gestreckt, Fühler etwas kürzer (9) oder um ein Drittel länger Dr. B r e u n i n g : N o v a e spec ies Cerambyc idarum 29 "> (cf) als der Körper, gefranst ausser am ersten Glied, dieses wenig lang, sehr dick mit stark convexem Dorsalrand, das dritte etwas län­ ger als das vierte oder erste, die Wangen fast zweimal so lang als die unteren Augenloben, Stirn höher als breit, Kopf durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Halsschild kurz, gewölbt, sebr dicht fein punk­ tiert, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, massig ge­ wölbt, apikal verrundet, sehr dicht, fein gekörnt im basalen Viertel, dann fein punktiert; auf jeder Decke eine massig erhabene postba­ sale Längsbeule und eine wenig erhabene postmediane feine Längs­ kante; die Seiten der Sterna sehr fein punktiert. — Dunkelbraun, rotbraun tomentiert, dunkler auf den Decken; auf jeder Decke 2 sehr kleine ockergelbe Makeln am Ende des basalen Drittels (eine an der Naht, eine nahe dem Seitenrand), eine solche postmediane quere Zikzaklinie und einige vage ockergelbe Flecken im apikalen Viertel, das dritte und vierte Fühlerglied ausser am apikalen Ende und die basale Hälfte der weiteren Glieder gelbbraun tomentiert. Länge I I V 2 mm, Breite A4 2 mm. Typ 1 cf von Britisch­Indien: Darjeeling, Rangirun, 2000 m im Britischen Museum. 306. Pter. pseudotincta. Der s u b t i n с t a Pasc, sehr nahe stehend, aber: Flügeldecken apikal verrundet, die postbasale Beule grösser und höher, von einem grossen rotbraunen Haarfaszikel überlagert, das letzte Abdominal­ segment schwarzbraun, Fühler dunkelrotbraun, das vierte Glied aus­ ser im apikalen Viertel und die Basis der folgenden Glieder gelb­ lich tomentiert. Typ 1 9 v o n Britisch­Indien: Shan Staaten, Taung­ gyi Res. im Britischen Museum. — Möglicherweise handelt es sich nur um eine Varietät von s u b t i n c t a Pasc. 307. Pter. nigrofasciculata. Gestreckt, Fühler etwas länger als der Körper (cf), gefranst, das erste Glied kurz, ziemlich dick, das dritte etwas länger als das vierte, merklich länger als das erste, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Haischi ld durch­ wegs sehr dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, konvex, die Seiten leicht gerundet, jederseits der Scheibenmitte ein kleiner Hök­ ker; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, im apikalen Drittel eingezo­ gen, apikal verrundet, dicht fein punktiert; auf jeder Decke eine postbasale Längsbeule, die von einem grossen, schwarzen Haarfaszi­ kel überlagert wird und eine postmediane Längscrista, die ebenfalls von einem grossen schwarzen Haarfaszikel bedeckt ist; die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert. — Schwarz, strohgelb mit rot­ braun untermischt tomentiert; einige dunkelbraune Linien auf der Mitte der Halsschi ldscheibe; eine grosse unscharfe, weissl ichgelbe Makel auf den Seiten des Halsschildes; Schildchen gelbbraun mit breiter dunkelbrauner Mittelbinde; Flügeldecken dicht dunkelbraun marmoriert ausser an der Stelle einer breiten, postmedianen stroh­ gelben Querbinde, die sich nahtwärts verengt; das apikale Ende der 296 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) Tibien und die Tarsen mit Ausnahme der basalen Hälfte des vierten Gliedes dunkelbraun; das apikale Viertel des dritten Fühlergliedes und der mittlere Teil der folgenden Glieder ebenfal ls dunkelbraun. 7V2 mm, Breite 2 2 /з mm. Typ 1 cf von Britisch Indien: Shan Staaten, Taunggyi im Museum von Dehra Dun. 308. Pter. Gardner iana 2 9 ) . Gestreckt, Fühler sehr fein, etwas länger als der Körper (cf), gefranst, das erste Glied wenig lang, ziemlich dick, das dritte so lang als das vierte, merklich länger als das erste, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Haischild durchwegs sehr dicht, sehr fein punktiert; Halsschild kurz, gewölbt, die Seiten leicht verrundet, jederseits der Scheibenmitte ein kleiner Höcker; Flügeldecken gestreckt, massig gewölbt , im apikalen Drittel stark eingezogen, apikal schmal gerundet, dicht sehr fein punktiert, die Punkte mit kleiner, heller Sete; auf jeder Decke eine postbasale Längsbeule und eine feine postmediane Längscrista, die beide von je einem grossen schwarzen Haarfaszikel überlagert sind; die Sei­ ten des Metasternum dicht, sehr fein punktiert; Beine mit hellen ab­ stehenden Haaren besetzt. — Rotbraun, gelbbraun mit dunkelbraun untermischt, tomentiert (das einzige mir vorliegende Stück ist etwas verfärbt); das apikale Drittel des dritten Fühlergl iedes und der mitt­ lere Teil der folgenden ist dunkelbraun. Länge 6 mm, Breite l 3 / 4 mm. Typ 1 cf von Burma: Pyarbwe im Museum von Dehra Dun. 309. Pter. Beesoni 3 *). Gestreckt, Fühler massig fein, gefranst, das erste massig lang, das dritte so lang als das vierte oder erste, das fünfte bis neunte mit kleinem Apikaldorn besetzt; die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn höher als breit, Kopf durchwegs dicht, sehr fein punk­ tiert; Halsschild quer, gewölbt, sehr dicht, fein punktiert, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt , im apikalen Drittel verjüngt, apikal verrundet, in der vorderen Hälfte ziemlich grob punktiert, die Punkte apikalwärts sehr fein werdend; auf jeder Decke einige leicht erhabene, diskale Längslinien; die Seiten des Metaster­ num dicht, sehr fein punktiert. — Braun, Kopf, Haischi ld und Schildchen dunkelbraun, stel lenweise mit ziegelrot untermischt to­ mentiert; Flügeldecken ziegelrot tomentiert; auf jeder Decke eine breite gelbliche premediane Binde, die schief zum Seitenrand ansteigt und 3 schmale, gewellte braune Querbinden (eine mittlere, die ge­ gen den Seitenrand zu stark verbreitert ist, eine postmediane und eine apikale); Unterseite strohgelb, mit braun und ziegelrot unter­ mischt tomentiert; das apikale Drittel der Tibien und die Tarsen dunkel braun; Fühler dunkelbraun, das vierte Glied ausser im api­ kalen Viertel und die äusserste Basis der fo lgenden gelblich tomen­ tiert; das letzte Abdominalsegment dunkelrotbraun. Länge 9 mm, Breite 3 mm. Typ von den Nord­Andamanen im Museum von Dehra Dun. Dr. В r e u n i n g: Novae species Cerambycidarum 297 310. Pter. Fletcheri (Gardneri i. I.). Gestreckt, Fühler so lang (cf) oder viel kürzer (9) als der Kör­ per, gefranst, das erste Glied massig lang, ziemlich schmal, das dritte viel länger als das vierte, etwas länger als das erste, die unte­ ren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch. Kopf und Halsschi ld durchwegs sehr dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, die Seiten leicht verrundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt , apikal breit abgestutzt, sehr dicht sehr fein punktiert; auf jeder Decke eine kurze postbasale Längscrista und ein vorstehender Höcker davor an der Basis, beide mit schwarzen Haarfaszikeln überdeckt; die Seiten des Metasternum dicht, fein punktiert; Unterseite und Beine mit abstehenden hellen Haaren be­ setzt. Schwarz, hell fleischfarben mit braun untermischt tomentiert, jederseits der Scheitelmitte eine ziemlich breite schwarze Längsbinde, die bis zur Halsschildbasis verlängert ist; eine ebensolche Binde je­ derseits vom Hinterrand der Augen zur Halsschildbasis reichend, braun eingefasst, der Unterrand der Seitenteile des Halsschildes dun­ kelbraun; eine schwarze Mittelbinde auf dem Schildchen; das api­ kale Viertel der Decken schwarzbraun, durch einige sehr kleine helle Makeln von Grundfarbe unterbrochen; etwas mehr als die vordere Hälfte der D e c k e n ausser knapp neben der Naht , braun tomentiert und mit kleinen hellen Seten besetzt; die Sterna tei lweise auch braun; Hinterleib mit kleinen dunkelbraunen Flecken übersät, das erste und fünfte Segment durchwegs schwarzbraun, die Beine mit braun untermischt, das apikale Drittel der Tibien und die Tarsen dunkelbraun, die Basis des ersten und zweiten, die apikale Hälfte des dritten und die basale Hälfte des vierten Tarsengliedes gelblich to­ mentiert; das erste Fühlerglied mit braun vermischt, das apikale Viertel des dritten, das vierte durchwegs, die weiteren ausser an der Basis dunkelbraun. Länge 13 mm, Breite 5 mm. Typ 1 cf v ° n Bri­ tisch Indien: Coorg, Pollibetta im Britischen Museum. 311. Pter. flavopicta. Gestreckt, Fühler merklich kürzer als der Körper (9) , gefranst das erste Glied ziemlich kurz, kräftig, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Augenloben viel kür­ zer als die Wangen, Kopf und Haischild durchwegs sehr dicht, we­ nig fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, die Seiten leicht ge­ rundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, apikal leicht, schief abge­ stutzt, mit vorragender Randecke, in der vorderen Hälfte dicht grob punktiert, die Punkte apikalwärts feiner werdend; auf jeder Decke ein kleines dunkelbraunes postbasales Haarfaszikel; die Seiten der Sterna dicht, fein punktiert. — Rotbraun, gelbbraun tomentiert und grau marmoriert; jederseits der Halschildbasis eine dunkelbraune dreieckige Makel; auf jeder Decke 2 kleine ockergelbe Flecken hin­ ter der Schulter, eine solche postmediane, quere Zikzaklinie und 2 kleine solche Makeln am Beginne des apikalen Viertels (eine an der 298 Festschr i f t für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol . I V (1937) Naht , eine am Seitenrand); Fühler vom dritten Glied ab fein grau tomentiert und basal gelblich geringelt. Länge 8—9 mm, Breite 23/*—3V4 mm. Typ 1 9 v or i Perak im Britischen Museum. 312. Pter. hebridarum. Der p s e u d o s e l l a t a mihi sehr nahe stehend, aber: das fünfte . Fühlerglied mit sehr deutl ichem Apikaldorn, Flügeldecken apikal breit abgestutzt, viel weniger dicht punktiert, auf jeder Decke eine Längscrista im mittleren Teil, die mit einem kleinen postmedi­ anen Haarfaszikel endet und eine etwas erhabene Längslinie, die von der Schulterbeule ausgeht und im apikalen Drittel sich unweit des Seitenrandes zu einer Längscrista erhebt; die postmediane Naht­ makel der Decken ist weiss, grösser und reicht zuwei len bis zum apikalen Ende. Länge 11—14 mm, Breite З'/г—5Vž mm. — Typ 1 о* von den N e u Hebriden: Tana im Britischen Museum. 313. Pter. nivea. Der c a s t a Pasc, sehr nahe stehend, aber: Flügeldecken dicht punktiert, die Punkte nicht von einem braunen Hof umgeben, api­ kal breiter verrundet. Länge 8V2 ?72mm, Breite 3—3V2 mm. Typ 1 ? von Queensland: Peak Downs im Museum von Hamburg, 314. Pter. ziczac. Gestreckt, Fühler ziemlich kräftig, kaum die Deckenmit te über­ ragend, gefranst, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte etwas länger als das vierte oder erste, das fünfte bis zehnte mit klei­ nem Apikaldorn; die unteren Augenloben viel kürzer ^ls die Wan­ gen, Stirn breiter als hoch, Kopf durchwegs dicht, sehr fein punk­ tiert; Halsschild quer, gewölbt, sehr dicht, fein punktiert die Punkte mit kleiner heller Sete, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken ge­ streckt, gewölbt, apikal verrundet, in der vorderen Hälfte dicht, grob punktiert, die Punkte apikalwärts feiner werdend; auf jeder Decke eine kurze, postbasale Längscrista, die massig erhaben und mit ei­ nem dunkelbraunen Haarfaszikel überlagert ist, sowie eine feine postmediane wenig erhabene Längscrista, unweit der N a h t ; die Sei­ ten der Sterna dicht, wenig fein punktiert. — Rotbraun, gleichfalls rotbraun mit ockergelb untermischt tomentiert; jederseits des Schei­ tels eine ockergelbe Längslinie, je eine solche jederseits der Hals­ schildmitte; auf jeder Decke eine ockerfarbene Linie, die von der Basis neben dem Schildchen zum Aussenrand der postbasalen Crista reicht und dann sich schief nach rückwärts zur Naht wendet , (mit der der anderen Decken eine trapezförmige Zeichnung bildend); 2 schiefe ockergelbe Linien hinter der Schulter und eine postmediane quere solche Zikzaklinie; Unterseite und Beine mit kleinen dunkel­ braunen Flecken übersät, das letzte Abdominalsegment schwarz­ braun; Fühler rotbraun, das dritte, zehnte und elfte Glied basal gelb geringelt, das vierte gelblich tomentiert ausser im apikalen Viertel und an seiner Aussenseite mit einer postmedianen ockergelben Makel be­ Dr. В r e u n i n g: N o v a e spec ies Cerambyc idarum 299 setzt. Länge 11 mm, Breite 4 mm. Typ 1 9 von Tonkin: That-Khč in der Sammlung Pic. 316. Pter. nilghirica. Langoval, Fühler viel kürzer als der Körper (9), das erste Glied massig lang, leicht gekeult, dicht, fein punktiert, das dritte so lang als das vierte, e twas länger als das erste, die Wangen um drei Vier­ tel länger als die unteren Augenloben, Kopf durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, sehr dicht, fein punktiert, die Seiten leicht gerundet; jederseits der Scheibenmitte ein ziemlich hoher Höcker; Flügeldecken sehr gewölbt, im apikalen Viertel stark e ingezogen, apikal breit abgestutzt, die Randecke vortretend, an der Basis sehr dicht gekörnt, dann dicht, sehr fein punktiert; auf jeder D e c k e ein konischer Höcker in der Mitte der Basis eine sehr kurze postbasale Längscrista dahinter, die ein Haarfaszikel trägt, eine feine postmediane Längscrista mit kleinem Haarfaszikel , ein weiteres sol­ ches schief dahinter und 2 diskale leicht erhabene Längslinien; Me­ tasternum ziemlich dicht, fein punktiert, Unterseite und Beine mit langen abstehenden Haaren besetzt. — Schwarz, grau mit braun untermischt tomentiert, Stirn und Halschildscheibe zum grössten Teil rotbraun; Schi ldchen ockergelb; Flügeldecken im basalen Vier­ tel und nach der Mitte mit schmalen braunen Längsbinden bedeckt, Scheitel und der Teil zwischen den Fühlerhöckern weissl ichgrau aus­ ser jederseits einer dunkelbraunen Makel; Fühler rotbraun tomen­ tiert, das erste Glied weisslich marmoriert, die Glieder vom fünften ab an der äussersten Basis weissl ich geringelt. Länge 10 mm, Breite 4 mm. Typ 1 9 v o n Britisch Indien: Nilghiri Hills im Britischen Museum. 317. Pter. Alluaudi 3 1 ) . Länggestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper (9), nicht ge­ franst, das erste Glied kurz, kräftig, das dritte um mehr als die Hälfte länger als das vierte oder erste, die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augenloben, Kopf und Haischild wenig dicht, äusserst fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken sehr länggestreckt, parallelseitig, gewölbt, im apikalen Fünftel stark verjüngt, apikal schief abgestutzt, die Rand­ ecke vorragend, spitzig, dicht fein punktiert, alle Punkte mit kleiner heller Sete; auf jeder Decke eine kleine postbasale Beule, die von einem dunkelbraunem Haarfaszikel überdeckt wird, 2 kleine, ocker­ gelbe, postmediane Haarfaszikel, schief hintereinander gelagert, der innere, rückwärtige der Naht genähert, eine feine preapikale Längs­ kante nahe dem Seitenrand und ein sehr kleines preapikales Haar­ faszikel nahe der Naht ; Metasternum fein punktiert. — Rotbraun, strohgelb mit weissl ichgelb untermisebt tomentiert;; einige kleine v/eisse Makeln jederseits der Halsschildmitte am Vorder- und Hin­ terrand; auf jeder Decke eine weissl ichgelbe postmediane Binde, die nicht die Naht erreicht und die schief zum Seitenrand absteigt. Länge 300 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) 11 mm, Breite 3 3 / 4 mm. Typ ) 9 von der Kenya Colony: Taweta im Museum von Paris. 318. P t e r . f u s c o f a s c i a t a . Gestreckt, Fühler kaum die Deckenmit te überragend, gefranst, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte Glied etwas län­ ger als das vierte, etwas kürzer als das erste, die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augenloben, Stirn so hoch als breit, wenig dicht, sehr fein punktiert, Scheitel und Halsschild dicht, fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, die Seiten leicht gerundet; Flü­ geldecken gestreckt, gewölbt, von den Schultern ab leicht eingezo­ gen, apikal breit verrundet, dicht, fein punktiert, die Punkte apikal­ wärts immer feiner werdend. — Rotbraun, hell gelbgrau tomentiert; jederseits der Halsschildmitte eine schmale weiss l iche Längsbinde; Schildchen braun mit weiss l ichen Seitentei len; auf jeder Decke eine breite, dunkelbraune Querbinde in der Mitte die gegen den Seiten­ rind zu an ihrem Vorderrand sich verbreitert und daselbst von einer schief ansteigenden weissl ichen Binde begrenzt wird, an ihrem Hin­ terrand von einer weissl ichen Querlinie abgeschlossen wird; Fühler braun tomentiert, das vierte Glied ausser am apikalen Ende weiss , das siebente bis elfte Glied weissl ich marmoriert. Länge 11 mm, Breite 4Уз mm. Typ von Tonkin: Hagiang im Museum von Paris. 319. P t e r . o v a l i s . Oval, Fühler um ein Drittel länger als der Körper cf, gefranst das dritte merklich kürzer als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen , Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschild ziemlich dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, sehr gewölbt, die Seiten kräftig verrundet, jeder­ seits der Scheibenmitte ein kleiner Höcker, Flügeldecken gewölbt, von den Schultern ab leicht eingezogen, apikal verrundet, dicht fein punktiert, die Punkte auf der Scheibe tei lweise gereiht und durch ei­ nige leicht erhabene Längslinien getrennt; auf jeder D e c k e ein klei­ nes postbasales Haarfaszikel; das Prosternum einigermassen vorge­ zogen, daher der Kopf nicht rückziehbar, Metasternum fein punk­ tiert, die Tibien mit abstehenden Haaren besetzt . — Rotbraun, stroh­ gelb mit rotbraun untermischt tomentiert, o h n e deutl iche Zeichnun­ gen. Länge 8 mm, Breite 3 mm. Typ von den Andamanen im Mu­ seum von Calcutta. 320. P t e r . m e d i o c h r a c e a . Der s u b s e l l a t a Pasc, sehr nahe stehend, aber; Gestalt et­ was breiter Kopf kaum punktiert, die Punkte auf der hinteren Hälfte der Flügeldecken erloschen. Auf der Mitte des Halschi ldes in seiner hinteren Hälfte eine breite ockerfarbene Makel, die beiderseits der Basis von einer grösseren, schwarzen Makel begrenzt wird; die post­ mediane quere Zikzaklinie kaum angedeutet, keine gelbe Makel hin­ ter derselben. Länge 11—14 mm, Breite 4—4V2 mm. Typ 1 9 v o n Dr. B r e u n i rig: N o v a e s p e c i e s C e r a m b y c i d a r u m 301 N e u Guinea im Britischen Museum. Auch über die Insel Fergusson und das Bismarckarchipel verbreitet. 321. Pter. parvula. Langoval , Fühler viel kürzer als der Körper (9) , gefranst, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte etwas länger als das vierte, so lang als das erste, die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augenloben, Stirn viel breiter als hoch; Kopf und Halsschild dicht, fein punktiert; Haischild quer, gewölbt, die Seiten kräftig ge- rundet, jederseits der Scheibenmitte ein kleiner Höcker; Flügeldek- ken kräftig gewölbt , in der hinteren Hälfte e ingezogen, apikal ver- rundet, dicht, in der vorderen Hälfte ziemlich grob, tei lweise gereiht punktiert, die Punkte apikalwärts immer feiner werdend; auf jeder Decke eine postbasale Längsbeule mit dunkelbraunem Haarfaszikel und ein weiteres kleines schwarzes Haarfaszikel hinter der Mitte unweit der N a h t ; Metasternum schütter fein punktiert. — Dunkel- braun, braun tomentiert, e twas heller an der Unterseite und den Beinen; einige kleine weisse Flecken auf den Decken knapp vor dem postmedianen Haarfaszikel und einige solche vor dem apikalen Ende nahe der Naht . Länge 7 mm, Breite 2V2 mm. Typ 1 9 v o n Bri- t isch-Indien: Madras Prov., Ganjam Distrikt, Darkuda im Museum von Calcutta. 322. Pter. pseudoduplicata. Der n e o p o m e r i a n a mihi sehr nahe stehend, aber: die Flügeldecken ohne postmediane Crista und ohne solches Haarfaszi- kel, apikal ausgeschnitten mit spitziger Randecke. Typ von Neu- Guinea: Paup im Museum von Dresden. 323. Pter. geelwinkiana. Der p a p u a n a mihi sehr nahe stehend, aber: Gestalt etwas breiter, Halsschi ld und Flügeldecken feiner punktiert, die postmedi- ane Längscrista weniger hoch; jederseits der Halsschildbasis eine längliche schwarze Makel (an Stelle der Längsbinde) , vor der hel- len, postmedianen Zikzaklinie noch eine andere solche weissl iche; auf jeder D e c k e eine längliche schwarze Makel, die sich von der Basis am Innnenrand der Schulterbeule bis zur Naht (am Ende des basalen Viertels) erstreckt. Länge 13 mm, Breite 5 mm. Typ 1 cf von Neu-Guinea: Geelwink Bai im Museum von Paris. 324. Pter. aethiopica. Gestreckt, Fühler etwas kürzer als der Körper, nicht gefranst, das erste Glied kurz, ziemlich dick, dicht sehr fein punktiert, das dritte viel länger als das vierte oder erste, die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augenloben, Stirn so hoch als breit, Kopf äusserst fein punktiert; Halsschild kurz, gewölbt , sehr dicht, sehr fein punktiert, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, im apikalen Drittel verjüngt, apikal verrundet, sehr dicht, sehr fein punktiert; auf jeder Decke eine kleine postbasale Beule; Metasternum dicht, sehr fein punktiert. — Rotbraun, strohgelb 302 Festschrif t für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol . I V (1937) mit rotbraun untermischt tomentiert; auf jeder Decke eine grosse längliche dunkelbraune premediane Makel am Seitenrand, die sich in der Mitte der Naht nähert, w o sie nach rückwärts durch eine fahl- gelbe postmediane Quermakel nahe der N a h t begrenzt wird; Fühler braun, das apikale Ende der Glieder vom dritten ab weissl ich to- mentiert. Länge 7 mm, Breite 2 mm. Typ von Abyss inien im Mu- seum von Paris. 325. Pter. subfusca. Sehr langgestreckt, Fühler die Deckenmit te nicht erreichend (9) nicht gefranst, das erste Glied kurz, z iemlich dick, dicht, grob punk- tiert, das dritte mehr als zweimal so lang als das vierte, fast zwei- mal so lang als das erste, die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augenloben; Kopf durchwegs dicht, fein punktiert; Hals- schild kurz, gewölbt, die Seiten leicht gerundet, sehr dicht, fein punktiert; Flügeldecken sehr lang, parallelseitig, im apikalen Viertel verjüngt, apikal schief abgestutzt ,die Randecke vortretend,spitzig,sehr dicht, fein punktiert; auf jeder Decke eine wenig hohe postbasale Längscrista, eine feine Längskante dahinter die etwas nach ihr be- ginnt und bis zum Beginn des apikalen Drittels reicht, w o sie in ein kleines Haarfaszikel endigt und zahlreiche sehr kleine Haarfasz ikeln in der hinteren Hälfte sowie auch einige vor der Mittell inie; die Seiten der Sterna dicht sehr fein punktiert; alle Punkte der Ober- seite mit kleiner heller Sete. — Dunkelbraun, braun mit braungelb untermischt tomentiert ohne ausgesprochene Zeichnungen, die bei- den ersten Tarsenglieder und die basale Hälf te des vierten Fühler- gliedes weisslichgelb tomentiert, die ersten Fühlerglieder braungelb, die weiteren dunkelbraun, das achte biz zehnte mit weissl ichgelb untermischt. Länge 8 mm, Breite 2V2 mm. Typ 1 9 v o n Belgisch Kongo: Maniema, Kindu im Museum von Paris. 326. Pter. lepida. Gestreckt, Fühler ziemlich kräftig, viel kürzer als der Körper, nicht gefranst, das erste Gl ied sehr kurz, dick, viel dicker als alle folgenden Glieder, das dritte merklich länger als das vierte viel län- ger als das erste, die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augenloben, Stirn breiter als hoch, Kopf und Haischild dicht, äus- serst fein punktiert; Halsschild zweimal so breit als lang, die Seiten verrundet, jederseits der Scheibenmitte ein kleiner Höcker; Flügel- decken gestreckt, gewölbt, dicht, fein punktiert, der Seitenrand ab- gesetzt, hinter den Schultern etwas verbreitet, im apikalen Drittel stark verjüngt, apikal sehr schmal, schief abgestutzt mit vortreten- der Randecke; auf jeder Decke eine kurze postbasale Längscrista, mit schwarzen Haaren überdeckt und eine feine etwas erhabene post- mediane Längskante; die Seiten der Sterna dicht fein punktiert. — Schwarz, grau mit braun untermischt tomentiert; Schi ldchen rötlich ockerfarben, auf den Decken eine ebensolche gemeinsame querovale Nahtmakel am Beginne des apikalen Drittels; auf jeder D e c k e eine Dr. В r e u n i n g: Novae species Cerambycidarum 303 weissl iche Querlinie in der Mitte, die schief gegen die Scheibe ab­ steigt; die Fühlerglieder vom dritten ab apikal weissl ich. Länge 5 mm, Breite IV2 mm. Typ von Congo: Brazzaville im Museum von Paris. 327. Pter. gabonica. Langoval, Fühler um ein Viertel länger als der Körper (cf) ge­ franst, das erste Glied ziemlich kurz, massig dick, ziemlich dicht fein punktiert, das dritte etwas länger als das vierte, viel länger als das erste, die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augen­ loben, Stirn breiter als hoch, Kopf dicht fein punktiert; Halsschild fast zweimal so breit als lang, wenig dicht punktiert, die Seiten kräf­ tig gerundet: Flügeldecken gestreckt, gewölbt, dicht eher fein punk­ tiert, apikal schief abgestutzt, mit deutlicher aber verrundeter Naht­ ecke, auf jeder Decke eine ziemlich hohe postbasale Längs­ crista, die vorn verrundet, hinten steil abgestutzt ist, eine solche wenig erhabene postmediane unweit der Naht , die von einem dunkelbraunen Haarfaszikel überlagert ist, ein weiteres solches kleineres Haarfaszikel schief dahinter auf der Scheibe und winzige Haarfaszikeln im mittleren Teil; die Seiten der Sterna dicht, fast grob punktiert. — Dunkelbraun, rotbraun mit gelblich unter­ mischt tomentiert; jederseits der Halsschildmitte am Vorderrand eine kleine gelbe Makel; Schildchen schwarzbraun mit gelben Seitentei­ len; Flügeldecken unregelmässig gelb gesprenkelt, besonders auch in Form einer postmedianen Querlinie, die schief im Zikzak zum Seitenrand absteigt; Fühler rotbraun mit gelblich untermischt to­ mentiert, das apikale Ende des dritten bis zehnten Gliedes gelblich. Länge 7 mm, Breite 3 mm. Typ 1 cf von Gabun; Lambarene im Museum von Paris. 328. Pter. convexa . Der c e y l o n e n s i s mihi nahe stehend, aber: das erste Füh­ lerglied noch stärker, sehr konvex an seinem Dorsalrand, feiner punktiert; Kopf dichter, sehr fein punktiert, Halsschild weniger quer, sehr dicht, fein punktiert, die Makel auf seiner Scheibe weniger aus­ geprägt; Flügeldecken dichter punktiert, an der Basis fein gekörnt, postbasale und postmediane Crista weniger hoch, kein Längswulst längs dem Seitenrand, letzterer ohne abstehende Haare. — Dunkel­ braun, einfarbig rotbraun tomentiert. Länge 10 mm, Breite 4 mm. Typ 1 cf von Ceylon: Dikoga, 1300—1400 m im Britischen Museum. 329. Pter. pusilla. Gestreckt, Fühler etwas länger als der Körper (cf), schütter ge­ franst, das. erste Glied kurz, dicht, sehr fein punktiert, das dritte so lang als das vierte, merklich länger als das erste, die Wangen zweimal so lang als die unteren Augenloben, Kopf dicht, äusserst fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, sehr dicht, fein punktiert, die Seiten gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, apikal verrun­ det, sehr dicht fein punktiert, alle Punkte mit kleiner heller Sete 304 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) besetzt; auf jeder Decke eine ziemlich hohe, postbasale Längscrista mit dunkelbraunen Haaren überdeckt und eine feine postmediane Längskante unweit der Naht , ebenfalls mit Haaren überdeckt die Seiten der Sterna dicht, fein punktiert. — Rotbraun, durchwegs ein­ farbig gelbbraun tomentiert. Länge 5'/г mm, Breite 2 mm. Typ 1 Cf von Gabun: Ogooue, N ' K o g o im Museum von Paris. 330. Pter. tuberculifera. Gestreckt, Fühler merklich kürzer als der Körper (9) , nicht ge­ franst, das erste Glied kurz, sehr dick, das dritte viel länger als das vierte, zweimal so lang als das erste, die unteren Augenloben etwas länger als die Wangen, Stirn höher als breit, Kopf und Halsschild ziemlich dicht, äusserst fein punktiert; Haischild fast zweimal so breit als lang, gewölbt, die Seiten leicht verrundet; Flügeldecken sehr lang, im apikalen Viertel sehr verjüngt, apikal schief abgestutzt, die Randecke dreieckig vorragend, in ganzer Ausdehnung sehr dicht, äusserst fein punktiert; auf jeder Decke eine postbasale Längsbeule mit grossem gelblichen Haarfaszikel , ein grosser konischer Höcker unweit der Naht am Beginne des apikalen Viertels , eine feine Längs­ kante, die von der Schulter bis in das apikale Viertel reicht, dort sich gegen die Naht umbiegt und in einen konischen preapikalen Höcker endigt und ziemlich zahlreiche sehr kleine Höcker, die in Längsreihen angeordnet sind; Unterseite und Beine mit hellen abste­ henden Haaren besetzt. — Rotbraun, strohgelb mit grau untermischt tomentiert; jederseits der Halsschildmitte eine dunkelbraune Längs­ binde in der hinteren Hälfte und eine solche kurze Querbinde in der vorderen Hälfte, die sich von der Scheibenmitte etwas schief basal­ wärts erstreckt; Schildchen ockerfarben; Flügeldecken dunkelrot­ braun marmoriert, ausser an Stelle einer breiten prämedianen Quer­ binde, die schief gegen den Seitenrand absteigt; eine kleine dunkel­ braune gemeinsame Nahtmakel hinter dem Schi ldchen, eine grössere gelbe dahinter; Unterseite und Beine gelbgrau tomen­ tiert; Fühler rotbraun tomentiert, etwas grau untermischt. Länge 6V2 mm, Breite 21/.¾ mm. Typ 1 9 von Abyssinien im Museum von Paris. 331. Pter. subsignata. Der v i 11 a r i s Pasc, nahe stehend, aber: die unteren Wangen­ loben so lang als die Wangen. Stirn und Halsschild gröber, schüt­ terer punktiert, Flügeldecken ebenfalls etwas weniger dicht punk­ tiert; auf jeder Decke eine breite ockergelbe Längsbinde im basalen Drittel nahe der Naht, einige so gefärbte Flecken auf und hinter den Schultern, der mittlere Teil mit dunkelbraun untermischt und mit einer gelblichen queren Zikzaklinie knapp nach der Mitte be­ setzt, das apikale Viertel grösstenteils ockergelb tomentiert. Länge 9—IOV2 mm, Breite 3V2—33At mm. Typ 1 cf von N e u Guinea: Insel Korido im Museum von Paris. ч • Dr. В r e u n i n g: Novae species Cerambycidarum 305 332. Pter. granulata. Gestreckt, Fühler etwas kürzer als der Körper (cf), gefranst, das erste Glied kurz, dick, sehr konvex an seinem Dorsalrand das dritte merklich länger als das vierte, viel länger als das erste; die Wangen zweimal so lang als die unteren Augenloben, Stirn höher als breit, ziemlich dicht, sehr fein punktiert, die Seiten leicht gerundet, jederseits der Scheibenmitte ein kleiner Höcker; Flügeldecken ge­ streckt, gewölbt, im apikalen Drittel stark eingezogen, apikal ver­ rundet, dicht fein punktiert, an der Basis und hinter den Schultern fein gekörnt; auf jeder Decke ein zahnartiger Höcker in der Mitte der Basis, eine postbasale Längsbeule dahinter, mit Haarfaszikeln überdeckt und sehr zahlreiche, sehr kleine dunkelbraune Haarfaszi­ kel, die in Längsreihen angeordnet sind und von denen einer hinter der Mitte unweit der Naht ziemlich gross ist; die Seiten der Sterna wenig dicht, fein punktiert. — Schwarz, braun mit gelbbraun un­ termischt, tomentiert; eine schwarze Querbinde zwischen den Füh­ lerhöckern, eine kleine ovale schwarze Makel jederseits der Scheitel­ mitte, je eine so lche auf den Halsschi ldhöckern sowie eine in der Mitte des Halsschildvorderrandes; eine gelbbraune posthumerale Makel auf den Decken sowie eine solche postmediane Querbinde, die etwas gegen den Seitenrand absteigt; Fühlerglieder v o m fünften ab an der Basis und dem apikalen Ende gelblich geringelt. Länge 12 mm, Breite 4 3 A mm. Typ 1 cf von Perak im Museum von Paris. 333. Pter. horrida. Gestreckt, Fühler ziemlich kräftig, merklich kürzer als der Kör­ per, gefranst, das erste Glied kurz, dick, das dritte merklich län­ ger als das vierte, viel länger als das erste, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn etwas höher als breit; Halsschi ld quer, gewölbt , die Seiten leicht gerundet; jederseits der Scheibe mit ei­ nigen Punkten besetzt , jederseits der Scheibenmitte ein kleiner Hök­ ker; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, von den Schultern leicht ein­ gezogen, dicht grob punktiert in der vorderen Hälfte, apikalwärts immer feiner werdend, apikal leicht abgestutzt; auf jeder D e c k e eine postbasale^ Längsbeule, die von einem grossen Haarfaszikel überla­ gert wird, ein grosses postmedianes Haarfaszikel unweit der N a h t und sehr zahlreiche kleine Haarfaszikel , die unregelmässig verstreut sind; die Seiten des Mesasternum dicht punktiert; Unterseite und Beine mit hellen abstehenden Haaren besetzt. — Schwarz dunkel­ braun tomentiert; Fühlerglieder v o m vierten ab an der Basis grau geringelt. Länge 10 mm, Breite 4 mm. Typ von Jawa im Museum von Paris. 334. Pter. ovipennis. Gestalt oval, Fühler so lang als der Körper, gefranst, das erste Glied kurz, dick, das dritte merklich länger als das vierte, viel län­ ger als das erste, die Wangen zweimal so lang als die unteren Au­ genloben, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschild dicht, fein Fernschrift Mr Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937). 20 306 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) \ punktiert; Halsschild quer, gewölbt, die Seiten gerundet; Flügeldek­ ken oval, sehr gewölbt, apikal verrundet, dicht ziemlich grob punk­ tiert, die Punkte apikalwärts feiner werdend; auf jeder Decke eine postbasale Längsbeule, die von einem schwarzen Haarfaszikel über­ lagert wird; die Seiten der Sterna sehr fein punktiert. — Schwarz, gelbbraun tomentiert, die Seiten der Halsschi ldscheibe in der rück­ wärtigen Hälfte schwärzlich, der basale Teil der D e c k e n ebenfalls schwärzl ich; auf jeder D e c k e eine schmale weiss l iche premediane Binde, die schief gegen die Schulter ansteigt und eine ebensolche potsmediane quere Makel nahe der N a h t ; die apikalen Hälfte der Fühlerglieder vom dritten ab braun. Länge 5 mm, Breite l 3 / 4 mm. Typ 1 o" von Jawa: Meuwen Bay im Museum von Paris. 335. Pter. ternatensis. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper, gefranst, das erste Glied massig lang, schmal, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Augenloben etwas länger als die Wangen, Stirn höher als breit, Kopf und Halsschi ld dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, die Seiten leicht gerundet; Flü­ geldecken langgestreckt, parallelseitig, gewölbt , apikal verrundet, dicht, fein punktiert, die Seiten der Sterna sehr fein punktiert. — Dunkelbraun, gelbbraun, stel lenweise mit braun untermischt, tomen­ tiert, ohne direkte Zeichnungen; Fühler braun, die beiden mittleren Viertel des vierten Gliedes und die Basis der fo lgenden gelblich. Länge 8 mm, Breite 2 2/з mm. Typ von der Insel Ternate im Museum von Paris. 336. Pter. arcuata. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper, gefranst, das erste Glied massig lang, ziemlich schmal, das dritte merklich länger als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Augenloben et­ was kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Hals­ schild dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld kurz, quer, gewölbt, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt , im apika­ len Viertel stark eingezogen, apikal ausgeschnitten, die Nahtecke deutlich, die Randecke in einen dreieckigen Lappen ausgezogen, dicht, ziemlich grob punktiert, die Punkte feiner und weniger dicht gelagert in der hinteren Hälfte; die Seiten des Metasternum fein punktiert; Unterseite und Beine mit hellen abstehenden Haaren be­ setzt auf jeder Decke eine hohe Längscrista in der Mitte der Basis und eine feine Längscrista in der Mitte, die nach der Mitte höher wird und am Beginne des apikalen Drittels von einem grossen Haar­ faszikel überlagert wird. — Rotbraun, ebenfalls rotbraun bis gelb­ braun tomentiert; auf jeder Decke eine weiss l iche Querbinde etwas nach der Mitte, die schief gegen den Seitenrand absteigt; nach ihr eine schmale schwarze Binde die von der N a h t bogenförmig über das postmediane Haarfaszikel bis über die Mitte der Scheibe reicht und von da wieder bogenförmig zur Naht zurückkehrt, die sie etwas vor Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 307 dem apikalen Ende erreicht; das apikale Drittel des dritten und vier- ten Fühlergliedes und die fo lgenden Glieder ausser an der Basis dunkler braun tomentiert. Länge 8 mm, Breite 3 mm. Typ von China: Kweichow, Pin-fa im Museum von Paris. 337. Pter. funebris. D e r v i 11 a r i s Pasc, sehr nahe stehend, aber: Halsschild und D e c k e n etwas gröber punktiert, die leicht erhabenen Längslinien auf den D e c k e n sind weniger deutlich. Schwarz, durchwegs einförmig grau tomentiert, ohne irgend welche Zeichnungen. Typ von der In- sel Duke of York im Museum von Paris. 338. Pter. pictula. Gestreckt, Fühler so lang als der Körper, gefranst, das erste Glied massig lang, ziemlich schmal, das dritte so lang als das vierte viel länger als das erste, die unteren Augenloben so lang als die Wangen , Stirn höher als breit, K o p schütter, äusserst fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt, ziemlich dicht, fein punktiert, die Seiten verrundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, von den Schultern ab leicht e ingezogen, apikal verrundet, ziemlich dicht, wenig fein punk- tiert, die Punkte tei lweise gereiht, feiner und schütterer apikalwärts; auf jeder Decke eine kurze hohe postbasale Längscrista, die von Haaren überdeckt ist und eine massig hohe Längscrista, die etwas vor der Mitte beginnt, am Beginne des apikalen Dritels endingt und von Haaren überdeckt ist, sowie 2 diskale etwas erhabene Längsli- nien weiter seitl ich; die Seiten der Sterna fein punktiert. Rotbraun, gelbbraun tomentiert, mit rotbraun untermischt am Halsschi ld; jederseits der Halsschildbasis eine kleine längliche dun- kelbraune Makel; Mitte des Schildchens rotbraun; auf den Decken eine breite rotbraune wenig scharf ausgebildete, gemeinsame Naht- makel um das Schi ldchen; auf jeder Decke hinter dieser Makel eine breite dunkelbraune Binde, die sich von der Schulter schief zur N a h t zieht, sich entlang der N a h t schmäler werdend bis zum Beginn des apikalen Drittels fortsetzt und dann als schmale Querbinde zum Seitenrand zurückkehrt, seitlich eine sehr grosse fahlgelbe Makel umrandend; Unterseite und Beine mit rotbraun untermischt; Fühler rotbraun, die beiden mittleren Viertel des vierten Gliedes und das apikale Ende der folgenden gelblich tomentiert. Länge 8V2 mm, Breite 3 mm. Typ von Neu-Guinea , Geelwink Bai im Museum von Paris. 339. Pter. C o l a s i 3 2 ) . Gestreckt, gedrungen, Fühler ziemlich kräftig, viel kürzer als der Körper, gefranst, das erste Glied ziemlich lang, schmal, das dritte etwas länger als das vierte oder erste, die unteren Augen loben viel kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschi ld sehr dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, im api- kalen Drittel e ingezogen, apikal verrundet, dicht fein, in der hinte- 308 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) ren Hälfte sehr fein punktiert, teilweise gereiht, einige leicht erhabe­ ne diskale Längslinien von einander trennend; auf jeder D e c k e eine sehr kleine postbasale Längsbeule; die Seiten des Metasternum dicht fein punktiert. — Braun, rotbraun, stel lenweise mit gelblich unter­ mischt, tomentiert; auf jeder Decke eine kleine gelbe Makel neben dem Schildchen, eine ziemlich breite graue premediane Binde, die schief gegen die Schulter ansteigt und 2 solche quere Zikzaklinien (eine postmediane, die gegen die Naht verbreitert ist, und eine pre­ apikale). Länge 15 mm, Breite 6 mm. Typ 1 9 von Neu­Guinea , I. Mefoor im Museum von Paris. 340. Pter. brunnea. Gestreckt, Fühler wenig die Deckenmit te überragend, gefranst, das erste Glied massig lang^ ziemlich schmal, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, die Wangen zweimal so lang als die unteren Augenloben, Stirn wenig dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, sehr schütter, sehr fein punktiert, die Sei­ ten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt , im apikalen Viertel eingezogen, apikal verrundet, dicht, wenig fein punktiert in der vorderen Hälfte, die Punkte teilweise gereiht, äusserst fein in der hinteren Hälfte; auf jeder Decke eine ziemlich hohe Längscrista in der Mitte der Basis; die Seiten des Metasternum schütter, sehr fein punktiert; die Beine mit hellen abstehenden Haaren besetzt. — Schwarz, einfarbig braun tomentiert; das vierte Fühlergl ied ausser im apikalen Viertel und die Basis der fo lgenden gelblich tomentiert. Länge 10 mm, Breite ЗУ2 mm. Typ 9 v o n der Grenze zwischen Tonkin und Yunnan im Museum von Paris. 341. Pter. pseudosecuta. Der s e c u t a Pasc, nahe stehend aber: Halsschi ld äusserst fein punktiert, Flügeldecken weniger grob punktiert, die Punkte in der hinteren Hälfte sehr fein, Fühler und Beine zarter, die Punkte des Halsschildes nicht von einem braunem Hof umgeben; die grosse Seitenrandmakel der D e c k e n ist bis zum apikalen Ende fortgesetzt. Länge 8V2 mm, Breite З'/з mm. Typ 1 cf von den Andamanen im Britischen Museum. 342. Pter. laevepunctata. Der l a t e r i p i c t a Fairm. sehr nahe stehend, aber: die apikale Randecke der Flügeldecken weniger vortretend, mehr verrundet, Schildchen dunkelbraun mit gelben Seitenrändern; im apikalen Drit­ tel der Decken weissl iche grössere Makeln; keine regelmässige, drei­ eckige Seitenrandmakel auf den Decken . Typ 1 cf von den Fidji In­ seln: N a t a w a Bai im Britischen Museum. Auch über die Salomon Inseln verbreitet. 3 4 3 . Pter. fuscolineata. Gestreckt, Fühler merklich kürzer als der Körper (9), gefranst, das erste Glied lang, schmal, das dritte Glied etwas kürzer als das vierte, viel länger als das erste, die unteren Augenloben Dr. В r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 309 so lang als die Wangen, Stirn so hoch als breit, Kopf durchwegs schütter, sehr fein punktiert; Halsschild quer, ge­ wölbt , wenig dicht, fein punktiert, die Seiten leicht gerun­ det; Flügeldecken sehr gestreckt, gewölbt, im apikalen Viertel eingezogen, apikal schmal schief abgestutzt, mit deutlicher Rand­ ecke, in der vorderen Hälfte dicht, fein punktiert, die Punkte in der hinteren Hälfte erloschen; auf jeder Decke eine gekörnte Längscrista in der Mitte der Basis (wenig hoch) , die sich als wenig erhabene Längsleiste bis über die Mitte fortsetzt und eine andere etwas erha­ bene Längslinie, die vom Innenrand der Schulterbeule bis etwas vor das apikale Ende reicht; die Seiten des Metasternum schütter, fein punktiert. — Schwarz, rotbraun tomentiert, jederseits der Hals­ schildscheibe eine schmale dunkelbraune Längsbinde, die sich nach vorn bis zum Hinterrand der Augen fortsetzt und eine solche braune auf der Mitte des Halsschi ldes; die Decken mit schmalen dunkel­ braunen, teilweise wenig regelmässigen und etwas unscharf ausge­ bildeten Längsbinden bedeckt. Länge 12 mm, Breite 4 mm. Typ 1 9 von Neu Guinea: Geelwink Bai im Museum von Paris. 344. Pter. sthenioides. Gestalt sehr gestreckt, Fühler um ein Viertel länger als der Körper, gefranst, das erste Glied kurz, massig dick, das dritte merklich länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Kopf wenig dicht, fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt, dicht fein punktiert, die Seiten leicht ge­ rundet; Flügeldecken sehr lang, im apikalen Viertel verjüngt, api­ kal leicht ausgeschnitten, die Randecke in einen verrundeten Lappen ausgezogen, dicht fein punktiert, die Punkte apikalwärts sehr fein werdend; die Seiten des Metasternum sehr fein punktiert, auf je­ der Decke eine postbasale Längsbeule, die von einem schwarzen Haarfaszikel überragt wird, eine wenig ausgeprägte Beule am Be­ ginne des apikalen Viertels unweit der Naht und eine solche preapi­ kale nahe dem Seitenrande; Stirn, Unterseite und Beine mit hellen abstehenden Haaren besetzt. — Braun, gelbbraun tomentiert, die Decken in der hinteren Hälfte weissl ichgelb marmoriert; auf jeder D e c k e eine gebogene schwarze Quermakel auf der Scheibe am Be­ ginne des apikalen Drittels. Länge 12 mm, Breite 4V2 mm. Typ 1 cf von Britisch­Indien: Mungphu im Britischen Museum. 345. Pter. ceylonica . Gestreckt, gedrungen, Fühler etwas länger als der Körper, ge­ franst, das erste Glied kurz, im mittleren Teil verdickt, sehr konvex an seinem Dorsalrand, ziemlich dicht, fein punktiert, das dritte merklich länger als das vierte, viel länger als das erste, die Wangen mehr als zweimal länger als die unteren Augenloben, Stirn etwas höher als breit, Kopf wenig dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld zweimal so breit als lang, gewölbt, dicht fein punktiert, die Seiten leicht gerundet; jederseits der Scheibenmitte ein kleiner Höcker; 310 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt, im apikalen Drittel einge­ zogen, apikal breit verrundet, an der Basis dicht, fein gekörnt, dann dicht fein punktiert und bis zur Mitte mit zahlreichen kleinen Hök­ kern, in Längsreichen angeordnet, besetzt; auf jeder D e c k e ein klei­ ner Höcker in der Mitte der Basis, eine gekörnte postbasale Beule dahinter, die mit schwarzen Haaren überdeckt ist, eine solche post­ mediane, weniger hohe und 2 leicht erhabene diskale Längsl inien; die Seiten des Metasternum fein punktiert, die Tibien mit langen, ab­ stehenden Haaren besetzt. — Dunkelbraun, rötlich tomentiert , Stirn und Scheitelmitte dicht weissl ichgelb marmoriert, eine kleine solche Makel auf der Mitte der Halsschi ldscheibe; eine breite dunkelbraune Längsbinde auf der Mitte des Schildchens; auf den D e c k e n eine breite weissl ichgelbe Querbinde in der Mitte, die gegen den Seiten­ rand zu noch verbreitert ist, das apikale Viertel derselben weiss und dunkelbraun marmoriert; Unterseite und Beine gelblichgrau tomen­ tiert; Fühler rotbraun, die 4 ersten Glieder weissl ich marmoriert, die folgenden an der Basis und dem apikalen Ende weiss l ich geringelt. Länge 10 mm, Breite 3 3Л mm. Typ 1 cf von Ceylon: Dikoga, 1300— 1400 m im Britischen Museum. 346. Pter. ceylonensis . Langoval , Fühler etwas länger als der Körper (cf), gefranst, das erste Glied kurz, dick, ziemlich dicht, grob punktiert, viel dicker als die folgenden Glieder, die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augenloben, Stirn so hoch als breit, Kopf ziemlich dicht, fein punktiert; Halsschild mehr als zweimal so breit als lang, dicht eher grob punktiert, jederseits der Scheibenmitte ein kleiner Höcker; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt, im apikalen Dritel verjüngt, apikal breit verrundet, dicht ziemlich grob punktiert, die Punkte fei­ ner und schütter in der hinteren Hälfte; auf jeder D e c k e eine hohe postbasale Längsbeule, die von einem grossen dunkelbraunen Haar­ faszikel überlagert wird, eine solche postmediane etwas weniger hohe und ein wenig scharf ausgebildeter Längswulst , der von der Schulter bis zum apikalen Ende reicht; der Rand der Flügeldecken seitlich die­ ses Wulstes und ihr Seitenrand mit hellen abstehenden Haaren be­ setzt. — Schwarz, rotbraun stel lenweise mit ockergelb und dunkel­ braun untermischt, tomentiert; Schildchen dunkelbraun mit ocker­ gelben Seiten; auf den D e c k e n eine grosse fahlgelbe gemeinsame quere Nahtmakel nach der postmedianen Beule, überdies auf jeder Decke eine weisse premediane Quermakel, die die N a h t erreicht; Fühler rotbraun, vom dritten Glied ab weissl ichgelb an der Basis geringelt. Länge 7Va mm, Breite 3 mm. Typ 1 cf v o n Ceylon: Bo­ gawantalawa, 1600—1700 m, im Britischen Museum. 347. Pter. ochreovittata. Langgestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper (9) , das vierte bis neunte Glied mit Apikaldorn, gefranst, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte merklich länger als das vierte oder erste, die Dr. В r e u n i n g : N o v a e spec ies Cerambyc idarum 311 unteren Augenloben etwas länger als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf dicht, äusserst fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, durchwegs dicht, grob punktiert, die Seiten stark verrundet; Flü­ geldecken sehr lang, gewölbt, im apikalen Drittel verjüngt, apikal leicht aussgeschnitten, in der vorderen Hälfte dicht, grob punktiert, die Punkte tei lweise gereiht, in der hinteren Hälfte fast erloschen, an der Basis fein gekörnt; auf jeder Decke 2 wenig erhabene diskale Längsl inien; die Seiten des Metasternum sehr fein punktiert. — Dunkelbraun, rotbraun tomentiert; auf jeder Decke 2 ockerfarbene Makeln hinter der Schulter unweit des Seitenrandes (eine nach der anderen gelagert) und 2 solche quere Zikzaklinien, eine postmediane, eine preapikale, deren erstere etwas gegen den Seitenrand zu an­ steigt; Fühler v o m vierten Glied ab basal und apisal heller tomen­ tiert. Länge 10 mm, Breite З'/г mm. Typ 1 9 von Neu­Guinea; Angi See im Britischen Museum. 348. Pter. medioplagiata. Langoval , Fühler viel kürzer als der Körper, kaum gefranst, das erste Glied kurz, dick, mit stark convexem Dorsalrand, viel dicker als die fo lgenden Glieder, das dritte zweimal so lang als das vierte oder erste, die Wangen fast zweimal so lang als die unteren Augen­ loben, Stirn breiter als hoch, Kopf wenig dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld kurz, gewölbt, sehr dicht, sehr fein punktiert, die Seiten kräftig verrundet; Flügeldecken gewölbt, apikal schief abgestutzt, mit vorragendem, aber verrundetem Randwinkel , durchwegs sehr dicht, fein punktiert; auf jeder Decke eine hohe postbasale Längscrista und eine feine Längskante, die vor der Mitte beginnt und sich, der N a h t etwas nähernd, bis zum Beginn des apikalen Drittels erstreckt; die Seiten des Metasternum sehr fein punktiert. — Schwarz, rot­ braun tomentiert, Stirn weissl ich, eine weisse mittlere Längsbinde auf dem Halsschild (zuweilen gelb in ihrem mittleren Teil); Schildchen weiss mit dunkelbrauner mittlerer Makel; auf den Decken eine grosse gemeinsame weisse Nahtmakel in der Mitte, die an der Naht verbrei­ tert ist und sich beiderseits bis zur Scheibenmitte erstreckt sowie ei­ nige unregelmässig verstreute weisse Flecken; Unterseite und Beine gelblich marmoriert; der mittlere Teil der Flügeldecken dunkler, die Basis und das apikale Ende der Glieder weissl ich. Länge 7 mm, Breite 3 mm. Typ 1 9 v o n Tanganjika Territorium: Kilosa im Bri­ t ischen Museum. 349. Pter. insulicola. Der o c c i d e n t a l i s Schwarz, nahe stehend, aber: die Füh­ lerhöcker weniger erhaben, das dritte Fühlerglied merklich länger als das vierte, Halsschi ld sehr dicht, sehr fein punktiert, Flügeldek­ ken apikal stärker schief abgestutzt mit vorragender Randecke, in der vorderen Hälf te gröber punktiert, das postmediane Haarfaszikel ist grösser, schief hinter demselben steht noch ein weiteres schwar­ zes Haarfaszikel am Ende der feinen Längskante, die v o m Innenrand 312 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) der Schulterbeule ausgeht; längs dem Seitenrand ein wenig ausge­ prägter Längswulst von der Schulter bis zum apikalen Ende; die Tomentierung mehr mit weissl ich und rotbraun untermischt, keine schwarzen schmalen Binden im basalen Viertel der D e c k e n . Länge 5 mm, Breite IV2 mm. — Typ von Ceylon: Bogawanta lawa, 1600— 1700 m im Britischen Museum. 350. Pter. pygmaea. Langoval , Fühler viel kürzer als der Körper, nicht gefranst, das erste Glied kurz, dick, viel dicker als die folgenden, sehr konvex an seinem Dorsalrand, das dritte merklich länger als das vierte, viel länger als das erste, die Wangen um die Hälf te länger als die un­ teren Augenloben, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschi ld sehr dicht, sehr fein punktiert; Halsschild kurz, gewölbt , die Seiten ge­ rundet; Flügeldecken sehr gewölbt, im apikalen Drittel verjüngt, api­ kal verrundet; auf jeder Decke eine ziemlich h o h e postbasale Längs­ crista, die mit Haaren überdeckt ist, ein postmedianes Haarfaszikel und 2 sehr wenig erhabene diskale Längsl inien; die Seiten des Me­ tasternum sehr fein punktiert. — Rötl ich, strohgelb tomentiert ohne deutliche Zeichnungen. Länge 4 х/г mm, Breite 1 2/з mm. Typ von Pulo Aar im Britischen Museum. 351. Pter. excisa. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper, sehr schütter ge­ franst, das erste Glied kurz, dick, konvex an se inem Dorsalrand, das dritte so lang als das vierte, viel länger als das erste, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch , Kopf wenig dicht, äusserst fein punktiert; Halsschi ld kurz, gewölbt , sehr dicht, sehr fein punktiert, die Seiten verrundet; Flügeldecken ge­ streckt, gewölbt, apikal ausgeschnitten, die N a h t e c k e spitzig, die Randecke in einen langen dreieckigen Lappen ausgezogen, durchwegs fein punktiert, die Punkte mit kleiner heller Sete; auf jeder Decke eine bohe postbasale Längsbeule; die Seiten des Metasternum dicht, sehr fein punktiert. Braun, weissl ichgrau, oberseits dicht mit ocker­ gelb und dunkelbraun untermischt tomentiert; auf jeder Decke eine schmale ockergelbe premediane Binde, die schief zum Seitenrand an­ steigt und 2 ockergelbe quere Zikzaklinien (eine postmediane und eine knapp hinter derselben). Fühler dunkelbraun, die basale Hälfte der Glieder vom dritten ab weissl ichgrau. Länge 8V2 mm," Breite 3 mm. Typ von N . W. Austral ien: Wyndham im Britischen Museum. 352. Pter. Pascoei . Gestreckt, Fühler so lang als der Körper, gefranst, das erste Glied kurz, dick, mit konvexem Dorsalrand, das drite so lang als das vierte, viel länger als das erste, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch, ziemlich dicht, fein punktiert; Halsschild kurz, gewölbt, dicht grob punktiert, jederseits der Schei­ benmitte eine kleine stumpfe Beule, die aber ziemlich h o c h ist; Flü­ ge ldecken gestreckt, gewölbt, im apikalen Drittel verjüngt apikal Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 313 schief abgestutzt mit vortretender Randecke, durchwegs dicht fein punktiert; auf jeder Decke ein kleiner zahnartiger Höcker in der Mitte der Basis und eine kleine postbasale Längsbeule; die Seiten des Metasternum dicht, fein punktiert. — Braun, gelbbraun tomen- tiert; auf jeder Decke eine weissl ichgraue premediane Binde, die schief zum Seitenrand ansteigt und durch gelbraune Längslinien un- terbrochen ist; nahe der Naht erstreckt sich die weissl ichgraue To- mentierung bis über die Mittellinie. Länge 9V2 mm, Breite 4 mm. T y p von Malacca: Penang im Britischen Museum aus der Pascoe' sehen Sammlung. 353. Pter. marmorea. Gestreckt, gedrungen, Fühler so lang als der Körper (9), ge- franst, das erste Glied ziemlich lang, eher schmal, das dritte so lang als das vierte, e twas länger als das erste, das dritte bis zehnte mit kleinem Apikaldorn, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschild dicht, fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt, die Seiten verrundet; Flügeldek- ken gestreckt, gewölbt, apikal abgestutzt, dicht wenig grob punktiert, die Punkte in der apikalen Hälfte sehr fein, die Seiten der Sterna dicht, fein punktiert. — Schwarz, braun tomentiert, Kopf, Hals- schild, die äusserste Basis der Flügeldecken und die Seiten der Sterna gelbbraun-ockerfarben tomentiert; eine ebensolche gemein- same Nahtmakel um das Schildchen; auf jeder Decke einige graue Flecken entlang der Naht in der hinteren Hälf te und eine sebr kleine weisse Makel hinter der Mitte, die etwas dem Seitenrand genähert ist. Länge I2V2 mm, Breite 4V2 mm. Typ 1 9 v o n den Salomons Inseln: Chinotoma im Imperial Bureau of Entomology, London. 354. Pter. fuscoplagiata. D e r l a t e r i p l a g i a t a mihi nahe stehend, aber: Kopf und Halsschi ld weniger dicht und weniger fein punktiert. Flügeldecken apikal abgestutzt mit verrundeter Randecke, ohne postbasale Crista; Untersei te und Beine ohne abstehende Haare. Die dunkelbraune mittlere Seitenrandmakel der Decken ist kürzer und erstreckt sich nahtwärts nicht über die Mitte der Scheibe; das apikale Drittel der D e c k e n dunkelbraun marmoriert ohne Zikzaklinien. Länge 12 mm, Breite 4 mm. T y p 1 9 von den Salomons Inseln: Malaita im Impe- rial Bureau of Entomology , London. 355. Pter. tristoides. Gestreckt, Fühler etwas kürzer (9) oder etwas länger (cf) als der Körper, kaum gefranst, das erste Glied massig lang, ziemlich schmal, das dritte merklich kürzer als das vierte, merklich länger als das erste, das dritte bis siebente oder neunte mit kleinem Apikaldorn; die unteren Augenloben so lang als die Wangen; Stirn etwas brei- ter als hoch, K o p f dicht, fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, sehr dicht, sehr fein punktiert, die Seiten verrundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt , apikal sehr leicht abgestutzt, dicht fein punktiert. 314 Festschrif t für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . V o l . IV (1937) in der vorderen Hälfte tei lweise gereiht, durchwegs mit heller kleiner Sete besetzt; auf jeder Decke eine wenig hohe postbasale Längscri­ sta und ein oder 2 kaum erhabene diskale Längsl inien; die Seiten der Sterna wenig dicht, sehr fein punktiert. — Schwarz, braun tomen­ tiert; auf jeder Decke eine kleine gelbliche Seitenrandmakel hinter der Schulter und eine solche postmediane quere Zikzaklinie. Länge 7 — 9 У 2 mm, Breite 2'Ai—3V4 mm. Typ 1 cf von den Salomons In­ seln: Guadalcanal im Imp. Bureau of Entomology , London . 3 5 6 . Pter. peraffinis. Der t r i s t o i d e s mihi sehr nahe stehend, aber: das dritte Fühlerglied so lang als das vierte, Halsschild noch dichter punk­ tiert, Flügeldecken fast ohne postbasale Crista; jederseits eine grosse dicht ockergelb tomentierte Makel auf den Wangen, Halsschi ld und Flügeldecken fein ockergelb marmoriert. Länge 8V2 mm, Breite 3 mm. Typ 1 cf von den Salomons Inseln: Isabel im Imperial Bu­ reau of Entomology, London. 357. Pter. major. Der t r i s t o i d e s mihi sehr nahe stehend, aber: die Fühler bei den cfcf viel länger als der Körper, Gestalt grösser, Flügeldecken weniger dicht punktiert, die Punkte in der hinteren Hälf te erlo­ schen, die beiden diskalen Längslinien stärker erhaben. — Schwarz, dunkelbraun tomentiert, oberseits dicht rotbraun marmoriert; auf jeder Decke eine postmediane quere rotbraune Zikzaklinie; Unter­ seite, Beine und Fühler rotbraun tomentiert. Länge I O V 2 — 1 3 V 2 mm, Breite 4 — 4 V 2 mm. Typ 1 cf von den Salomons Inseln: Russell In­ sel im Imperial Bureau of Entomology , London. 3 5 8 . Pter. albicans. Der m a r m o r e a mihi sehr nahe stehend, aber: Kopf weniger dicht punktiert, Flügeldecken apikal verrundet. Schwarz, durchwegs einfarbig hellgrau tomentiert. Länge 11 mm, Breite 4 m m . Typ 1 9 von den Salomons Inseln: Florida im Imp. Bureau of Entomology , London. 359. Pter. brunnescens. Der r u f u 1 a mihi sehr nahe stehend, aber: Fühler nicht den Be­ ginn des apikalen Drittels überragend (cf), K o p f und Halsschi ld sehr dicht, sehr fein punktiert, die postmediane Crista der D e c k e n weni­ ger entwickelt, keine diskalen Längslinien an ihrer Aussensei te . — Schwarz, braun tomentiert ohne Zeichnungen, einige schwärzl iche Flecken entlang der Flügeldeckennaht; 3 schmale hellere Längsbin­ den in der Mitte der Halsschi ldscheibe; die Basis der Fühlerglieder v o m fünften ab gelblich. Jederseits der Scheitelmitte eine längliche schwarzbraune Makel. Länge­ 7V2 mm, Breite 2V2 mm. Typ 1 cf v o n Perak im Britischen Museum. 3 6 0 . Pter. sumatrana. Der a p i c a t a mihi nahe stehend, aber: das dritte Fühlerglied so lang als das vierte oder erste, die Wangen merklich kürzer als Dr. В r e u n i n g : N o v a e spec ies Cerambyc idarum 315 die unteren Augenloben; Kopf und Halsschild schütter, äusserst fein punktiert, Flügeldecken feiner punktiert, die Punkte sehr fein in der hinteren Hälfte , apikal stärker abgestutzt mit spitziger Randecke; an Stelle der apikalen weissl ichen Längsbinde findet sich nur eine sehr kleine, längliche preapikale, weissl iche Makel auf der Scheibe. Länge 7V2 m m , Breite 2Vs mm. Typ 1 9 von Sumatra: Merang im Britischen Museum. 361. Pter. longula. Langgestreckt, Fühler so lang als der Körper (cf), gefranst, das erste Glied wenig lang, dick, das dritte so lang als das vierte, merk­ lich länger als das erste, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschild dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, die Seiten verrundet; Flü­ geldecken sehr lang, massig gewölbt, dicht fein punktiert, apikal schief abgestutzt mit vortretender Randecke; die Seiten des Meta­ sternum dicht, fein punktiert; Unterseite und Beine mit hellen abste­ henden Haaren besetzt. — Braun, gelbbraun tomentiert, Scheitel und Halsschild mit wenig scharfen braunen Längsbinden besetzt; auf jeder Decke eine ebensolche ziemlich breite Längsbinde auf der Scheibe, die auch die Schulter deckt und vor der Mitte den Seiten­ rand in ziemlich breiter Ausdehnung erreicht und eine kleine drei­ eckige dunkelbraune postmediane Makel auf der Scheibe; Fühler rot­ braun, fahlgelb marmoriert, tomentiert. Länge 10 mm, Breite 3 mm. Typ 1 cf von Pegu im Britischen Museum. 362. Pter. albotarsalis. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper, gefranst, das erste Glied kurz, kräftig, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, das vierte bis neunte mit Apikaldorn, die unteren Au­ genloben viel kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschild dicht, fein punktiert; Halsschi ld kurz, gewölbt, die Seiten verrundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, im apikalen Drit­ tel verjüngt, apikal verrundet, dicht fein punktiert, die Punkte im apikalen Drittel sehr fein; auf jeder Decke ein braunes postbasales Haarfaszikel; die Seiten der Sterna ziemlich dicht, sehr fein punk­ tiert, die Beine mit hellen abstehenden Haarenbesetzt . — Dunkel­ braun, gelbraun tomentiert; auf jeder Decke eine schiefe ockergelbe Seitenrandmakel hinter der Schulter, eine postmediane weisse quere Zikzaklinie die seitwärts zu ockerfarben wird und 2 kleine ocker­ gelbe preapikale Makeln auf der Scheibe (eine nahe der Naht, die andere nabe dem Seitenrand); die Tarsen weisslichgrau tomentiert; Fühlerglieder v o m dritten ab rotbraun mit kleinen fahlgelben Flecken übersät und basal fahlgelb geringelt. Länge 7Va mm, Breite 22/:t mm. Typ von Jawa im Britischen Museum. 363. Pter. Bryant i 3 3 ) . Oval, Fühler viel kürzer als der Körper, kaum gefranst, das erste Glied kurz, dick, das dritte viel länger als das vierte oder erste, 316 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augenloben, Stirn viel breiter als hoch, dicht, sehr fein punktiert; Haischi ld mehr als zweimal so breit als lang, sehr dicht, äusserst fein punktiert, die Sei­ ten verrundet; jederseits der Scheibenmitte ein kleiner Höcker; Flü­ geldecken sehr gewölbt, im apikalen Drittel stark verjüngt, apikal verrundet, dicht, sehr fein punktiert; auf jeder D e c k e ein kleiner zahnartiger Höcker in der Mitte der Basis, eine kurze postbasale Längsbeule dahinter, die von Haaren überdeckt ist, ein kleines post­ medianes Haarfaszikel unweit der Naht und 2 gekörnte diskale Längslinien; die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert. — Rotbraun, gelbbraun mit rotbraun untermischt tomentiert, eine breite samtene braunschwarze Querbinde zwischen den Fühlerhöckern, eine kleine solche Makel jederseits der Scheitelmitte; auf jeder D e c k e 3 gelbliche schief gegen die N a h t absteigende ziemlich breite Binden, eine premediane, die auf der Mitte der Scheibe endigt, eine mediane, die sich verbreiternd der Naht nähert und eine preapikale, die eben­ falls auf der Mitte der Scheibe endigt; auf den Seitentei len des Hals­ schildes eine dunkelrotbraune, gelblich eingefasst Längsbinde; Füh­ ler rotbraun mit kleinen gelblichen Flecken übersät, die Basis des dritten Gliedes und das apikale Ende der Glieder v o m dritten ab gelblich. Länge 7 mm, Breite 23А» mm. T y p 1 9 v o n Sarawak: Quop im Britischen Museum. Auch über Sumatra verbreitet. 364. Pter. anticemaculata. Gestreckt, Fühler so lang als der Körper, gefranst, das erste Glied ziemlich lang, eher schmal, das dritte so lang als das vierte oder erste, die unteren Augenloben so lang als die Wangen , Stirn höher als breit, Kopf schütter, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, sehr gewölbt, dicht, sehr fein punktiert, die Seiten gerundet; Flügel­ decken gestreckt, sehr gewölbt, apikal abgestutzt mit verrundeter Randecke, dicht, in der vorderen Hälfte grob punktiert mit einigen sehr groben postbasalen Punkten untermischt, die Punkte tei lweise gereiht, fein in der hinteren Hälfte; auf jeder D e c k e ein kleines postbasales Haarfaszike! und einige wenig erhabene diskale Längsli­ nien; die Seiten der Sterna dicht, fein punktiert. — Dunkelbraun, rotbraun mit braun und gelblich untermischt tomentiert; eine schma­ le schwarze Längsbinde auf der Mitte der Stirn und des Scheitels; jederseits der Halsschildbasis eine kleine weiss l ichgelbe sehr deut­ l iche Makel und eine ebensolche grössere zu Seiten des Vorderran­ des; auf jeder Decke eine solche schmale, stark gewundene Quer­ binde am Beginne des apikalen Drittels und eine kleine solche pre­ apikale Seitenrandmakel; das apikale Drittel des dritten und vierten Fühlergliedes und die folgenden schwarzbraun, die basale Hälfte der Glieder vom fünften ab weissl ichgelb tomentiert. Länge 12 mm. Breite 4 mm. Typ 1 cf von Sarawak: Quop im Britischen Museum. 365. Pter. fascicularis. Gestreckt, Fühler merklich kürzer als der Körper, nicht gefranst, Dr. B r e u n i n g : N o v a e spec ies Cerambyc idarum 317 das erste Glied wenig lang, dick, das dritte um die Hälfte länger als das vierte, fast zweimal so lang als das erste, die Wangen zweiein­ halbmal so lang als die unteren Augenloben, Stirn breiter als hoch, Kopf dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, sehr dicht, sehr fein punktiert, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken ge­ streckt, gewölbt, im apikalen Viertel verjüngt, apikal schmal, schief abgestutzt mit deutlich vortretender Randecke dicht, sehr fein punk­ tiert; auf jeder Decke eine hohe postbasale Längscrista, die von braunen Haaren überdeckt wird, eine feine Längskante dahinter, die etwas vor der Mitte beginnt und ansteigend am Beginne des api­ kalen Drittels endigt und ein stumpfer Längswulst , der unweit des Seitenrandes von der Schulter ab bis in das apikale Viertel reicht, sich dann gegen die Naht zu umbiegt und in einen kleinen Höcker endigt; die Seiten der Sterna sehr fein punktiert. — Dunkelbraun, gelbbraun tomentiert, Stirn weisslich marmoriert; Halsscheibe dun­ kelbraun mit Mittellängsbinde auf dem Schi ldchen; auf jeder Decke eine dunkelbraune Makel, die die Schulter bedeckt, bis zur postbasa­ salen Crista reicht und entlang dem Seitenrand sich fast bis zur Mittellinie erstreckt; die hintere Hälfte der Decken weissl ich und dunkelbraun marmoriert; überdies auf jeder Decke eine weissliche Querbinde vor der postmedianen Crista, die sich gegen den Seiten­ rand zu stark verbreitert. Länge 7 mm, Breite 2"/з mm. Typ von der Cap Kolon ie : Mossel Bai im Britischen Museum. 366. Pter. angolensis. Langgestreckt, viel kürzer als der Körper, nur das dritte und vierte Glied gefranst, das erste kurz, dick, dicht fein punktiert, das dritte viel länger als das vierte oder erste; die Wangen fast zwei­ mal so lang als die unteren Augenloben, Stirn breiter als hoch; Kopf und Halsschild dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, die Seiten leicht gerundet; jederseits der Scheibenmitte ein kleiner Höcker; Flügeldecken sehr lang, parallelseitig, im apika­ len Viertel eingezogen, apikal schmal ausgeschnitten, die Nahtecke vortretend, die Randecke in einen dreieckigen Lappen ausgezogen, dicht, wenig grob punktiert, die Punkte fe in in der hinteren Hälfte; auf jeder D e c k e eine postbasale Längsbeule die von ockergelben und schwarzen Haaren überdeckt ist, eine solche am Beginne des apikalen Drittels unweit der Naht , die von einem grossen Haarfas­ zikel überlagert ist und eine dritte etwas schief hinter der zweiten, die seitwärts den Seitenrand überragt, sowie eine feine Längskante auf der Scheibe, die etwas vor der Mitte beginnt und in 2 kleine Hök­ ker endigt; die Seiten der Sterna sehr fein punktiert. — Dunkel­ braun, gelbbraun mit rotbraun untermischt tomentiert, die hintere Hälfte der Decken , die Unterseite und Beine weissl ich marmoriert; auf jeder D e c k e eine grosse weisse scharf abgegrenzte postmediane Makel, die v o m Seitenrand bis zu der feinen Längskante reicht; Füh­ ler vom zweiten Glied ab basal und apikal weiss und ockerfarben to­ 318 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) mentiert. Länge 10 mm, Breite З'/з mm. Typ 1 9 v o n Angola : Con­ gulu im Britischen Museum. 367. Pter. pseudobscuroides. Der o b s c u r o i d e s mihi nahe stehend, aber: das dritte Füh­ lerglied viel länger als das vierte oder erste, Kopf schütter, sehr fein punktiert, Halsschild weniger dicht, etwas gröber punktiert; Flügel­ decken in der vorderen Hälfte viel weniger grob punktiert, die post­ basale Crista viel höher und überdies auf jeder D e c k e eine massig hohe feine Längsleiste, die etwas vor der Mitte beginnt und am Be­ ginne des apikalen Drittels endigt. Länge 9х1-г mm, Breite З'/г mm. Typ 1 9 v o n Britisch Indien: Darjeeling Distrikt, Sureil, 1700 m im Museum von Calcutta. 368. Pter. semicircularis. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper, gefranst, das erste Glied massig lang, ziemlich kräftig, das dritte merklich länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben merklich kürzer als die Wangen; Stirn breiter als hoch, Kopf ziemlich dicht, fein punk­ tiert; Halsschild kurz, gewölbt, dicht, fein punktiert, jederseits der Scheibenmitte ein kleiner Höcker; Flügeldecken lang, gewölbt , sehr dicht, fein punktiert, apikal verrundet; auf jeder Decke eine massig erhabene postbasale Beule, die von einem langen dunkelbraunen Haarfaszikel überlagert wird, eine kleine postmediane Beule unweit der Naht , auch von dunkelbraunen Haaren überdeckt und einige kleine Höcker im apikalen Drittel teilweise ebenfalls mit Haaren überdeckt; die Seiten der Sterna dicht, fein punktiert, alle Punkte der Oberseite mit kleiner heller Sete. — Dunkelbraun, gelbbraun, stel lenweise mit hellgrau und dunkelbraun untermischt tomentiert; auf jeder Decke eine schmale dunkelbraune Binde, die sich v o m Hin­ terrand der postbasalen Crista bogenförmig zur N a h t erstreckt (wo sie sich mit der der anderen Decke zu einer halbkreisförmigen Binde vereinigt); Fühler rotbraun, mit kleinen fahlgelben Makeln übersät. Länge 9 mm, Breite ЗУз mm. Typ 1 9 v o n der Goldküste : Accra im Imperial Bureau of Entomology, London. 369. Pter. excavata. Gestreckt, Fühler etwas kürzer als der Körper, gefranst, das er­ ste Glied massig lang, wenig dick, das dritte so lang als da vierte, merklich länger als das erste, die unteren Augenloben etwas länger als die Wangen; Halsschild kurz, gewölbt, dicht, sehr fein punktiert, die Seiten gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt , im apikalen Viertel eingezogen, apikal bogenförmig ausgeschnitten, mit vortre­ tender, spitziger Randecke, ziemlich dicht, fein punktiert, die Punkte in der hinteren Hälfte sehr fein; auf jeder D e c k e eine postbasale Längsbeule die von einem Haarfaszikel überlagert ist und eine feine I.ängskante dahinter, die etwas vor der Mitte beginnt und im api­ kalen Viertel endigt, in ihrem mittleren und apikalen Teil von einem kleinen gelben Haarfaszikel überlagert; seitlich davon 2 etwas erha­ * / Dr. В r e u n i n g : N o v a e spec ies C e r a m b y c i d a r u m 319 bene diskale Längsl inien; Unterseite und Beine mit hellen abstehen­ den Haaren besetzt . — Dunkelbraun, braun mit braungelb und ockerfarben untermischt tomentiert, die Halsschi ldscheibe rosafar­ ben marmoriert; jederseits der Halsschildbasis eine dreieckige schwarze Makel; eine schwarze Mittellängsbinde auf dem Schild­ c h e n ; auf den Flügeldecken eine grosse, viereckig verrundete rötlich­ ockerfarbene gemeinsame Nahtmakel hinter der Mitte, die an ihrem Vorderrand dunkelbraun begrenzt wird. Länge 10 mm, Breite З'/з mm. Typ v o n Papua: Orori, 1000 m im Britischen Museum. 370. Pter. apicefusca. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper, nicht gefranst, das erste Glied massig lang, wenig dick, dicht, fein punktiert, das dritte viel länger als das vierte, merklich länger als das erste, die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augenloben, Stirn breiter als hoch, Kopf und Haischi ld dicht, äusserst fein punktiert; Halsschild kurz, gewölbt, die Seiten gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, im apikalen Drittel stark eingezogen apikal sehr schmal, schief ab­ gestutzt, mit deutlicher Randecke, sehr dicht, fein punktiert, alle Punkte mit kleiner heller Sete; auf jeder D e c k e eine kleine postba­ sale Beule, die mit gelblichen Haaren überdeckt ist; die Seiten der Sterna sehr fein punktiert. — Schwarz, durchwegs hellgrau und dunkelbraun marmoriert, die Flügeldeckenbasis gelblich tomentiert, ihr apikales Drittel dunkelbraun, wenig mit hellgrau marmoriert. Länge 6 mm, Breite 2 mm. Typ 1 9 von Britisch Indien: N. W. Prov. Chitral, Rambhur Tal, Kunisht im Museum von Calcutta. 371. Pter. indistincta. Der l a t e r i p l a g i a t a mihi nahe stehend, aber: der Apikal­ dorn am vierten bis siebenten Fühlerglied kurz, die unteren Augen­ loben merklich kürzer als die Wangen, Flügeldecken basal dicht ge­ körnt, ohne apikale spitzige Randecke. Schwarz, durchwegs gelb­ braun tomentiert, auf jeder D e c k e eine fahlgelbe kleine, kreisförmige Makel am Seitenrand hinter den Schultern. Typ 1 9 von S. Cele­ bes : Bonthain im Museum von Dresden. 327. Pter. apicemaculata. Der t r a n s v e r s e f a s c i a t a mihi sehr nahe stehend, aber: Gestalt etwas schmäler, Kopf weniger dicht punktiert; Flügeldecken weniger lang, Flügeldecken noch feiner punktiert, ohne helle post­ mediane Querbinde, dagegen mit einer grossen, runden preapikalen, gelblichen gemeinsamen Nahtmakel , die an ihrem Hinterrand aus­ geschnitten ist. Länge 9—12 mm, Breite 3—4 mm. Typ 1 cf von Britisch Indien: Coorg, Fraserpet im Britischen Museum. 373. Pter. quadrivittata. Langoval , Fühler wenig die Deckenmit te überragend (9), ge­ franst, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte viel län­ ger als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Augenlo­ ben viel länger als die Wangen, Stirn breiter als hoch, dicht fein 320 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) punktiert; Scheitel und Halsschild dicht, äusserst fe in punktiert; Halsschi ld kurz, gewölbt, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, breit, gewölbt, im apikalen Drittel e ingezogen, apikal ver- rundet, dicht, sehr fein punktiert; auf jeder D e c k e eine postbasale Längsbeule, die von einem grossen Haarfaszikel überlagert wird und eine feine postmediane Längskante ebenfalls mit Haaren überdeckt; die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert; der Seitenrand der Flügeldecken, Unterseite und Beine mit weiss l ichen abstehenden Haaren besetzt. — Braun, gelbbraun, oberseits mit rotbraun unter- mischt tomentiert; Flügeldecken rotbraun bis auf eine viereckige strohgelbe, gemeinsame Nahtmakel hinter dem Schi ldchen; auf je- der Decke überdies 2 strohgelbe Binden (eine premediane, die schief vom Seitenrand hinter der Schulterbeule sich verbreiternd bis zur Mitte der Scheibe reicht und eine postmediane quere, die etwas ge- gen die N a h t ansteigt, welche sie nicht ganz erreicht); Fühler rot- braun, das vierte Glied weissl ich tomentiert, die fo lgenden weissl ich an der Basis und dem apikalen Ende. Länge 6—9V2 mm, Breite 2 7 s — 4 mm. Typ 1 § von Britisch Indien: Dehra D u n ; Raipur im Britischen Museum. 374. Pter. humerosopunctatata. Gestreckt, Fühler so lang als der Körper (cf), gefranst, das erste Glied massig lang, das dritte so lang als das vierte oder das erste, die unteren Augenloben um die Hälfte länger als die Wangen, Kopf nicht punktiert; Halsschi ld kurz, gewölbt, wenig dicht, äusserst fein punktiert, die Seiten verrundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt , im apikalen Drittel e ingezogen, apikal verrundet, dicht, fein punktiert, die Punkte sehr fein in der hinteren Hälfte , grob auf u n d hinter den Schultern, w o sie auch gereiht sind. — Rotbraun, strohgelb tomen- tiert, Halsschild und Flügeldecken mit sehr kleinen braunen Flecken übersät; auf jeder Decke eine viereckige braune Makel hinter der Schulter (die den grob punktierten Raum bedeckt) , eine weissl iche gewellte Querbinde etwas vor der Mitte und eine solche postmedi- ane, die etwas gegen die Naht ansteigt; eine rotbraune Makel auf der Mitte des letzten Abdominalsegmentes . Länge 8V2 mm, Breite 3 mm. Typ 1 cf von Britisch Indien: U. Prov. Charipur im Museum von Dehra Dun. 375. Pter. nigroplagiata. Der e l o n g a t i s s i m a mihi sehr nahe stehend, aber: Fühler etwas kürzer als der Körper, jederseits der Halsschi ldscheibenmitte ein kleiner Höcker; Flügeldecken dicht, sehr fein punktiert, apikal schief. abgestutzt mit vortretender Randecke , das postbasale Haar- faszikel grösser. — Braun, strohgelb tomentiert; auf jeder Decke eine schwärzliche Makel, die die Schulter deckt und nahtwärts 2 Äs te entsendet (einen postbasalen, der über das postbasale Haar- faszikel reicht und einen, der sich der N a h t etwas vor der Mitte nähert) und eine grosse unregelmässig geformte, schwärzl iche, post- Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 321 mediane Makel; Tarsen dunkelbraun fein grau tomentiert; Fühler tei lweise braun. Länge 6 mm, Breite 2 m m . Typ von Britisch Indien: U. Prov. Dehra D u n im Museum von Dehra Dun. 376. Pter. infirmior. Gestreckt, Fühler etwas kürzer als der Körper ( $ ) , gefranst das erste Glied massig lang, wenig dick,' das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Scheitel und Halsschi ld ziem­ lich dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, die Seiten gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, apikal verrundet, dicht, sehr fein punktiert; auf jeder Decke ein kleines dunkelbraunes post­ basales und postmedianes Haarfaszikel; die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert. — Schwarz, strohgelb tomentiert, jederseits der Scheitelmitte eine schwärzliche Makel, knapp jederseite der Hals­ schildmitte in seiner vorderen Hälfte eine ebensolche schmale Längsbinde, die Decken verschwommen weissl ich marmoriert, Länge 7 mm, Breite 2V2 mm. Typ 1 9 von Britisch Indien: Bombay; S. Kanara, Hattikeri im Museum von Dehra Dun. 377. Pter. elegans. Gestreckt, Fühler ziemlich kräftig, viel kürzer als der Kör­ per, nicht gefranst, das erste Glied kurz, dick, das dritte viel länger als das vierte oder erste; die unteren Augenloben so lang als die Wangen; Stirn breiter als hoch; Halsschild kurz, gewölbt, sehr dicht, äusserst fein punktiert, die Seiten verrundet; Flügeldecken ge­ streckt, sehr gewölbt , im apikalen Drittel sehr eingezogen, apikal verrundet, dicht, sehr fein punktiert in ganzer Ausdehnung, alle mit kleiner, heller Sete besetzt; auf jeder Decke eine ziemlich hohe postbasale Längscrista, die von einem kleinen schwarzen Haar­ faszikel Uberlagert wird, eine massig hohe Längscrista dahinter, die bald darnach beginnt und am Beginn des apikalen Drittels endigt, wobei sie sich der Naht etwas nähert, ein oder 2 wenig erhabene diskale Längsl inien und ein Längswulst , der entlang dem Seiten­ rand von der Schulter ab läuft und kurz vor dem Ende zur N a h t um­ biegt; die Seiten der Sterna sehr fein punktiert. — Schwarz, rot­ braun, mit weiss l ich und dunkelbraun marmoriert, tomentiert; je­ derseits der Halsschi ldmitte eine sehr kleine schwarze Makel; Schi ldchen ockerfarben; auf den Decken eine viereckige, ocker­ farbene gemeinsame quere Nahtmakel um das Schildchen; auf je­ der D e c k e 2 schwärzl iche Quermakeln in der vorderen Hälf te (eine neben dem Seitenrand, eine an der Naht ) eine weissl iche querovale Nahtmakel hinter der schwärzl ichen Nabtmakel und eine längliche schwarze etwas gebogene Makel auf der postmedianen Crista; das apikale Viertel der Tibien und die Tarsen schwärzlich. — Länge 5 mm, Breite 12/з m m . Typ von Britisch Indien: N. Salem, Jawal­ lagiri im Museum von Dehra Dun. Feitichrift toi Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . VoL IV (19S7). 21 322 Festschr i f t für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol . I V (1937) 378. Pter. vittata. Gestreckt, Fühler kaum die Deckenmit te überragend (9) , nicht gefranst, das erste Glied kurz, massig dick, das dritte merklich länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben viel län­ ger als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf dicht, Halsschild sehr dicht, äusserst fein punktiert; Halsschi ld kurz, gewölbt, die Seiten verrundet; Flügeldecken gewölbt, apikal leicht abgestutzt, sehr dicht sehr fein punktiert; auf jeder D e c k e eine wenig hohe feine Längscrista in der Mitte der Basis und eine solche postme­ diane nur schwach angedeutete, die Seiten der Sterna sehr fein punktiert. — Schwarz rotbraun tomentiert und schwarz und weiss­ lich marmoriert; auf jeder Decke eine grosse schwarze Makel, die die Schulter deckt und sich der Naht nähert, sowie eine schmale, postmediane, gewellte, weisse Querbinde, die die N a h t nicht er­ reicht; die apikale Hälfte der Tibien schwarz; die Fühlergl ieder vom dritten ab basal und apikal weissl ich. Länge 5Уг mm, Breite l3/i mm. Typ 1 9 v o n Burma: Thitcho Res. , Zigon im Museum von Dehra Dun. 379. Pter. marmorata. Langgestreckt, Fühler etwas länger als der Körper (cf) , nicht gefranst, das erste Glied wenig lang, massig dick, das dritte Glied so lang als das vierte, etwas länger als das erste, die unteren Au­ genloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschild sehr dicht, fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt, die Seiten verrundet; Flügeldecken lang, gewölbt , im apikalen Drit­ tel eingezogen, apikal verrundet, sehr dicht, wenig fein punktiert; die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert. — Braun, oberseits dicht rotbraun oder gelblich marmoriert; Unterseite und Beine gelb­ lichgrau tomentiert; Fühler sehr fein gelblich grau tomentiert, dich­ ter am äussersten apikalen Ende v o m dritten Glied ab. Länge 6 mm, Breite IV4 mm.­ Typ 1 cf von Britisch Indien: Kurseong, Dalura, Bogdogra im Museum von Dehra Dun. 380. Pter. crassepuncta. Gestreckt, Fühler merklich kürzer als der Körper, gefranst, das erste Glied kurz, ziemlich dick, das dritte viel länger als das erste, etwas länger als das vierte; die unteren Augenloben so lang als die Wangen; Stirn breiter als hoch, wenig dicht, fein punktiert, Scheitel dicht, Halsschild sehr dicht, fein punktiert; Halsschi ld quer, ge­ wölbt, die Seiten verrundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt , apikal verrundet, sehr dicht grob punktiert, die Punkte viel fach gereiht, apikalwärts etwas weniger grob; auf jeder D e c k e 3 etwas erhabene diskale Längslinien; die Seiten der Sterna fe in punktiert. . Schwarz, rotbraun tomentiert; auf jeder Decke eine unscharfe ockergelbe Makel neben dem Schildchen und eine breite praeme­ öiane weissl iche Querbinde, die schief gegen die Schulter ansteigt; Tarsen und Fühler fein weissl ich tomentiert. Länge 6 mm, Breite Dr. B r e u n i n g : N o v a e spec i e s C e r a m b y c i d a r u m 323 2'/з mm. Typ 1 9 von Burma; Mergui Distr. im Museum von Dehra Dun. 381. Pter. nigricans. Gestreckt, Fühler etwas kürzer als der Körper (cf), schütter gefranst, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte etwas länger als das vierte, viel länger als das erste, die unteren Augen­ loben etwas kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, ziemlich dicht, sehr fein punktiert, Scheitel und Halsschild sehr dicht, fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt , die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, im apikalen Drittel stark eingezo­ gen, apikal schmal verrundet, sehr dicht, grob punktiert, die Punkte im apikalen Drittel weniger grob; auf jeder Decke eine kleine post­ basale Beule, die von einem kleinen Haarfaszikel überlagert wird und 2 diskale etwas erhabene Längslinien; die Seiten der Sterna dicht, fein punktiert. — Dunkelbraun, fein weisslichgrau tomen­ tiert; auf jeder Decke eine massig scbmale, weisse, postmediane Querbinde, die etwas gegen den Seitenrand zu ansteigt; Fühler sehr fein weissl ichgrau tomentiert, dichter an der Basis des dritten Glie­ des. Länge 7 m m , Breite 2Уз mm. Typ 1 cf von Britisch Indien: Darjeeling, Rangirum, 2000 m im Museum von Dehra Dun. 382. Pter. densepunctata. Gestalt gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper (9) , nicht gefranst, das erste Glied ziemlich kurz, dick, das dritte viel länger als das vierte oder erste; die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf ziemlich dicht, äusserst fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt, sehr dicht, sehr fein punktiert, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, im api­ kalen Drittel eingezogen, apikal schmal gerundet, sehr dicht, wenig fein punktiert; auf jeder Decke eine kleine postbasale Beule, die von einem grossen dunkelbraunen Haarfaszikel überlagert wird; die Seiten der Sterna dicht sehr fein punktiert. — Dunkelbraun, fein gelblichgrau tomentiert; jederseits der Mitte der Halsschildbasis eine kleine weiss l iche Makel; auf jeder D e c k e eine ziemlich grosse, weisse Seitenrandmakel in der Mitte, die nahtwärts bis zur Schei­ benmitte reicht. Länge 5V2 mm, Breite 1 2/з mm. Typ 1 9 v o n Bri­ tisch Indien: С. P. Mandla, Kisli, Banjar im Museum von Dehra Dun. 383. Pter. fuscoapicata. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper (9) , gefranst, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte merklich länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben etwas länger als die Wangen, K o p f schütter, äusserst fein punktiert; Halsschi ld kurz, gewölbt , schütter, wenig fein punktiert; Flügeldecken gestreckt, ge­ wölbt , im apikalen Drittel eingezogen, apikal verrundet, dicht we­ nig fein punktiert; auf jeder Decke eine massig erhabene, postba­ sale Längscrista und eine v/eitere, die etwas vor der Mitte beginnt 324 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) und am Beginn des apikalen Drittels endigt , die Seiten der Sterna dicht, fein punktiert. — Rotbraun, ockergelb tomentiert , das apikale Drittel der Decken rotbraun; das apikale Drittel der Tibien und die Tarsen dunkelbraun fein grau tomentiert. Länge 8 mm, Breite 3 mm. Typ 1 9 von Burma: Ruby Mines im Britischen Museum. 384. Pter. longiuscula. Langgestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper, nicht ge- lranst, das erste Glied ziemlich lang, schmal , das dritte etwas län- ger als das vierte oder erste, die unteren Augen loben so lang als die Wangen, der Scheitel vertieft. Kopf dicht sehr fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, sehr dicht, sehr fein punktiert, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken sehr lang, sehr dicht, wenig fein punktiert, apikal schief abgestutzt, mit vortretender Randecke; auf jeder Decke eine massig hohe postbasale Beule und 3 wenig erha- bene diskale Längslinien. — Rotbraun, einförmig fein strohgelb tomentiert. Länge 6V2 mm, Breite 2 mm. Typ von A s s a m : Shillong im Museum von Dehra Dun. 385. Pter. fulvescens. Gestreckt, Fühler etwas kürzer als der Köper, nicht gefranst, das erste Glied ziemlich lang, schmal, das dritte e twas länger als das vierte, so lang als das erste; die Wangen um die Hälf te länger als die unteren Augenloben, Stirn breiter als hoch , der Scheitel ver- tieft; Kopf und Halsschild sehr dicht, sehr fein punktiert; Hals- schild sebr dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld kurz, gewölbt, die Seiten verrundet; Flügeldecken langgestreckt, gewölbt , im apika- len Drittel e ingezogen, apikal verrundet, durchwegs sehr dicht fein punktiert; auf jeder Decke eine massig hohe postbasale Beule, die von dunkelbraunen Haaren überdeckt ist und eine postmediane kaum angedeutete Längscrista; die Seiten der Sterna sehr fein punktiert. — Braun, gelbbraun, stel lenweise mit weiss l ich und dun- kelbraun untermischt tomentiert; auf jeder Decke die beiden Cri- sten dunkelbraun erscheinend, eine unscharfe weiss l iche Querbinde vor der postmedianen Crista; Fühler rotbraun, die Basis der Glieder vom dritten ab gelblich. Länge 6 mm, Breite 2lU m m . Typ von Britisch Indien: U. Prov. Kumaon, Ranikhot Div. im Museum von Dehra Dun. 386. Pter. tenebrica. Gestreckt, Fühler etwas kürzer als der Körper, gefranst, das das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte e twas länger als die Wangen; Kopf und Halsschild sehr dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt die Seiten verrundet; Flügeldecken langge- streckt, gewölbt, im apikalen Drittel e ingezogen, apikal verrupdet, sehr dicht fein punktiert; auf jeder Decke eine sehr kleines post- basales Haarfaszikel; die Seiten der Sterna sehr fein punktiert. — Rotbraun, fein gelblich tomentiert, ohne Zeichnungen. Länge 5 mm, Dr. B r e u n i n g : N o v a e spec ies C e r a m b y c i d a r u m 32b Breite 1 2 /з mm. Typ von Britisch Indien: С. P. Mandla, Kisli, Banjar im Museum von Dehra Dun. 387. Pter. parallele. Der 1 u n u 1 a t a Hintz nahe stehend, aber: Halsschildscheibe sehr dicht punktiert, Flügeldecken dichter, gröber punktiert, ohne preapikalen, seitl ich den Seitenrand überragenden Höcker, dicht, auch in der vorderen Hälfte mit schwärzl ichen Haarfaszikeln überlagert; die postmediane weisse Makel erreicht nicht den Seiten­ rand. Länge 7 m m , Breite 2 mm. Typ von Belgisch K o n g o : Lulua, Kapanga im Museum von Tervueren. 388. Pter. ovata. Oval, Fühler viel kürzer als der Körper, sehr kurz gefranst, das erste Glied kurz, dick, das dritte zweimal so lang als das vierte oder erste, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn höher als breit, Kopf und Halsschild sehr dicht, äusserst fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt, die Seiten gerundet; Flügeldek­ ken gewölbt, im apikalen Viertel plötzlich verjüngt, apikal sehr schmal schief abgestutzt mit vortretender Randecke, sehr dicht, sehr fein punktiert; auf jeder Decke eine massig erhabene postba­ sale Längscrista, eine feine Längskante die kurz darnach aber etwas mehr seitlich beginnt und am Beginn des apikalen Drittels unweit der Naht endigt und ein Längswulst , der entlang dem Seitenrand von der Schulter abgeht und kurz vor dem apikalen Ende zur Naht umbiegt; die Seiten der Sterna sehr fein punktiert. — Schwarz, braun, stel lenweise mit dunkelbraun und weissl ich untermischt to­ mentiert, das basale Viertel der Decken grösstenteils schwärzl ich; auf jeder Decke 2 unscharfe weissl iche runde Makel am Seitenrand, eine prae­ und eine postmediane. Länge 7 mm, Breite 3 mm. Typ von Belgisch K o n g o : Lulua, Kapanga im Museum von Tervueren. 389. Pter. luzonicola. D e r 1 u z о n i с a nahe, aber: Gestalt etwas breiter, Fühler et­ was kürzer als der Körper, das dritte Glied merklich länger als das vierte, die Glieder ohne Apikaldorn; die unteren Augenloben nur et­ was kürzer als die Wangen, Kopf nicht punktiert, Halsschild äusserst fein punktiert; Flügeldecken in der vorderen Hälfte gröber punk­ tiert, apikal verrundet, die postbasale Beule etwas höher, überdies auf jeder Decke eine feine Längskante, die etwas vor der Mitte beginnt und am Beginne des apikalen Drittels endigt, w o sie mit Haaren über­ deckt ist und eine andere solche Längskante, die vom Innenrand der Schulterbeule ausgeht und ebenfalls am Beginne des apikalen Drit­ tels endigt. — D i e Tomentierung ca. dieselbe aber ohne dunkel­ braune Binden auf Scheitel und Halsschi ld; das letzte Abdominal­ segment ebenso strohgelb tomentiert als die übrigen. Länge 11 mm, Breite 4*/з mm. Typ 1 cf von den Philippinen: Luzon, I lacas Norte im Museum von Hamburg. 326 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) 390. Pter. spinosa. Gestreckt, Fühler etwas länger als der Körper (cf ) , die 6 ersten Glieder gefranst, das erste ziemlich lang, schmal, schütter, fe in punk­ tiedt, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, das dritte bis achte mit kleinem Apikaldorn, die unteren Augenloben merklich kürzer als die Wangen; Kopf und Halsschi ld ziemlich dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt , die Seiten gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt , im apikalen Drittel stark eingezo­ gen, apikal verrundet, dicht, wenig fein punktiert; auf jeder Decke eine ziemlich hohe postbasale Beule, eine feine ebensolche postme­ diane Längskante unweit der Naht und 2 wenig erhabene diskale Längsl inien; die Seiten der Sterna dicht, fein punktiert. — Rötlich, strohgelb mit rotbraun untermischt, tomentiert; auf jeder D e c k e eine posthumerale hellgelbe Makel, eine ebensolche postmediane quere Zikzaklinie und eine solche preapikale nahe der N a h t ; jederseits der Mite der Halsschildbasis eine kleine hellgelbe Makel . Länge 9 * / г т т , Breite ЗУ2 mm. Typ l c f von den Philippinen: Luzon, Lagūna, Paete im Museum von Hamburg. 391. Pter. speciosa. Der n i g r o c i r c u l a t a mihi nahe stehend, aber: Halsschild gewölbter, die Seiten stärker verrundet, schütterer, äusserst fein punk­ tiert. Die Tomentierung ähnlich, aber auf dem Halsschi ld gelbbraun mit einigen sehr kleinen Makeln in der vorderen Hälf te übersät; auf jeder Decke eine dunkelbraune Makel am Vorderrand der postba­ salen Crista; an Stelle der kreisförmigen schwarzen Binde eine runde schwarze Makel hinter der Mitte unweit der Naht , ausser am Naht­ rand mit einer weissl ichen Binde umgeben. Länge 6 mm, Breite 2 mm. Typ von den Philippinen: Luzon, Rizal im Museum von Hamburg. 392. Pter. australica. Gestreckt, Fühler so lang als der Körper (cf) , gefranst, das erste Glied massig lang, das dritte so lang als das vierte, merklich länger als das erste, die unteren Augenloben so lang als die Wangen Kopf und Halsschild dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt, die Seiten leicht verrundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt , von den Schultern ab leicht eingezogen, apikal ausgeschnitten mit spitzi­ ger Randecke, dicht, ziemlich fein punktiert; auf jeder Decke , eine kleine postbasale Längsbeule, die von einem schwarzen Haarfaszi­ kel überlagert wird, eine feine Längskante dahinter, die etwas vor der Mitte beginnt und am Beginn des apikalen Drittels endigt und die etwas nach der Mitte und an ihrem Ende von einem kleinen weissl ichgelben Haarfaszikel überlagert wird; die Seiten der Sterna ziemlich dicht, fein punktiert. — Schwarz, braun tomentiert , Flü­ geldecken mit sehr kleinen weissl ichen Seten besetzt; auf jeder Decke eine halbkreisförmige weissl ichgelbe gebogene Linie (mit der Öffnung dem Seitenrand zu), die von einem postmedianen Haarfaszikel zum Dr. B r e u n i n g : N o v a e spec ies C e r a m b y c i d a r u m 327 anderen reicht; das erste Abdominalsegment breit fahlgelb hinten gefranst. Typ 1 cf von Queensland: Mulgrave River im Museum von Hamburg. 393. Pter. flavofasciata. Langgestreckt, Fühler etwas kürzer als der Körper, nicht ge- franst, das erste Glied wenig lang, massig dick, das drite viel länger als das vierte oder erste, die Wangen zweimal so lang als die unte- ren Augenloben, Stirn viel breiter als hoch, Kopf und Halsschild dicht, sehr fein punktiert; Halsschild etwas breiter als lang, gewölbt, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken langgestreckt, parallelsei- tig, im apikalen Drittel e ingezogen, apikal ausgeschnitten, mit spitzi- ger Randecke, dicht fein punktiert, die Punkte sehr fein im apikalen Drittel, alle mit sehr kleiner heller Sete besetzt; auf jeder D e c k e ein kleines dunkelbraunes postbasales Haarfaszikel , ein stumpfer preapi- kaler Höcker auf der Scheibe und ein grösserer schief seitlich da- vor, der seitlich den Seitenrand überragt; die Seiten de Sterna sehr fein punktiert. — Rotbraun, strohgelb tomentiert; der mittlere Teil des Halsschi ldes und der Flügeldecken mit etwas unregelmässigen dunkelbraunen Längsbinden besetzt; Schildchen dunkelbraun in der Mitte; auf jeder Decke eine sehr kleine weissl ichgelbe postme- diane Makel auf der Scheibe. Länge 9 mm, Breite 2SU mm. Typ v o n Kamerun: Mukonje Farm bei Mundame im Museum von Hamburg. 394. Pter. crenatocristata. Gestreckt, Fühler um ein Drittel länger als der Körper (cf), ge- franst, das erste Glied ziemlich lang, das dritte so lang als das vierte merklich länger als das erste, das vierte und fünfte mit kleinem Api- kaldorn, die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augen- loben, Stirn höher als breit, Kopf dicht, Halsschi ld sehr dicht, fein punktiert; Halsschi ld etwas breiter als lang, gewölbt, die Seiten ver- rundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gi»wölbt, im apikalen Drittel e ingezogen, apikal breit ausgeschnitten mit verrundeter Randecke, dicht grob punktiert, die Punkte in der hinteren Hälfte sehr fein, an der Basis gekörnt; auf jeder Decke eine ziemlich hohe Längscrista in der Mitte der Basis, die von 7 zurückgebogenen Zähnen gebildet wird und eine sehr deutliche Längscrista unweit der Naht , die am Innen- rand der Schulterbeule beginnt und ebenfalls am Beginn des apika- len Drittels endigt; die Seiten der Sterna fein punktiert. — Schwarz, rotbraun tomentiert, stel lenweise gelblich marmoriert; die Seitenteile des Schildchens gelb; auf jeder Decke eine kleine gelbe Makel seit- lich des Schi ldchens, eine ebensolche posthumerale Makel , die schief zur Scheibe absteigt und eine postmediane, quere solche Zikzaklinie; die Seiten der Sterna und Abdominalsegmente ockergelb marmoriert; Tibien, Tarsen und Fühler rötlich, rotbraun tomentiert. Länge 12 mm, Breite 4 mm. Typ 1 cf von den Philippinen im Museum von Hamburg. 328 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) 395. Pter. varians. Gestreckt, Fühler so lang als der Körper (cf), nicht gefranst, das erste Glied massig lang, ziemlich schmal, das dritte etwas län­ ger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn so hoch als breit, Kopf und Halsschi ld ziemlich dicht, äusserst fein punktiert; Halsschild zweimal so breit als lang, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt , apikal verrundet, dicht sehr fein punktiert, die Seiten der Sterna äusserst fein punktiert. — Rotbraun, strohgelb tomentiert; auf jeder D e c k e einige unscharfe weisse Makeln in der rückwärtigen Hälf te und im apikalen Viertel und 2 dunkelbraune postmediane Makeln auf der Scheibe. Länge 5 mm, Breite 12/з mm. Typ 1 cf von den Philippi­ nen: Insel Cebu im Britischen Museum. 396. Pter. fuscosericea. Der v a g e v i t t a t a mihi nahe stehend, aber: die ganze Ober­ seite sehr dicht, äusserst fein punktiert, Flügeldecken apikal schmal abgestutzt. — Rot, fein gelblich tomentiert; 3 unscharfe dunkel­ braune Längsbinden auf dem Halsschild; Schi ldchen dunkelbraun; auf jeder Decke eine dunkelbraune Längsbinde am Seitenrand, die sich im mittlerern Teil dreieckig erweitert. Länge 5'/г mm, Breite IV2 mm. Typ von der Insel Mauritius im Britischen Museum. 397. Pter. indica. D e r i n s t a b i 1 i s Aur. sehr nahe stehend, aber; die Gestalt et­ was gestreckter, die Fühler und Beine etwas länger. — Rotbraun, gelblichgrau tomentiert; auf jeder Decke eine ziemlich grosse dun­ kelbraune mittlere Makel auf der Scheibe. Länge 5 mm, Breite lVt mm. Typ 1 cf von Indien im Britischen Museum. 398. Pter. camerunensis. D e r v a r i a n s mihi nahe stehend, aber: Fühler, besonders das erste Glied viel dicker, Kopf und Halsschild sehr deutl ich punktiert, das Halsschi ld weniger breit. Rotbraun gelblich marmoriert; auf jeder Decke einige kleine postmediane gelbe Flecken in Form ei­ ner Querbinde, die schief zum Seitenrand absteigt. Länge 4V2 mm, Breite IV2 mm. Typ von Kamerun in der Sammlung Itzinger. 399. Pter. bituberata. Gestreckt, Fühler etwas länger als der Körper, schütter gefranst ausser am ersten Glied, das erste Glied massig lang, wenig dick, dicht, sehr fein punktiert, das dritte merklich länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf durchwegs dicht, sehr fe in punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt, sehr dicht, fein punktiert, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt , im apikalen Drittel stark eingezogen, apikal verrundet, durchwegs sehr dicht, grob punk­ tiert; auf jeder D e c k e eine postbasale Beule, die von e inem grossen Haarfaszikel überlagert wird; die Seiten der Sterna dicht, fein punk­ tiert. — Rotbraun, fein gelblich tomentiert, ste l lenweise dichter; Dr. В r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 329 auf jeder D e c k e eine schmale gewellte gelbe Querbinde knapp hin­ ter der Mitte; Fühler rotbraun, die Basis des dritten und fünften Gliedes und das apikale Ende des vierten und fünften Gliedes gelb tomentiert. Länge 5'/г mm, Breite 12/з mm. Typ von Britisch In­ dien; Darjeel ing Distr., Paskok, 1500 m im Museum von Calcutta. 400. Pter. pseudosellata. Der s u b s e l l a t a Pasc, sehr nahe stehend, aber: Gestalt brei­ ter, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn schütter punktiert, Halsschi ld etwas gröber punktiert; die dunkelbraune Ma­ kel zu Seiten der Halsschildbasis ist rund; die helle postmediane Nahtmakel der D e c k e n reicht bis zum apikalen Ende. — Typ von N e u Guinea im Museum von Stockholm. 401. Pter. sikkimensis. Gestreckt, gedrungen, Fühler merklich kürzer als der Körper (9) . gefranst, das erste Glied massig lang, schmal, das dritte so lang als das vierte oder erste, Fühlerhöcker kaum erhaben, die unteren Augenloben viel kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf durchwegs sehr schütter, sehr fein punktiert: Halsschild kurz, ge­ wölbt , sehr schütter, sehr fein punktiert, die Seiten leicht gerundet Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt, im apikalen Viertel eingezo­ gen, apikal breit verrundet, wenig dicht, sehr fein punktiert, die Punkte hinter den Schultern leicht gekeult; auf jeder D e c k e ein klei­ ner zahnartiger Tuberkel in der Mitte der Basis und eine hohe post­ basale Längscrista dahinter, die von einem Haarfaszikel überlagert wird; auf der Scheibe 2 sehr wenig erhabene Längslinien, die Seiten der Sterna sehr fein punktiert, Unterseite und Beine mit weissl ichen abstehenden Haaren besetzt. — Dunkelbraun, gelbbraun mit gelb­ grau und ockerfarben untermischt tomentiert; jederseits der Scheitel­ mitte eine schmale braune Längsbinde; auf jeder Decke eine breite braune Querbinde, etwas hinter der Mitte, die gegen den Seitenrand zu stark verbreitert und vorn in der seitl ichen Hälfte durch eine schmale ockergelbe Binde begrenzt wird, welche schief gegen den Seitenrand ansteigt, eine breitere ockergelbe, gewundene postmedi­ ane Querbinde und eine andere solche preapikale; das vierte Füh­ lerglied unterseits ausser im apikalen Viertel und die Basis und das apikale Ende der folgenden weissl ich tomentiert. Länge 12*/г mm. Breite 4V2 mm. Typ 1 9 v o n Sikkim im Museum von Stockholm. 402. Pter. sibuyensis. Der d e v i t t a t a Aur. sehr nahe stehend, aber: das erste Füh­ lerglied weniger lang, etwas kürzer als das dritte, das fünfte bis achte mit kleinem Apikaldorn, Halsschild feiner und dichter punk­ tiert, Flügeldecken apikal leicht abgestutzt. Typ 1 cf von der Insel Sibuyan, Philippinen im Museum von Stockholm. 403. Pter. binaluana. Gestreckt, Fühler etwas länger als der Körper (cf), gefranst, das erste Glied ziemlich lang, schmal, das dritte so lang als das vierte, 330 Festschr i f t für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol . I V (1937) etwas länger als das erste, das fünfte bis neunte mit kleinem Apikal­ dorn, Fühlerhöcker wenig erhaben, die unteren Augenloben viel kür­ zer als die Wangen, Stirn höher als breit, K o p f und Halsschi ld durch­ wegs ziemlich dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld so breit als lang, die Seiten verrundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt , von den Schultern ab leicht eingezogen, apikal breit abgestutzt, mit verrun­ deter Randecke, dicht, wenig fein punktiert, die Punkte in der vor­ deren Hälfte teilweise gereiht, sehr fein in der hinteren; auf jeder Decke eine ziemlich hohe kurze postbasale Längscrista, eine feine postmediane Längskante die wenig hoch ist und eine sehr wenig er­ habene diskale Längslinie, die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert, die Punkte der D e c k e n mit kleiner heller Sete. — Dun­ kelbraun, gelbbraun tomentiert, eine mittlere dunkelbraune Binde auf dem Schildchen; auf jeder Decke eine breite postmediane, braune Querbinde, die gegen den Seitenrand an ihrem Vorder­ und Hinter­ rand sehr verbreitert ist und eine grosse strohgelbe Makel hinter ihr an der Naht; das apikale Viertel des vierten Fühlergl iedes und die folgenden dunkelrotbraun, das vierte unterseits ausser im apikalen Viertel und die weiteren an der Basis weiss tomentiert . Länge 13 mm, Breite 4V» mm. Typ 1 cf von N . Palawan; Binaluan im Museum von Stockholm. 404. Pter. albolateralis. Gestreckt, Fühler ziemlich kräftig, die Deckenmit te nicht über­ ragend (9), nicht gefranst, das erste Glied massig lang, schmal mit feiner seitlicher Längskante besetzt, das dritte merklich länger als das vierte, etwas kürzer als das erste. Fühlerhöcker sehr wenig er­ haben, die unteren Augenloben um die Hälfte länger als die Wan­ gen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschi ld durchwegs dicht, äusserst fein punktiert; Halsschild kurz, gewölbt , die Seiten gerun­ det; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt, im apikalen Drittel ein­ gezogen, apikal verrundet, sehr dicht, sehr fein punktiert; auf jeder D e c k e eine wenig ausgebildete kurze Längscrista in der Mitte der Basis; die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert. — Schwarz, rotbraun, gelbbraun untermischt tomentiert; auf jeder D e c k e eine breite weissl iche premediane mit grau untermischte Querbinde, die schief gegen die Naht ansteigt, so dass sie mit ihrem Vorderrand fast das Schildchen erreicht, und einige kleine vage weissl iche Flek­ ken im apikalen Viertel; Untersei te und Schenkel tei lweise weissl ich, die Fühlerglieder vom dritten ab (ausser dem basalen Viertel des dritten) dunkelbraun, basal und apikal hellgrau. Länge 6V2 mm, Breite 2 х /з mm. Typ 1 9 von N . Palawan: Binaluan im Museum von Stockholm. 405. Pter. graciosa. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper, gefranst, das erste Glied wenig lang, schmal, das dritte etwas länger als das vierte, merk­ lich länger als das erste, Fühlerhöcker flach, die unteren Augenlo­ Dr. B r e u n i n g : N o v a e spec ies C e r a m b y c i d a r u m 331 ben merklich länger als die Wangen, Stirn breiter als hoch, gewölbt; Kopf und Halsschi ld durchwegs sehr dicht, sehr fein punktiert Halsschild kurz, gewölbt, die Seiten regelmässig gerundet; Flügeldek­ ken gestreckt, massig gewölbt, im apikalen Drittel eingezogen, api­ kal verrundet, dicht ziemlich fein punktiert, die Punkte sehr fein in der hinteren Hälfte; auf jeder Decke eine wenig erhabene diskale Längslinie, die v o m Innenrand der Schulterbeule fast bis zum apika­ len Ende reicht; die Seiten der Sterna dicht sehr fein punktiert. — Rotbraun, durchwegs enfärbig braungelb tomentiert. Länge 61/» mm. Breite 2 mm. Typ von N e u Guinea im Museum von Stockholm. 406. Pter. fuscoscutel lata. Gestreckt, Fühler sehr fein, etwas kürzer als der Körper, nicht gefranst, das erste Glied wenig lang, schmal, das dritte merklich länger als das vierte oder erste; Fühlerhöcker flach, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschild durchwegs sehr dicht, sehr fein punktiert; Halsschild zweimal so breit als lang, gewölbt, die Seiten regelmässig gerundet Flügeldecken gestreckt, gewölbt, im apikalen Drittel eingezogen, sehr dicht, sehr fein punktiert, apikal leicht abgestutzt. — Rotbraun, strohgelb tomentiert mit rotbraun untermischt besonders nach den Schultern; Schildchen dunkelbraun; der suturale Teil des apikalen Viertels der D e c k e n weissl ichgelb tomentiert. Länge 5—6 mm, Breite 2—2V3 mm. Typ von den Key Inseln im Museum von Stockholm. 407. Pter. keyensis . Der f u s c o s c u t e l l a t a mihi nahe stehend, aber: Gestreckter, die unteren Augenloben etwas länger als die Wangen Flügeldecken gestreckt, apikal verrundet. Schildchen nicht dunkelbraun, Flügel­ decken ohne weissl iche Tomentierung in der Nahtpart ie; auf jeder D e c k e eine schmale weissl iche postmediane Quermakel auf der Scheibe. Länge 5V2 mm, Breite I s /* mm. Typ von den Key Inseln im Museum von Stockholm. 408. Pter. Lundbladi* 4 ) . Der s a 1 о m о n u m mihi nahe stehend, aber: die unteren Au­ genloben etwas länger als die Wangen. Kopf und Halsschi ld feiner punktiert Die ganze Tomentierung heller, die dunkelbraune Makel zu beiden Seiten der Halsschildbasis ist kleiner, schmal, länglich, die postmediane ockergelbe Zikzakbinde weniger breit, nicht in isolierte Makeln aufgelöst . Länge 8V2 mm, Breite 3 mm. Typ 1 cf von Aus­ tralien im Museum von Stockholm. 409. Pter. R o m a n i 3 5 ) . Gestreckt, Fühler merklich kürzer als der Körper, schütter ge­ franst, das erste Glied wenig lang, ziemlich dick, sehr dicht, sehr fein punktiert, das dritte so lang als das vierte, merklich länger als das erste, Fühlerhöcker flach, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschild durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, die Seiten leicht 332 Festschr i f t für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol . I V (1937) verrundet; Flügeldecken gestreckt, massig gewölbt im apikalen Drit­ tel eingezogen, apikal ausgeschnitten, die N a h t e c k e deutl ich, verrun­ det, die Randecke in einen breiten, dreieckig verrundeten Lappen aus­ gezogen, dicht, ziemlich fein punktiert; auf jeder D e c k e eine wenig hohe, postbasale Längsbeule; die Seiten der Sterna sehr fein punk­ tiert. — Dunkelbraun, weissl ich tomentiert; auf jeder D e c k e eine grosse mediane Seitenrandmakel, die dunkler erscbeint, da die To­ mentierung daselbst sehr fein ist, die Tomentierung auch auf den Fühlern fein. — Länge 8V2 mm, Breite 23U mm. Typ von N . W. Australien: Noonkankah im Museum von Stockholm. 410. Pter. fuscostictica. D e r u n i f o r m i s mihi s*hr nahe stehend: Gestalt: etwas brei­ ter und weniger gestreckt, Halsschild deutl icher punktiert, die Dek­ ken etwas gröber punktiert mit sehr kleinen dunkelrotbraunen Flek­ ken besonders entlang der Naht und auf den etwas erhabenen Längs­ linien besetzt. Durchwegs ockergelb tomentiert, ohne gelbl iche Zeich­ nungen auf den Decken; das letzte Abdominalsegment dunkelrot­ braun. — Länge 10 mm, Breite 3 3 / 4 mm. Typ 1 ö* von Borneo: Sa­ rawak, Balangean im Museum von Stockholm. 411. Pter. simillima. D e r a l b o h u m e r a l i s mihi nahe stehend, aber: Weniger ge­ streckt, Fühler etwas kürzer als der Körper, die unteren Augenloben etwas länger als die Wangen, Flügeldecken apikal weniger abge­ stutzt, die Randecke verrundet; auf jeder D e c k e eine kleine postba­ sale diskale Längsbeule, die diskalen Längsl inien etwas stärker erha­ ben; keine ockergelben Makeln um das Schi ldchen, das vierte Füh­ lerglied ohne weisse Tomentierung. Länge 13 mm, Breite 4V2 mm. Typ von Mindanao: Davao im Museum von Stockholm. 412. Pter. albomarmorata. Gestreckt, Fühler merklich kürzer als der Körper, gefranst, das erste Glied massig lang, ziemlich schmal, das dritte merklich länger als das vierte, etwas länger als das erste, Fühlerhöcker wenig erha­ ben, die unteren Augenloben viel länger als die Wangen , Stirn so hoch als breit, nicht punktiert; Halsschi ld kurz, gewölbt , nicht punk­ tiert, die Seiten regelmässig verrundet; Flügeldecken gestreckt, ge­ wölbt , im apikalen Drittel eingezogen, apikal verrundet dicht ziem­ lich fein punktiert, die Punkte sehr fein in der hinteren Hälf te , ba­ sal fein gekörnt. — Dunkelbraun, durchwegs weissl ich marmoriert; auf jeder Decke einige weisse vage Makeln nahe dem Seitenrand; Fühler rotbraun, sehr fein grau tomentiert, die 4 ersten Glieder weissl ich marmoriert, die basale Hälfte der weiteren weiss l ich to­ mentiert. Länge 8 mm, Breite 2 2 /з mm. Typ von Queensland im Mu­ seum von Stockholm. 413. Pter. nigrocirculata. Gestreckt, Fühler die Deckenmit te nicht überragend, nicht ge franst, das erste Glied ziemlich lang, schmal mit feiner Längskante Dr. B r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 333 an seinem Aussenrand, das dritte merklich länger als das vierte, et- was kürzer als das erste, Fühlerhöcker flach, die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augenloben, Stirn breiter als hoch, dicht, wenig fein punktiert; Haischild kurz, gewölbt, sehr dicht, fein punktiert, die Seiten kräftig gerundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt , im apikalen Dritiel e ingezogen, apikal verrundet, sehr dicht, fein punktiert, die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert. — Schwarz, Kopf gelbbraun tomentiert, Halsschild graugelb, Schildchen ockergelb mit brauner Mitte; Flügeldecken weissl ich tomentiert mit einer schwarzen kreisförmigen, postmedianen gemeinsamen Nahtl inie besetzt, die e ine runde ockergelbe Makel umkreist und vorn von ei- ner schmalen weissl ichen Binde auf jeder D e c k e begrenzt wird, wel- che von der N a h t schief zurück auf die Scheibe führt; der basale Teil jeder D e c k e ockergelb, ferner auf jeder Decke eine längliche preapikale schwarzbraune Makel am Seitenrand und eine solche un- terhalb der Schulterbeule; Unterseite und Beine gelbraun mit hell- grau untermischt tomentiert; Fühler gelbbraun, die Glieder vom fünften ab basal und apikal hellgrau. Länge 6 mm, Breite 13A mm. Typ von Phil ippinen: Mindanao, Pt. Bango im Museum von Stockholm. 414. Pter. ochreostictica. Gestreckt, Fühler um ein Viertel länger als der Körper ( c f ) , schütter gefranst, das erste Glied massig lang, dicht, wenig fein punktiert, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das er- ste, Fühlerhöcker fast flach, die unteren Augenloben merklich kür- zer als die Wangen , Stirn breiter als hoch , Kopf durchwegs dicht, fast grob punktiert; Halsschild quer, gewölbt, sehr dicht, wenig fein punktiert, die Seiten gleichmässig verrundet; Flügeldecken gestreckt gewölbt , im apikalen Drittel e ingezogen, apikal verrundet, dicht fein punktiert, die Punkte in der vorderen Hälf te etwas gröber und teil- weise gereiht; auf jeder Decke ein kleiner postbasaler, diskaler Hök- ker, eine feine postmediane Längskante, die wenig hoch ist, und 2 diskale sehr wenig erhabene Längslinien; die Seiten der Sterna dicht, fein punktiert. — Schwarz, Oberseite und Fühler fein grau- braun tomentiert, Scheitel, Halsschild und Flügeldecken mit kurzen ockergelben unregelmässigen Linien übersät; Unterseite und Beine braungelb tomentiert und mit braunen Flecken übersät, das erste Ab- dominalsegment hinten ockergelb gefranst. Länge 9 m m , Breite 3 V 3 mm. Typ 1 cf von Mindanao: Surigao im Museum von Stockholm. 415. Gestreckt, Fühler ziemlich kräftig, viel kürzer als der Kör- per (cf) oder die Deckenmitte nicht überragend (9), das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte so lang als das vierte, etwas län- ger als das erste, Fühlerhöcker fast flach, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn so hoch als breit, Kopf durchwegs ziemlich dicht, fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt, sehr dicht 334 Festschrift für Prof. Dr. E m b r j к S t r a n d . Vol. IV (1937) fein punktiert die Seiten leicht verrundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, im apikalen Drittel eingezogen, apikal abgestutzt , die Randecke spitzig, dicht ziemlich grob punktiert, die Punkte auf der Scheibe teilweise gereiht, in der hinteren Hälf te feiner; die Seiten der Sterna ziemlich dicht, fein punktiert; auf jeder D e c k e einige dis­ kale sehr leicht erhabene Längslinien. — Schwarz, rotbraun mit ockergelb untermischt tomentiert; jederseits der Mitte der Hals­ schildbasis eine kleine ockergelbe Makel; Schi ldchen ockergelb; auf jeder Decke der Teil um das Schildchen ockergelb tomentiert , eine breite weisse premediane Binde, die sehr schief gegen die Schulter ansteigt und eine vage gelbliche postmediane quere Zikzaklinie; der mittlere Teil des letzten Abdominalsegmentes schwarz; das dritte Fühlerglied unterseits ausser im apikalen Teil weissl ich tomentiert. Länge 9—13 mm, Breite З'/г—4V2 mm. Typ 1 cf von Mindanao: Surigao im Museum von Stockholm. 416. Pter. quadricristata. Gestreckt, Fühler so lang als der Körper (cf) , gefranst, das erste Glied massig lang, am Oberrand konvex, das dritte merklich länger als das vierte, viel länger als das erste, Fühlerhöcker massig hoch, Stirn so hoch als breit; Halsschild quer, gewölbt , die Seiten leicht gerundet, jederseits der Scheibe eine hohe Längscrista; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, im apikalen Dritel verjüngt, apikal ausgeschnit­ ten, die Naht­, ,und Randecke vortretend aber verrundet, sehr dicht, fein punktiert, an den Schultern fein gekörnt; auf jeder Decke ein kleiner zahnartiger Höcker in der Mitte der Basis, eine kurze ziem­ lich hole postbasale Längscrista dahinter und eine andere solche län­ gere, die vor der Mitte beginnt und Beginn des apikalen Drittels plötzlich endigt; der Seitenrand der Flügeldecken, die Unterseite und Beine mit langen weissl ichen abstehenden Haaren besetzt . — Dun­ kelbraun, braungelb tomentiert, mit weissl ichgelb im apikalen Viertel der D e c k e n untermischt; Fühler vom fünften Glied ab rotbraun to­ mentiert, basal gelblich geringelt; das letzte Abdomina l segment dun­ kelbraun, die übrigen am Hinterrand ockergelb gefranst. Länge 10 mm, Breite 3V3 mm. Typ 1 cf von Borneo: Sarawak im Museum von Stockholm. 417. Pter. f lavolineata. Gestreckt, Fühler viel kürzer, als der Körper (9), gefranst, das erste Glied ziemlich lang, schmal, das dritte etwas länger als das vierte oder erste, die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn höher als breit, Scheitel mit einigen sehr feinen, verstreuten Punkten; Halsschild quer, gewölbt, wenig dicht, sehr fein punktiert, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt , api­ kal ausgeschnitten, die Naht­ und Randecke verrundet, dicht grob punktiert, die Punkte teilweise auf der Scheibe gereiht, feiner in der hinteren Hälfte; auf jeder Decke eine wenig angedeutete postbasale Beule, ein feine postmediane kaum erhabene Längscrista und 2 dis­ Dr. В r e u n i n g : Novae species Cerambycidarum 335 kale, sehr wenig erhabene Längslinien; die Seiten der Sterna ziem­ lich dicht, fein punktiert. — Dunkelbraun, gelbbraun tomentiert, die Punkte des Halsschilds und der D e c k e n mit einem kleinen brau­ nen Hof umgeben; jederseits der Mitte der Halsschildscheibe eine weissl ichgelbe Längslinie; auf jeder Decke eine solche Längslinie, die basal neben dem Schildchen beginnt, sich etwas seitwärts biegt und unweit der Naht am Ende des basalen Viertel endigt; eine kurze posthumerale ockergelbe Querlinie am Seitenrand; eine weissl ich gelbe gezähnte Linie, die vom Seitenrand hinter der Mitte fast bis zur Naht reicht, dann sich gegen das Ende auf die Scheibe biegt und nahe der Naht vor dem Ende aufhört; A b d o m e n mit kleinen brau­ nen Flecken übersät; das letzte Abdominalsegment schwarz. Länge 11 mm, Breite 4 mm. Typ 1 9 von Borneo: Sarawak im Museum von Stockholm. 418. Pter. bilunata. Gestalt gestreckt, Fühler etwas kürzer als der Körper (9) kaum gefranst, das erste Glied massig lang, ziemlich dick, dicht, fein punk­ tiert, das dritte merklich länger als das vierte oder erste, Fühlerhök­ ker massig hoch, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wan­ gen, Stirn breiter als hoch, Kopf durchwegs ziemlich dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt, sehr dicht fein punktiert, die Seiten regelmässig gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, im api­ kalen Drittel eingezogen, apikal verrundet, durchwegs dicht fein punktiert; auf jeder Decke eine hohe diskale postbasale Längscrista, die von einem dunkelbraunen Haarfaszikel überlagert ist und eine solche postmediane wenig hohe mit ebensolchem Haarfaszikel , auf der hinteren Hälfte einige sehr leicht erhabene Längslinien; die Sei­ ten der Sterna ziemlich dicht, sehr fein punktiert, alle Punkte von Halsschi ld und Flügeldecken mit kleiner heller Sete besetzt. — Rot­ braun, gelbbraun tomentiert; auf jeder Decke eine breite weisse post­ mediane Querbinde, die von der Naht zur Mitte der Scheibe reicht, dann sich sehr schief nach rückwärts umbiegt und sich bis zum Ende fortsetzt bis zur N a h t zurück; der mittlere Teil des letzten Abdomi­ nalsegmentes dunkelbraun; Fühler rötlich, die 4 ersten Glieder mit gelblich untermischt, die weiteren basal und apikal gelblich geringelt. Länge 8—9V2 m m , Breite 2V2—ЪЧг mm. Typ 1 9 von Borneo im Museum von Stockholm. 419. Pter. javanica. Gestreckt, Fühler so lang als der Körper (9) , gefranst, das erste Glied massig lang, wenig dick, an der Oberseite konvex, schütter fein punktiert, das dritte etwas kürzer als das vierte, etwas länger als das erste, die Wangen um drei Viertel länger als die unteren Augenloben, Stirn so hoch als breit, Kopf durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt , sehr dicht, fein punktiert, die Seiten regel­ mässig gerundet; jederseits der Mitte ein kleiner Höcker; Flügeldek­ ken gestreckt, gewölbt , im apikalen Drittel eingezogen, apikal ver­ 336 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) rundet, dicht fein punktiert; auf jeder D e c k e eine kleine diskale post­ basale Längsbeule, die von einem dunkelbraunen Haarfaszikel über­ lagert wird und eine solche postmediane; die Seiten des Metasternum dicht, sehr fein punktiert, die ganze Oberseite schütter, der Seiten­ rand der Decken , die Unterseite und Beine dicht mit lang abstehenden, hellen (auf den Flügeldecken schwarzen) Haaren bedeckt. — Schwarz, oüvgelb, stellenweise mit ockergelb untermischt tomentiert; jederseits der Scheitelmitte eine kleine dunkelbraune Makel, eine andere solche in der Mitte des Halsschildvorderrandes; die diskalen Höcker des Hals­ schildes auch dunkelbraun; auf den D e c k e n eine grosse langovale weisslichgraue postmediane gemeinsame Nahtmakel , die auch die beiden postmediane С ris ten umgibt; das letzte Abdominalsegment grösstenteils dunkelbraun. Länge 9 mm, Breite 3 m m . Typ 1 9 von Jawa: Buitenzorg im Museum von Stockholm. 420. Pter. javana. Gestreckt, Fühler etwas kürzer als der Körper ( $ ) , nicht ge­ franst, das erste Glied massig lang, ziemlich schmal, das dritte so lang als das vierte oder erste, Fühlerhöcker wenig hoch , die unteren Augenloben so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Halsschi ld durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld kurz, ge­ wölbt, die Seiten leicht verrundet; Flügeldecken sehr lang, massig gewölbt , im apikalen Drittel eingezogen, apikal verrundet, sehr dicht, sehr fein punktiert, die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert. — Rotbraun, durchwegs strohgelb tomentiert, auf dem Halsschild und den Decken mit braun untermischt, ohne deutl iche Zeichnungen, das apikale Ende der Fühlerglieder vom dritten ab fahlgelb. Länge 6 mm, Breite 2 mm. Typ 1 9 von Jawa im Museum Stockholm. 421. Pter. luteomarmorata. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper (9) , schütter ge­ franst, das erste Glied wenig lang, ziemlich dick, das dritte merk­ lich länger als das vierte oder erste, Fühlerhöcker f lach, die Wan­ gen fast zweimal so lang als die unteren Augenloben , Stirn brei­ ter als hoch, Kopf und Halsschild durchwegs sehr dicht, sehr fein punktiert; Halsschild kurz, gewölbt, die Seiten leicht gerundet; Flü­ geidecken gestreckt, sehr gewölbt , apikal verrundet, in der Vorderen Hälfte dicht, ziemlich grob punktiert, fein in der hinteren Hälfte, basal fein granuliert; auf jeder Decke ein zahnartiger Höcker in der Mitte der Basis, eine wenig hohe postbasale Längscrista dahinter und eine feine postmediane Längskante in deren Fortsetzung, die von kleinem Haarfaszikel bedeckt wird; die Seiten des Mesosternum sehr fein punktiert. — Dunkelbraun, Oberseite und Fühler fein ockergelb tomentiert, stel lenweise dichter, wodurch besonders die Decken ockergelb marmoriert erscheinen; Unterseite und Beine gelbgrau to­ mentiert. Länge 7 mm, Breite 2V2 mm. Typ 1 9 von Jawa im Mu­ seum von Stockholm. Dr. B r c u n i n e : N o v a e spec i e s C e r a m b y c i d a r u m 33? 422. Pter. fuscomaculata . Langoval , Fühler so lang als der Körper (9) , gefranst, das erste Glied wenig lang, wenig dick, das dritte etwas länger als das vierte, viel länger als das erste, Fühlerhöcker fast flach, die unteren Augen­ loben viel kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf durch­ wegs dicht, sehr fein punktiert; Halsschild kurz, gewölbt, dicht fein punktiert, die Seiten regelmässig verrundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt , von den Schultern ab leicht eingezogen apikal sehr leicht ausgeschnitten, die Ecken verrundet, dicht, ziemlicb fein punktiert, die Punkte sehr fein in der hinteren Hälfte; auf jeder D e c k e eine kaum angedeutete diskale postbasale Beule, die von einem Haarfas­ zikel überlagert wird, eine solche postmediane unweit der Naht und einige diskale sehr wenig erhabene Längsl inien; die Seiten des Me­ tasternum wenig dicht, fein punktiert, Stirn, Flügeldecken und Beine dicht mit hellen abstehenden Haaren besetzt. — Rotbraun stroh­ gelb mit weissl ichgelb und rotbraun untermischt tomentiert; jeder­ seits der Halsschildbasis eine kleine dunkelrotbraune runde Makel; auf jeder Decke eine solche längliche Basalmakel in Fortsetzung die­ ser Halsschi ldmakel , eine solche grosse postmediane Seitenrandma­ kel, die fast die N a h t erreicht und an ihrem Hinterrand gezähnt und weiss l ich begrenzt ist. Länge 8V2 mm, Breite 37з mm. Typ 1 9 von Sumatra im Museum von Stockholm. 423. Pter. basicristata. Gestreckt, Fühler so lang als der Körper (cf), das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte so lang als das vierte, etwas län­ ger als das erste, Fühlerhöcker wenig hoch, die unteren Augenloben viel kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf und Hals­ schild wenig dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt apikal leicht abgestutzt, dicht, ziemlich fein punktiert, die Punkte sehr fein in der hinteren Hälfte; auf jeder Decke eine postbasale diskale Längsbeule, die von einem grossen Haarfaszikel überlagert wird, eine feine we­ nig erhabene postmediane Längskante unweit der N a h t und 2 diskale wenig erhabene Längsl inien; die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert. — Rotbraun, gleichfalls rotbraun mit ockergelb unter­ mischt tomentiert; auf jeder Decke eine ziemlich breite vage graue premediane Binde, die sehr schief zur Schulter ansteigt und eine pre­ apikale rhomboidale weissl iche Makel an der Naht , am Hinterrand der postmedianen Crista. Länge 10 mm, Breite 3 2/з mm. Typ 1 cf von Sumatra im Museum von Stockholm. 424. Pter. viridana. Gestreckt, Fühler so lang (9) oder um ein Viertel länger (cf) als der Körper, gefranst, das erste Glied massig lang, schmal, das dritte etwas länger als das vierte oder erste; Fuhlerhöcker massig hoch , die Wangen um die Hälfte länger als die unteren Augenloben, Stirn breiter als hoch, Kopf durchwegs dicht, sehr fein punktiert; Featachrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) 22 338 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) Halsschild kurz, gewölbt, sehr dicht, fein punktiert; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, sehr dicht, fein punktiert; auf jeder D e c k e eine diskale postbasale Beule, die von einem grossen dunkelbraunen Haar- faszikel überlagert wird, eine feine postmediane Längscrista unweit der Naht , mit kleinem schwarzen Haarfaszikel und eine e twas erha- bene Längslinie, die vom Innenrand der Schulter ausgeht und hinter der Mitte auch ein kleines Faszikel trägt; die Seiten der Sterna sehr fein punktiert; die Beine mit hellen abstehenden Haaren besetzt. — Rotbraun, olivgrün stel lenweise mit braun und ockergelb unter- mischt tomentiert; Stirn und Schildchen ockergelb; jederseits des Scheitels eine ockergelbe und eine dunkelbraune Makel ; der mittlere Teil der Halsschildscheibe und der zwischen Naht und dem post- basalen Faszikel auf den Decken rotbraun tomentiert; die Seiten des Mesosternum und Abdomen mit ockergelb dicht untermischt; U n - terseite und Beine mit kleinen braunen Flecken übersät; Fühler rot- braun mit weisslich untermischt vom fünften Gl ied ab, besonders in der basalen Hälfte. Länge 8 V 2 — 1 2 mm, Breite VU—4V3 mm. Typ 1 cf von Sumatra im Museum von Stockholm. 425. Pter. trans verse vi ttata. Gestreckt, Fühler so lang als der Körper (cf) , gefranst, das vierte bis zahnte mit kleinem Apikaldorn besetzt, das erste massig lang we- nig dick, schütter fein punktiert, das dritte merklich länger als das vierte oder erste, Fühlerhöcker wenig hoch die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf durchwegs wenig dicht, fein punktiert; Halsschild quer, sehr gewölbt , dicht, we- nig fein punktiert, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, gewölbt, im apikalen Drittel e ingezogen, apikal verrundet, in der vor- deren Hälfte dicht grob punktiert, die Punkte auf der Scheibe teil- weise gereiht, fein in der hinteren Hälfte; auf jeder D e c k e eine kurze postbasale ziemlich hohe Längscrista und einige etwas erhabene dis- kale Längslinien; die Seiten der Sterna dicht, fein punktiert. — Dun- kelbraun, dicht ockergelb marmoriert, diese Farbe 2 Längsbinden auf der Mitte des Scheitels und Halsschi ldes bi ldend; auf jeder Decke eine breite mittlere Querbinde die sehr fein tomentiert ist und daher dunkelbraun erscheint, am Seitenrand vorn verbreitert, an ihrem Hin- terrand gezähnelt ist; F(hler fein gelblich tomentiert. Länge 11—12 mm, Breite 3 3 A—4 mm. T y p 1 cf von Nias im M u s e u m von Stock- holm. 426. Pter. misella. Gestreckt, Fühler kaum die Deckenmit te überragend (5), ge- franst, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte so lang als das vierte, etwas kürzer als das erste, Fühlerhöcker fast flach, die unteren Augenloben viel kürzer als die Wangen, Kopf und Hals- schild durchwegs «ehr dicht, sehr fein punktiert; Halsschi ld zweimal so breit als lang, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken gestreckt, sehr gewölbt, in der hinteren Hälfte e ingezogen, apikal verrundet, Dr. B r e u n i n g: Novae species Cerambycidarum 339 sehr dicht sehr fein punktiert; auf jeder D e c k e eine diskale postba- sale Längsbeule, von einem grossen dunkelbraunen Haarfaszikel überlagert; die Seiten der Sterna sehr fein punktiert; die Beine mit hel len abstehenden Haaren besetzt. — Rotbraun, braungelb mit hell- gelb und braun untermischt, tomentiert ohne deutliche Zeichnungen. Länge 5 mm, Breite l 3 / 4 mm. Typ 1 9 von Sumatra: Medan im Museum von Stockholm. 427. Pter. obliqueplagiata. • Gestreckt, Fühler etwas kürzer als der Körper (cf) oder die Deckenmitte kaum überragend (9) , gefranst, das erste Glied mas- sig lang, ziemlich schmal, das dritte so lang als das vierte, etwas länger als das erste, Fühlerhöcker wenig hoch, die unteren Augenlo- ben etwas kürzer als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf durch- wegs wenig dicht, fein punktiert; Halsschild quer, gewölbt , dicht fein punktiert, die Seiten regelmässig verrundet; Flügeldecken ge- streckt gewölbt, im apikalen Drittel e ingezogen, apikal sehr leicht ab- gestutzt, in der vorderen Hälfte dicht, grob punktiert, die Punkte in der hinteren Hälf te fein; auf jeder Decke eine diskale etwas erhabene Längsl inie; die Seiten der Sterna dicht, sehr fein punktiert. — Dun- kelbraun, braungelb mit ockergelb vermischt, tomentiert; auf jeder D e c k e eine grosse mittlere Seitenrandmakel, die sehr fein gelblich tomentiert ist und daher dunkler erscheint, an ihrem Hinterrand sich der N a h t nähert und hinten stark gezähnelt ist; das apikale Viertel des vierten Fühlergliedes und die weiteren ausser basal und apikal sehr fein tomentiert, daher dunkler erscheinend. Länge 10—12 mm, Breite 3—4 mm. Typ 1 9 v o n der Insel Biliton im Museum von Stockholm. 428. Pter. affinis. Der o b l i q u e p l a g i a t a mihi sehr nahe stehend, aber: Ge- stalt weniger gestreckt, etwas breiter, Flügeldecken apikal verrundet; auf jeder Decke eine kleine diskale postbasale Beule, die mit Haaren überlagert ist; die mittlere Seitenrandmakel weniger deutlich. Länge 12 mm, Breite A4* mm. Typ 1 9 v o n Sumatra; Sibigo im Museum von Stockholm. 429. Pter. vagestriata. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper (9) , gefranst, das erste Glied massig lang, wenig dick, das dritte so lang als das vierte, e twas , länger als das erste, Fühlerhöcker kaum erhaben, die unte- ren Augenloben fast so lang als die Wangen, Stirn breiter als hoch, Kopf durchwegs schütter, sehr fein punktiert; Halsschild quer ge- wölbt , dicht, sehr fein punktiert, die Seiten leicht gerundet; Flügel- decken gestreckt, sehr gewölbt, im apikalen Drittel e ingezogen, api- kal sehr leicht abgestutzt, dicht fein punktiert, die Punkte sehr fein in der hinteren Häl f te ; auf jeder Decke eine kleine postbasale Beule, die von einem schwarzen Haarfaszikel überlagert wird; die Seiten der Sterna ziemlich dicht, sehr fein punktiert. — Rotbraun, stroh- 340 Festschrift für Prof. Dr. E m b r i k S t r a n d . Vol. IV (1937) gelb tomentiert, auf den Flügeldecken mit vagen weissl ichgelben queren Zikzakbinden (eine premediane, eie postmediane, eine pre- apikale) besetzt. Länge 12 mm, Breite 4V-2 mm. Typ 1 9 von Su- matra: Sibolangit im Museum von Stockholm. 430. Pter. sumatrensis. Gestreckt, Fühler etwas kürzer als der Körper (9), schütter ge- franst, das erste Glied massig lang, wenig dick, dicht fein punktiert, das dritte viel länger als das vierte, oder erste; Fühlerhöcker massig hoch, die unteren Augenloben etwas kürzer als die Wangen; Kopf und Halsschüd durchwegs sehr dicht, fein punktiert; Halsschi ld quer, gewölbt, die Seiten leicht gerundet; Flügeldecken sehr lang, gewölbt, im apikalen Drittel e ingezogen, apikal sohief abgestutzt die Randecke verrundet, in der vorderen Hälfte dicht grob punktiert, die Punkte teilweise auf der Scheibe gereiht, fein in der hinteren Hälfte; auf jeder Decke eine hohe kurze, postbasale Längscrista, die an ihrem Hinterrand abgestutzt ist, eine feine Längskante, die vor der Mitte beginnt und sich der N a h t nähernd zum Beginn des apikalen Drittels reicht, und 2 diskale sehr wenig erhabene Längsl inien; die Seiten des Metasternum dicht, fein punktiert. — Dunkelbraun, fein hellgrau tomentiert, dichter auf der Unterseite und den Beinen, sowie auf den Decken in Form einer ziemlich breiten postmedianen Querbinde, die sehr schief gegen den Seitenrand absteigt, und unregelmässig ge- formter Flecken vor dem Ende. Länge 11 mm, Breite 4 mm. Typ 1 § von Sumatra im Museum von Stockholm. 431. Pter. confusa. Gestreckt, Fühler viel kürzer als der Körper (9) , gefranst, das erste Glied massig lang, schmal, das dritte merklich länger als das vierte, etwas länger als das erste, Fühlerhöcker wenig hoch, die un- teren Augenloben etwas kürzer als die Wangen , Stirn höher als breit; Kopf und Halsschild durchwegs sehr dicht, sehr fein punktiert; Hals- schild so lang als breit, die Seiten leicht gerundet; F lüge ldecken ge- streckt, sehr gewölbt, im apikalen Drittel stark e ingezogen, apikal schief abgestutzt, in der vorderen Hälfte dicht, z iemlich grob punk- tiert, die Punkte fein in der hinteren Häl f te ; auf jeder Decke eine postbasale diskale Längsbeule mit Haarfaszikel , eine feine ziemlich lange postmediane Längskante, die massig hoch ist und 2 diskale sehr wenig erhabene Längsl inien; die Seiten der Sterna sehr fein punktiert; Unterseite und Beine mit hel len abstehenden Haaren be- setzt. — Schwarz, braun tomentiert; auf der Halsschi ldmitte 3 schmale hellgelbe Längsl inien; Schi ldchen dunkelbraun mit stroh- gelben Seiten; Flügeldecken stel lenweise mit gelbbraun untermischt; auf jeder Decke einige sehr kleine weissl ichgelbe Flecken, die eine Art querer postmedianer Zikzaklinie bi lden; das vierte Fühlerglied ausser im apikalen Viertel und die basale Hälf te der fo lgenden stroh- gelb tomentiert. Länge 9 mm, Breite 3 mm. Typ 1 9 v o n Malacca: Perak im Museum von Calcutta.